Definiere dich selbst und stehe zu dir!

Die Kraft der Worte ist eine sehr mächtige, denn die Worte, die bereits in deiner Kindheit über dich gesprochen wurden, können dich ein Leben lang begleiten und prägen. Sie stellen sich vielleicht wie mächtige Felsbrocken in den Fluss deines Lebens und hindern dich daran voranzukommen, in deine Kraft und Stärke zu gehen oder dein Potenzial zu entfalten und zu leben.

Viele Frauen, die mir privat oder in meinen Einzelsitzungen begegnen, kämpfen mehr oder weniger oft mit ihrem Selbstwertgefühl, mit ihrer Selbstachtung oder ihrem Selbstwert. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich nicht dazugehöre.

Uns Frauen wird offen oder manchmal auch versteckt vermittelt, dass wir Menschen zweiter Klasse sind. Schauen wir uns doch einmal um, was Frauen alles „nicht dürfen“. Schauen wir uns einmal um, welche Plätze uns die Gesellschaft zuweist, egal, ob in der Wirtschaft, in der Politik oder in der Wissenschaft.

Diese Prägungen sind Jahrhunderte alt, viele davon sogar noch viel älter. Es ist also kein Wunder, dass es schwierig ist, diese Programmierungen zu löschen oder rückgängig zu machen. Doch wer sonst, wenn nicht wir Frauen?

Worte sind machtvoll! Worte definieren, formen und prägen uns ein Leben lang. Wie wichtig ist es deshalb, die positiven von den negativen Stimmen in unserem Kopf unterscheiden zu lernen!

Wie wichtig ist es, dass wir Frauen und Mädchen endlich lernen, wer wir sind und was unser Selbst-Wert ist.

Deshalb: Definiere dich selbst, erkenne, wer du bist – erst dann kannst du dem Kraft und Energie entziehen, was andere über dich denken und wie andere dich definieren. Entziehe dich den Etiketten der Gesellschaft, gib ihnen keine Aufmerksamkeit und erkenne dich selbst. Solange du dazu nicht in der Lage bist, werden es andere an deiner Stelle tun.

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Wenn du mit diesem Thema in Resonanz gehst, einen Lösungsansatz suchst oder seit  langem bestehende Blockaden auflösen möchtest, dann bist du in meinem Conscious Women Circle  genau richtig! Er geht ab 01.01.2019 online.

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Ich freue mich auf dich!

Herzlichst, Ingrid  

Frauenbewusstsein

Stell dein Licht nicht unter den Scheffel!

Viele Frauen sehen gut aus und vermitteln nach außen hin ein zufriedenes, glückliches und erfülltes Leben. Dennoch sind sie innerlich schwer verwundet. Sie mögen zwar sehr erfolgreich sein, doch sie verstecken ihre seelischen Verletzungen.

  • Wie geht es dir mit dieser Thematik?
  • Was hat man dir als Mädchen vorgelebt?
  • Fühlst du dich manchmal wertlos?
  • Glaubst du, mit diesem Problem alleine zu sein?

Frauen können intelligent, empathisch, talentiert, gut ausgebildet, finanziell unabhängig, weit gereist, lebenserfahren, krisenerprobt und vieles mehr sein, aber sie erkennen immer noch nicht ihren eigenen Wert.

  • Lieber nehmen sie sich und ihre Fähigkeiten zurück, um andere – Männer wie Frauen – nicht zu überstrahlen oder in ihren Schatten zu stellen.
  • Lieber verzichten sie auf Gehaltsverhandlungen, weil sie unsicher sind, ob ihre Leistung überhaupt so viel wert ist, wie sie denken.
  • Lieber ziehen sie sich in die zweite Reihe zurück, aus Angst, sie könnten den Erwartungen oder Einschätzungen der anderen gar nicht standhalten.

 Ist es nicht an der Zeit, das zu verändern?

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du ab 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle

 

 

Frauenbewusstsein

Wie du über dich denkst, so denken auch andere über dich!

„Jede Sekunde, die du damit verbringst, an deinem Wert zu zweifeln, jeder Augenblick, in dem du dich selbst kritisierst, ist eine verschwendete Sekunde deines Lebens, ist ein Moment, in dem du leichtfertig mit deinem Leben umgehst.“ (Unbekannt)

Egal, wie jung oder alt wir Frauen sind, welchen Beruf wir ausüben, wie erfolgreich, klug, schön oder finanziell unabhängig wir sind: Die herausforderndsten Eigenschaften jeder Frauengeneration sind die Themen Selbstwert und Wertigkeit.

Dabei geht es darum, dass wir endlich lernen, spüren und begreifen, wie wichtig und unumgänglich es ist, unseren „Wert“ (im Sinne von Selbstwert) zu erkennen, ihn nach außen zu vertreten und ihn zu verteidigen, falls es notwendig ist. Egal, ob im Privatleben oder im Beruf.

Doch unseren Wert zu kennen heißt nicht nur, dass wir wissen, wer wir sind, sondern auch, wer wir nicht sind! Deshalb ist es unbedingt erforderlich, eine innere Bestandsaufnahme zu machen, um herauszufinden, wie wir über uns denken und warum wir so über uns denken. In vielen Fällen werden wir erkennen, dass wir unser Selbstbild von unserer Familie oder von anderen Menschen übernommen haben. Deshalb: Wie du selbst über dich denkst, werden andere über dich denken!

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du ab 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle

 

Frauenbewusstsein

DIE WOLFSFRAU: Warum wir Frauen manchmal unsere Seele verlieren

Selbst wenn wir Frauen über einen längeren Zeitraum gegen unsere eigentliche Natur verstoßen, wird die „Wilde Frau“ in uns dabei nicht vernichtet – es erschöpft uns einfach nur sehr. So oder so ähnlich formuliert Clarissa Pinkola Estés die Verleugnung unserer weiblichen Seele und deren Grundbedürfnisse in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“.

