Wie drei kleine Dinge dein Leben täglich positiv verändern können

Ich weiß, dass ich jedes Mal aufs Glatteis tanzen gehe, wenn ich in meinem Blog über Promifrauen schreibe. Denn viele von ihnen stehen nicht nur im Scheinwerferlicht der Gesellschaft, sondern ebenso häufig auch im Hagel der Kritik. Aber egal, ich schreibe trotzdem weiter.

Sheryl Sandberg, Facebook-Chefin, Bestsellerautorin, Gründerin von „Lean In“, einem weltweiten Netzwerk von karrierewilligen Frauen, zählt zu den mächtigsten der Welt. 2015 verlor sie während eines Kurzurlaubs in Mexico völlig unerwartet ihren Mann. Verstorben an einem Herzleiden.

In den darauffolgenden Wochen und Monaten war ihre größte Angst, dass ihre Kinder keine glückliche Kindheit mehr haben würden. Sie waren erst sieben und zehn Jahre jung, als ihr Vater starb. Doch die beiden entwickelten sich stärker und widerstandskräftiger als sie befürchtet hatte. Und auch Sheryl machte eine wichtige Erfahrung.

Resilienz – davon ist sie überzeugt – ist eine seelische Widerstandskraft, die uns Menschen hilft, Krisen auszuhalten und zu durchstehen. Man kann Resilienz nicht willentlich herbeiführen, aber wenn man Unterstützung durch andere bekommt, wenn man an sich selber arbeitet, dann ist Resilienz wie ein Muskel, den man trainieren kann.

In ihrem Buch Option B geht es um ihre persönlichen Erfahrungen, aber auch um den Umgang mit Trauer. Sie, die toughe Managerin, erzählt in diesem Buch, mit welchen Strategien aus einem schweren Verlust persönliches Wachstum entstehen kann. Ihr Werk, das sie gemeinsam mit einem Psychologen geschrieben hat, wechselt zwischen ihren eigenen Erfahrungen und fundiertem psychologischem Wissen.

Auf die Frage, wie sie ihre Stärke wiedererlangt habe, antwortete sie: „Mit einer einfachen Methode. Ich begann damit, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, die mir am Tag gelungen waren, banale Dinge, wie: Ich habe heute einen guten Cappuccino gemacht. Das habe ich acht Monate lang getan. … Seither schreibe ich jeden Abend drei Momente auf, in denen ich tagsüber froh war. Wenn man sich darauf fokussiert, wird das Leben zwar nicht perfekt, aber es hilft.“

Resilienz hat viele Gesichter und kann mit nur drei kleinen Dingen pro Tag zu einer inneren Kraftquelle heranwachsen. Es liegt an uns, ob und wann wir damit beginnen. Auch wenn wir gerade in keiner Krise stecken.

 

Frauenportraets

Es geht nicht um weiblich gegen männlich

Das Frauen-Interview mit Margit Mallegg

Margit, ich habe von dir den Satz „Solange die Welt von Männern über 60 regiert wird, ist Zukunft schwer möglich“ im Internet gelesen und musste schmunzeln. Magst du das näher erklären? Ich meine im Grunde nicht Männer im Allgemeinen, sondern jene, die in der Öffentlichkeit über die Medien seit vielen Jahren zu sehen sind … in ihren grauen Anzügen und immer mit den gleichen Sprüchen: „Jetzt werden wir das und das ordentlich machen, gut machen, verantwortungsvoll damit umgehen, nachhaltig arbeiten usw. … bla, bla, bla“ … immer das Gleiche, das im Grunde nur aussagt, dass diese Dinge anscheinend vorher nicht ordentlich gemacht wurden?!

Ich kann mich nicht erinnern, dass einer dieser Herren sich selbst verändert hat, dass er aus seinen Fehlern gelernt hätte oder dass er ehrlicherweise zugibt, dass ein anderer (vermeintlicher Konkurrent) etwas sehr gut gemacht hätte zum Beispiel. Da werden immer nur die anderen schlecht gemacht, anstatt den Fokus auf das Gute zu lenken – egal von wem – denn letztlich spielt es doch nur eine Rolle, dass für die Menschen eine laufende Verbesserung stattfindet, oder?.

Du hast beruflich verschiedene Lebensabschnitte hinter dir und bist unter anderem Astrologin, Energetikerin und Systemischer Coach. Wie bist du darauf gekommen? Das war schon immer als großes Interesse da. Vor rund 30 Jahren habe ich angefangen, Astrologie (Münchner Rhythmenlehre) zu lernen, um das Leben mit all seinen Facetten besser zu begreifen. Später sind die Arbeit mit psychosomatischer Energetik, die Arbeit als Systemischer Coach u.v.m. dazugekommen. Aber im Grunde ist es immer um das Leben selbst und die großen Fragen darüber gegangen: wie sind die Zusammenhänge, wie läuft es wirklich, was steckt wirklich hinter einer Krankheit, warum fühlen sich viele Menschen wertlos oder haben so große Angst – und vor allem, was kann man wirklich dagegen tun (denn Tabletten können dauerhaft nicht die Lösung sein), was sind die universellen Lebensgesetze usw.? Und am wichtigsten: was kann ich selbst tun, um mein Leben zu verbessern und glücklich zu sein? Viele Antworten dazu habe ich – Gott sei Dank – auf diesem Weg gefunden. Auch dazu, wie es möglich ist, diese in das ganz normale Alltagsleben zu integrieren: nicht entweder – oder, sondern sowohl – als auch.

