Warum mir Frauen so am Herzen liegen

Ich erinnere mich immer wieder gerne an die Zeit zurück, als ich vor mehr als 20 Jahren meine erste kinesiologische Praxis (später waren es dann zwei) führte. Zu dieser Zeit bot auch ein Astrologe seine Dienste in meinen Räumlichkeiten an, der leider viel zu früh verstarb. Als er zum ersten Mal einen Blick auf mein Horoskop warf, sagte er: „In diesem Leben wirst du noch mit vielen Frauen arbeiten.“ Ich überlegte kurz, ob das wirklich stimmen könnte, was er da sagte. Doch Walter hatte Recht! 95 Prozent meiner KlientInnen waren bereits in den 1990er-Jahren Frauen.

Spirituelle Werkzeuge für Frauen

Eine geraume Zeit später, als ich das Buch über die Engel-Kombi-Symbole schrieb, fiel mir auf, dass von den ca. 500 Symbolen, die im Buchset vorkommen, ungewöhnlich viele für Frauen und Kinder dabei sind. Das war nicht vorausgeplant, sondern es hat sich einfach so ergeben. Meine Seele hat mich wahrscheinlich genau dorthin geführt. Und natürlich auch meine himmlischen Begleiter. Auch mein Buch über spirituelle Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung, meine Kinderbücher sowie meine Schwangerschafts-CD, die ein wichtiger Teil meiner Arbeit als Autorin sind, habe ich den Frauen gewidmet.

Im nächsten Leben werde ich Hebamme

Als ich vor langer Zeit selbst Mutter wurde und zum ersten Mal einen persönlichen Bezug zu einer Hebamme entwickelte, wunderte ich mich, warum ich eigentlich nie auf die Idee gekommen war, diesen wunderschönen Beruf zu ergreifen. Doch in meiner Familie gab es damals niemanden, der im sozialen oder medizinischen Bereich tätig war und von dem ein Impuls in diese Richtung hätte kommen können. Deshalb dachte ich mir damals: „Aber im nächsten Leben werde ich Hebamme!“

Am Heiligen Abend im Kreißsaal

Vor 10 Jahren hatte ich den tiefen Wunsch, eine unbekannte und alleinstehende Frau am Heiligen Abend während ihrer Geburt zu begleiten. Doch man kann nicht einfach in irgendeine Klinik gehen, in der Geburtsabteilung anklopfen und sagen: „Hej, ich möchte heute bei einer Geburt dabei sein.“ Wie ihr aber sicher wisst, ist es mit aufrichtigen Herzenswünschen meistens so, dass sie tatsächlich in Erfüllung gehen. Über eine Freundin wurde mir vom Chefarzt eines großen Wiener Krankenhauses der Zugang zur Geburtenabteilung gewährt und ich durfte gleich zwei Frauen während ihrer Entbindung begleiten. Ich war an ihrer Seite, ohne irgendwelche Fachkenntnisse, einfach nur als Frau. Das war eines der schönsten und berührendsten Weihnachten meines Lebens.

Tief ins kollektive Weibliche eintauchen

Jetzt, wo ich gerade dabei bin, mich auf meinen neuen Frauen-Blog vorzubereiten (der am 15. August 2016 online gehen wird) und mich intensiv mit der weiblichen Seele beschäftige, wird mir zum ersten Mal so richtig bewusst, wie sehr mein Herz für Frauen schlägt. Ich bin begeistert und fasziniert davon, in unser weibliches Kollektiv einzutauchen und uns Frauen unsere tiefe Weisheit, unsere natürliche Kraft und unsere angeborene Intuition, aber auch unsere zahlreichen emotionalen und physischen Verletzungen, noch mehr als bisher bewusst zu machen.

Ich sehe es als eine wunderschöne Aufgabe, Bewusstes und Unbewusstes aus der Tiefe unserer weiblichen Seele heraufzuholen und vor uns auszubreiten, um zu erkennen und zu verstehen, wer wir Frauen wirklich sind, welche Bedürfnisse wir haben, was wir loslassen und vergeben dürfen, um vollkommen heil zu werden. Ich möchte auch einen ganzheitlich-spirituellen Zugang zum weiblichen Körper aufzeigen und vielen Frauen damit die Möglichkeit anbieten, seine Botschaften und Signale zu entschlüsseln und noch besser zu verstehen.

Balance zwischen Männlich und Weiblich

Nach vielen Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden, wird die Stimme der „Inneren Frau“ endlich wieder bewusst wahrgenommen. Und unsere Welt wird dadurch wieder ein Stückchen weiblicher, heiler und „runder“. Und das ist gut so. Denn erst wenn die Balance zwischen Weiblich und Männlich, zwischen Yin und Yang, wiederhergestellt ist, kann es Frieden auf Erden geben.