„Wir wissen, dass wir keine Luft kriegen, wenn wir uns zu lange von anderen besetzen lassen. Wir wissen, dass es Zeiten gibt, in denen wir uns von allen Leuten und Dingen für ein Weilchen abkehren müssen.“ Doch „wenn der Aufruf zur Heimkehr erschallt, dann setzen die Teile in der Psyche, die heimlich oder weniger heimlich mit den Vorbereitungen beschäftigt waren, zum Sprung an und rufen: ‚Los jetzt! Auf geht’s!‘“[1]

Wer von uns Frauen war noch nie in einer Situation, die sich wie eine emotionale Sackgasse angefühlt hat? Wer hatte noch nie das Gefühl, seine Seele verloren oder freiwillig aufgegeben zu haben?

Clarissa Pinkola Estés hat zu diesem Thema eine alte Erzählung mit dem Titel „Seehundefell, Seelenhaut“ aufgeschrieben, die zu meinen Lieblingsgeschichten zählt. Hier ist eine Kurzfassung davon:

DIE ERZÄHLUNG

Ein einsamer Mann, der in den weißen Schneelandschaften des hohen Nordens lebt, beobachtet auf seiner Jagd nach Robben eine Gruppe von splitternackten, im Mondschein tanzenden weiblichen Wesen. Ihre Seehundefelle haben sie zuvor auf einem Felsen abgelegt, und da der Mann schon lange alleine lebt, versteckt er eine der Hüllen, um eine dieser Frauen an sich zu binden. Als sie zusammen mit den anderen wieder zurück ins Meer gleiten möchte, findet sie ihr Fell nicht mehr und muss bei ihm zurückbleiben. Er verspricht, ihr das Seehundefell nach sieben Sommern wiederzugeben, wenn sie bis dahin seine Frau bleibt.

Nach einiger Zeit bringt die Robbenfrau einen gemeinsamen Sohn zur Welt, den sie Ooruk nennen. Die Jahre vergehen und die Menschenhaut der Frau wird immer schuppiger und spröder und hängt schließlich in Fetzen an ihr herunter. Ihr weißes Fleisch wird hohl und grau, die Haare fallen aus und ihre einst ausdrucksstarken Augen spiegeln ihre Seele nicht mehr. Doch der Mann gibt ihr auch nach sieben Jahren das Fell nicht mehr zurück, weil er Angst hat, sie dann für immer zu verlieren.

Eines Tages findet die Seehundfrau ihr Fell unter einem Felsen, schlüpft hinein, packt ihr Kind und taucht in ihre alte Heimat – eine glitzernde Wasserstadt – ab. Obwohl dort ihre ursprüngliche Schönheit allmählich wieder zurückkehrt und sie glücklich ist, erkennt sie, dass ihr Sohn zurück in die Menschenwelt muss. Sie bringt Ooruk zurück an das Ufer und verspricht dem Kind, immer mit ihm verbunden zu bleiben.

Die Jahre ziehen ins Land und Ooruk wächst zu einem stattlichen und angesehenen Mann heran, den man manchmal dabei beobachten kann, wie er – auf einem Felsen kniend – Zwiesprache mit einer Seerobbe, die besonders weise, wilde, seelenvolle Augen hat und sich von niemandem trotz vieler Bemühungen fangen lässt, hält.

DIE TIEFERE BEDEUTUNG

Die Kernaussage dieses Märchens ist der Umstand, dass viele junge Frauen überhaupt nicht darauf vorbereitet sind, dass ihnen irgendwann ihre „Seelenhaut“ gestohlen werden könnte. Doch der Verlust ihrer seelischen und physischen Freiheiten, beispielsweise in einer einengenden oder unglücklichen Partnerschaft, die damit verbundenen Schwierigkeiten und der daraus resultierende Befreiungsschlag können einen starken (spirituellen) Entwicklungsschub in ihnen auslösen.

Er beginnt damit,

  • dass den Frauen bewusst wird, was in ihrem Leben oberste Priorität haben sollte.
  • Dann fassen sie den Entschluss, etwas Verlorenes (z. B. ihre Freiheit, ihre Stärke, ihre Intuition etc.) wiederzuerlangen.
  • Als Nächstes wird ihnen klar, dass sie zu ihrer eigenen Befreiung selbst etwas beitragen müssen.
  • Und letztendlich – wenn sie sich für den inneren oder äußeren Befreiungsschritt entschieden haben und ihn in die Tat umsetzen – durchlaufen sie einen gewaltigen inneren Transformationsprozess, der sie ihre bis dahin verborgenen Kräfte bzw. ihre medialen Fähigkeiten entfalten lässt.

WOMIT GEHST DU IN RESONANZ?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen. Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

_ Hast du schon einmal erkennen müssen, dass du als junge Frau falsche Vorstellungen vom Leben hattest?

_ Hast du schon einmal durch Naivität, Unerfahrenheit oder Leichtgläubigkeit deine Freiheit, mehr oder weniger freiwillig, aufgegeben?

_ Warst/bist du in einer Situation, in der du meintest/meinst, innerlich oder äußerlich zu vertrocknen, weil du dir dein Robbenfell wegnehmen ließest/lässt?

_ Was war/wäre der Preis dafür gewesen, dein Robbenfell wieder zurückzubekommen?

_ Bist du aufgrund des Verlustes / der Aufgabe deiner Freiheit in einen tiefen inneren Prozess gekommen? Was hat er in dir ausgelöst? Was hat sich in dir bzw. für dich dadurch verändert?

_ Bist du bereit und in der Lage, dein Robbenfell zu verteidigen?