Seit einigen Jahren bist du auch Herausgeberin und Chefredakteurin des Magazins „JA – für gesunde & positive Lebenswerte“. Worauf legst du den besonderen Fokus in deiner Zeitschrift?  Auf positive, sinnvolle Lösungen in allen Bereichen – auch wenn sie dem „alten, herkömmlichen“ Weltbild nicht entsprechen. Und zu zeigen, dass es in jedem Bereich (Wirtschaft, Gesundheit, Zeitgeist, Zuhause etc.) schon viele neue Möglichkeiten und tolle Menschen gibt. Auf Authentizität, auf Ehrlichkeit und auf Vielfalt, genauso wie auf eine einfache, verständliche Sprache. Leichtigkeit, gepaart mit Lebenstiefe und Humor – das ist mein Traum.

Es ist dir auch ein besonderes Anliegen, Frauen in ihrer Weiblichkeit zu stärken und sie zu ihrem ursprünglichen Bewusstsein zurückzuführen. Allerdings – das ist eines meiner größten Anliegen, seit ich mich erinnern kann. Es läuft für mich heute darauf hinaus, dass Frauen sich einfach wiedererkennen in ihrer Stärke und Kraft und dass dies nicht über den Verstand, die Wissenschaft und Technik oder den Kampf „weiblich gegen männlich“ geht, sondern über das weibliche Ur-Sein und den Mut, das einfach zu leben. Mein Motto dazu war irgendwie immer: „Ignoriere die vermeintlichen Widerstände von außen und mach einfach das, von dem du fühlst, dass es richtig ist“.

Was wünschst du dir für die Mädchen und jungen Frauen unserer Zeit? Dass sie das Bewusstsein und die Hingabe ans Leben wieder erlernen, denn dann geht alles leicht. Ich meine: alles, was für mich bestimmt ist und sein soll, kommt sowieso, aber es erfordert Urvertrauen, was ich ihnen von Herzen wünsche. Ich muss nichts mit Gewalt durchsetzen oder kompliziert planen – das verhindert eher den Fluss des Lebens. Dass sie Angst und Sorgen als Illusionen erkennen und diese Dinge als Unterstützung zum Lernprozess nutzen.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude und Erfolg mit deinen Projekten!

Margit Mallegg lebt in Klagenfurt (Kärnten/Österreich) und ist Herausgeberin und Chefredakteurin vom „Ja-Magazin für positive & gesunde Lebenswerte“; Homepage: www.ja.or.at. Darüber hinaus arbeitet sie mit psychosomatischer Energetik, Astrologie und Vaastu (altes Wissen aus den indischen Veden für gesundes, harmonisches Wohnen), hat derzeit eine Radiosendung auf Radio SOL: Ja-Radio und Lebensglück-Astrologie (zum Nachhören über: www.ja.or.at ) und es entsteht gerade „Ja-Wohnen“… eben im Fluss des Lebens, so wie es halt kommt.

 

Frauenportraets

Die bedingungslose Liebe zu meinem Kind hat mir das Herz geöffnet

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT UTE GRABOW

Ute, vor einigen Wochen habe ich eine sehr berührende eMail von dir bekommen. Du hast dich darin bedankt und mir darin erzählt, was dein Leben im Jahr 2005 von einem Tag auf den anderen verändert hat.

Ja, das war die Geburt meines ersten Sohnes im Dezember 2005. Leider hatte er sich im Krankenhaus mit dem Herpesvirus infiziert und bekam infolge dessen eine virale Gehirnentzündung. Neugeborene haben sehr schlechte Chancen, diese Infektion zu überleben. Wenn, dann meist schwerstbehindert. Glücklicherweise wurde mein Kind wieder ganz gesund. Aber die knapp vier Wochen im Krankenhaus mit ihm haben mich komplett verändert. Es war wohl überfällig, mich selber zu hinterfragen und ehrlich zu mir selber zu sein, und dabei hatte ich Beistand und Hilfe von oben. Gott sei Dank.

Ich glaube, die bedingungslose Liebe zu meinem Kind hat mir das Herz geöffnet. Ich hatte das feste Vertrauen, dass er überleben wird, und mein Mann war überzeugt, dass er gesund bleibt. Dieses Vertrauen wurde von der Geistigen Welt unterstützt: Wir hatten den richtigen Chefarzt, der uns immer darin bestärkt hat zu glauben, und liebe Krankenschwestern. Diese Menschen schickte uns – im wahrsten Sinne des Wortes – der Himmel. Diese Verbundenheit und das Vertrauen in Engel bestehen bis heute.

Du warst zum damaligen Zeitpunkt als Vertriebsleiterin einer Versicherung beruflich sehr erfolgreich. Hat Spiritualität vor diesem Ereignis eine Rolle für dich gespielt?

