Ich lass’ mich nicht mehr um den Finger wickeln

Wie oft sagen wir JA, obwohl wir NEIN sagen möchten? Und warum tun wir dann doch, was wir eigentlich gar nicht wollen? Weil wir unseren Frieden haben wollen, uns nicht ärgern möchten oder keine Kraft für endlos scheinende Diskussionen haben? Weil wir keinen Streit vom Zaun brechen wollen? Weil wir Angst davor haben, den anderen zu vergraulen oder gar zu verlieren?

Dass Frauen – bedingt durch die noch immer weit verbreitete Erziehung zum Stillhalten und zum Schweigen – nicht immer das aussprechen, was sie denken oder fühlen, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch oft steckt echte Angst, Hilflosigkeit oder Ohnmacht dahinter.

KENNST DU DAS AUS EIGENER ERFAHRUNG?

_ Gehen andere davon aus, dass du in Diskussionen ohnehin nachgeben wirst?

_ Stellen andere immer noch mehr Forderungen an dich, egal, wie viel du ihnen schon gegeben oder für sie getan hast?

_ Drohen dir nahestehende Menschen, dir das Leben schwer zu machen, wenn du nicht tust, was sie von dir wollen?

_ Übersehen oder missachten andere deine Gefühle oder Bedürfnisse?

_ Wird dir öfters etwas versprochen, was dann nicht eingehalten wird?

_ Droht dir jemand damit, dass er dich verlassen wird, wenn du nicht auf seine Wünsche eingehst?

_ Wirst du von anderen als egoistisch, gefühlskalt, neidig, gierig oder schlecht bezeichnet, wenn du nicht auf ihre Forderungen reagierst?

_ Droht jemand mit Selbstmord, wenn du nicht seine Wünsche befriedigen wirst?

Es ist sicherlich nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, wann die Grenze zu emotionaler Manipulation überschritten wird. Denn häufig sind es nahestehende Menschen, die du liebst und nicht verletzen möchtest, die dich um den Finger wickeln oder gar unter Druck setzen. Oder nette Nachbarn, mit denen du gut auskommen willst. Oder Eltern, die ohne deine Hilfe und Unterstützung nicht mehr alleine zurecht kommen.

DREI FRAGEN, DIE DU DIR STELLEN SOLLTEST:

Bevor du deine Beziehung zu jemandem unter diesem Aspekt unter die Lupe nehmen möchtest, solltest du dir folgende Fragen gut merken:

_ Wie viel kann ich für den anderen tun oder von mir geben, ohne dass ich hinterher auf ihn (eigentlich auf mich!) sauer, wütend oder traurig bin?

_ Verleugne ich mich und meine Bedürfnisse, wenn ich dem anderen immer wieder nachgebe?

_ In welchen Situationen bin ich vielleicht wirklich egoistisch – und wann ziehe ich einfach meine Grenzen, um meinen Raum, meine Kraft, meine Energie und meine Lebensfreude zu bewahren?

Welche Anzeichen du erkennen solltest, damit du Manipulation und Grenzüberschreibung durch andere sofort erkennen kannst, darüber schreibe ich in meinem nächsten Blog dieser Reihe.

 Zum Thema „Lass’ dich nicht um den Finger wickeln!“ plane ich ein eSeminar, dass du dann jederzeit von zu Hause aus mitmachen kannst. Nähere Infos folgen.

 Weiterführende Literatur zum Thema:

Thieme, Dörte: Trau keinem, der dein Bestes will: Emotionale Erpressung erkennen – durchschauen – beenden.

Forward, Susan; Frazier, Donna: Emotionale Erpressung. Wenn andere mit Gefühlen drohen.

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Die Rote Mondin oder: Der weibliche Zyklus (3)

Wenn du dich wieder einmal von deiner Menstruation genervt fühlst, nimm dir ein paar Minuten Zeit und lies dir die folgenden Informationen durch. Versuche, mit deinem Körper Kontakt aufzunehmen und in ihn hineinzufühlen. Auch wenn du denkst, dass er manchmal ein Eigenleben führt: Er steht mit dir und deiner weiblichen Urkraft immer im Einklang! Vielleicht ist es dein Verstand, der sich dagegen sträubt?

Die 4 Phasen deines Menstruationszyklus

Wenn dieser Beitrag zum Thema „Die Rote Mondin“ der erste ist, den du auf meinem Blog entdeckt hast und wenn du mehr über die tiefere Bedeutung deines Menstruationszyklus wissen möchtest (nicht aus medizinischer, sondern aus ganzheitlicher Sicht), dann lade ich dich ein, zuvor noch Teil 1 und Teil 2 als kurze Einführung in die Thematik zu lesen.

Überlege nun: In welcher Phase deines Zyklus befindest du dich gerade?

  • In der 1. Phase, in der Zeit zwischen dem Ende deiner letzten Menstruation bis zum nächsten Eisprung – ODER
  • In der 2. Phase, in der Zeit rund um den Eisprung – ODER
  • In der 3. Phase, in der Zeit zwischen dem Eisprung bis zur nächsten Menstruation – ODER
  • In der 4. Phase, in der Menstruationsphase.

Falls du vielleicht gar nicht weißt, in welcher Phase du dich gerade befindest, weil du deinen Zyklus nie genau beobachtest, dann könnte dich die folgenden Ausführungen vielleicht dazu inspirieren, deinen Körper und seine Energien sowie deine Emotionen während des nächsten Menstruationszyklus genauer zu beobachten:

Die weiblichen Energien in der JUNGFRAU-, MUTTER-, MAGIERIN- und WEISE-ALTE-Phase

Die Jungfrau-Phase: In diesem Abschnitt des weiblichen Zyklus sind die vorherrschenden Energien dynamisch und eher nach außen gerichtet. Wir Frauen sind nicht der Dynamik der Zeugung unterworfen, sondern gehören nur uns selbst. Unser Selbstvertrauen fühlt sich gut an, wir sind gesellig, entschlossen, vielleicht sogar ehrgeiziger als sonst und können uns gut konzentrieren. Diese Phase eignet sich besonders, um neue Projekte zu beginnen. Sie ist die Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns.