DER VERLUST DER SEELE ALS EINWEIHUNG

Nur wenn wir Frauen wirklich tief in unsere Seele hinabtauchen, können wir mit der uns innewohnenden Spiritualität wieder bewusst in Kontakt kommen. Denn es gibt zahllose Wege, die nach Hause führen, auch wenn sich die Öffnung, durch die man an einem Tag in die Tiefen geschlüpft ist, am nächsten Tag wieder als verschlossen erweist und man einen neuen Weg finden muss.

[1] Pinkola Estés, Clarissa. Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte. München 1993. S. 318.

Frauenseele

DIE WOLFSFRAU: Du kannst ruhig aus der Reihe tanzen

Vielleicht kennst du eine Frau, die sich schon als kleines Mädchen den frauenfeindlichen Erziehungsmaßnahmen und Maßregelungen der Erwachsenen widersetzte. Vielleicht warst du sogar selbst ein „unangepasstes“ Mädchen.

  • Wie ist es dir dabei ergangen?
  • Wie siehst du rückblickend diese Phase deines Lebens?
  • Musstest du einen Preis für deine Unabhängigkeit oder deinen Ausbruch aus den gesellschaftlichen Strukturen bezahlen?

Das Märchen „Das Mädchen mit den roten Schuhen“, das Clarissa Pinkola-Estés in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“ analysierte, stellt genau das Thema der angepassten Frau in den Mittelpunkt. Denn das Mädchen in der Erzählung bricht zwar aus seinem Käfig aus, übersieht jedoch, dass es seine weiblichen Urinstinkte auf die falsche Art und Weise auslebt und erfährt auf sehr schmerzhafte Art und Weise, dass es seine neu gewonnene Freiheit teuer bezahlen muss.

Die Erzählung

Ein armes Waisenmädchen, das seine Schuhe selber aus roten Lumpen nähte, wird von einer reichen Dame eingeladen, fortan bei ihr zu wohnen. Dort werden ihre roten Schuhe verbrannt und das Mädchen wird gebadet, gekämmt und wunderschön eingekleidet. Es muss jedoch ab sofort den ganzen Tag still sitzen, darf nicht herumhüpfen und nur dann sprechen, wenn es gefragt wird.

Seine Sehnsucht nach den roten Schuhen wird immer größer, und so kauft es heimlich und gegen den Willen der alten Frau ein neues Paar. Doch sobald es die Schuhe anzieht, beginnen diese mit dem Mädchen zu tanzen und tragen sie durch Wald und Flur und über Berg und Tal. Als es in den Kirchhof hinein tanzt, wird es von einem Geist verflucht: „Du sollst in den roten Schuhen tanzen, bis deine Haut in Fetzen von deinen müden Knochen hängt und nichts mehr von dir übrig bleibt.“

Und so geschieht es auch. Die Schuhe tanzen und tanzen immerzu mit dem Mädchen, ohne dass es etwas dagegen unternehmen kann. Da bittet das Mädchen einen Scharfrichter, ihm die Schuhe mitsamt den Füßen abzuhacken, damit es endlich zu tanzen aufhören kann. Das tut der Mann auch, doch das Mädchen muss sich nun für den Rest ihres Lebens als bedauernswerte Dienstmagd das Armenbrot verdienen.

Die tiefere Bedeutung

Mit den roten Schuhen hat die junge Frau etwas Wertvolles verloren, denn sie symbolisieren ihre Freiheit und Ungestümtheit. Mit dem heimlichen Kauf der neuen Schuhe meint das Mädchen zwar, diese wiederzuerlangen, doch es übersieht dabei, dass der Kauf keine echte Befreiung, sondern nur eine Kompensation seiner Abhängigkeit ist. Denn es wird durch die neuen Schuhe und dem Zwang zu tanzen überhaupt nicht glücklich. Erst durch die Qualen der Selbstverstümmelung kann das Mädchen diese Kompensation aufheben, doch der Preis dafür ist ein sehr hoher.

„Und die Moral von der Geschichte“

Ähnlich, wie dem Mädchen, das in einem goldenen Käfig lebt und alles hat, was es benötigt – ausgenommen seiner Freiheit – geht es vielen Frauen. Nämlich, wenn sie

  • in unglücklichen Beziehungen leben
  • mit anerzogenen Minderwertigkeitskomplexen durchs Leben gehen
  • Angst vor Strafe und Erniedrigung haben oder
  • voller Scham sind

Eines Tages sagt jedoch sagt vielleicht die „wilde“ Frauenseele, die sie in sich tragen: „Jetzt ist Schluss mit der Unterdrückung!“ Dann sollten sie darauf besonders achten, durch ihren Befreiungsakt keinen dauerhaften Schaden zu erleiden (wie das Mädchen mit den roten Schuhen, die ihm letztendlich abgehackt werden mussten). Also:

  • Nicht Hals über Kopf aus schwierigen Lebenssituationen ausbrechen, um sich in ein wildes neues Leben zu stürzen, in dem sie sich dann verloren oder überfordert fühlen
  • Zu Beginn eines neuen Lebens sehr aufmerksam sein, beobachten, überlegen, registrieren und unterscheiden lernen
  • Die bisher erworbene Menschenkenntnis noch weiter vertiefen
  • Eine gesunde Skepsis anderen Menschen gegenüber entwickeln
  • Zu Beginn eines neuen Lebensabschnitts nicht zu stolz sein, um den Rat und die Hilfe anderer Frauen anzunehmen
  • Sich mit Menschen umgeben, die ihre Rückkehr zu den weiblichen Urinstinkten unterstützen und ermöglichen.

Wir sollten ruhig immer wieder mal aus der Reihe tanzen, aber dabei genau beobachten, ob wir dies aus einem Fluchtgedanken heraus machen, oder ob wir dabei wohlüberlegt vorgehen und einen kühlen Kopf bewahren! Denn wenn wir leiden, sind wir häufig von unseren weiblichen Urinstinkten abgeschnitten und spüren die drohenden Gefahren draußen in der freien „Wildbahn“ nicht mehr.