Das hat sie schon. Allerdings mehr im Kopf als im Herzen. Irgendwie war ich immer auf der Suche und hoffte auf „Erleuchtung“ – ohne Bereitschaft, mich selbst ehrlich zu hinterfragen. Nach ein paar Monaten fing ich sogar wieder an, in meinem alten Job zu arbeiten. Aber in mir hatte sich so viel verändert, dass sich das natürlich im Außen spiegelte. Es war nur noch Kampf und Krampf. Irgendwann fragte mich mein Mann spontan, was ich denn machen würde, wenn wir im Lotto gewonnen hätten. Wie aus der Pistole geschossen sagte ich: „Ich würde sofort kündigen und mich selbstständig machen. Ich würde Menschlichkeit in die Finanzbranche bringen.“ Darüber bin ich selber unheimlich erschrocken. Ich wusste doch gar nicht wie! Nur, dass ich es mit der EKS, der Strategie nach Wolfgang Mewes, machen würde. Die Ausbildung dazu hatte ich im Mutterschutz erfolgreich abgeschlossen. Diese Strategie stellt Menschen in den Mittelpunkt aller Überlegungen. Das hat mich damals fasziniert und tut es bis heute.

Wie hast du dein Leben neu ausgerichtet und woher hast du den Mut und die Kraft dafür genommen?

Als sich mein zweiter Sohn ankündigte, wusste ich: jetzt oder nie. Ich hatte immer noch Angst, aber es kam eine größere dazu: Was, wenn ich am Ende meines Lebens sagen muss „Hätte ich es doch zumindest probiert …“? Ich musste es einfach tun und fing in der Elternzeit damit an. Stück für Stück hat sich mein heutiges Konzept entwickelt. Ausnahmslos ausgerichtet auf und entwickelt an den Wünschen, Problemen und Bedürfnissen von Menschen. Das „mir selber treu bleiben“ hat am meisten Mut und Kraft gekostet. Ohne den Rückhalt meines Mannes, meiner tollen Söhne und meiner besten Freundin hätte ich es sicher nie geschafft. Und nicht ohne meine Verbundenheit zur Geistigen Welt. Wirklich haarig für mich war die Erkenntnis, dass ich mir alles im Leben selber kreiere. Allerdings hat mir diese Erkenntnis auch unheimlich viel Freiheit geschenkt: Ich hatte mein Leben selber in der Hand und habe immer und zu jeder Zeit Unterstützung von oben. Auch wenn diese Lösungen nicht immer mit den von mir ausgedachten übereinstimmten, zeigten sie mir deutlich den Weg. Ich bin heute noch nicht da, wo ich hin möchte, aber ich bin wesentlich weiter, als ich mir jemals zugetraut hätte. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

In deinem neuen Beruf coachst und begleitest du andere Menschen. Was möchtest du speziell den Frauen auf ihrem Weg mitgeben, die sich gerade in einer Phase der Neuorientierung und Neuausrichtung befinden?

Arbeitet an euch genauso viel wie an eurer Idee! Erst wenn du dir selber vertraust, können dir andere vertrauen. Dafür brauchst du einen unerschütterlichen Glauben an dich selbst. Und alles, was sich dann zeigt, ist eine Blockade, die dich abhält dein Leben so zu leben, wie du es willst. Es gibt viele Methoden, Blockaden zu lösen. Finde deine und höre immer auf dein Herz. Darüber bist du verbunden und es ist immer ehrlich zu dir – sofern du ehrlich zu dir selber bist. Das hast du in der Hand.

Nicht nur mein Glaube daran, sondern inzwischen auch meine Berufserfahrung als Coach zeigen eindeutig, dass in JEDEM Menschen so viel (ungenutztes) Potenzial steckt, das endlich gelebt werden möchte. Wirklich jeder kann wesentlich mehr, als er glaubt. Dafür brauchen wir jedoch Mut für den eigenen Weg und für eigene Entscheidungen. Der eigene Weg ist niemals eine Autobahn, aber du kannst für andere Menschen eine daraus bauen. Es lohnt sich. Für uns alle.

Frauenportraets

Wenn junge Frauen die Welt verändern: Schultaschen mit Licht für afrikanische Kinder

Thato ist erst 24, doch ihr soziales Start-up- Projekt RETHAKA kann sich wirklich sehen lassen! Mehr als 10.000 Kinder in den ländlichen Regionen Afrikas tragen dank ihr Schultaschen mit Solar-Paneelen, damit sie auf dem Schulweg auch im Dunklen unterwegs sein können.

Sie war noch Studentin, als ihr vor drei Jahren eine geniale Idee in den Sinn kam: Eine Schultasche zu entwerfen, deren Verschluss mit einem Solar-Paneel besetzt ist und damit zur Lampe wird. Aufgewachsen in einer behütenden Familie, lernte sie früh das schwere Los anderer Kinder kennen. Deshalb war es ihr so wichtig, ihre Idee sofort in die Tat umzusetzen und in die dafür gegründete Firma überwiegend arbeitslose Frauen aufzunehmen.

Heute kümmert sich Thato gemeinsam mit ihnen um Sponsoren und näht die Schultaschen, deren Material aus entsorgten Plastiktaschen stammt. Die Taschen werden von Sponsoren gekauft und hilfsbedürftigen Kindern gespendet. Die junge Frau, die gerade ihren Bachelor in Marken-Management abgeschlossen hat, will ihr Geschäftsmodell in 24 weiteren afrikanischen Ländern etablieren.

Sogar Bill Gates wurde bereits auf sie aufmerksam und twitterte schon über Thato’s Projekt. Auch die Zeitschrift „Forbes Woman Africa“ brachte sie mit einem Foto auf die Titelseite. Doch damit nicht genug: Eben hat sie eine zweite Firma gegründet, die anderen zeigt, wie aus einer einzigartigen Idee ein erfolgreiches Unternehmen werden kann.

