Du solltest nicht nur wissen, wer du bist, sondern auch wer du nicht bist!

Alle deine Zweifel, Ängste und Begrenzungen entspringen deinen eigenen Gedanken, aber auch den Gedanken und Glaubensmustern anderer Menschen:

  • deiner Herkunftsfamilie,
  • des sozialen Umfeldes, in dem du aufgewachsen bist,
  • der Gesellschaft, in der du vom Mädchen zur Frau herangereift bist,
  • der Schule, in der du unterrichtet wurdest,
  • des Vereins, in dem du deine Freizeit verbringst oder verbrachtest …

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Doch anstatt es zuzulassen, dass du ein geringschätziges Selbstbild von dir aufrecht erhältst, wäre es doch weitaus sinnvoller, darüber nachzudenken, wer du nicht bist!

Was sagt dir das?

Solange du dich und deine Persönlichkeit von anderen definieren lässt,

solange du zulässt, dass andere deinen (Selbst-)Wert festmachen,

solange es möglich ist, dir einzureden, was der Wert deiner Fähigkeiten ist,

wird deine Reise durch das Leben hart, frustrierend und unerfüllt sein. Unsere Familie ist es, die uns bereits in frühester Kindheit definiert: Du bist groß, klein, dünn, schwach, ängstlich, frech, hyperaktiv, schwer zu bändigen, … was immer es ist. Hier werden bereits dein Selbstwert und dein Selbstverständnis, das dich oft ein Leben lang begleitet, geprägt.

Dabei spielt es keine Rolle, bei wem du aufgewachsen bzw. von wem du großgezogen wurdest. Es ist viel wichtiger, wie diese Menschen über sich selber dachten. Denn ihren eigenen mangelnden oder fehlenden Selbstwert haben sie auf dich übertragen. Klar war es wichtig, ob sie fähig waren, dich zu lieben … doch dein Selbstwert wurde bereits in der Kindheit geprägt. Weil du gespürt hast, wie andere über dich dachten, wie sie dich eingeschätzt und was sie dir zugetraut haben.

Deshalb ist es für dich wichtig zu erkennen, wer du bist und wer du nicht bist!

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du ab 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle

Frauenbewusstsein

Wer außer dir kennt wirklich deine Bedürfnisse?

Sei gut zu dir! Warum Selbstfürsorge so wichtig ist (02)

Es gibt Zeiten im Leben, in denen kaum Zeit zum Nachdenken bleibt, in denen wir einfach nur funktionieren, um eine Stresssituation gut durchzustehen: Das Neugeborene braucht uns rund um die Uhr, das Kind liegt im Krankenhaus, wir stecken mitten in einem Umzug oder wir lernen Tag und Nacht für eine wichtige Prüfung.

Doch irgendwann sind auch diese Phasen wieder vorbei und das Leben beginnt sich zu normalisieren. Zeit also, um sich endlich wieder um uns selbst zu kümmern. Doch tun wir das dann auch wirklich? Oder bleiben wir im Sog von Verantwortung für andere und in der Vernachlässigung von uns selbst?

Wenn wir von fehlender Selbstfürsorge sprechen, dann reden wir auch von mangelnder Selbstverantwortung. Denn beide sind eng miteinander verbunden. Selbstfürsorge hat natürlich auch ein klein wenig den Touch von Egobefriedigung oder Selbstbezogenheit, da uns unsere Gesellschaft gerne weismachen will, dass wir idealerweise auf uns selbst vergessen sollten, damit das übrige System funktioniert.

Deshalb liegt es wirklich an uns, wie wir mit unseren Bedürfnissen umgehen. Ob wir achtsam sind und sie wahrnehmen und ihnen nachkommen oder uns vom Alltag und seinen Erfordernissen einfach platt walzen lassen. Deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, wann wir nach unseren Bedürfnissen leben und handeln und wann nicht. Dazu gehören – ganz wichtig – eine regelmäßige Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis. Doch mehr darüber beim nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 

Frauenbalance

Warum Authentizität für deine Seele so wichtig ist

Authentizität wird von manchen Menschen mit Egoismus verwechselt, nämlich von jenen, die den Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe nicht kennen.

Egoistische Menschen sind selbstbezogen und blenden andere in ihren Handlungen und Entscheidungen aus. Menschen, die eine gesunde Selbstliebe praktizieren, sind nicht auf sich selbst bezogen, sondern haben nur erkannt, dass sie für sich und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse verantwortlich sind, und achten und respektieren dennoch andere Menschen.

Eine amerikanische Studie[1]hat ergeben, dass authentische Menschen

  • glücklicher sind,
  • sich weniger langweilen,
  • in ihrer Mitte ruhen,
  • fokussiert und zielgerichtet agieren,
  • mental, emotional und physisch belastbarer und weniger anfällig für Suchtverhalten sind.

Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, dich so zu zeigen, wie du bist, und für dich, deine Bedürfnisse und dein Leben einzustehen!