Jede einschneidende Veränderung im Leben einer Frau sollte deshalb nicht aus einem Affekt heraus, sondern wohlüberlegt und zum richtigen Zeitpunkt vollzogen werden.

 

Frauenblog Frauenseele

DIE WOLFSFRAU: Bist du anders als die meisten anderen, dann stehe dazu!

Kennst du das Märchen vom hässlichen Entlein von Hans Christian Andersen? Ist dir bewusst, dass es „unter der Oberfläche“ sehr viel an weiblichem Urwissen und an weiblicher Weisheit enthält?

Der Autorin und Psychologin Clarissa Pinkola-Estés ist es einmal mehr gelungen, dieses Märchen in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“ aufzubereiten und die verschlüsselten Botschaften, die darin enthalten sind, jederfrau (und jedermann) zugängig zu machen. Die  Geschichte enthält ja einige wichtige Kernbotschaften über die weibliche Seele, doch beginnen wir zuerst einmal mit der Kurzfassung der

Erzählung

Eine Entenmutter brütet ihre Eier aus, aus denen sechs wunderschöne gelbe Küken schlüpfen. Nur aus dem siebenten Ei schlüpft ein graues, hässliches Entlein. Es ist größer und tolpatschiger als seine Geschwister und wird wegen seines Andersseins von allen gemieden. Obwohl es die Entenmutter besonders zu schützen versucht, wird es auch körperlich angegriffen und wie ein Aussätziges behandelt. Sein Leben ist qualvoll.

Eines Tages bringt die Mutter keine Kraft mehr auf, um ihr Junges zu verteidigen, und so macht sich das Entlein auf den Weg in die Fremde. Dabei wird es wegen seines Aussehens verspottet und gemieden und sieht sich immer wieder Todesgefahren ausgesetzt.

So flieht das Entlein von einem Ort zum nächsten, bis es eines Tages einen wunderschönen See erreicht. In der Zwischenzeit hat es fliegen gelernt und landet unweit von drei großen Vögeln auf dem Wasser, auf dessen Oberfläche es sein eigenes Spiegelbild betrachten kann. Im ersten Augenblick erkennt es sich jedoch selbst nicht wieder, denn es gleicht nun jenen majestätischen Schwänen, die es nun umringen. Doch anstatt das „Entlein“ wegzubeißen putzen sie sein Gefieder und nehmen den jungen Schwan als Ihresgleichen in ihre Familie auf.

Die tiefere Bedeutung

Das Märchen enthält viele wichtige Schlüsselbotschaften, wie beispielsweise folgende:

Das hässliche Entlein wird im Märchen als Außenseiter betrachtet, bekämpft und schließlich aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Es ist wehrlos seinem Umfeld ausgeliefert und verliert dadurch an Lebenskraft.

Mädchen mit stark ausgeprägten weiblichen Urinstinkten werden manchmal als „total verkehrte Kinder“ betrachtet und wegen ihres „Eigensinns“ bestraft oder zumindest strenger behandelt als andere. Ihre Neugierde, Phantasie sowie ihre Exzentrik sind den meisten Menschen unbequem, und so blockieren sie das Schöpferische im Kind. Den Mädchen wird beigebracht, dass ihr Anderssein schlecht oder gar unerwünscht ist. Mit der Zeit fühlen sich viele von ihnen als schwach, hässlich oder inakzeptabel, was sich belastend und nachhaltig auf ihr Selbstbild auswirkt.

Die Entenmutter erlebt wegen des hässlichen Entleins eine innere Zerreißprobe. Setzt sie sich für ihr Kind ein, leidet der Ruf der Familie, verstößt sie es, handelt sie gegen ihre Mutterinstinkte.

Mütter von unangepassten Mädchen versuchen häufig, ihnen ein „gesittetes“, gesellschaftlich angepasstes und akzeptables Benehmen einzubläuen. Selbst als erwachsene Frauen werden sie aufgrund ihrer unkonventionellen Lebensführung und ihres Widerstandes gegen die gesellschaftlichen Normen von der Gemeinschaft ausgegrenzt oder bestraft. Die Mutter im Märchen ist mit dieser Situation völlig überfordert und scheut die Auseinandersetzung mit den anderen, verzichtet dabei aber auf die Artikulierung ihrer eigenen Gedanken und auf Meinungsäußerung.

Die Entenmutter wird aufgrund ihres fremdartigen Kindes von der Gemeinschaft angegriffen, bis sie selbst unter der Belastung zusammenbricht. Das Entlein verliert dadurch seinen einzigen Verbündeten im Leben.

Viele Mütter von „wilden“ und selbstbestimmten Mädchen fühlen sich ambivalent, weil sie ihre Rolle als „Bemutternde“ nicht länger aufrecht erhalten können. Deshalb folgen sie häufig dem Gefühl des geringsten Widerstandes, was im Kind einen seelischen Knacks hervorrufen kann. Die Entenmutter im Märchen ist selber zerbrechlich, naiv und in vielerlei Hinsicht noch ein Kind. Wahrscheinlich wurde sie als junges Mädchen von ihrer eigenen Mutter zu wenig bemuttert und kann deshalb diese fehlende positive Erfahrung nicht an ihre Tochter weitergeben. Das Selbstwertgefühl einer gebrochenen Mutter ist nicht intakt, und sie droht bei Herausforderungen immer wieder zusammenzubrechen. Im schlimmsten Fall fühlt sich das Mädchen für das Leiden seiner Mutter schuldig.

Das hässliche Entlein sucht lange unter Seinesgleichen, bis es sie endlich findet, von ihnen angenommen und wertgeschätzt wird.