Übrigens: RETHAKA heißt übersetzt „Wir sind Freunde“ und deshalb überrascht es nicht, dass der Leitspruch von Thato lautet: „Wenn wir als Freunde gemeinsam an etwas arbeiten, erreichen wir Großes“.

Quelle: BRIGITTE 06/2017, Foto: lionessesofafrica.com 

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„Für mich ist das Weibliche unser Sein und Fühlen“

Das Frauen-Interview mit SonJa Ziemann

SonJa, deine Göttinnen-Bilder haben es mir angetan! Wann und wie bist du darauf gekommen, Göttinnen zu malen? 2008 war ich auf einem Engelworkshop und meine damalige Übungspartnerin sagte mir, sie sehe eine Muttergöttin neben mir und diese teile uns mit, ich würde eines Tages Göttinnen „ins Leben zaubern“… Zu dieser Zeit konnte ich noch nicht so viel damit anfangen, da ich damals nur Engel malte. Doch 3 ½ Jahre später wurde ich langsam an die Malerei weiblicher Körpern herangeführt (anders kann ich es nicht beschreiben …). Irgendwie interessierte ich mich als Malerin immer mehr für weibliche Körper. Ja und so begann mein Weg im Jahr 2012 als „Göttinnen-Zauberin“, wie ich mich heute bezeichne. Ich wurde und werde ganz sanft an die Hand genommen und geführt … von der großen Muttergöttin.

Was bedeutet für dich der Begriff „Göttin“? Was verbindest du persönlich damit? Für mich ist die Göttin das Weibliche in uns, in Männern wie in Frauen. Das Weibliche ist für mich unser Sein und Fühlen, während ich dem Männlichen in uns das Tun und Denken zuordne.

Ich mag diese runden, weiblichen Formen der Göttinnen-Körper, sie strahlen so viel Sinnlichkeit aus. Gibt es Botschaften, die du mit diesen Bildern transportieren möchtest? Mit der Botschaft, die hinter meinen Bildern steckt – und die nicht von mir, sondern durch mich kommt –, möchte die große Göttin sagen: „Lebe dich selbst und nicht das, was man dir beigebracht hat und was du leben sollst!“ Die Göttinnen, die durch mich in diese Welt gezaubert werden, wollen uns allen Mut machen, ganz die zu sein, die sich tief in uns verbergen und die sich schon lange danach sehnen, gesehen und gelebt zu werden! Als kleine Kinder wussten wir noch sehr genau, wer wir sind, was wir können und was wir wollen. Dieser Teil von uns möchte frei sein, spielen, Spaß haben und glücklich sein als der, der du bist.

Man kann von dir sein eigenes, persönliches Göttinnen-Bild malen lassen. Was brauchst du dazu und wie entsteht dann dein Malprozess? Für andere Menschen die persönliche innere Göttin zu malen, die sich durch mich zeigt, ist eine der schönsten Erfahrungen für mich. Dabei entsteht ein sehr starker Kontakt mit dem Göttlichen, sodass mein innerer Kritiker keinerlei Macht mehr über mich und meine Malerei hat. Nach einer glückseligen Zeit des Malens kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich merke, dass das Bild fertig ist. Und dann „reist“ das Göttinnen-Bild zu ihrer menschlichen Göttin (oder auch zu Männern, denn auch die haben schon ihre innere Göttin bestellt). Für mich bedeutet das Malen der Göttinnen einfach nur pure Freude, Göttlichkeit, Gnade und Glück!

Wenn du noch mehr über SonJa und ihre Göttinnen wissen möchtest, dann besuche sie einfach hier. Für das Malen einer persönlichen Göttin braucht sie Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum sowie ein Porträt- oder ein Ganzkörperbild.

 

Frauenportraets

„Bei meinen Frauenshootings liegt der Fokus auf der weiblichen Essenz“

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT Suzy Stöckl

Suzy, als Fotografin arbeitest du heute hinter der Kamera, früher bist du vor der Kamera gestanden. Welche Erfahrungen hast du dir aus deiner Zeit als Model mitgenommen bzw. hat sie dich irgendwie geprägt? Eine der schönen Erfahrungen war das Reisen. Ich bin viel in der Welt herumgekommen, bin zwischen verschiedenen Städten gependelt … das hat meinen Horizont erweitert. Was ich mir noch mitgenommen habe, ist das Wissen darum, wie man sich vor der Kamera fühlen kann, wenn die Energie nicht passt. Auch deshalb lege ich Wert auf eine gute, angenehme Atmosphäre beim Arbeiten. Die Menschen sollen sich gesehen und respektiert fühlen … wir sind ein Team, keine Einzelkämpfer. Eine nicht so angenehme Prägung, die sich auf die Beziehung zu meinen Körper bezieht, ist ein Perfektionismus, dem ich natürlich nicht und im Älterwerden immer weniger Rechnung tragen kann. Ich arbeite daran, mich mit all meinen „Schwachstellen“ anzunehmen.

Wenn man deine Webseite besucht, findet man an ganz prominenter Stelle deine Frauenportraits. Was bedeutet dieser Bereich deiner Arbeit für dich persönlich? Ich habe, was mir ein bisschen leid tut, die tiefe, kraftvolle Ebene des „Frauseins“ recht spät entdeckt. Es ist mir eine Freude und ein Anliegen, Frauen diese Ebene berühren zu lassen, Türen zu Räumen zu öffnen, die sie noch nie oder selten betreten haben.