Die Mutter-Phase: In diesem Abschnitt deines Zyklus – rund um den Eisprung – verändert sich die Energie. Während wir in der Jungfrau-Phase nur uns selbst gehörten, wird nun die Energie für das eigene Selbst schwächer und entwickelt sich in Richtung Selbstlosigkeit, die für eine bevorstehende Mutterschaft wichtig ist. Unsere Sexualität entfaltet sich in einem Gefühl tiefer Liebe und wir sind leicht in der Lage, andere Menschen energetisch zu nähren und zu unterstützen.

Die Magierin-Phase: Nach dem Eisprung – wenn das Ei nicht befruchtet wurde – verändert sich unsere weibliche Energie abermals. Wir Frauen beginnen uns allmählich nach innen zu richten, uns unserer mystischen Seite stärker bewusst zu werden und Träume intensiver zu erleben. Unsere Sexualität wird machtvoll und unsere innere Kraft feurig. Die Energie unterstützt uns auch beim Umsetzen unserer innewohnenden Kreativität. Sobald wir uns allmählich der Phase der Weisen Alten nähern, kann unsere Konzentration nachlassen und wir uns ein wenig unzufrieden oder unausgeglichen fühlen.

Die Weise-Alte-Phase: Während der Menstruation drücken sich unsere Energien auf der intuitiven Ebene aus, die häufig in Träumen Gestalt annehmen. Diese Phase ist eine Zeit der Innenschau, des Rückzugs, des Entspannens, des Leiser-Tretens. Wenn möglich, sollten wir den Alltag etwas langsamer angehen und uns Zeit für uns selbst nehmen. Die sexuelle Energie entfaltet sich so stark wie zur Zeit unserer Mutter-Phase (Eisprung) und wird meist nicht aktiv gelebt, sondern fließt in die Vertiefung unserer Spiritualität ein.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gedanken und Gefühle dabei in dir hochkommen. Vielleicht magst du sie auch aufschreiben:

  • Nimmst du dir an deinen Tagen ausreichend Zeit für dich selbst?
  • Kannst du die unterschiedlichen Zeitqualitäten nachvollziehen, die während des Menstruationszyklus auftreten können?
  • Oder nimmst du deinen weiblichen Zyklus nur auf der körperlichen Ebene wahr?
  • Was an Empfindungen oder Erfahrungen gibst du an deine Tochter weiter? Wie vermittelst du ihr die Zeit der Menstruation?
  • Fühlst du dich von den mystischen Aspekten des weiblichen Zyklus angesprochen oder möchtest du dich ausschließlich mit den körperlichen beschäftigen?

Wenn du das energetisch-spirituelle Wissen über den Menstruationszyklus noch weiter vertiefen möchtest, dann empfehle ich dir das Buch „Roter Mond. Von der Kraft des weiblichen Zyklus“ von Miranda Gray, auf dessen Grundlage ich diesen Blog geschrieben habe.

 

 

 

 

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Die Rote Mondin oder: Der weibliche Zyklus (2)

Lange Zeit war es richtiggehend peinlich, unangenehm, unpassend oder überhaupt tabu über den Menstruationszyklus zu sprechen, der das Leben aller Frauen über Jahrzehnte hinweg begleitet oder manchmal sogar richtiggehend prägt.

Doch diese Tabuisierung beschränkt sich keineswegs auf die älteren Generationen vor uns oder auf Kulturen, die leider von einem ausgesprochen negativen Frauenbild geprägt sind. Die Thematisierung des weiblichen Zyklus wird selbst heute in unserer modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft noch immer unter sehr vielen Frauen im gebärfähigen Alter vermieden.

Monatshygiene – ein altmodisches Wort

Es war die so genannte „Monatshygiene“, die uns zumindest eine gewisse Bewegungsfreiheit verschaffte, und die heute aus dem Frauenalltag mitsamt seinen Herausforderungen nicht mehr wegzudenken ist. Die Verwendung von Tampons (die ersten gab es bereits vor 4000 Jahren, die aus Blättern und Naturfasern in Handarbeit hergestellt wurden, aber seit rund 70 Jahren werden sie aus Baumwolle industriell gefertigt) lässt uns Frauen beinahe vergessen (sofern wir keine Menstruationsbeschwerden haben), dass unser Körper während der Periode Höchstarbeit leistet.

Dennoch gibt es auch im Zusammenhang mit der Verwendung von Tampons neue Erkenntnisse, über die man meiner Meinung nach zumindest nachdenken sollte.

Die 4 energetischen Phasen des weiblichen Menstruationszyklus

Viele Frauen befinden sich seit einigen Jahren in einem großen Veränderungsprozess oder Bewusstseinswandel, der uns wieder einen  natürlichen Zugang zu unserem weiblichen Körper samt seinen Energiezyklen eröffnet. Dabei greifen wir auf das alte Wissen und auf die Weisheit früherer Frauengenerationen zurück, die in Mythen und Legenden von den lebenserfahrenen Alten an ihre Töchter und Enkeltöchter  weitergegeben wurden.