Es besteht die Gefahr, dass unangepasste, wilde Frauen immer wieder an den falschen Türen klopfen und sich um Freunde in nicht passenden Kreisen bemühen, in denen sie wiederum als Außenseiter behandelt werden. Es lohnt sich nicht, emotionale Misshandlungen zu ertragen, um ein paar dubiose Liebesbeweise zu erhalten. Nur eine ehrliche Selbstanalyse und das Aufarbeitung des Erlebten kann zu echter Heilung führen und die Türe zu Ihresgleichen öffnen.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen? Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

_ Hast du dich als kleines Mädchen anders als die meisten anderen empfunden?

_ Hat man dir vermittelt, dass du dich deinem Umfeld anpassen musst?

_ Warst du in einer Außenseiterrolle?

_ Wie sehr hat dich deine Mutter verstanden/beschützt/verteidigt?

_ Wie war deine Mutter als kleines Mädchen?

_ Hast du deinesgleichen gefunden?

_ Bist du lieber alleine oder in Gesellschaft?

_ Passt du dich manchmal zu sehr an?

_ Würdest du dich als hochsensitiv oder hochsensibel bezeichnen?

_ Was möchtest du deiner Tochter/Enkeltochter auf ihrem Weg durch das Leben mitgeben?

Wenn du deine eigene Beziehung zu deiner Mutter besser verstehen und/oder heilen möchtest, dann bietet sich mein eWorkshop MEINE MUTTER & ICH dafür an. Du kannst kostenlos in den eWorkshop hineinschnuppern, hier findest du alle Informationen dazu.

Frauenblog Frauenseele

Selbstfindung mal anders. Sechs abenteuerliche Anregungen

Hier kommt ein toller Artikel von Melanie, den ich gerne mit dir teilen möchte:

Beinahe ein Jahrzehnt suchte ich, wie der Mönch in einer alten buddhistischen Geschichte, nach dem großen Meister, der mir verraten würde, wie man sich selbst endgültig findet und dadurch das größte Lebensglück erreicht. Vor knapp vier Jahren begegnete ich dann meinem persönlichen Meister. Der Leiter des Lehrgangs zum Mentaltrainer erschien mir dafür qualifiziert.

Behutsam tastete ich mich mit Fragen an ihn heran. Als er mir nach einer längeren Unterhaltung verriet, dass er noch immer auf dem Weg ist und diesen jeden Tag aufs Neue neugierig und achtsam beschreitet, spiegelte sich die Enttäuschung in meinen Gesichtszügen unübersehbar wieder. Der Meister wusste meinen Ausdruck sofort zu deuten und sagte: „Was hattest du gedacht? Dass ich, bloß weil ich mich seit 30 Jahren mit der Welt der Gedanken und Gefühle beschäftige, wüsste, wie man die Reise zu sich selbst beschleunigt?“

Selbstfindung – Gibt es ein Ziel?

Und so kam ich zu folgender Erkenntnis: Den Weg der Selbstfindung kann man zwar beschreiten und bewusst wählen, aber ein Ziel, wie bei einem Sportevent gibt es dabei nicht. Für die Reise der Selbstfindung gibt es kein passenderes Zitat als: Der WEG ist das ZIEL. Und ergänzend: Mach dich dennoch auf die Reise, denn es gibt kein schöneres Abenteuer im Leben als dich selbst jeden Tag neu zu entdecken.

Die mutigste Reise deines Leben – die Reise zu dir selbst!

Im heutigen Beitrag möchte ich dich nicht dazu anleiten, wie du mit der Selbstfindung beginnst, denn ich bin überzeugt davon, dass du dich schon längst auf der Reise befindest. Anstatt dessen möchte ich dir einige der wichtigsten Haltestellen auf dieser Reise vorstellen damit du entscheiden kannst, welche Etappen du noch vertiefen oder welche Stationen du erneut besuchen und erforschen möchtest.

1_ Lerne dich selbst kennen! Wer weiß, vielleicht verliebst du dich ja

Wenn wir auf Partnersuche sind, nehmen wir uns aktiv Zeit dafür unser Gegenüber kennen zu lernen. Verlieben wir uns schließlich, so nehmen wir uns bewusst noch mehr Zeit, um den neuen Menschen in unserem Leben, all seine Facetten, seine Wünsche, seine Macken und Sonnenseiten sowie seine Gedanken- und Gefühlswelt besser kennen zu lernen. Manchmal blockieren wir ganze Tage oder Wochenenden dafür, um mit unserem neuen Partner Zeit zu verbringen.

Wie viel Zeit hingegen nimmst du dir für dich selbst? Dafür, dich besser kennen zu lernen? Wie oft schenkst du dir deine ungeteilte Aufmerksamkeit anstatt durch Erledigungen, Treffen mit Freunden oder dem Fernsehprogramm vor deiner eigenen Gedanken und Gefühlen zu flüchten? Ohne das Interesse an uns selbst kommt der Weg der Selbstfindung ins Stocken.

Praxis-Tipps:

  • Deshalb, nimm dir bewusst mindestens einmal Mal pro Monat Zeit für ein Rendezvous mit dir selbst.
  • Wähle einige der Reflexionsfragen, die in diesem Beitrag noch folgen, aus und mache es dir mit dir selbst gemütlich.
  • Weitere Ideen, wie du dir selbst achtsame Zeit schenkst, findest du hier: Selbstfürsorge, Keine Zeit, dann nimm dir eine Auszeit

2_Übernimm die volle Verantwortung

Du bestimmst, du regierst! Ungefähr so wie ein Politiker. Du musst dich demnach auch an gewissen Gegebenheiten orientieren, Vorschriften einhalten und die Meinung deiner Mitmenschen bedenken. Aber du hast die oberste Macht. Du bist verantwortlich für deine Lebensgestaltung. Nimm diese Verantwortung zu 100 Prozent an.

3_ Womit, worüber identifizierst du dich?