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps, Austausch im geschlossenen Forum mit anderen Frauen und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du seit 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle. Du kannst auch während des Jahres jederzeit in den Circle einsteigen.

[1]Kernis, Goldman. The Role of Authenticity in Healthy Psychological Functioning and Subjective Well-Being, Annalen der Psychotherapy Association, 2002.

Allgemein

5 Stolpersteine auf dem Weg zu mehr Authentizität

Authentizität, Echtheit und Ehrlichkeit dir selber gegenüber sind wichtige Voraussetzungen für ein glückliches Leben. Wie aber erkennst du, ob und in welchen Bereichen du vielleicht nicht immer authentisch bist? Hier sind 5 wichtige Stolpersteine, die du nicht übersehen solltest:

  1. Du weißt nicht genau, wer du bist, was du kannst, welche Fähigkeiten du in dir trägst und was du alles zu bieten hast.
  2. Du vergisst auf dich und deine Bedürfnisse, fragst dich selber nicht, was du brauchst und steckst deine Wünsche zurück.
  3. Du bemühst dich, die Vorstellungen anderer zu erfüllen, und bist bestrebt, sie nicht zu enttäuschen.
  4. Du zeigst dich stark und lässt dir nichts anmerken, wenn du emotionale oder physische Schmerzen hast.
  5. Du bist privat oder beruflich in einer Situation, die dich nicht befriedigt, unglücklich oder krank macht. Aber du hast nicht den Mut, daran etwas zu verändern.

Authentizität bedeutet in erster Linie ehrlich zu dir selber zu sein. Und dies zählt zu den wichtigsten Grundpfeilern in deinem Leben. Deshalb: Tanze nach deiner eigenen Musik, und nicht nach der von anderen Menschen!

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Frauenbewusstsein

So wie du dich anderen zeigst, werden sie dich behandeln

Du bist eine hilfsbereite und fürsorgliche Frau, die gerne Unterstützung anbietet, wenn jemand in ihrem Umfeld ein Problem hat. Aber kannst du auch deine Grenzen wahren? Wie zeigst du dich anderen? Was signalisierst du ihnen unbewusst?

Wenn du dich anderen immer wieder als Klagemauer anbietest, dann werden sie das nicht nur wertschätzen, sondern eines Tages deine Grenzen überschreiten und dich zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten anrufen, wenn sie Hilfe benötigen.

Wenn du dich selbst nicht wertschätzt und immer wieder schlecht über dich redest, darfst du dich nicht wundern, dass auch andere schlecht über dich sprechen.

Wenn du pessimistisch bist und immer nur jammerst, klagst und das Negative in deinem Leben siehst, dann werden Menschen deine Nähe meiden.

Wenn du hingegen selbst mit dir im Reinen bist, ein gutes Selbstwertgefühl hast und dich selber liebst und wertschätzt, dann strahlst du eine natürliche liebevolle Autorität aus, die andere schätzen und respektieren. Denn genauso, wie du dich anderen zeigst, wirst du von ihnen auch behandelt werden.

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Frauenbewusstsein

Verabschiede Menschen aus deinem Leben

Es gibt Menschen, die kosten dich jede Menge Energie. Du bist ständig in innerer Alarmbereitschaft, wenn du ihnen begegnest, denn sie neigen dazu, dich zu tadeln, zu kritisieren, dich auszunutzen oder dich kleinzumachen. Sie wollen dir zeigen, wie gut, stark oder mächtig sie sind – und meist funktionieren sie nach denselben Mustern, so wie sie als Kind von anderen behandelt wurden.

Wenn du dich selber wertschätzt und dir selber Respekt und Achtung entgegenbringst, dann wirst du erkennen, wie wichtig es ist, in deinem Leben jene Menschen „auszusortieren“, die dir mehr schaden als guttun. Und dass es alleine in deiner Pflicht und Verantwortung liegt, dich von ihnen zu befreien.

Denn wenn dir jemand immer wieder Unbehagen oder emotionale (oder gar physische) Schmerzen bereitet, deine Grenzen missachtet oder deine Gefühle verletzt, solltest du dich von ihm lösen, ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben! Es ist sogar die Pflicht dir selber gegenüber, dein Feld klar und „sauber“ zu halten, damit dir niemand Energien rauben kann, die du benötigst, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

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Frauenbewusstsein

Setze anderen Grenzen, aber ohne schlechtes Gewissen

Wie wir uns von anderen behandeln lassen, hängt eng mit unserem Selbstwert zusammen. Nicht jeder Mitmensch hat in seiner Kindheit gelernt, anderen mit Freundlichkeit, Respekt, Wertschätzung oder Liebe zu begegnen. Doch das ist noch lange kein Grund, dich von anderen respektlos behandeln zu lassen. Im Gegenteil: Es ist wichtig, anderen zu signalisieren, was für dich okay ist und was nicht.