Unser Menstruationszyklus wird in 4 Phasen durchlebt und steht häufig eng mit den Zyklen des Mondes in Verbindung:

  • Die 1. Phase – etwa vom Ende der Menstruation bis zum Eisprung – entspricht energetisch dem Mädchen/der Jungfrau und wird als dynamisch, inspirierend und generativ (auf die Fortpflanzung bezogen) beschrieben.
  • Die 2. Phase – die Zeit rund um den Eisprung – entspricht energetisch der Mutterschaft, wobei es um die Kraft und die Fähigkeit des Nährens und Bewahrens geht.
  • Die 3. Phase – die Zeit vom Eisprung bis zur Menstruation – entspricht den Energien von „Hexen, Magierinnen, Verführerinnen oder bösen Stiefmüttern“, denn ihre Energie entspricht der Magie, der Sexualität oder der Kreativität.
  • Die 4. Phase – die Zeit der Menstruation – wird mit der Energie der weisen Alten in Verbindung gebracht, die sich aus der äußeren Welt nach innen zurückzieht, um ihre innewohnende Kreativität zu leben.

Ich werde in meinem dritten Blogeintrag aus dieser Serie näher auf diese 4 Phasen eingehen. Willst du dich mit dieser Thematik noch intensiver beschäftigen, dann empfehle ich dir das Buch von Miranda Gray: „Roter Mond. Von der Kraft des weiblichen Zyklus“, das mich zu meinem heutigen Beitrag inspiriert hat.

 

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Die Rote Mondin oder: Der weibliche Zyklus (1)

Wenn wir als blutjunge Mädchen von „Tante Mona aus Arizona“ sprachen, dann war das das Codewort, wenn wir uns über unsere Menstruation austauschten und Umstehende nichts davon mitbekommen sollten. Sie ging uns gewaltig auf die Nerven, da wir uns von ihr in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühlten, denn nicht wenige von uns litten in dieser Zeit auch unter körperlichen Problemen.

Menstruation: Heilig oder unrein?

Was uns Mädchen damals natürlich in keinster Weise bewusst war (wir waren noch viel zu jung und hatten auch von unseren Müttern diesbezüglich keinerlei Informationen bekommen): Die Zeit der Menstruation wurde schon in alten Kulturen anerkannt und geachtet und die Frauen entwickelten eigene Praktiken, um mit diesen starken Energien kreativ umzugehen.

Doch die patriarchalischen Gesellschaften, die diese Macht der Frauen als gefährlich ansahen, brachten die Menstruation in Misskredit. Und so wurde aus dem Zyklus der Frau, der einst als heilig galt, etwas Unreines. Diese Menstruationstabus waren jedoch keineswegs auf primitive Gesellschaften oder die Vergangenheit beschränkt, sondern sie gibt es noch heute in verschiedenen Religionen und Gesellschaftsschichten.

Bewusstes Erleben

Das spirituelle Bewusstsein, das sich unter immer mehr Frauen ausbreitet, zieht auch eine völlig neue Betrachtungsweise des weiblichen Zyklus nach sich. Deshalb sollten die Energien während des Menstruationszyklus bewusst akzeptiert und nicht unterdrückt werden. Also

  • Die Schwankungen auf der energetischen und emotionalen Ebene zulassen
  • Dem inneren Bedürfnis nach Rückzug oder Nähe nachgeben
  • Die Entwicklung eines stärkeren weiblichen Bewusstseins genießen
  • Den Gleichklang zwischen dem Mondzyklus und dem eigenen Zyklus wahrnehmen
  • etc.

Miranda Gray beschreibt in ihrem Buch „Roter Mond. Von der Kraft des weiblichen Zyklus“ vier verschiedene Energien, die während des Menstruationszyklus spürbar werden. Ich werde darüber in einem meiner nächsten Blogs berichten.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen? Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

  • Was wurde dir als Mädchen über die Menstruation vermittelt?
  • Kannst du dich noch an deine erste Menstruation erinnern?
  • Wie empfindest du deine Menstruationstage?
  • Verdrängst du deine Menstruation oder erlebst du sie bewusst?
  • Beneidest du Männer, weil sie nicht unter den Beschwerden der Menstruation leiden müssen?
  • Kannst du während deines Zyklus (Eisprung, nach dem Eisprung, Regelblutung, Zeit vor dem nächsten Eisprung) unterschiedliche Qualitäten deiner Energien erfühlen?

Mit der Kraft und Weisheit unserer weiblichen Urnatur

Es ist nun endlich an der Zeit, unseren weiblichen Zyklus mit neuen Augen zu betrachten. Während sich die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten immer mehr den männlichen Erfordernissen zugewandt hat und wir Frauen unsere Bedürfnisse den Anforderungen der männerdominierenden Gesellschaft untergeordnet haben (wir haben unsere Menstruation quasi weggesperrt, weil sie uns hinderlich war und uns in der Erfüllung unserer körperlichen Leistungsfähigkeit hinderlich war), tritt unter uns Frauen mehr und mehr ein immer stärkeres weibliches Bewusstsein  zutage.

Sobald wir aber unseren weiblichen Zyklus als urweibliche Energiequelle und als Quelle weiblichen spirituellen Bewusstseins begreifen, wird der Menstruationszyklus ein wertgeschätzter Teil unseres Lebens sein, den wir nicht mehr aus unserem Alltag ausgrenzen möchten.

 

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NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT und lass deinen Leistungsdruck los

Nobody is perfect! Diesen Ausspruch sollten wir uns – allerdings ohne Bedauern – immer mal wieder ins Bewusstsein rufen. Doch – haben wir schon einmal darüber nachgedacht, woher unser Perfektionsanspruch als Frau eigentlich kommt? Wieso wollen wir stets die perfekte Tochter, Mutter, Partnerin, Kollegin, Vorgesetzte, Geschäftsfrau oder Geliebte sein? Weil wir es uns so vorgelebt wird und wurde! Von der eigenen Mutter, der Freundin oder den vielen Frauen, die uns täglich im Internet, in Illustrierten oder im TV begegnen. Sie üben durch die Leistungen, die sie uns vorleben, sehr viel mehr an Einfluss auf unser eigenes Verhalten aus, als uns eigentlich lieb sein sollte und als uns meist bewusst ist.

