Was das In-sich-Hineinfressen mit dem 5. weiblichen Chakra zu tun hat

Böse Zungen behaupten zwar, dass wir Frauen ein ausgeprägteres Kommunikationsbedürfnis hätten als Männer, doch ich kenne einige von ihnen, die mindestens genauso viel reden wie wir Frauen, wenn nicht sogar noch mehr 😉 ! Aber es kommt ja nicht unbedingt auf die Länge eines Gesprächs an, sondern auf die Inhalte. Denn wenn wir Frauen uns auch mal gerne über Handtaschen, Schuhe oder Wimperntusche austauschen, dann führen wir ebenso viele Gespräche, in denen es um unsere persönlichen Empfindungen oder Erfahrungen geht.

Dennoch gibt es immer noch so viele unter uns, die nie gelernt haben, über ihre wahren Gefühle oder Bedürfnisse zu reden. Denn sie haben seit ihrer Kindheit die Denkweise ihrer Herkunftsfamilie kritiklos und unverändert beibehalten, die beispielsweise auf folgenden Glaubenssätzen beruht:

_ Frauen sollten nicht aufbegehren!

_ Frauen sollten Unangenehmes hinunterschlucken!

_ Frauen sollten nicht über sich selber reden!

Statistisch gesehen fällt es den meisten Frauen leichter als Männern, über Gefühle zu sprechen. Und vieles, was ihnen sehr am Herzen liegt, wird lieber mit Freundinnen besprochen als mit dem eigenen Partner. Es ist für viele Frauen oft auch einfacher, sich für andere einzusetzen und für sie ihre Stimme zu erheben, als für sich selbst, da sie als Mädchen immer wieder gehört haben, dass sie und ihre Meinung nicht wichtig seien.

VIELLEICHT hast du ALS FRAU SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Halt’ deinen Mund!“
  • „Du bist ein vorlautes/freches Mädchen!“
  • „Du sprichst erst dann, wenn du gefragt wirst!“
  • „Deine Meinung interessiert doch niemanden.“
  • „Sei nicht so neugierig!“
  • „Das geht dich überhaupt nichts an.“
  • „Frag mich nicht schon wieder Löcher in den Bauch!“
  • „Frauengequatsche! Weiberkram!“
  • „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“

Was hat das nun mit dem fünften Chakra zu tun?

Das fünfte Chakra befindet sich im Bereich des Kehlkopfs und der Schilddrüse, die so vielen Frauen Probleme bereitet. Das Chakra steht symbolisch und energetisch für das natürliche Bedürfnis, sich selber auszudrücken und auszusprechen, was einem wichtig ist.

Frauen, die unter einer Überfunktion ihrer Schilddrüse leiden, haben oft Schwierigkeiten, für sich selbst einzustehen und ihren Standpunkt zu vertreten. Und häufig sprechen sie so leise, dass sie sich kaum Gehör verschaffen können.

Das Kehlkopf-Chakra steht aber auch für den inneren Lebensplan, den wir in dieses Leben mitgebracht haben. Weichen wir allzu sehr von ihm ab, indem wir unsere Neigungen, Fähigkeiten, Wünsche und Sehnsüchte weder zum Ausdruck bringen noch leben, kann sich das in unserem fünften Energiezentrum bemerkbar machen. Deshalb können auch ein allzu starker Wille, Sturheit und Fixierungen zu Schilddrüsenproblemen führen.

Solange wir über einen längeren Zeitraum gegen unser Leben, gegen einen höheren Willen oder gegen eine höhere Macht ankämpfen, kann sich das langfristig auch auf andere Bereiche unseres Körpers negativ auswirken (eine typische Aussage wäre z. B.: „Ich mache, was ich will! Egal, was mir mein Körper sagt.“).

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS FÜNFTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Sich nicht ausdrücken dürfen/können
  • Probleme hinunterschlucken
  • Stillschweigen bewahren
  • Angst vor Meinungsverschiedenheit haben
  • Sich lieber auf die Zunge beißen
  • Keine Meinung haben/kundtun wollen
  • Etwas zum „Kotzen“ finden
  • Seine Fähigkeiten nicht leben
  • Sich weit vom inneren Lebensplan entfernen

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten fünften weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Fünftes Chakra Schilddrüse

Speiseröhre

Nackenwirbel

Hals

Mund

Zähne und Gaumen

Selbstausdruck

Umsetzen von Träumen

Kreatives Schaffen in der Welt unter Einsatz der persönlichen Kräfte

Rauer Hals

Chronische Halsschmerzen

Mundkrebs

Gaumenprobleme

Erkrankungen des Kiefergelenks

Skoliose

Kehlkopfentzündung

Geschwollene Drüsen

Schilddrüsenprobleme

Wie kann man nun das fünfte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim fünften Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

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Was Liebe auf Augenhöhe mit dem 4. weiblichen Chakra zu tun hat

“Wenn Frauen zu sehr lieben“ heißt der Titel eines Weltbestsellers, und es wundert mich nicht, warum das Buch so oft gelesen wurde. Denn es dürfte eine typisch weibliche Eigenschaft sein, zu intensiv zu lieben und sich selber in Beziehungen zu verlieren. Aber: Kann man denn überhaupt zu sehr lieben?