 

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DIE WOLFSFRAU: Mit Blindheit geschlagen

Viele Frauen sind sehr sensitiv und spüren ganz genau, was für sie im Umgang mit Männern gut  ist und was nicht. Und dennoch kann es dazu kommen, dass sie gegen ihr eigenes Gefühl handeln oder sich dazu verleiten lassen, ein Risiko bewusst einzugehen. Vielleicht aus Neugierde, aus Unvorsichtigkeit, aus Abenteuerlust, aus Protest oder weil sie ganz einfach gelernt haben, immer nett zu sein und sich den Wünschen der anderen unterzuordnen. Nicht immer geht die Geschichte gut aus, wie im Märchen vom Grafen Blaubart zu erfahren ist.

Es wird schon nicht so schlimm sein…

Die Psychoanalytikerin Clarissa Pinkola Estés sammelte jahrzehntelang Geschichten, Mythen und Märchen über die Urnatur der Frauen und veröffentlichte sie in ihrem Weltbestseller Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinkte.

Die zweite Erzählung in ihrem Buch handelt von Graf Blaubart, dem es gelingt, eine junge Frau zu verführen, die in ihrer Kindheit nicht gelernt hat, hinter die Fassade von anderen Menschen zu blicken um ihren wahren Charakter zu erkennen.

Die Erzählung

Graf Blaubart, ein gescheiterter Zauberer und Anhänger der schwarzen Magie, ist ein Schürzenjäger. Er versucht, drei Schwestern mitsamt ihrer Mutter aufgrund seiner Erzählungen und seines Reichtums zu beeindrucken. Ja, es gelingt ihm sogar, die jüngste der drei Töchter zu heiraten. Als er eines Tages verreist, überreicht er seiner Frau einen Schlüsselbund und verbietet ihr aber, den kleinsten Schlüssel zu benützen. Sie lädt jedoch ihre Schwestern ein und die Frauen öffnen alle Türen im Schloss, hinter denen sich große Schätze verbergen.

Als sie mit dem letzten, kleinsten Schlüssel die verbotene Türe aufschließen, entdecken sie lauter Frauenleichen. Blaubart bemerkt nach seiner Rückkehr ihren Ungehorsam und wird so wütend, dass er seine Gemahlin töten möchte. Da rufen die Schwestern ihre Brüder herbei, die in letzter Sekunde in das Schloss kommen und Blaubart in einem Kampf vernichten.

 Die tiefere Bedeutung

Blaubarts Frau steht symbolhaft für alle Frauen auf der Welt, die eigentlich bereits in ihrer Kindheit hätten lernen sollen, dass …

… es „Raubtiere“ gibt, denen man zum Opfer fallen kann

… es Menschen gibt, deren Schliche man nicht so leicht durchschauen kann

… es charakterschwache Menschen gibt, die sich einfach nicht verändern können/wollen

… sie einen gewissen Bewusstseinsgrad erreichen müssen, um sich von anderen nicht blenden zu lassen, auch nicht durch Reichtum oder Macht.

Womit gehst du in Resonanz?

  • Von welcher Art Mann fühlst du dich am stärksten angezogen? Warum?
  • Was hat dir deine Mutter in Bezug auf die Wahl deines Partners vorgelebt?
  • Wurdest du zum Nettsein erzogen? Oder hat dich deine Mutter dazu angehalten, auch NEIN zu sagen und zu den damit verbundenen Konsequenzen zu stehen?
  • Wurdest du auf ein „Leben in freier Wildbahn“ vorbereitet oder bist du (über)behütet aufgewachsen?
  • Liebst du das Abenteuer und das Risiko oder bist du eher vorsichtig?
  • Reizt dich das Verbotene?

Ehrliches Hinter-die-Fassaden-blicken

Pinkola-Estés: „Nicht wenige Frauen haben die Blaubart-Geschichte buchstäblich am eigenen Leib erfahren. Sie heiraten, ohne jemals in die Tücken des Räubers eingeweiht worden zu sein, und suchen sich einen Partner, der sie zuerst manipuliert, dann beherrscht und schließlich körperlich und seelisch attackiert.

Selbstverständlich betrachten sie es dann als ihre heilige Pflicht, diesen armen, kranken Mann durch ihre Liebe von seinen Neurosen und Wahnideen zu heilen, und verbringen zwischenzeitlich viel Zeit damit, sich geflissentlich einzureden, dass sein unheimlicher blauer Bart bei günstigen Lichtverhältnissen beinahe elegant wirkt.“[1]

Es bedarf eines gewissen Levels an Bewusstsein, den wir erreichen müssen, um „nein“ zu sagen, und das fordert sehr häufig von uns, unsere Komfortzone zu verlassen. Auch wenn die Versprechungen eines Menschen sehr verlockend sind oder die Vorteile einer Beziehung unwiderstehlich zu sein scheinen: Der Preis dafür könnte allzu hoch sein und unser ganzes Leben zu unserem Nachteil verändern!