Nimm dir deshalb ein paar Minuten Zeit um zu überlegen,

  • warum du dir oder jemand anderem beweisen willst, wie gut du bist
  • womit du dich selber unter Druck setzt
  • ob du deinen Selbstwert mit deinen Leistungen aufzupolieren versuchst
  • wo deine Grenzen liegen und warum du sie missachtest bzw.
  • ob du deinem Ruhe- und Erholungsbedürfnis auch wirklich nachkommst.

Tritt einen Schritt zurück und betrachte dein Leben mit etwas Abstand, sodass du erkennen kannst, warum du unter Leistungsdruck stehst. Manchmal hilft alleine schon die Erkenntnis, um den berühmten Schalter umzulegen und aus kräfteraubenden Verhaltensmustern auszusteigen. Ich wünsche dir dazu viele inspirierenden Impulse!

 

Frauenbewusstsein

Was das In-sich-Hineinfressen mit dem 5. weiblichen Chakra zu tun hat

Böse Zungen behaupten zwar, dass wir Frauen ein ausgeprägteres Kommunikationsbedürfnis hätten als Männer, doch ich kenne einige von ihnen, die mindestens genauso viel reden wie wir Frauen, wenn nicht sogar noch mehr 😉 ! Aber es kommt ja nicht unbedingt auf die Länge eines Gesprächs an, sondern auf die Inhalte. Denn wenn wir Frauen uns auch mal gerne über Handtaschen, Schuhe oder Wimperntusche austauschen, dann führen wir ebenso viele Gespräche, in denen es um unsere persönlichen Empfindungen oder Erfahrungen geht.

Dennoch gibt es immer noch so viele unter uns, die nie gelernt haben, über ihre wahren Gefühle oder Bedürfnisse zu reden. Denn sie haben seit ihrer Kindheit die Denkweise ihrer Herkunftsfamilie kritiklos und unverändert beibehalten, die beispielsweise auf folgenden Glaubenssätzen beruht:

_ Frauen sollten nicht aufbegehren!

_ Frauen sollten Unangenehmes hinunterschlucken!

_ Frauen sollten nicht über sich selber reden!

Statistisch gesehen fällt es den meisten Frauen leichter als Männern, über Gefühle zu sprechen. Und vieles, was ihnen sehr am Herzen liegt, wird lieber mit Freundinnen besprochen als mit dem eigenen Partner. Es ist für viele Frauen oft auch einfacher, sich für andere einzusetzen und für sie ihre Stimme zu erheben, als für sich selbst, da sie als Mädchen immer wieder gehört haben, dass sie und ihre Meinung nicht wichtig seien.

VIELLEICHT hast du ALS FRAU SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Halt’ deinen Mund!“
  • „Du bist ein vorlautes/freches Mädchen!“
  • „Du sprichst erst dann, wenn du gefragt wirst!“
  • „Deine Meinung interessiert doch niemanden.“
  • „Sei nicht so neugierig!“
  • „Das geht dich überhaupt nichts an.“
  • „Frag mich nicht schon wieder Löcher in den Bauch!“
  • „Frauengequatsche! Weiberkram!“
  • „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“

Was hat das nun mit dem fünften Chakra zu tun?

Das fünfte Chakra befindet sich im Bereich des Kehlkopfs und der Schilddrüse, die so vielen Frauen Probleme bereitet. Das Chakra steht symbolisch und energetisch für das natürliche Bedürfnis, sich selber auszudrücken und auszusprechen, was einem wichtig ist.

Frauen, die unter einer Überfunktion ihrer Schilddrüse leiden, haben oft Schwierigkeiten, für sich selbst einzustehen und ihren Standpunkt zu vertreten. Und häufig sprechen sie so leise, dass sie sich kaum Gehör verschaffen können.

Das Kehlkopf-Chakra steht aber auch für den inneren Lebensplan, den wir in dieses Leben mitgebracht haben. Weichen wir allzu sehr von ihm ab, indem wir unsere Neigungen, Fähigkeiten, Wünsche und Sehnsüchte weder zum Ausdruck bringen noch leben, kann sich das in unserem fünften Energiezentrum bemerkbar machen. Deshalb können auch ein allzu starker Wille, Sturheit und Fixierungen zu Schilddrüsenproblemen führen.

Solange wir über einen längeren Zeitraum gegen unser Leben, gegen einen höheren Willen oder gegen eine höhere Macht ankämpfen, kann sich das langfristig auch auf andere Bereiche unseres Körpers negativ auswirken (eine typische Aussage wäre z. B.: „Ich mache, was ich will! Egal, was mir mein Körper sagt.“).

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS FÜNFTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Sich nicht ausdrücken dürfen/können
  • Probleme hinunterschlucken
  • Stillschweigen bewahren
  • Angst vor Meinungsverschiedenheit haben
  • Sich lieber auf die Zunge beißen
  • Keine Meinung haben/kundtun wollen
  • Etwas zum „Kotzen“ finden
  • Seine Fähigkeiten nicht leben
  • Sich weit vom inneren Lebensplan entfernen

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten fünften weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Fünftes Chakra Schilddrüse

Speiseröhre

Nackenwirbel

Hals

Mund

Zähne und Gaumen

Selbstausdruck

Umsetzen von Träumen

Kreatives Schaffen in der Welt unter Einsatz der persönlichen Kräfte

Rauer Hals

Chronische Halsschmerzen

Mundkrebs

Gaumenprobleme

Erkrankungen des Kiefergelenks

Skoliose

Kehlkopfentzündung

Geschwollene Drüsen

Schilddrüsenprobleme

Wie kann man nun das fünfte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim fünften Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

Möchtest du tiefer in dieses Thema eintauchen, dann findest du hier eine Aufzeichnung meines kostenlosen Webinars HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN. 