Viele Frauen verlieren sich in einer Partnerschaft und sie gäben alles dafür, um akzeptiert und gleichberechtigt behandelt zu werden. Wie oft hoffen sie jahrelang vergebens auf eine gleichberechtigte Liebe in ihrer Beziehung! Also auf eine Liebe auf Augenhöhe. Doch wie uns Berichte über sexuelle und sexistische Übergriffe immer wieder zeigen, ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau noch immer nicht bei allen angekommen.

Wenn Herz- und Sexualchakra verschlossen sind

Das vierte Energiezentrum im Körper einer Frau liegt im Bereich ihres Herzens und ihrer Brüste und heißt Herzchakra. Es steht energetisch in enger Verbindung mit dem zweiten Chakra, dem Sexualchakra. Während die Gebärmutter manchmal als das „untere Herz“ bezeichnet wird, nennt man das physische Herz in der Brust das „obere Herz“. Wird eines der beiden Chakren verletzt, wirkt sich das oft auch auf das andere negativ aus.

Wenn eine Frau einen Missbrauch, Inzest oder eine Vergewaltigung erlebt, verschließt sie meist auch ihr Herz und somit auch ihr Herzchakra. Aufgrund der gestörten Sexualmoral, die in unserer Gesellschaft noch immer weit verbreitet ist und vielfach auch von einer Frauengeneration an die nächste weitergegeben wird, verschließen viele Frauen ihr zweites Chakra und schneiden sich damit von ihrer Sexualität oder von ihren erotischen Bedürfnissen ab. Sie haben gelernt, dass „brave Mädchen“ asexuell sind, und verklemmte Moralisten sprechen immer noch davon, dass weibliche Geschlechtsorgane schlecht, böse oder schmutzig sind.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
  • „Ehefrauen müssen ihren Männern jederzeit sexuell zur Verfügung stehen.“
  • „Komm mir nicht mit Liebe, ich will bloß Sex.“
  • „Reg dich doch nicht über diese kleine Affäre auf.“
  • „Du solltest dich nicht so sexy kleiden.“
  • „Wir werden uns niemals scheiden lassen, egal, wie schlecht unsere Ehe ist.“
  • „Es geht mir zwar in der Beziehung schlecht, aber das muss ich wegen der Kinder aushalten.“

Was hat das nun mit dem vierten Chakra zu tun?

Weibliche Störungen im Bereich des Herzchakras können häufig dann entstehen, wenn eine Frau nicht genau weiß, wie sie ihre Liebesenergie (Energie des vierten Chakras) und ihre Kreativität oder den Wunsch, sich selbst auszudrücken und ganz sie selbst zu sein (Energie des zweiten Chakras), miteinander verbinden kann. Dazu taucht vielleicht noch ein innerer Konflikt in ihr auf, der aus dem Glaubensmuster entstanden ist, dass sie erst dann der Liebe würdig ist, wenn sie von anderen ausreichend gebraucht wird und ihnen auch geben kann, was sie benötigen. Und das sowohl als auf der Versorgungsebene (Job, Haushalt, Kochen, etc.) als auch auf der sexuellen Ebene.

Frauen, die sich gar nicht um ihre eigenen inneren Bedürfnisse kümmern, sondern hauptsächlich in Tätigkeiten für die Familie aufgehen, die freudlos in ihrem Beruf arbeiten oder Sex auf Anforderung liefern, laufen Gefahr, dass es zu einer Imbalance ihres Energiesystems kommt. Wenn sie sich dann noch anderen extrem verpflichtet fühlen oder Schuldgefühle entwickeln, weil sie den Erwartungen der anderen nicht immer entsprechen können, schlittern sie nach Jahren des Erduldens womöglich noch in eine Krankheit hinein.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS VIERTE CHAKRA BETREFFEN:

  • In liebloser Partnerschaft leben
  • In „toter“ Partnerschaft ausharren
  • Besser leiden als sich scheiden
  • Als Frau nicht ernstgenommen werden
  • Unterwürfige/dienende Rolle in der Partnerschaft/Familie
  • Sich selber nichts vergönnen
  • Sich als Sexobjekt fühlen
  • Sex wider den eigenen Wünschen/Bedürfnissen

Die Heilung von Verletzungen der ersten vier Chakren

Die Ärztin Dr. med. Christine Northrup hat in ihrer langjährigen Praxis die Erfahrung gemacht, dass es für Frauen sehr wichtig ist, mit jemandem über ihre Probleme oder unerfüllten Bedürfnisse zu sprechen. Diese Person – das kann eine Freundin, Schwester, Therapeutin oder Ärztin sein – sollte aufmerksam zuhören und ihre Aussagen ernst nehmen. Bei vielen Frauen kann oft erst dann ein Heilungsprozess eingeleitet werden, wenn jemand anderer die erlittenen Verletzungen bestätigt. Das heißt, die Frau muss den Satz „Ja, das ist dir wirklich geschehen!“ von jemand anderem hören, bevor sie sich eingestehen kann, dass sie wirklich verletzt wurde. Denn viele Frauen verdrängen das, was geschehen ist, z. B. mit den Worten: „Es war eigentlich gar nicht so schlimm, dass er …“. Erst wenn sie sich selbst die Erlaubnis geben und anerkennen, dass ihnen Leid angetan wurde oder dass sie in einer unglücklichen Beziehung leben, können sie die Notwendigkeit der Veränderung oder der Heilung anerkennen.