Sind Männer anders zu fotografieren als Frauen? Wenn ja, was macht den Unterschied aus? Der einfache Unterschied ist, dass Frauen viel mehr Möglichkeiten haben, ihr Äußeres zu verwandeln. Sei es durch Kleidung, Schmuck, Make-up und Frisuren. Wenn ich klassische Porträts mache, ist sonst kein großer Unterschied. Ich bemühe mich, die Essenz des Menschen zum Vorschein zu bringen, da ist das Geschlecht egal. Bei speziellen Frauenshootings, wie „wunderbar-weiblich“ oder meinem Angebot „rising-goddess“ ist das natürlich anders, da der Fokus auf der weiblichen Kraft, der weiblichen Essenz liegt. („Männlichkeitsshootings“ mache ich gar keine 🙂 )

Du beschreibst dich als eine Fotografin, die das, was hinter dem Offensichtlichen, Augenscheinlichen liegt, mit Hilfe ihrer Kamera sichtbar macht. Wie schwierig ist das in einer Zeit, in der vielen Menschen ihre Fassade manchmal wichtiger ist als ihr Wesenskern? Ja, es ist schon so, dass – je mehr ich mich entwickelt habe und meine Aufnahmen mehr „Tiefe“ zeigen – gewisse Tätigkeitsbereiche und Kunden weggefallen sind. Da die Bewusstseinsentwicklung aber voranschreitet, hoffe ich, dass meine Zeit noch kommt. 😉

Was wünschst du dir für die jungen Mädchen von heute? Was ist deine Botschaft an sie? Ich wünsche den jungen Mädchen von heute, dass sie die Zeit erleben dürfen, in der alle Frauen wieder bei ihrer wahren Kraft ankommen und sie gleichberechtigt in der Gesellschaft leben. Meine Botschaft an die jungen Mädchen in unserer Kultur ist, sich mit Lehren und Hilfestellungen zu beschäftigen, die sie dabei unterstützen, in die weibliche Kraft einzutauchen. Diese Lehren findet man nicht unbedingt in Frauenzeitungen oder Sendungen wie „Topmodel“ etc. Die Welt der „Musts“, der  diktierten Schönheitsideale, mag manchmal auch amüsant sein, aber sollte nicht ernst genommen werden. Lasst euch nicht mehr gegeneinander aufhetzen, hört auf, in Konkurrenz zu treten. Denn gemeinsam sind wir stark!

Suzy Stöckl lebt und arbeitet in Wien. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen: suzystoeckl.com

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„Meine Schmuckarbeiten drücken weibliche Sinnlichkeit aus“

Das Frauen-Interview mit Claudia Liedtke

Claudia, als ich deine Schmuckstücke zum ersten Mal sah, war ich einfach hin und weg. Sie drücken für mich pure Weiblichkeit aus. Seit wann bist du Schmuckkünstlerin und Goldschmiedin und wie bist du dazu gekommen? Ingrid, ich bin seit 25 Jahren Schmuck-Designerin/-Macherin/-Künstlerin und ich hatte zuerst einen ganz praktischen Ansatz: Ich wünschte mir einen Beruf, in dem es möglich ist, Kinder zu integrieren, zu reisen, mit Menschen in Kontakt zu stehen, meine unterschiedlichen kulturellen Hintergründe auszudrücken, meine Kreativität und unkonventionelle Art zu leben. Als ich von Südamerika nach Hamburg „umgezogen wurde“, um mir eine Ausbildung zu suchen, hatte ich das große Glück, in ein Museum für Kunst und Gewerbe zu einer edlen und renommierten Weihnachtsausstellung als Besucherin eingeladen zu werden. Dort traf ich auf den Menschen, der später mein Meister und mein Vorbild in Sachen Schmuck, Design und Ästhetik werden sollte. Drei Jahre arbeitete ich mit und bei ihm, danach begann ich mein erstes Diplom-Studium für Schmuck-Design in London am Central St. Martins College of Art and Design.

Edelsteine und Edelmetalle haben ja eine ganz hohe Energie und Schwingung und du suchst sie auch ganz bewusst für deine Arbeiten aus. Erzähl uns mal davon! Ganz richtig, Steine – edle wie unedle – und Metalle haben wie alles um uns herum eine Schwingung und ich nutze auch sehr intensiv meine ausgeprägte Intuition, wenn ich neue Stein-Metall-Kombinationen erarbeite.

Zum Beispiel: Gold ist das Sonnenmetall und gleichzeitig ein Metall der Extreme. Es ist die Grundlage der schönsten Schmuckstücke und oft ein Rohstoff großer Begierde. Reines, mattes Gold schenkt dem Betrachter Licht, Ruhe und das Gefühl, etwas Erhabenes anzusehen. Auch Diamanten sind Steine, welche „von Licht erfüllt sind“. Durch die hohe Lichtbrechung kommt in Diamanten oft die ganze Farbpalette der menschlichen Chakren zum Vorschein und erzeugt ein grandioses Funkeln. Für mich persönlich weckt das Funkeln der Diamanten eine angenehme Erinnerung an fallende Regentropfen und deshalb habe ich – beispielsweise in meinen Lieblingsring – noch einen „Regen-Text“ von Federico Garcia Lorca eingraviert.