Meinen eWORKSHOP „HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN“  kannst du in meiner eAcademy mitmachen, du kannst davor aber gerne KOSTENLOS PROBESCHNUPPERN.

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Was Liebe auf Augenhöhe mit dem 4. weiblichen Chakra zu tun hat

“Wenn Frauen zu sehr lieben“ heißt der Titel eines Weltbestsellers, und es wundert mich nicht, warum das Buch so oft gelesen wurde. Denn es dürfte eine typisch weibliche Eigenschaft sein, zu intensiv zu lieben und sich selber in Beziehungen zu verlieren. Aber: Kann man denn überhaupt zu sehr lieben?

Viele Frauen verlieren sich in einer Partnerschaft und sie gäben alles dafür, um akzeptiert und gleichberechtigt behandelt zu werden. Wie oft hoffen sie jahrelang vergebens auf eine gleichberechtigte Liebe in ihrer Beziehung! Also auf eine Liebe auf Augenhöhe. Doch wie uns Berichte über sexuelle und sexistische Übergriffe immer wieder zeigen, ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau noch immer nicht bei allen angekommen.

Wenn Herz- und Sexualchakra verschlossen sind

Das vierte Energiezentrum im Körper einer Frau liegt im Bereich ihres Herzens und ihrer Brüste und heißt Herzchakra. Es steht energetisch in enger Verbindung mit dem zweiten Chakra, dem Sexualchakra. Während die Gebärmutter manchmal als das „untere Herz“ bezeichnet wird, nennt man das physische Herz in der Brust das „obere Herz“. Wird eines der beiden Chakren verletzt, wirkt sich das oft auch auf das andere negativ aus.

Wenn eine Frau einen Missbrauch, Inzest oder eine Vergewaltigung erlebt, verschließt sie meist auch ihr Herz und somit auch ihr Herzchakra. Aufgrund der gestörten Sexualmoral, die in unserer Gesellschaft noch immer weit verbreitet ist und vielfach auch von einer Frauengeneration an die nächste weitergegeben wird, verschließen viele Frauen ihr zweites Chakra und schneiden sich damit von ihrer Sexualität oder von ihren erotischen Bedürfnissen ab. Sie haben gelernt, dass „brave Mädchen“ asexuell sind, und verklemmte Moralisten sprechen immer noch davon, dass weibliche Geschlechtsorgane schlecht, böse oder schmutzig sind.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
  • „Ehefrauen müssen ihren Männern jederzeit sexuell zur Verfügung stehen.“
  • „Komm mir nicht mit Liebe, ich will bloß Sex.“
  • „Reg dich doch nicht über diese kleine Affäre auf.“
  • „Du solltest dich nicht so sexy kleiden.“
  • „Wir werden uns niemals scheiden lassen, egal, wie schlecht unsere Ehe ist.“
  • „Es geht mir zwar in der Beziehung schlecht, aber das muss ich wegen der Kinder aushalten.“

Was hat das nun mit dem vierten Chakra zu tun?

Weibliche Störungen im Bereich des Herzchakras können häufig dann entstehen, wenn eine Frau nicht genau weiß, wie sie ihre Liebesenergie (Energie des vierten Chakras) und ihre Kreativität oder den Wunsch, sich selbst auszudrücken und ganz sie selbst zu sein (Energie des zweiten Chakras), miteinander verbinden kann. Dazu taucht vielleicht noch ein innerer Konflikt in ihr auf, der aus dem Glaubensmuster entstanden ist, dass sie erst dann der Liebe würdig ist, wenn sie von anderen ausreichend gebraucht wird und ihnen auch geben kann, was sie benötigen. Und das sowohl als auf der Versorgungsebene (Job, Haushalt, Kochen, etc.) als auch auf der sexuellen Ebene.

Frauen, die sich gar nicht um ihre eigenen inneren Bedürfnisse kümmern, sondern hauptsächlich in Tätigkeiten für die Familie aufgehen, die freudlos in ihrem Beruf arbeiten oder Sex auf Anforderung liefern, laufen Gefahr, dass es zu einer Imbalance ihres Energiesystems kommt. Wenn sie sich dann noch anderen extrem verpflichtet fühlen oder Schuldgefühle entwickeln, weil sie den Erwartungen der anderen nicht immer entsprechen können, schlittern sie nach Jahren des Erduldens womöglich noch in eine Krankheit hinein.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS VIERTE CHAKRA BETREFFEN:

  • In liebloser Partnerschaft leben
  • In „toter“ Partnerschaft ausharren
  • Besser leiden als sich scheiden
  • Als Frau nicht ernstgenommen werden
  • Unterwürfige/dienende Rolle in der Partnerschaft/Familie
  • Sich selber nichts vergönnen
  • Sich als Sexobjekt fühlen
  • Sex wider den eigenen Wünschen/Bedürfnissen

Die Heilung von Verletzungen der ersten vier Chakren

Die Ärztin Dr. med. Christine Northrup hat in ihrer langjährigen Praxis die Erfahrung gemacht, dass es für Frauen sehr wichtig ist, mit jemandem über ihre Probleme oder unerfüllten Bedürfnisse zu sprechen. Diese Person – das kann eine Freundin, Schwester, Therapeutin oder Ärztin sein – sollte aufmerksam zuhören und ihre Aussagen ernst nehmen. Bei vielen Frauen kann oft erst dann ein Heilungsprozess eingeleitet werden, wenn jemand anderer die erlittenen Verletzungen bestätigt. Das heißt, die Frau muss den Satz „Ja, das ist dir wirklich geschehen!“ von jemand anderem hören, bevor sie sich eingestehen kann, dass sie wirklich verletzt wurde. Denn viele Frauen verdrängen das, was geschehen ist, z. B. mit den Worten: „Es war eigentlich gar nicht so schlimm, dass er …“. Erst wenn sie sich selbst die Erlaubnis geben und anerkennen, dass ihnen Leid angetan wurde oder dass sie in einer unglücklichen Beziehung leben, können sie die Notwendigkeit der Veränderung oder der Heilung anerkennen.