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten vierten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Viertes Chakra Herz/Lunge

Herzkranzgefäße

Schultern

Rippen/Brüste

Zwerchfell

Speiseröhre

Groll, Furcht, Bitterkeit

Kummer; Probleme mit Vergebung

Abnehmende Liebe zum Leben

Wut/Feindseligkeit/Kritik

Fordernd und bewertend

Stauungsinsuffizienz

Herzanfall

Herzvergrößerung

Asthma/Allergie

Lungenkrebs

Bronchialprobleme

Brustkrebs

Probleme mit oberem Rücken und/oder Schultern

Wie kann man nun das vierte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim vierten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln.

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Was Selbstermächtigung mit dem 3. weiblichen Chakra zu tun hat

Manche Frauen fühlen sich im wörtlichen Sinn häufig ohn-mächtig, also ohne eigene Macht. Denn sie haben nie gelernt, zu ihren Bedürfnissen zu stehen und sind deshalb außerstande, sich selber die Ermächtigung für ihre eigenen Handlungen und Entscheidungen zu erteilen.

Während das erste weibliche Chakra mit Erdung und Zentrierung, aber auch mit den Prägungen durch die Sippe zu tun hat, das zweite weibliche Chakra mit emotionalen Sicherheiten sowie Kreativität und Kindern in Verbindung steht, geht es im dritten weiblichen Chakra um persönliche Macht und Eigenermächtigung. Das Energiezentrum befindet sich im Bereich oberhalb des Nabels und wird auch Solarplexus genannt. Wenn wir nervös sind oder Angst haben, spüren wir, dass sich die Bauchregion im Bereich des Nabelchakras, wie es auch genannt wird, unangenehm zusammenzieht.

Frauen wurden über Kochkünste, Haushaltsführung und Kindererziehung definiert!

Über Jahrhunderte hinweg wurde die Persönlichkeit einer Frau einzig und allein danach beurteilt, ob und wie sie anderen Menschen dienlich war bzw. wie sie sich in den Familienverband einordnen konnte. Somit wurden viele Frauen lediglich nur anhand ihrer hausfraulichen oder mütterlichen Eigenschaften und Fähigkeiten beurteilt und dann auch entsprechend behandelt. Die individuelle Persönlichkeit durfte meist nicht gelebt werden und wenn, dann meist fernab der Öffentlichkeit. Wie sich das auf den kollektiven weiblichen Selbstwert auswirkte und noch immer auswirkt, brauche ich wohl nicht näher erörtern.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Frauen gehören zu den Kindern/in die Küche..“
  • „Frauen brauchen keinen Beruf zu erlernen.“
  • „Frauen sollten sich nicht in familiäre Angelegenheiten einmischen.“
  • „Frauen brauchen keine Hobbys. Sie sollten sich besser um die Kindererziehung kümmern.“
  • „Er ist der Herr im Haus.“
  • „Männer sind für die Finanzen zuständig.“
  • „Die Verantwortung für die Familie trägt der Mann.“
  • „Männer wissen besser, was Frauen brauchen.“

Was hat das nun mit dem dritten Chakra zu tun?

Stärke oder Schwäche des dritten weiblichen Chakras hängen mit Leistungsfähigkeit und Kompetenz bzw. mit Minderwertigkeit und Unmündigkeit zusammen. Und natürlich mit der Eigenermächtigung. Das bedeutet, dass wir Frauen (wie natürlich auch die Männer) die Entscheidungsmacht über uns und unser Leben haben müssen. Hingegen bedeutet Fremdermächtigung, dass wir die Erlaubnis für Entscheidungen, die uns und unser Leben betreffen, freiwillig oder unfreiwillig an andere abgegeben haben.

Frühere Frauengenerationen gaben sich meist damit zufrieden, dass es ihre Lebensaufgabe war, anderen zu dienen und sich den Familienmitgliedern samt deren Bedürfnissen unterzuordnen. Deshalb wurden viele Frauen bereits in ihrer Herkunftsfamilie nicht unterstützt oder darin bestärkt, innerhalb der Familie selbstbestimmt zu leben, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und zum Ausdruck zu bringen.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS DRITTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Fremdbestimmung
  • Nicht gelebte Selbstermächtigung
  • Fehlendes Vertrauen
  • Mangelnder Selbstwert
  • Ohnmacht (ohne Macht)
  • Unterwürfigkeit
  • Machtmissbrauch
  • Dienende Rolle einnehmen

Scham und weibliche Sexualorgane

Ein weiteres Problem für viele Frauen ist die Scham, die sich energetisch auf die unteren drei weiblichen Chakren belastend auswirken kann. Dies kann vielfach mit religiösen Moralvorstellungen zusammenhängen, die Sexualität im allgemeinen und weibliche Geschlechtsorgane im besonderen als schmutzig oder unmoralisch betrachten.

Diese Glaubensmuster wurden über viele Jahrhunderte hinweg in die Moralvorstellungen vieler Familien und Sippen integriert, als unumstößliche Tatsache betrachtet und von einer Generation zur nächsten als „alleinige Wahrheit“ weitergegeben. In der Zwischenzeit ist diese Scham im morphogenetischen Feld der Frauen längst abgespeichert. Es wird noch sehr viel Aufklärungsarbeit erfordern, um sie von dort wieder herauszulösen.