Warum kann Schmuck für Frauen für den Ausdruck ihrer Weiblichkeit sehr wichtig sein bzw. ihn sogar noch unterstützen? Für mich bedeutet das Tragen von Schmuck ein Ausdruck von Persönlichkeit. Ein Statement, welches klar zeigt, wer du bist! Meine Schmuckarbeiten haben aber auch weiche Kanten, Rundungen, harmonische Schnörkel und drücken damit Sinnlichkeit aus. Ich freue mich immer, wenn dies von meinen Freundinnen und Kundinnen erkannt wird und sie es vielleicht sogar in ihr Leben integrieren.

Allerdings beinhaltet Weiblichkeit auch Stärke oder Mut und diese zeigen sich in meinen Arbeiten in Form von großen Steinen und großen Perlen, z. B. auf großen Ringen und großen Ohrringen.

Wunderschön und bezaubernd weiblich sind für mich Südsee-Tahiti-Perlen, am besten, wenn sie die gleiche Farbe wie die Augenfarbe der Trägerin haben. Für eine Frau mit roten Haaren und Sommersprossen würde ich beispielsweise einen zarten lachsfarbenen Perlen-Ton aussuchen, um den schönen blassen Teint zu unterstreichen.

Was möchtest du mit deinem Schmuck zum Ausdruck bringen? Gibt es ein Statement, das du ganz bewusst setzen möchtest? Das größte Gefühl von Erfüllung in meinem Schaffen ist es, wenn ich sehe, dass jemand ein Schmuckstück von mir anlegt und dieses aussieht, als hätte er/sie es schon immer besessen. Da darf nichts Aufgesetztes oder Künstliches rüberkommen, sondern Natürlichkeit gepaart mit Eleganz, Stärke mit Weichheit. Meine Arbeiten tragen alle die „Schrift der Hand“, d. h. man sieht, dass sie handgemacht sind und nicht aus der „Massen-Maschine“ kommen. Dies finde ich gerade im heutigen schnelllebigen Alltag wichtig: etwas Individuelles zu finden, was eigens für dich entstanden ist! Hinzu kommt noch, dass fast alle meine Arbeiten poetischen Texten gewidmet und diese zum Teil sogar eingraviert sind: mal in einem Ring, mal unter dem Stein oder mal hinten am Verschluss. Irgendwo am Schmuckstück ist er zu finden, der kleine Text mit der großen Wirkung. Denn ich glaube an die Kraft von Worten und Symbolen, welche beim Tragen zu einem begleitenden Mantra werden sollen. Durch meinen breitgefächerten kulturellen Hintergrund ist es mir auch besonders wichtig, dass meine Schmuckstücke nicht spezifisch einem Kulturkreis zugeordnet werden, sondern viele Teile der Welt in sich vereinen.

So wie die Schmuck-Macherin Claudia Liedtke räumlich zwischen ihren Lieblingsorten pendelt, so verbindet sie inhaltlich fundiertes Handwerk mit Poesie und dem goldenen Licht des Südens … das Ergebnis ist Schmuck für die Sinne. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen!

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Alice Waters. Wenn Frauen die Welt verändern

Amerika hat schon lange eine „Grüne Göttin“. Ihr Name ist Alice Waters und sie war eine der ersten Pionierfrauen im Bereich Nachhaltigkeit. Alice ist Bio-Pionierin aus Berkeley in der Nähe von San Francisco und eröffnete in den 1970er-Jahren das Studentencafé Chez Panisse. Heute bewirtet das weit über Amerikas Grenzen hinaus bekannte Lokal auch prominente Gäste, wie beispielsweise die Clintons oder den Dalai Lama. Auch Jamie Oliver hat schon eine kulinarische Lern- und Pilgerreise zur Grünen Göttin Amerikas hinter sich.

Das Konzept von Alice Waters Restaurant ist einfach: Von Lebensmitteln so viel wie möglich verwenden und so wenig wie möglich verschwenden! In ihrem Restaurant wird ausschließlich saisonal eingekauft und auf exotisches Obst und Gemüse weitgehend verzichtet.

Austria meets California

Davon konnte sich auch die junge Österreicherin Bernadette Wörndl vor Ort überzeugen, denn sie absolvierte bei Alice ihr Praktikum. Dort lernte sie, wie intensiv man sich beim Einkauf und in der Küche jedem einzelnen Produkt widmen kann.

Gemeinsame Teamverkostungen sind im Chez Panisse eine Selbstverständlichkeit. Auch häufige Besuche ihrer Bauern am Feld, im Obstgarten oder auf der Weide stehen auf der Tagesordnung von Alice und ihren MitarbeiterInnen, um mit ihnen in persönlichem Kontakt zu bleiben.

Von der Schale bis zum Kern kann (fast) alles verwendet werden

Der Inhaberin geht es dabei in erster Linie darum, den möglichst unverfälschten Geschmack der Lebensmittel zu bewahren, egal, ob es sich dabei um Zitronen, Artischocken oder Karotten geht. Oder um Huhn oder Fisch.

Bernadette war von diesem Konzept so begeistert, dass sie beschloss, ein Buch zur sinnvollen und nachhaltigen Verwendung von Obst und Gemüse zu schreiben („Von der Schale bis zum Kern“).

Ihr persönlich ist es wichtig, alles möglichst selber anzubauen, und wenn es nur Kräuter oder Salat im Balkonkistchen sind. Denn sie ist überzeugt, dass man mit Nahrungsmitteln viel achtsamer umgeht, wenn man sie zuvor selber sät, hegt und pflegt und eine gewisse Achtsamkeit und vielleicht sogar Dankbarkeit dafür entwickelt, was eines Tages durch den eigenen Magen wandert.