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten vierten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Viertes Chakra Herz/Lunge

Herzkranzgefäße

Schultern

Rippen/Brüste

Zwerchfell

Speiseröhre

Groll, Furcht, Bitterkeit

Kummer; Probleme mit Vergebung

Abnehmende Liebe zum Leben

Wut/Feindseligkeit/Kritik

Fordernd und bewertend

Stauungsinsuffizienz

Herzanfall

Herzvergrößerung

Asthma/Allergie

Lungenkrebs

Bronchialprobleme

Brustkrebs

Probleme mit oberem Rücken und/oder Schultern

Wie kann man nun das vierte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim vierten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln.

Möchtest du tiefer in dieses Thema eintauchen, dann findest du hier eine Aufzeichnung meines kostenlosen Webinars HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN. 

Meinen eWORKSHOP „HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN“  kannst du in meiner eAcademy mitmachen, du kannst davor aber gerne KOSTENLOS PROBESCHNUPPERN.

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Was Selbstermächtigung mit dem 3. weiblichen Chakra zu tun hat

Manche Frauen fühlen sich im wörtlichen Sinn häufig ohn-mächtig, also ohne eigene Macht. Denn sie haben nie gelernt, zu ihren Bedürfnissen zu stehen und sind deshalb außerstande, sich selber die Ermächtigung für ihre eigenen Handlungen und Entscheidungen zu erteilen.

Während das erste weibliche Chakra mit Erdung und Zentrierung, aber auch mit den Prägungen durch die Sippe zu tun hat, das zweite weibliche Chakra mit emotionalen Sicherheiten sowie Kreativität und Kindern in Verbindung steht, geht es im dritten weiblichen Chakra um persönliche Macht und Eigenermächtigung. Das Energiezentrum befindet sich im Bereich oberhalb des Nabels und wird auch Solarplexus genannt. Wenn wir nervös sind oder Angst haben, spüren wir, dass sich die Bauchregion im Bereich des Nabelchakras, wie es auch genannt wird, unangenehm zusammenzieht.

Frauen wurden über Kochkünste, Haushaltsführung und Kindererziehung definiert!

Über Jahrhunderte hinweg wurde die Persönlichkeit einer Frau einzig und allein danach beurteilt, ob und wie sie anderen Menschen dienlich war bzw. wie sie sich in den Familienverband einordnen konnte. Somit wurden viele Frauen lediglich nur anhand ihrer hausfraulichen oder mütterlichen Eigenschaften und Fähigkeiten beurteilt und dann auch entsprechend behandelt. Die individuelle Persönlichkeit durfte meist nicht gelebt werden und wenn, dann meist fernab der Öffentlichkeit. Wie sich das auf den kollektiven weiblichen Selbstwert auswirkte und noch immer auswirkt, brauche ich wohl nicht näher erörtern.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Frauen gehören zu den Kindern/in die Küche..“
  • „Frauen brauchen keinen Beruf zu erlernen.“
  • „Frauen sollten sich nicht in familiäre Angelegenheiten einmischen.“
  • „Frauen brauchen keine Hobbys. Sie sollten sich besser um die Kindererziehung kümmern.“
  • „Er ist der Herr im Haus.“
  • „Männer sind für die Finanzen zuständig.“
  • „Die Verantwortung für die Familie trägt der Mann.“
  • „Männer wissen besser, was Frauen brauchen.“

Was hat das nun mit dem dritten Chakra zu tun?

Stärke oder Schwäche des dritten weiblichen Chakras hängen mit Leistungsfähigkeit und Kompetenz bzw. mit Minderwertigkeit und Unmündigkeit zusammen. Und natürlich mit der Eigenermächtigung. Das bedeutet, dass wir Frauen (wie natürlich auch die Männer) die Entscheidungsmacht über uns und unser Leben haben müssen. Hingegen bedeutet Fremdermächtigung, dass wir die Erlaubnis für Entscheidungen, die uns und unser Leben betreffen, freiwillig oder unfreiwillig an andere abgegeben haben.

Frühere Frauengenerationen gaben sich meist damit zufrieden, dass es ihre Lebensaufgabe war, anderen zu dienen und sich den Familienmitgliedern samt deren Bedürfnissen unterzuordnen. Deshalb wurden viele Frauen bereits in ihrer Herkunftsfamilie nicht unterstützt oder darin bestärkt, innerhalb der Familie selbstbestimmt zu leben, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und zum Ausdruck zu bringen.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS DRITTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Fremdbestimmung
  • Nicht gelebte Selbstermächtigung
  • Fehlendes Vertrauen
  • Mangelnder Selbstwert
  • Ohnmacht (ohne Macht)
  • Unterwürfigkeit
  • Machtmissbrauch
  • Dienende Rolle einnehmen

Scham und weibliche Sexualorgane

Ein weiteres Problem für viele Frauen ist die Scham, die sich energetisch auf die unteren drei weiblichen Chakren belastend auswirken kann. Dies kann vielfach mit religiösen Moralvorstellungen zusammenhängen, die Sexualität im allgemeinen und weibliche Geschlechtsorgane im besonderen als schmutzig oder unmoralisch betrachten.