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten dritten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Drittes Chakra Bauchregion

Oberer Darmbereich

Leber, Gallenblase

Nieren

Bauchspeicheldrüse

Nebenniere

Milz

Mittlere Wirbelsäule

Schuldzuweisungen

Schuldgefühle

Probleme mit Sexualität, Geld und Kontrolle in Beziehungen

Macht/Steuerung in der physischen Welt

Arthritis

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

Probleme mit Dickdarm/Darm

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Diabetes

Chronische oder akute Verdauungsstörungen

 

 

Wie kann man nun das dritte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

 So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim dritten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

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Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat

Sobald ein kleiner Krebs, der mit anderen Krebsen in einem Eimer festgehalten wird, über den Rand des Behälters kriechen möchte um zu fliehen, ziehen ihn die anderen Krebse immer wieder zurück.

Was hat das nun mit uns Frauen zu tun und im speziellen mit unserem ersten Chakra, also dem Energiezentrum am Ende unseres Steißbeins, über das wir Erdenergien[1] aufnehmen? Nun, das erste (weibliche) Chakra hängt ganz eng mit unserem Sippenbewusstsein zusammen. Dabei stehen nicht die Liebe, die Freundlichkeit oder die Zärtlichkeit an erster Stelle, sondern die Loyalität. Die Sippe konzentriert sich nicht auf ein individuelles Bedürfnis, sondern auf die Bewahrung und das Überleben des Kollektivs und der Familie. Selbst wenn die Sippe von Liebe und Zusammenhalt spricht, dann meint sie in Wirklichkeit die verpflichtende Sippenbildung, die nichts mit Zuneigung oder Liebe zu tun hat.

Du hast ALS FRAU vielleicht schon Sätze gehört oder gelesen…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Du liebst mich nicht wirklich, denn sonst würdest du die Familie und mich öfter besuchen.“
  • „Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann hättest du keine Probleme mit meinen Eltern.“
  • „Die Familie muss zusammenhalten und deshalb wirst du meine kranke Mutter pflegen.“
  • „Du kannst doch nicht wegfahren und uns ein paar Tage alleine lassen.“
  • „Das entscheidest nicht du, sondern wir alle gemeinsam.“
  • „Du kannst dich doch nicht mit diesen Frauen treffen! Wer weiß, wie die dich beeinflussen.“
  • „Solange du in meinem Haus wohnst, wirst du das tun, was ich dir sage.“
  • „Selbstbewusste Frauen sind egoistisch.“
  • „Du kannst doch keine Therapie machen, sonst lässt du dich womöglich auch noch scheiden.“

Gehen wir noch einmal zurück zu den Krebsen. Wenn einer von ihnen den Eimer verlassen möchte, dann reagieren die anderen genauso wie auf eine Frau, die sich von den zu engen Familienmustern befreien möchte. Auch hier versuchen in der Regel die Familienmitglieder – zumindest anfänglich – ihre Bemühungen zu sabotieren.

Was hat das nun mit dem ersten Chakra zu tun?

Unser erstes Chakra wird von der Erziehung in den ersten Lebensjahren beeinflusst, also beispielsweise von unserer Familie, von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, vom sozialen Status, in dem wir aufwachsen, sowie von allen Prägungen unserer Sippe, wie sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Das hat jetzt weniger mit Vererbung als mit dem kollektiven morphologischen Bewusstseinsfeld zu tun, in dem sich unsere Herkunftsfamilie befindet und in dem die Grundsätze unserer Sippe abgespeichert sind.

Die meisten Familien haben nicht die Absicht, ihre Mitglieder bewusst zu verletzen, sondern sie geben einfach ihre „Erkenntnisse“ weiter, die sie für die alleinige Wahrheit halten. Auch wenn es um schmerzhafte oder einengende Strukturen geht, sind sie meist nicht bereit, sie zu überdenken oder loszulassen. „Das haben wir immer schon so gemacht…“ Wer von uns Frauen kennt diesen Satz nicht?

Dieses Sippenbewusstsein oder diese Sippenverdrängung kann sogar so weit gehen, dass Mütter oder Familien den Töchtern nicht glauben, dass sie sexuell belästigt, vergewaltigt oder inzestuöse Handlungen über sich ergehen lassen mussten. Wie oft kommt es vor, dass man dem Täter eher Unschuld zugesteht als dass man der betroffenen Frau Glauben schenkt. Und das nicht nur in frauenfeindlichen Kulturen.

Typische Themen, die das erste weibliche Chakra betreffen…

…sind gleichzeitig auch die Grundlage für typisch weibliche Krankheitsbilder:

  • Übernommene Probleme aus der Ahnenreihe oder Sippe
  • Unbearbeitet Probleme mit den Eltern
  • Inzest (betrifft auch das zweite Chakra)
  • Misshandlung oder Vernachlässigung in der Kindheit
  • Einengende Glaubenssätze, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden (z. B. Du bist ein dummes/böses/nichtsnutziges Mädchen; du musst dich für deinen Körper schämen; Männer kommen immer zuerst; du bist ein Mädchen und brauchst kein Studium; Frauen müssen der Familie/den Männern dienen etc.)