Sei dir deshalb bewusst, dass du von anderen immer (unbewusst) beobachtet wirst, was du tust und wie du auf andere reagierst. Sie sehen, ob und warum du dich einschüchtern lässt, wodurch du dich verunsichern lässt oder wann du klein beigibst. Es sind die nonverbalen Botschaften und Signale, die du aussendest – und die bei anderen entsprechend auch ankommen.

Da dir nicht jeder in deinem Umfeld automatisch guttut, sondern aufgrund seiner eigenen Verletzungen aus der Kindheit versucht, dich nach seinen Vorstellungen zu behandeln, musst DU Grenzen setzen. Du darfst nicht erwarten, dass andere deine Grenzen kennen und sich daran halten; die Signale müssen ganz deutlich von dir kommen!

 

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Frauenbewusstsein

Nimm an, was dich verletzt hat!

Was auch immer dich in deinem Leben verletzt hat, nimm es als gegeben an! Nur dann kannst du es einer endgültigen Heilung zuführen und inneren Frieden mit der Situation und den damit verbundenen Erfahrungen schließen, auch wenn es nicht einfach ist.

Und doch ist es so wichtig, sich dem zu stellen, was dich verletzt hat. Denn alles, was du verdrängst, kann nicht heil werden. Das schreibt auch Don Colbert[1]in seinem Bestseller Tödliche Emotionen. Darin weist er nach, dass belastende Emotionen, emotionale Verletzungen, Wut oder verdrängte Schmerzen aus der Kindheit in Krankheit münden können.

Um Vergangenes anzunehmen, musst du die Situation nicht noch einmal emotional durchleben, denn es gibt inzwischen sanfte Methoden, die Emotionen auflösen können, ohne noch einmal durch die Herausforderungen zu gehen.

Hinter jeder schmerzvollen Erfahrung verbirgt sich ein tieferer Sinn. Um ihn zu erkennen, solltest du dich auf eine innere Reise begeben. Du wirst gestärkt und bereichert daraus hervorgehen!

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[1]Colbert, Don, MD. Deadly Emotions. Understand the Mind-Body-Spirit-Connection That Can Heal or Destroy You.

 

 

Frauenbewusstsein

Akzeptiere, was du nicht mehr ändern kannst

„Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich kann, und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.“ (Unbekannt)

Diesen Spruch hast du sicherlich schon einmal gehört oder gelesen. Vielleicht mag er im ersten Moment nach Resignation klingen, in Wahrheit birgt er jedoch sehr viel Klugheit und Erfahrung in sich.

Auch du hast vielleicht schon von den sogenannten fünf Trauerphasen[1]gehört, die wir Menschen immer wieder durchlaufen, wenn wir Geschehenes bewältigen müssen. Nämlich:

  1. Phase: VERDRÄNGEN
  2. Phase: WUT/ZORN
  3. Phase: (mit dem Schicksal) VERHANDELN
  4. Phase: RESIGNATION/DEPRESSION und nicht zuletzt
  5. Phase: AKZEPTANZ

Das Annehmen und das Friedenschließen mit deiner Vergangenheit können erst dann erfolgen, wenn du alle fünf „Trauer“-Phasen durchlebt hast. Danach bietet sich dir jedoch die wunderbare Gelegenheit, deine Türe zur Vergangenheit endgültig zu schließen und neue Türen in deinem Leben zu öffnen.

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Alle bisherigen Inhalte des Jahres sind selbstverständlich inkludiert und verfügbar. 

[1]Elisabeth Kübler-Ross aus ihrem Bestseller On Death and Dying.

 

Frauenbewusstsein

Hältst du noch an Vergangenem fest?

„Der erste Schritt, um Frieden mit deiner Vergangenheit zu schließen, ist zu erkennen, dass du das noch nicht getan hast.“ (Unbekannt)

Um herauszufinden, ob du wirklich schon Frieden mit deiner Vergangenheit geschlossen hast, stell dir folgende Fragen:

Hast du das Gefühl, …

… dass du etwas Wichtiges in deinem Leben verpasst hast?

… dass du irgendwann auf deinem Lebensweg falsch abgebogen bist?

… dass du etwas verloren oder zurückgelassen hast?

… dass du alte Wut oder Traurigkeit in dir spürst?

… dass alte Schuldgefühle noch immer in dir stecken?

… dass du über Verletzungen nicht hinwegkommst?

… dass dich der Gedanke an gewisse Menschen aus deiner Vergangenheit noch immer ängstigt, wütend oder traurig macht?

Wenn du eine oder mehrere Fragen mit JA beantwortest, dann bist du noch nicht wirklich frei von deiner Vergangenheit. Sie hat noch immer Macht über dich und du steckst in ihr fest.

Deshalb ist es wichtig, dich von ihr zu befreien. Dadurch kannst du die in dir gebundenen Kräfte wieder entfesseln und konstruktiv für deine Gegenwart und Zukunft nutzen!

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