Diese Glaubensmuster wurden über viele Jahrhunderte hinweg in die Moralvorstellungen vieler Familien und Sippen integriert, als unumstößliche Tatsache betrachtet und von einer Generation zur nächsten als „alleinige Wahrheit“ weitergegeben. In der Zwischenzeit ist diese Scham im morphogenetischen Feld der Frauen längst abgespeichert. Es wird noch sehr viel Aufklärungsarbeit erfordern, um sie von dort wieder herauszulösen.

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten dritten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Drittes Chakra Bauchregion

Oberer Darmbereich

Leber, Gallenblase

Nieren

Bauchspeicheldrüse

Nebenniere

Milz

Mittlere Wirbelsäule

Schuldzuweisungen

Schuldgefühle

Probleme mit Sexualität, Geld und Kontrolle in Beziehungen

Macht/Steuerung in der physischen Welt

Arthritis

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

Probleme mit Dickdarm/Darm

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Diabetes

Chronische oder akute Verdauungsstörungen

 

 

Wie kann man nun das dritte weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

 So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim dritten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

Möchtest du tiefer in dieses Thema eintauchen, dann findest du hier eine Aufzeichnung meines kostenlosen Webinars HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN. 

Meinen eWORKSHOP „HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN“  kannst du in meiner eAcademy mitmachen, du kannst davor aber gerne KOSTENLOS PROBESCHNUPPERN.

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Was Unfreiheit mit dem 2. weiblichen Chakra zu tun hat

Von vielen Frauen wird heute immer noch erwartet, dass sie in erster Linie die Bedürfnisse ihrer Familie bzw. ihrer Herkunftsfamilie befriedigen. Dabei werden sie – ohne dass es ihnen überhaupt bewusst ist – von Emotionen gesteuert, die ihre Wurzeln in ihrer Sippe haben und sowohl mit ihrem ersten, aber vor allem mit ihrem zweiten weiblichen Chakra in Verbindung stehen.

Dieses Energiezentrum hat seinen Sitz im Bereich der Gebärmutter und es darf uns deshalb nicht verwundern, dass viele Frauen mit ihren  Fortpflanzungsorganen gesundheitliche Probleme haben.

Das zweite Chakra hat mit Beziehungen zu tun. Einerseits mit der Beziehung zu uns selbst und andererseits mit der Beziehung zu anderen Menschen. Gleichzeitig ist dieses Chakra auch ein Energiezentrum, das auf die Qualität der Beziehungen reagiert und auf alles, was mit uns in enger emotionaler Verbindung steht. Es reagiert also auch auf Belastungen innerhalb unserer Familie und unseres Freundeskreises, aber auch auf unsere finanzielle Situation bzw. auf das Fehlen von finanzieller Sicherheit.

Oft wurden (bzw.  werden) Mädchen häufig von ihrer Sippe dazu gedrängt, sich einen wohlhabenden Partner zu suchen, damit sie – und manchmal sogar auch ihre Familie – finanziell abgesichert sind. Dabei wird meist auf die Liebe als Grundlage einer Paarbeziehung verzichtet und gegen eine materielle Sicherheit oder einen besseren sozialen Status eingetauscht.

DU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Du kannst doch nicht unter deinem finanziellen Niveau heiraten.“
  • „Achte darauf, dass dir dein Partner finanziell etwas bieten kann.“
  • „Finanzielle Absicherung ist wichtiger als Liebe/Treue.“
  • „Zu einer Ehe gehören Kinder. Punktum!“
  • „In einer Familie ist der Mann der Wichtigste.“
  • „Es ist deine Schuld, wenn dein Mann untreu/betrunken/spielsüchtig …. ist.“
  • „Frauen gehören zu ihren Kindern.“
  • „Ach, er ist doch ein Mann. Reg dich doch nicht darüber auf, dass er …“
  • „Was willst du denn mit deinem Traumberuf? Mach lieber etwas Sinnvolleres!“
  • „Statt zu stricken/malen/singen solltest du in deiner Freizeit etwas tun, das (für alle) einen Nutzen hat.“
  • Etc.

Was hat das nun mit dem zweiten Chakra zu tun?

Gebärmutter und Eierstöcke sind unsere wichtigsten Organe im Bereich des zweiten weiblichen Chakras. Diese stellen – bildhaft gesprochen – einen „kreativen“ Raum dar, aus dem beispielsweise auch unsere Kinder hervorgehen. Aber nicht nur sie gebären wir, sondern im übertragenen Sinn bringen wir auch sonst noch einiges aus uns hervor. Unsere Kreativität kann sich in Backen, Stricken, Malen, Tanzen, Singen, Schreiben ausdrücken, aber auch Erkenntnisse, neue Ideen und innere Weisheit finden hier ihren Ursprung.

Wir Frauen wurden aber oft auch dahingehend erzogen, dass wir uns die Probleme unserer Familienangehörigen einverleiben (zweites Chakra) oder kranke und alte Familienmitglieder unermüdlich pflegen. Dabei nehmen wir den anderen oftmals eine große Bürde ab und machen sie zu unserer. Dass dies oft gegen unseren Willen erfolgt, wollen wir aufgrund unserer Erziehung oft nicht wahrhaben. Und dennoch reagieren  unser Körper und unsere Seele häufig darauf.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS ZWEITE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Unterdrückte Aggressionen
  • Unterdrückte Wut
  • Verlassensängste
  • Finanzielle Unsicherheit
  • Sozialer Status
  • Kinder
  • Kreativität
  • Mangelnde Geborgenheit
  • Schuldzuweisungen

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten zweiten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Zweites Chakra Gebärmutter

Eierstöcke

Vagina

Gebärmutterhals

Dickdarm

Untere Rückenwirbel

Becken

Blinddarm

Blase

 

Schuldzuweisungen

Schuldgefühle

Probleme mit Sexualität, Geld und Kontrolle in Beziehungen

Macht/Steuerung in der physischen Welt

Gynäkologische Probleme

Schwangerschaftsbeschwerden

Schmerzen in Becken und unterem Rücken

Sexuelle Störungen

Harnwegsprobleme

 

Wie kann man nun das zweite weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim zweiten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder alter Eide und Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

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Bild: Gustav Klimt, Danae

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Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat

Sobald ein kleiner Krebs, der mit anderen Krebsen in einem Eimer festgehalten wird, über den Rand des Behälters kriechen möchte um zu fliehen, ziehen ihn die anderen Krebse immer wieder zurück.