Imbalancen im ersten weiblichen Chakra

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen aufgrund eines über einen langen Zeitraum hindurch geschwächten weiblichen Chakras auftreten können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Physische Störungen
Erstes Chakra Physische Stütze des Körpers

Hüftgelenke

Kreuzbein

Sicherheit und Geborgenheit in der Welt;

Unfähigkeit für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu sorgen

Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit

Sehnsucht nach einem Zuhause

Keine Unterstützung durch andere

Chronische Schmerzen im unteren Rücken

Ischias

Krampfadern

Tumore/Krebs im Mastdarm

Wie kann man nun das erste weibliche Chakra in Balance bringen?

Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln.

Möchtest du tiefer in dieses Thema eintauchen, dann findest du hier eine Aufzeichnung meines kostenlosen Webinars HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN. 

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[1] Der japanische Wissenschaftler Michio Kushi (1926 – 2014), eine Kapazität auf dem Gebiet der Makrobiotik und der Energetik, wies darauf hin, dass die Zentripetalkraft der Erde durch die Füße in den Körper aufwärts steigt.

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NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT. Umgib dich mit Frauen

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit in meinem Leben, in der ich regelmäßig Frauenabende bei mir zu Hause veranstaltete. Damals war ich alleinerziehende Single-Mom und ich liebte es, in die Energie dieser Frauengruppe einzutauchen.

Dabei war mir gar nicht bewusst, dass wir Frauen immer wieder die Gegenwart von anderen Frauen suchen sollten, um in die uns verbindende Weiblichkeit ganz bewusst und freudvoll einzutauchen. Oder um uns an dem daraus entstehenden weiblichen Energiefeld zu stärken und in ihm aufzutanken.

Dabei müssen diese Frauentreffen nicht einmal ernsthafte und tiefschürfende Gespräche zum erklärten Ziel haben. Nein, es darf auch herzlich gelacht und geblödelt werden. Alleine schon das Zusammensein von Frauen, die einander wertschätzen, einander mögen und für einander da sein wollen, ist ein kostbares Geschenk in unserer männlich geprägten Zeit. Denn – einige Stunden nur mit Frauen zu verbringen, stärkt und nährt die weibliche Urkraft in uns.

Was hält uns eigentlich davon noch ab, von Zeit zu Zeit private Frauentreffen oder kleine Frauenfeste zu organisieren? Oder regelmäßig nur mit Frauen zusammenzusein, um einander Unterstützung, Kraft, Trost und Zuwendung zu schenken? Egal, wo diese Begegnungen stattfinden – ob privat, in einem Restaurant, am Strand oder bei einer Wanderung: Nehmen wir uns doch öfter als bisher bewusste Zeit für unsere Weiblichkeit und tauchen wir gemeinsam in das uns verbindende Frauenenergiefeld ein!

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Bevor dein Herz „überkocht“ … sorge für dein viertes weibliches Chakra!

Für viele Frauen steht das Sich-um-andere-Kümmern an erster Stelle in ihrem Leben. Seien es die Kinder, der Partner, die Eltern oder die Menschen in ihrem Berufsalltag – solange sie andere umsorgen können, fühlen sie sich geliebt und wertvoll. Dabei nehmen sie gerne in Kauf, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen hintanstellen oder sogar über Jahre oder Jahrzehnte hinweg verdrängen und vergessen.

Doch irgendwann kommt dann der Tag, an dem die Kinder flügge werden, eine Partnerschaft zerbricht oder sich langjährige Prioritäten völlig verschieben. Dann sind es genau diese Frauen, die plötzlich eine tiefe innere Leere in sich spüren. Und viele realisieren dann zum ersten Mal in ihrem Leben, wie sehr sie enttäuscht, frustriert oder wütend auf sich selbst und auf die anderen sind.

Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die energetisch und thematisch mit dem vierten weiblichen Chakra verbunden sind – entstehen aufgrund von Blockaden im Zusammenhang mit unterdrückten Gefühlen und nicht gelebten Bedürfnissen.

„Nehmen wir zwei Töpfe mit Wasser auf dem Herd als bildlichen Vergleich. Der Topf auf der rechten Seite – die Frau – kocht, und der Deckel liegt auf. Der Topf auf der linken Seite – der Mann – hat keinen Deckel, und der Herd steht auf höchster Stufe. Der hitzige Ärger des Mannes bringt das Wasser im Topf unter großer Dampf- und Geräuschentwicklung heftig zum Kochen. …. Der Topf der Frau wird niemals überkochen, aber die Hitze ist da, und bevor man sich versieht, ist das Wasser verdampft und der Topf gesprungen. Weil jedoch Lärm und Dampf fehlen, wird niemand auf das Problem aufmerksam.“[1]

Lassen wir es also nie so weit kommen und sorgen wir rechtzeitig dafür, dass die überkochenden Energien in unserem weiblichen Herz-Chakra rechtzeigit abkühlen können. Mit Hilfe von Meditationen, Yoga, Coaching-Gesprächen oder unter Verwendung von feinstofflich-spirituellen Energien für das Chakrensystem können sich emotionale Blockaden auflösen, bevor das Herz zu zerspringen droht.