Frauenblog Frauenportraets

Warum emotionale und spirituelle Balance für Kinder und ihre Eltern so wichtig sind

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT NICOLE VANDIEKEN

Nicole, du stellst gerade den Online-Kongress ANGELS FOR HEALTH auf die Beine, der am 17.02. starten und eine Woche lang dauern wird. Was war dein Beweggrund dafür?

Ein Kongress ist wie ein Blumenstrauß, bunt und vielfältig. Ein Geschenk, das ich gerne vielen hochsensiblen Müttern und den neuen Kindern reiche. Insbesondere dieses Gefühl der Hilflosigkeit hat mich als Mutter oft herausgefordert. Hochsensible Menschen kennen diese emotionalen Achterbahnfahrten und daraus folgernd auch physische gesundheitliche Themen. Für mich war es erleichternd, all die Hintergründe mehr und mehr zu verstehen und handlungsfähig zu werden. Nur wenn dir eine Vielfalt von Informationen zur Verfügung steht, kannst du dich entscheiden und eigenverantwortlich handeln. Mit diesem Kongress erhältst du als TeilnehmerIn eine Vielfalt von Informationen und je nachdem wo du gerade stehst, nimmst du dir die für dich passenden Informationen. Genau so etwas hätte ich mir vor 10 Jahren gewünscht.

Deine beruflichen Wurzeln hattest du ja in der Finanzwirtschaft, wo Spiritualität ein Thema ist, das nicht wirklich ernst genommen wird. Gab es einen Auslöser für deine berufliche Umorientierung?

Ja, in der Tat ist dieses Thema in der Finanzwirtschaft nicht ansprechbar. Ich hatte heftigste Kopfschmerzen während meiner Tätigkeit als Consultant und einen sehr heftigen Hörsturz auf dem „linken“ Ohr, also einige Themen die mich belasteten. Meine erste Tochter hatte dann heftigste Neurodermitis als 3-monatiges Baby bekommen und das katapultierte mich in die Welt der alternativen Heilmethoden. Innerhalb weniger Monate habe ich mir selbst so viel Wissen angeeignet, neben einigen 6 Monate andauernden nicht zielführenden Therapien, das ich meine Tochter nach weiteren 3 Monaten symptomfrei hatte. Darauf folgte meine Ausbildung zur 5-Elemente-Ernährungsberaterin und später zum Master ANGEL LIFE COACH®. ES gibt natürlich auch bei mir einen roten Faden, den jeder in seinem Leben hat.

Der Fokus deines Online-Kongresses liegt auf der emotionalen Balance und Gesundheit für Mütter und ihre Kinder mit Hilfe von Engeln und Lichtwesen. Welche Erfahrungen hast du selber damit gemacht?

Engel helfen immer! Sie kennen den größeren Plan, den wir vergessen haben. Unsere Emotionen sind die Basis für Gesundheit, denn unsere neuronalen Strukturen und die DNA speichern jedes intensive Erlebnis und wirken auf unsere Stimmung – egal in welchem Leben und auf welcher Ebene (physisch, mental, geistig, spirituell) dieses Erlebnis war. Kinder versuchen stets, ihren Eltern zu helfen. Meine Mädchen haben mir unbewusst Themen abnehmen wollen, was dazu führte, dass sie häufig akut krank waren. Mein Schlüsselerlebnis war eine Rückführung in vergangene Leben, in der die Engel Themen lösten und ich die Verantwortung für meine Themen wieder übernahm. Anschließend gab es keine akuten Krankheitsverläufe mehr. Der „Findeengel“ hat uns eine Zeit sehr intensiv begleitet und manche Emotion geglättet. Meine Mädchen haben unterschiedlichen Zugang zu den Lichtwesen. Hin und wieder erhalte ich spontan eine „Schulung“ von meinen Kindern und Puzzleteile fügen sich zusammen, dafür bin ich sehr dankbar. Allein zu wissen, dass wir nicht allein sind und stets um Hilfe bitten können, führt zu mehr innerer Ruhe und Vertrauen in alles, was ist.

Viele Frauen finden es albern, sich mit Engeln in Verbindung zu setzen, wenn sie Hilfe und Unterstützung für sich und ihre Familie benötigen. Was möchtest du ihnen durch deinen Kongress vermitteln?

Unsere neuen Kinder sind nicht krank, sondern es ist Zeit, sich mit den verschiedenen Dimensionen und Frequenzen zu beschäftigen, auf die die Kinder direkt reagieren – durch Emotionen, Unverträglichkeiten und Krankheiten. Die Gespräche der Kinder mit der Geistigen Welt sind nicht erfunden und es ist wichtig, sie ernst zu nehmen. Als Mutter kümmern wir uns meist erst um die Belange aller anderen, mit diesem Kongress möchte ich verdeutlichen, wie wichtig und förderlich es für Mutter und Kind ist, wenn sich die Mutter umfassend um sich selbst kümmert. Die Engel, Einhörner, Feen, Drachen und viele weitere Lichtwesen sind stets da, es sind Frequenzen, die uns unterstützen auf unserem Seelenweg – es liegt an dir, die Hilfe anzunehmen, wie erfährst du auf diesem Kongress.

Kinder sind die Spiegel der Gesellschaft, in der sie aufwachsen. Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang die Heilung des Inneren Kindes der Erwachsenen? 