Was hat das nun mit uns Frauen zu tun und im speziellen mit unserem ersten Chakra, also dem Energiezentrum am Ende unseres Steißbeins, über das wir Erdenergien[1] aufnehmen? Nun, das erste (weibliche) Chakra hängt ganz eng mit unserem Sippenbewusstsein zusammen. Dabei stehen nicht die Liebe, die Freundlichkeit oder die Zärtlichkeit an erster Stelle, sondern die Loyalität. Die Sippe konzentriert sich nicht auf ein individuelles Bedürfnis, sondern auf die Bewahrung und das Überleben des Kollektivs und der Familie. Selbst wenn die Sippe von Liebe und Zusammenhalt spricht, dann meint sie in Wirklichkeit die verpflichtende Sippenbildung, die nichts mit Zuneigung oder Liebe zu tun hat.

Du hast ALS FRAU vielleicht schon Sätze gehört oder gelesen…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Du liebst mich nicht wirklich, denn sonst würdest du die Familie und mich öfter besuchen.“
  • „Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann hättest du keine Probleme mit meinen Eltern.“
  • „Die Familie muss zusammenhalten und deshalb wirst du meine kranke Mutter pflegen.“
  • „Du kannst doch nicht wegfahren und uns ein paar Tage alleine lassen.“
  • „Das entscheidest nicht du, sondern wir alle gemeinsam.“
  • „Du kannst dich doch nicht mit diesen Frauen treffen! Wer weiß, wie die dich beeinflussen.“
  • „Solange du in meinem Haus wohnst, wirst du das tun, was ich dir sage.“
  • „Selbstbewusste Frauen sind egoistisch.“
  • „Du kannst doch keine Therapie machen, sonst lässt du dich womöglich auch noch scheiden.“

Gehen wir noch einmal zurück zu den Krebsen. Wenn einer von ihnen den Eimer verlassen möchte, dann reagieren die anderen genauso wie auf eine Frau, die sich von den zu engen Familienmustern befreien möchte. Auch hier versuchen in der Regel die Familienmitglieder – zumindest anfänglich – ihre Bemühungen zu sabotieren.

Was hat das nun mit dem ersten Chakra zu tun?

Unser erstes Chakra wird von der Erziehung in den ersten Lebensjahren beeinflusst, also beispielsweise von unserer Familie, von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, vom sozialen Status, in dem wir aufwachsen, sowie von allen Prägungen unserer Sippe, wie sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Das hat jetzt weniger mit Vererbung als mit dem kollektiven morphologischen Bewusstseinsfeld zu tun, in dem sich unsere Herkunftsfamilie befindet und in dem die Grundsätze unserer Sippe abgespeichert sind.

Die meisten Familien haben nicht die Absicht, ihre Mitglieder bewusst zu verletzen, sondern sie geben einfach ihre „Erkenntnisse“ weiter, die sie für die alleinige Wahrheit halten. Auch wenn es um schmerzhafte oder einengende Strukturen geht, sind sie meist nicht bereit, sie zu überdenken oder loszulassen. „Das haben wir immer schon so gemacht…“ Wer von uns Frauen kennt diesen Satz nicht?

Dieses Sippenbewusstsein oder diese Sippenverdrängung kann sogar so weit gehen, dass Mütter oder Familien den Töchtern nicht glauben, dass sie sexuell belästigt, vergewaltigt oder inzestuöse Handlungen über sich ergehen lassen mussten. Wie oft kommt es vor, dass man dem Täter eher Unschuld zugesteht als dass man der betroffenen Frau Glauben schenkt. Und das nicht nur in frauenfeindlichen Kulturen.

Typische Themen, die das erste weibliche Chakra betreffen…

…sind gleichzeitig auch die Grundlage für typisch weibliche Krankheitsbilder:

  • Übernommene Probleme aus der Ahnenreihe oder Sippe
  • Unbearbeitet Probleme mit den Eltern
  • Inzest (betrifft auch das zweite Chakra)
  • Misshandlung oder Vernachlässigung in der Kindheit
  • Einengende Glaubenssätze, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden (z. B. Du bist ein dummes/böses/nichtsnutziges Mädchen; du musst dich für deinen Körper schämen; Männer kommen immer zuerst; du bist ein Mädchen und brauchst kein Studium; Frauen müssen der Familie/den Männern dienen etc.)

Imbalancen im ersten weiblichen Chakra

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen aufgrund eines über einen langen Zeitraum hindurch geschwächten weiblichen Chakras auftreten können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Physische Störungen
Erstes Chakra Physische Stütze des Körpers

Hüftgelenke

Kreuzbein

Sicherheit und Geborgenheit in der Welt;

Unfähigkeit für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu sorgen

Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit

Sehnsucht nach einem Zuhause

Keine Unterstützung durch andere

Chronische Schmerzen im unteren Rücken

Ischias

Krampfadern

Tumore/Krebs im Mastdarm

Wie kann man nun das erste weibliche Chakra in Balance bringen?

Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln.

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[1] Der japanische Wissenschaftler Michio Kushi (1926 – 2014), eine Kapazität auf dem Gebiet der Makrobiotik und der Energetik, wies darauf hin, dass die Zentripetalkraft der Erde durch die Füße in den Körper aufwärts steigt.

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