[1] Northrup, Dr. med. Christiane. Weisheit der Wechseljahre. Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. München 2010, S. 482

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Was der weibliche Weg für mich bedeutet

„Ingrid, was bedeutet eigentlich der ‚weibliche Weg‘?“ wurde ich erst vor kurzem von einer lieben Freundin gefragt. Nun, ich kann den weiblichen Weg natürlich nur so erklären, wie ich ihn verstehe und empfinde. Aber um die Frage besser zu beantworten, möchte ich anhand der YIN-YANG-Symbolik[1] aufzeigen, welche drei Arten von Weiblichkeit von uns Frauen hauptsächlich gelebt werden:

 Die „Mehr-YANG-als-YIN“-Frauen

Jede Frau trägt neben ihren weiblichen Energien in einem gewissen Ausmaß auch männliche in sich, genauso wie Männer auch einen weiblichen Anteil in sich tragen. Doch in den letzten Jahrzehnten (wahrscheinlich sogar Jahrhunderten) haben wir Frauen uns so viele männliche Eigenschaften und Qualitäten antrainiert bzw. von unserer patriarchal geprägten Gesellschaft übernommen, dass uns gar nicht mehr bewusst ist, dass wir viel mehr männliche YANG-Energie (in meiner Abbildung in Mintgrün dargestellt) leben, als uns eigentlich gut tut.

Und so werden wir wohl noch eine ganze Weile damit beschäftigt sein, unseren männlichen YANG-Anteil wieder auf ein natürliches Maß zu reduzieren, um unserem YIN-Anteil (in der Abbildung in Rosa) wieder mehr Raum zu verschaffen.

Die „YIN-YIN“-Frauen

Beautiful blonde bride in pink dress. Wedding. Just married

Die herausgeputzten Püppchen und sich hilflos gebärdenden Weibchen, die ohne Mann das eigene Leben nicht stemmen können, gibt es erstaunlicherweise immer noch. Lieber begeben sie sich in eine männliche Abhängigkeit, als die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Sie richten sich als schmückendes Beiwerk ihrer Männer her und definieren sich und ihre Persönlichkeit über die soziale Position und die Höhe deren Bankkonten. Deshalb ist auch der männliche YANG-Anteil dieser Frauen kaum vorhanden und auf eine unnatürliche Größe zusammengeschrumpft.

Die „Mehr-YIN-als-YANG“-Frauen

Beautiful woman

Die wieder erwachende Weiblichkeit in unserer Zeit bewirkt, dass wir Frauen unserem lange verdrängten und nur schwach ausgeprägten YIN-Anteil endlich wieder mehr Raum, Aufmerksamkeit und Bewusstsein schenken. Wir lassen uns wieder mehr von unserer weiblichen Intuition führen und lieben es, ganz bewusst Frau zu sein. Dabei darf freilich auch der natürliche YANG-Anteil bewusst gelebt werden, denn Weiblichkeit schließt YANG-betonte Qualitäten, wie beispielsweise zielgerichtetes Handeln oder Logik, nicht aus.

Manche Frauen haben Angst, dass sie vor lauter Fokussierung auf ihre Weiblichkeit ihre männlichen Qualitäten ganz verlieren könnten. Diese Angst kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Im Gegenteil! Wir Frauen haben uns in den letzten Jahrzehnten so viel männliche Energien und Verhaltensmuster antrainiert, dass uns gar nicht mehr bewusst ist, wie sehr wir von diesen männlichen YANG-Energien geprägt sind.

Der weibliche Weg

… ist eine bewusste Entscheidung und Entwicklung wieder zu mehr YIN-Energie, als sie derzeit von uns Frauen gelebt wird. Es bedarf eines weiblichen Bewusstwerdungsprozesses und einer Neuausrichtung, die ihren Ursprung im Herzen hat, um nicht Gefahr zu laufen, erneut allzu sehr YANG-geprägt zu sein. Worauf es auf diesem weiblichen Weg ankommt, das kannst du in einem meiner nächsten Blogbeiträge lesen.

[1] Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie und stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Ein weit verbreitetes Symbol dafür ist das Taijitu, in dem das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt werden (Quelle: Wikipedia).

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NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT. Verbinde dich mit deinen Ahninnen!

„Was gehen mich meine Vorfahren an, ich lebe doch Hier und Jetzt?“ Diese Frage mag auf den ersten Blick vielleicht ihre Berechtigung haben. Aber nur so lange, bis dir bewusst ist, dass alles mit allem und jeder mit jedem energetisch verbunden ist, der zu deiner Ursprungsfamilie gehört.

Du nimmst einen Platz in deiner Ahnenreihe ein, wie eine einzelne Perle auf einer langen Perlenschnur. Deshalb bist du auch Teil des Energiefeldes deiner weiblichen Vorfahrinnen.

Die Verbindung mit diesen Frauen – egal, ob du sie persönlich kennst oder nicht – beinhaltet immer ein großes Potenzial an Heilung. Und zwar für das gesamte weibliche Energiefeld deiner Familie. Dabei brauchst du nicht einmal zu wissen, welche der Frauen welches Leben führte oder mit welchen Herausforderungen zu kämpfen hatte, oder ob sie eine starke oder eher schwache Persönlichkeit war. Denn es geht in erster Linie darum, dass weibliche Feld deiner Familie neu auszurichten.