Die Frage nach dem – wer bin ich eigentlich – geht mit der Bewusstwerdung deiner Identität einher. Zum einen ist es wichtig, zu wissen, was du dir wirklich, unabhängig von der Meinung anderer wünscht. Und zum anderen ist es auch hilfreich dir deiner Identität in der Gesellschaft bewusst zu werden. Das heißt zu erfahren, wie dich andere wahrnehmen, und aus welchen Identitätsquellen du deine Lebensrollen beziehst.

Folgende Fragen können dich bei der Bewusstwerdung unterstützen

  • Welche Rollen nehme ich in meinem Leben ein? (Unternehmerin, Mutter, Tochter, Freundin, Partnerin, Familienmanagerin…)
  • Welche dieser Rollen möchte ich bewusst behalten, welche ablegen oder verändern?
  • Mit wem oder womit identifiziere ich mich? (z.B. Job, Familie, Freunde, meinem Erfolg, meinem beruflichen Status, meinen Ausbildungen, meinen Leistungen, meinem Zuhause, meiner Stadt etc.)

4_ Finde deine Talente – deine Leidenschaft – deine Lebensfreudequellen

Wusstest du, dass Menschen, die in ihrem Beruf oder in ihrem Tun einen tieferen Sinn erkennen, überdurchschnittlich glücklich sind? Hast du diesen Sinn, deine Leidenschaft oder dein absolutes Talent schon entdeckt? Möchtest du es noch weiter erforschen? Die anschließenden Fragen können dir interessante Antworten liefern:

  • Was bereitet mir wirklich Freude? Worin bin ich besonders gut?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit, weil ich vollkommen darin aufgehe?
  • Was habe ich bereits in meiner Kindheit besonders gerne getan?
  • Welchen Berufswunsch hatte ich in meiner Jugend?
  • Was würde ich tun, wenn meine Existenz gesichert wäre?
  • Wie kann ich die Antworten auf meine Fragen nutzen und Schritt für Schritt in mein Leben integrieren?

5_ Deine Vision

Immer mehr Menschen suchen gerade zu panisch nach ihrem Lebensplan. Genau dazu möchte ich nicht anregen. Denn eine Lebensvision entsteht nicht von heute auf morgen. Und schon gar nicht unter Druck oder aus angestrengtem Wollen heraus. Nein, sie ergibt sich, wenn man voller Leichtigkeit und Zuversicht in die Zukunft blickt und jenen Dingen treu bleibt, die einem gut tun. Dennoch können angeleitete Übungen, wie beispielsweise die anschließende, dabei helfen der Idee des eigenen Lebensplan näher zu kommen.

Stell dir vor: Du bist am Ende deines Lebens angekommen. Der Moment der Erkenntnis rückt näher, dein Leben zieht wie ein Film an dir vorbei. Es ist der Tag des jüngsten Gerichtes und du selbst bist der Richter:

  • Was bedauerst du? Was hast du versäumt?
  • Was hast du falsch gemacht? Was würdest du du anders machen?
  • Was würdest du wiederholen? Was öfter machen?
  • Womit oder mit wem würdest du mehr Zeit verbringen?
  • Was würdest du verzeihen?
  • Was würdest du wirklich wollen?

Und dann erinnere dich daran: Du hast jetzt die Chance deinen Lebensplan zu gestalten.

5_ Liebe dich selbst

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben! Mach es dir zur Aufgabe zur Liebe deines Lebens zu werden

Die Autorin dieses Artikels, Melanie Pignitter, ist diplomierte Mental- und Kommunikationstrainerin. Medial bekannt wurde sie durch ihren außergewöhnlich positiven Umgang mit ihrer Krankheit, sowie durch ihren Lebensfreude-Blog: www.honigperlen.at

Frauenbewusstsein

Wenn Hochsensibilität der Normalzustand ist

Manche Menschen meinen, Hochsensibiliät sei ein neuer Hype… Andere wiederum – nämlich die, die selber davon betroffen sind – fühlen sich erleichtert, dass ihr „Anders-Sein“ endlich einen Namen hat und dass sie damit nicht alleine sind. Denn was die meisten gar nicht wissen: Etwa 15 – 20 Prozent der Bevölkerung kommt bereits mit einer ausgeprägten Hochsensibilität zur Welt (wenn du wissen möchtest, ob du auch zu den Hochsensiblen zählst, dann klicke hier). Ich wage sogar zu behaupten, dass es noch viel mehr hochsensible Menschen gibt und geben wird, als wir heute erahnen können. Doch fangen wir mal der Reihe nach an:

Elaine N. Aron gilt in Fachkreisen als die „Entdeckerin“ der Hochsensibilität, die in unserer Gesellschaft immer häufiger wahrgenommen wird. Bereits 1991 fiel der Psychologin auf, dass viele Klienten, die Rat und Hilfe bei ihr suchten, dieselben Verhaltensmerkmale aufwiesen, wie sie selbst. Damit waren sie bei ihr natürlich in besten Händen. Erst in den letzten Jahren verbreitete sich das Wissen um die Hochsensibilität immer weiter, und du kannst heute in den Buchhandlungen meterlange Bücherregale zu diesem Thema finden.

Die MENSCHLICH-IRDISCHE Betrachtungsweise

Wie in anderen Lebensbereichen gibt es auch in Bezug auf Hochsensibilität verschiedene Betrachtungsweisen. Beginnen wir zuerst einmal mit der menschlich-irdischen (ich nenne sie das „Einserprogramm“ oder die Frosch-Perspektive):

Elaine N. Aron erklärt die Hochsensibilität mit einer höheren Reizempfindlichkeit. Doch nicht nur der Hörsinn, der Seh- und/oder der Tastsinn sind bei Hochsensiblen stärker ausgebildet als bei anderen Menschen, sondern „der Unterschied liegt irgendwo auf dem Weg zwischen Nerv und Gehirn oder im Gehirn selbst, in der Verarbeitung von Informationen“[1].