Solange wir uns nicht um unsere Inneren Kinder kümmern, werden wir in den verschiedensten Situationen von Emotionen bestimmt, die wir rational nicht verstehen. Depressionen, Ängste, Unsicherheit entstehen immer dann, wenn wir uns nicht geliebt und akzeptiert fühlen. Wenn du es schaffst, eine gute Beziehung zu deinen Inneren Kindern zu führen, dann kannst du im Alltag freier und selbstsicherer für dich und dein Kind einstehen und dienliche Entscheidungen treffen. Zeige deinen Inneren und leiblichen Kindern, dass du sie siehst, akzeptierst und liebst, so wie sie sind.

Vielen Dank für das Gespräch! Ich freue mich sehr, als Expertin bei deinem Online-Kongress dabei zu sein!

HIER KOMMST DU DIREKT ZUM ONLINE-KONGRESS!

Frauenportraets

„Es gibt schon so viele Lichter da draußen!“

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT Anita maas

Anita, auf deiner Website maas-mag.de habe ich den Satz gelesen: „Wir können unglaublich viel erreichen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und inspirieren.“ War das ein Schlüsselsatz für die Entscheidung, ein eigenes Magazin herauszugeben?

Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass die Lösung fast aller unserer Probleme in einem wohlwollenden Miteinander liegt. Ganz egal, ob es um Probleme mit dem Partner, den GeschäftspartnerInnen, um große Konflikte im Weltgeschehen oder Herausforderungen zum Erhalt unseres schönen Planeten geht. Immer wenn wir uns mit dem Ziel zusammenschließen, gemeinsam eine Lösung zu finden, wird es passieren! Das ständige Gegeneinander und die seit Jahrhunderten als Antriebsmotor geltende Konkurrenz haben ausgedient.

Mit dem Magazin maaS stelle ich eine Plattform für AutorInnen auf der einen Seite und LeserInnen auf der anderen Seite zur Verfügung. Ich sammle in jedem Magazin positive Energien und bringe sie tausendfach zu den Menschen. Das ist meine Aufgabe und meine Vision. Genauso fühle ich mich von allen Mitwirkenden und LeserInnen getragen, die das Magazin in die Welt tragen.

Wen möchtest du mit deiner Zeitschrift erreichen bzw. wer sind die LeserInnen, die deine Philosophie mit dir teilen und mittragen? 

Es gibt schon viele Lichter da draußen in der Welt, die sich von den Themen und den AutorInnen von maaS sehr bestätigt fühlen. Mein Wunsch ist es, darüber hinaus die große Masse der Menschen zu erreichen, die eine Sehnsucht nach mehr Erkenntnis, nach einem tieferen Sinn hinter den Dingen, nach Erfüllung in ihrem Leben in sich tragen. Veränderung in der Welt beginnt mit Veränderung in uns selbst. Dort liegt die größte Not der Menschen, im Innen, nicht im Außen. Mit dem Magazin maaS möchte ich einen Beitrag zu einem erfüllten Leben für viele Menschen leisten.

Wie bist du auf deinen eigenen Entwicklungsweg gekommen? Gab es dafür einen bestimmten Auslöser oder einen inneren Prozess, der dich zu deinem jetzigen Auftrag geführt hat?

Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass der Weg zur Herausgeberin des Magazins maaS tatsächlich eine konsequente Entwicklung war. Ich bin mit Leib und Seele Apothekerin, obwohl ich nach meiner Ausbildung nur kurze Zeit hinter der Theke stand. Zeit meines Lebens habe ich mich damit beschäftigt, wie die Dinge zusammenhängen: Warum werden wir krank, wie bleiben wir gesund, welche Kräfte wirken da zwischen Himmel und Erde zusammen? Als ich 50 wurde, bin ich aus einem pharmazeutischen Fachverlag ausgestiegen und habe mir ein Jahr Auszeit gegönnt. Nun bin ich wieder Verlegerin, aber ich beschäftige mich mit Themen, die mir und anderen wirklich am Herzen liegen. Statt Pillen verteile ich nun Magazine, die dem Menschen als Ganzes zu seiner Entwicklung dienen mögen.

Was wünschst du dir für das neue Jahr 2017?

Dass immer mehr Menschen spüren, dass alles mit allem verbunden ist und aus diesem Gefühl der Verbundenheit mitfühlender miteinander, mit den Tieren, den Pflanzen, den Meeren und der Luft umgehen. Für mich persönlich wünsche ich mir, dass ich mich bei der Vielzahl der Aufgaben und Ideen noch stärker von meiner inneren Stimme führen lasse und auf die Fügungen vertraue.

Welchen Gedanken möchtest du meinen Leserinnen auf ihren Weg mitgeben?

Schaut zuerst nach innen! „Wenn das Innere bereit ist, kann das Äußere folgen. Es geschieht dann wie von selbst.“, schrieb Goethe. Man wird seine Ziele nicht erreichen, wenn man nur untätig auf seinem Meditationskissen sitzen bleibt, aber jede Aktivität hat viel mehr Kraft, wenn sie aus innerer Überzeugung kommt. Deswegen ist meine Empfehlung, immer wieder innezuhalten und abzugleichen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Damit kann man viel Energie und Ressourcen jeder Art sparen.

Hier erfährst du mehr über Anita Maas und ihr Herzensprojekt. Du kannst sie aber auch auf Facebook finden. 

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