Nimm dir deshalb Zeit für deine weibliche Ahnenreihe und verbinde dich gedanklich mit ihr. Schicke positive und liebevolle Gedanken an jene Frauen, die vor dir ihren Weg gegangen sind und baue bewusst eine wertschätzende Verbindung zu ihnen auf. Du kannst dafür meine energetisierten Symbolkarten zur Hilfe nehmen oder ein eigenes Ritual mit Kristallen, Blumen oder Kerzen gestalten. Wie das aussehen könnte, das wird dir deine weibliche Intuition zeigen. Lass dich einfach von ihr führen!

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Was das Göttliche in jeder Frau mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun hat

Jede Frau trägt weibliche Spiritualität in sich, ob ihr das bewusst ist oder nicht. Ob sie diese Tatsache annehmen kann oder nicht. Ob ihr das peinlich ist oder nicht. Ob sie das lächerlich findet oder nicht. Damit sich Frauen mit ihrer weiblichen Spiritualität wieder rückverbinden, müssen sie weder spirituelle noch religiöse noch esoterische Bücher lesen noch irgendwelche Kurse dieser Art besuchen.

In der Mythologie wird die spirituelle Frau seit jeher als Große Weise, Urfrau, Wissende oder Große Göttin bezeichnet. Sie wird in alten Überlieferungen als die lebensspendende Schöpferin und nährende Mutter dargestellt, ist aber gleichzeitig auch Heilerin und Zerstörerin in einer Person. Aber was hat das mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun? Schauen wir uns zuvor noch einige typische Aussagen an, die immer dann fallen, wenn es darum geht, Frauen das Recht auf ihre Spiritualität abzusprechen.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Eva hat Adam verführt. Sie war die erste Sünderin.“
  • „Frauen sollte es nicht erlaubt sein, religiöse Zeremonien/Handlungen vorzunehmen.“
  • „Religion ist das alleinige Vorrecht von Männern.“
  • „Frauen sind unrein (vor allem während der Menstruation).“
  • „Diese Frau ist eine Hexe, denn was sie tut, geht nicht mit rechten Dingen zu.“
  • „Frauen sollten von religiösen/spirituellen Handlungen ausgeschlossen sein.“
  • „Katholische Frauen dürfen weder Priester noch Bischöfe noch Papst werden.“
  • „Priester dürfen nicht heiraten, damit sie weder von Frau noch von Kind von ihrem kirchlichen Amt abgelenkt werden.“
  • „Mich wundert es nicht, dass Frauen früher auf dem Scheiterhaufen gelandet sind.“

Was hat das nun mit dem siebenten Chakra zu tun?

Frauen wie Männer stehen über ihr siebentes Chakra oder Energiezentrum, das sich in der Mitte des Kopfes befindet und nach oben geöffnet ist, mit dem Mystischen, dem Universellen, dem Göttlichen – oder wie immer du es bezeichnen möchtest –, also mit einer höheren Bewusstseins- oder Schöpfungsebene, in Verbindung.

„In der Beziehung zum Göttlichen haben Frauen immer schon eine zentrale Rolle gespielt – selbst in den Religionen, die patriarchal geprägt bzw. dominiert sind. Doch dieser Teil der Geschichte wurde im Laufe der Zeit oft zum Verschwinden gebracht – bis heute wird diese zentrale Rolle von Frauen oft verschwiegen.“[1]

Gerade in der heutigen wissenschaftsorientierten Zeit verleugnen viele Frauen ihre weibliche Spiritualität, vielleicht weil sie der Meinung sind, dass Spiritualität und Religion dasselbe sind und sich mit Kirche und Religion nicht identifizieren wollen. Doch gleichzeitig sind immer mehr Frauen auf der Suche nach sich selbst – vielleicht weil sie mit ihrem Leben in einer Sackgasse feststecken oder andere Lebensprobleme haben – und entdecken dabei ihren natürlichen und intuitiven Zugang zur Spiritualität ganz neu. Einige von ihnen öffnen sich dabei auch für die Geistige Welt und nehmen erstmals in ihrem Leben bewussten Kontakt mit ihrem Höheren Selbst oder anderen geistigen Wesenheiten auf.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SIEBENTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Sich gegen spirituelle Themen verschließen
  • Den Impulsen von oben nicht vertrauen
  • Die eigene Göttlichkeit nicht erkennen
  • Religiosität mit Spiritualität verwechseln
  • Weibliche Spiritualität nicht zulassen
  • Fehlendes Vertrauen in die Führung durch Geistführer
  • Blockierte oder schwache Bewusstseinsentwicklung
  • Verleugnen von höheren Wesen, wie z. B. Engel
  • Spiritualität als Kinderkram abtun

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten siebenten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Siebentes Chakra MuskelsystemNervensystem

Knochen und Haut

Zirbeldrüse

Fehlendes Vertrauen ins LebenErwerb von Einstellungen, Werten, Moral und Mut

Humanitäre Bereiche

Selbstlosigkeit

Mangelndes Erfassen der Gesamtmuster des Lebens

Fehlender Glaube

LähmungGenetische Störungen

Knochenkrebs

Multiple Sklerose

Degenerative Erkrankung des Nervensystems (ALS)

Wie kann man nun das siebente weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim siebenten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

[1]Göttliche Frauen – Als Gott ein Mädchen war“

Frauenenergien

Frauen lassen sich oft emotional erpressen, weil …

Ist es nicht so, dass viele Frauen ihr weibliches Pflichtbewusstsein bereits mit der Muttermilch einsaugen? Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Erziehung von Mädchen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg dahingehend ausgerichtet war, dass Frauen dienen und die Männer (über sie) bestimmen .