Lassen wir dieses Erklärungsmodell einmal so stehen und betrachten wir die Hochsensiblen aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der Vogel-Perspektive oder aus der Sicht des „Zweierprogramms“.

Die SPIRITUELLE Betrachtungsweise

Ebenfalls in den 1990er-Jahren erhielt das amerikanische Medium Lee Carroll aus der geistigen Welt erste Hinweise darauf, dass ein neuer Menschentypus im Kommen ist. Die Rede ist von den so genannten Indigokindern, die sehr ungewöhnliche Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale aufweisen, und die zuvor nur sehr vereinzelt vorgekommen sind.

Viele ihrer Eigenschaften sind deckungsgleich mit denen der Hochsensiblen (eigentlich noch mehr mit denen der Hochsensitiven, auf die ich in einem späteren Blogbeitrag eingehen werde): Die Indigo-Kinder sind dünnhäutig, geräuschempfindlich, zart besaitet, spüren die Befindlichkeiten anderer bzw. lesen deren Gedanken, stehen mit der geistigen Welt in enger Verbindung, etc. Dazu kommt, dass sie sich meist „nicht erwartungskonform benehmen“, zumindest nicht so, wie es die Erwachsenen von ihnen erwarten.

INDIGOKINDER haben einen anderen Lebensplan

Doch es gehört zu ihrem Lebensplan, so unangepasst zu sein, um die Erwachsenen aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Das klingt jetzt ziemlich provokant, und ich kann in der Kürze dieses Beitrags nicht näher darauf eingehen. Doch neben ihrer Hochsensibilität und –sensitivität untergraben sie durch ihr Unangepasst-Sein noch zusätzlich die alten, verkrusteten und überholten Gesellschaftsnormen und -strukturen.

Leider wird das Verhalten der Indigokinder (wie auch das der Kristallkinder) sehr oft fehlinterpretiert und von vielen Erwachsenen als negative Verhaltensauffälligkeit oder als Boshaftigkeit verstanden. Dementsprechend sind dann auch die Konsequenzen, unter denen diese Kinder manchmal ein Leben lang zu leiden haben.

Die Vorläufer dieser Kinder kamen bereits in den letzten Jahrzehnten zur Welt, deshalb verwundert es nicht, dass es bereits so viele Hochsensible unter uns Erwachsenen gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele von ihnen typische Eigenschaften der Indigo-Kinder in sich tragen. Denn auch sie fordern ihr Umfeld durch ihr Anderssein heraus und zwingen es dazu, zu hinterfragen, was „normal“ ist und was nicht… was in unserer Gesellschaft verändert werden sollte und was nicht…

ENERGETISCH-SPIRITUELLER SCHUTZWALL für HOCHSENSIBLE

Hochsensible Kinder und Erwachsene benötigen neben dem Verständnis ihres Umfeldes auch spezielle Hilfsmittel, die sie genau dort abholen, wo sie aufgrund ihrer Sensibilität und Sensitivität angesiedelt sind. Nämlich auf einer sehr viel höheren Schwingungsebene als jener, auf der sich die meisten anderen Menschen befinden.

Deshalb wundert es mich auch nicht, dass meine spirituellen Werkzeuge, wie beispielsweise die energetisierten Symbole und Essenzen, in ihrer Wirkung ausgerechnet von Hochsensiblen noch viel besser „verstanden“, wahrgenommen und mit großen Erfolgen eingesetzt werden als von normal Sensiblen. Allen voran natürlich die Engel-Aura-Essenz ENERGETISCHE ABGRENZUNG, die beispielsweise einen energetischen Schutzwall im Alltag bietet.

Viele Hochsensible berichteten mir, dass sie ohne diese Essenz in der heutigen Welt mitsamt ihren energetischen Herausforderungen und Belastungen gar nicht überleben könnten. Und diese belastenden Energien werden in Zukunft nicht weniger, sonder noch sehr viel stärker werden.

[1] Aron, Elaine N.: Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen können. Mvg-Verlag, 2014, S. 30

Frauenseele

Wer sind die neuen Männer oder: Haben die harten Kerle ausgedient?

Der moderne Mann ist ein Glückfall für unsere Gesellschaft, heißt es. Denn das Rollenmodell des „echten, harten Kerls“ hat ausgedient. Was sagt der Soziologe Klaus Hurrelmann dazu, Professor an der Hertie School of Governance, der das Buch „Die heimlichen Revolutionäre: Wie die Generation Y unsere Welt verändert“ geschrieben hat?

Es geht um die ab 1980 Geborenen, die schon mit dem Internet aufgewachsen sind. Sie wurden mit Wirtschaftskrisen, Terroranschlägen, Umweltkatastrophen und politischen Umbrüchen groß und mussten sehr früh lernen, dass nichts mehr sicher ist – und dass trotzdem irgendwie alles weitergeht.

Wie sich das Rollenbild verändert

Zum ersten Mal in der Geschichte lösen sich die (jüngeren) Männer vom traditionellen Rollenbild des Mannes und damit vom Druck, immer stark sein und sich wie Machos verhalten zu müssen. Denn sie haben erkannt, dass sie vom alten, traditionellen Rollenbild total blockiert werden und sie mit ihrem neuen Verständnis, das sie von sich selber haben, besser ihr wahres Selbst ausdrücken und leben können.

Familienplanung

Viele Männer wünschen sich Kinder, aber später als ihre Eltern oder Großeltern. Sie prüfen die Umstände kritisch, bevor sie eine Familie gründen. Deshalb ist es ihnen wichtig, dass die Partnerschaft, das Einkommen oder die Wohnsituation passen müssen, bevor sie ‚ja’ zu eigenen Kindern sagen.

Job contra Familie?