Doch selbst in unserer Zeit – und sogar in unserer westlichen Kultur – findet man noch weitaus mehr Frauen als Männer, die sich durch Pflichtbewusstsein oder Schuldgefühle emotional erpressen lassen. Und wenn wir einmal genau überlegen, wie subtile Manipulation funktioniert, dann wird uns eines klar: Ohne falsch verstandenes Pflichtbewusstsein, ohne Schuldgefühle und ohne das gezielte Schüren von Ängsten würde Manipulation überhaupt nicht funktionieren!

Viele Frauen haben ANGST…

_ abgelehnt

_ fallengelassen

_ nicht geliebt

_ nicht gebraucht

_ verstoßen

_ nicht geschätzt

_ nicht wahrgenommen

_ nicht gewürdigt

_ nicht wichtig genommen oder

_ wegen einer anderen verlassen zu werden.

Und genau das weiß derjenige, der Frauen gefügig machen bzw. manipulieren will. Emotionale Abhängigkeit durch das Schüren von Ängsten ist eine der häufigsten Maßnahmen, um seine eigenen Wünsche gegen den Willen der anderen durchzusetzen. Wer genau weiß, auf welche Knöpfe er bei Frauen drücken muss, um ihnen Angst zu machen und um sie in eine abhängige oder unterwürfige Rolle zu bringen, der ist auch in der Lage, über sie zu herrschen oder sie zu manipulieren.

Manche Frauen haben aber auch Angst vor der Wut des anderen, denn Wut scheint Angst magnetisch anzuziehen. Wut wird meist als ein Gefühl empfunden, das mit Auseinandersetzung, Bestrafung, Verlust oder gar mit Gewalt zu tun hat – und so wundert es auch nicht, dass Frauen Wut beim anderen so gut es geht vermeiden wollen, und immer noch JA sagen, auch wenn ihre Seele schon die längste Zeit ganz laut NEIN schreit!

Viele Frauen haben ein übersteigertes PFLICHTBEWUSSTSEIN

Ähnlich – wie mit dem Schüren von Ängsten – verhält es sich mit der Manipulation des Pflichtbewusstseins, in dem sich Frauen völlig verlieren können, weil sie auf sich selbst vergessen. Ja, nicht nur Egoismus (nur an sich selber denken), sondern auch Altruismus (nur an die anderen denken) kann der Seele Schaden zufügen.

Weibliche Anfälligkeit für Manipulation durch andere hängt sehr häufig damit zusammen, das Frauen in ihrer Kindheit von religiösen oder gesellschaftlichen Dogmen stark geprägt wurden. Wie oft reichte ein erhobener, moralisierender Zeigefinger aus, damit sie schon als Kind etwas taten, was sie eigentlich überhaupt nicht wollten. Nämlich …

… dienen um des Dienens willen,

… verzichten um des Verzichtens willen oder

… sich unterordnen und um des Unterordnens willen.

Viele Frauen haben übertriebene SCHULDGEFÜHLE

…. und deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass Frauen oft nicht nur unter ihren Schuldgefühlen leiden, sondern ganz besonders auch unter den Schuldzuweisungen durch andere. Die Schwelle weiblicher Schuldgefühle wurde meist schon in der Kindheit durch andere sehr niedrig gehalten und so manchem Mädchen wurden strengere Moralvorstellungen eingeimpft als seinen Brüdern.

Jemandem ein schlechtes Gewissen machen, ist eine sehr beliebte und weit verbreitete Manipulationsmethode. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang noch sehr gut an den Religionsunterricht, der uns Sieben- und Achtjährige auf die Erstkommunion vorbereiten sollte. Wir Kinder mussten unsere Herzen im Religionsheft abbilden: Ein weiß-schwarz geflecktes Herz, wenn wir leichte Verfehlungen begangen hatten und ein schwarzes Herz, wenn wir ganz schwere Sünden auf uns geladen hatten. Erst nach der Beichte durften wir unsere Herzen mit weißer Farbe ausmalen, da uns ja die Beichte von unseren Sünden reingewaschen hatte. Das prägt! Und sorgt selbst im Erwachsenenalter noch dafür, dass Frau sich immer wieder schuldig fühlt. Auch wenn sie sich selbst nichts zuschulden kommen ließ.

Eine sehr wirkungsvolle Art um Frauen klein und gefügig zu machen, ist es auch, sie für etwas zu beschuldigen, wofür eigentlich jemand ganz anderer verantwortlich ist. So nach dem Motto: Ein Sündenbock muss her!

Manchmal werden in Frauen gleichzeitig Angst, Pflichtgefühle und Schuldbewusstsein erzeugt. Diese Kombination ist eine starke emotionale Waffe, gegen die frau sich nur sehr schwer wehren kann. Erst wenn sie durchschaut, was da genau abläuft, kann sie lernen, sich dieser massiven Form von Manipulation bewusst zu entziehen.

Weiterführende Literatur zum Thema:

Thieme, Dörte: Trau keinem, der dein Bestes will: Emotionale Erpressung erkennen – durchschauen – beenden.

Forward, Susan; Frazier, Donna: Emotionale Erpressung. Wenn andere mit Gefühlen drohen.

 

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