Immer mehr Männer stecken freiwillig im Job zurück, um Zeit mit ihrer Partnerin und ihren Kinder zu verbringen. Sie wollen sich aktiv in die Kindererziehung einbringen, viele von ihnen haben Lust am Kochen entwickelt und entlasten auch im Haushalt ihre Frauen.

Kinder und Karriere

Während Frauen in den letzten Jahrzehnten „gelernt“ haben, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, konnten sich die meisten Männer voll auf ihren Job konzentrieren. Denn meist hielten ihnen ihre Frauen den Rücken frei. Doch für viele Männer wird es immer selbstverständlicher, Kinder und Karriere miteinander zu verbinden. Einige von ihnen verzichten zugunsten von Family Time dafür auf eine Karriere oder auf ein höheres Einkommen.

Neue Werte

Die Generation Y hat eine große Sehnsucht nach Sicherheit, Ordnung, Fleiß und Verlässlichkeit. Gleichzeitig will man sich selbst verwirklichen, das Leben genießen oder kreativ sein. Viele der neuen Männer sind aber immer noch sehr leistungsorientiert und diszipliniert.

Materieller Wohlstand

Materieller Wohlstand bedeutet der Generation Y längst nicht mehr so viel wie noch ihren Eltern und Großeltern. Natürlich strebt sie nach Sicherheit, gibt aber mehr Geld für Fitness, gesunde Ernährung, Reisen oder besondere Erlebnisse aus. Das heißt, sie investiert mehr in ihr Wohlbefinden als in materielle Güter.

Politikverdrossenheit

Die typische Generation Y hat eine sehr realistische Sicht auf die Welt, ist aber weniger an herkömmlicher Politik interessiert. Lieber wird sie in sozialen und anderen Netzwerken aktiv, als in der Politik. Doch sie vermittelt ihre Werte, steht dazu und lebt auch danach.

Der neue Mann

Er ist gerade dabei zu definieren, was ein gutes Leben für ihn bedeutet. Auf jeden Fall bekommt die Kombination aus Wohlstand, Quality Time für Familie und Freunde, Bildung, Gesundheit, gute Jobbedingungen und eine intakte Umwelt eine immer größere Bedeutung. Noch sind es einzelne Männer, die dem neuen Bild entsprechen, doch es werden immer mehr. Dann werden sie mit ihren Vorstellungen und Idealen – gemeinsam mit ihren Partnerinnen – eine neue Welt gestalten. Wir werden es erleben!

Frauenbewusstsein

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„Seien Sie nicht zu schüchtern und zögerlich in Ihren Handlungen. Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Sie experimentieren, desto besser.“ (Ralph Waldo Emerson)

Wer nichts wagt, gewinnt nichts! Das ist keine neue Erkenntnis, sondern die vergebene Chance auf inspirierende Erfahrungen, auf notwendige Veränderungen oder auf wichtige Schritte nach vorne.

Ein Leben – ohne Mut zum kalkulierbaren Risiko – bleibt lau wie eine fade, wässrige Suppe. Und es könnte sogar sein, dass das bunte Leben an einem vorbeizieht, während man vor lauter Zweifel und Mutlosigkeit keine Entscheidungen trifft.

Wo stehst du eigentlich in deinem Leben?

Vielleicht warten auch in deinem Leben ein paar mutige Schritte auf dich? Wie wäre es mit folgenden Fragen für eine kurze Selbstreflexion:

  • Empfindest du dein Leben als einen Hindernisparcours?
  • Stehst du vor einer Entscheidung und hast Angst, dich festzulegen?
  • Setzt du deine Wünsche und Träume in die Tat um?
  • Handelst du zu impulsiv, weil dir gründliche Überlegungen Angst machen?
  • Träumst du von Abenteuern, die du nie verwirklichst?
  • Überlässt du anderen Menschen wichtige Entscheidungen über dich und dein Leben?
  • Neigst du zum Schwarzmalen?

Es ist wichtig, bei Entscheidungen immer auf deine Gefühle zu hören, doch sei dir dabei bewusst, wie sehr dein Bauchgefühl durch künstlich geschürte Ängste beeinflusst werden kann.

Auch Äußerungen von Mitmenschen, die selber unter Mutlosigkeit leiden und dich energetisch „hinunterziehen“, können dich verunsichern. Vielleicht möchten sie nicht, dass du entschlossen deinen Weg weitergehst und mutig deine Entscheidungen triffst, weil sie selber dabei versagen.

Lass dich nicht davon beirren! Mut kann man trainieren, so wie man sich Muskeln antrainieren kann!

So kommst du wieder aus der Mutlosigkeits-Falle heraus:

  • Triff Entscheidungen auf der rationalen Ebene, wenn du emotional unsicher bist, ob sie richtig sind oder nicht.
  • Informiere dich ausreichend, bevor du in deinem Leben etwas Entscheidendes veränderst.
  • Nutze Gelegenheiten für Veränderungen, die dir das Leben anbietet, und lasse sie nicht an dir vorüberziehen.
  • Lege dir nicht nur Plan A zurecht, sondern auch Plan B (oder sogar Plan C).
  • Mache kleine Schritte, um deinem Ziel näher zu kommen, wenn du dich unsicher fühlst.
  • Lerne, rationale von irrationalen Gedanken zu unterscheiden, die deinen
  • Entscheidungsprozess negativ beeinflussen könnten.
  • Mach dir klar, dass es ein Leben ohne Risiken nicht gibt – außer du verbringst den Rest deines Lebens im Bett (und selbst dort könnte dir immer noch die Decke auf den Kopf fallen).

Wer nichts wagt, gewinnt nichts, aber wenn du mutig bist, dann wirst du Schritt für Schritt selbstbewusster, leidest weniger unter mentalem Stress, wirst deine Ziele klarer sehen und sie letztendlich durch mehr Willenskraft auch erreichen. Und eines Tages wirst du ganz darauf vergessen haben, wovor du dich einmal gefürchtet hattest.

Frauenherzen