[1] Pinkola-Estés, C. : „Die Wolfsfrau“, München 1993, S. 55

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DIE WOLFSFRAU: So wichtig ist deine weibliche Intuition

Du kennst sie sicherlich, diese tonlose, innere Stimme in dir… Deine weibliche Intuition, die sich immer wieder Gehör verschaffen möchte. Sie begleitet jede Frau und kann ihr mit fast unheimlicher Präzision sagen, was Wahrheit und was Täuschung ist. Die weibliche Intuition ist wie ein Kompass, der uns Frauen genau anzeigt, welche Richtung wir einschlagen sollen oder wem wir vertrauen können und wem nicht. Aber:

_ Hören wir überhaupt diese innere Stimme?

_ Und falls wir sie wahrnehmen: Hören wir auch wirklich auf sie?

_ Verdrängen wir unsere innere Stimme, weil das, was sie uns sagt, unbequem, mit einer unangenehmen Konsequenz oder mit einem Verzicht verbunden ist?

Die Wilde Frau und ihre Intuition

Unsere Intuition, unsere innere Stimme, ist wie eine geheime Botschafterin, die uns einen direkten Zugang zur Psyche unserer inneren „Wilden Frau“ ermöglicht. Sie spricht in Form von Eingebungen zu uns.

Die facettenreiche Psyche der „Wilden Frau“ wird von der Psychoanalytikerin Clarissa Pinkola Estés in ihrem Weltbestseller Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinkte genau beschrieben. Sie sammelte dafür jahrzehntelang Geschichten, Mythen und Märchen aus aller Welt, um uns mit Hilfe dieser symbolhaften Erzählungen einen tiefen Zugang zur weiblichen Seele zu ermöglichen.

Die dritte Erzählung dieses Buches handelt von „Vasalisa, der Weisen“. Einer Geschichte über die Einweihung der Frau in das untergründige Reich ihrer eigenen Intuition.

Die Erzählung

Als Vasalisas Mutter ist im Sterben liegt, schenkt sie ihr eine Puppe, die genauso aussieht wie ihre Tochter. Sie soll die Puppe füttern und immer bei sich behalten. Als der Vater wieder heiratet, bekommt Vasalisa eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern, die sie quälen. Eines Tage schicken sie Vasalisa von zu Hause fort und in den Wald.Dort findet das Mädchen mit Hilfe ihrer Puppe die Hexe Baba Yaga, bei der sie wohnen darf. Vasalisa bekommt von ihr viele Aufgaben gestellt, die sie erfüllen muss, wobei sie immer Unterstützung von ihrer Puppe bekommt.

Doch eines Tages wird Vasalisa auch von der Hexe wieder weggeschickt und als Abschiedsgeschenk bekommt sie einen glühenden Totenkopf mit auf den Weg. Als sie zu wieder bei ihrer Stiefmutter und den Stiefschwestern ankommt, hegen diese bereits neue Vernichtungspläne gegen sie. Der glühende Totenkopf wird aber zum Verbündeten von Vasalisa und greift in die Situation ein. Denn als das Mädchen am nächsten Morgen aufwacht, ist von der Stiefmutter und von den Stiefschwestern nur noch ein Häufchen Asche übrig.

Die tiefere Bedeutung

Die Kernaussage dieses Märchens ist die Kraft der weiblichen Intuition, die in der Erzählung als segensreiches Vermächtnis von der Mutter auf die Tochter, also von einer Generation auf die nächste übertragen wird. Diese kann natürlich aufgrund fehlender Einsicht verdrängt oder verschüttet werden, jedoch niemals verlorengehen.

Das Märchen beschreibt auch einen Einweihungsprozess, bei der die Kandidatin bestimmte Prüfungen bestehen muss. Wenn alle Aufgaben erfüllt sind, entwickelt sie eine neue Beziehung zur eigenen Intuition und aktiviert dabei viele unentwickelte Aspekte ihrer eigenen Seele.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen? Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

_ Sagst du einfach JA, wenn dir jemand etwas Unerwartetes anbietet und du nicht NEIN sagen kannst/willst, obwohl deine innere Stimme dich davor warnt?

_ Hörst du bei der Partnerwahl auf deine Intuition oder lässt du dich von Äußerlichkeiten blenden?

_ Stellst du dir von Zeit die Zeit die Frage, was du eigentlich wirklich willst?

_ Weißt du genau, was dir gut tut und was nicht? Und wer dir gut tut und wer nicht?

_ Gibst du deinem Ego Macht über deine Gefühle?

_ Lebte dir deine Mutter in deiner Kindheit vor, Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen?

_ Gibt es in deiner Familie intuitiv-weise Frauen?

_ Hast du Kontakt zu deiner inneren Wilden Frau?

Ein gutes Unterscheidungsvermögen zu entwickeln ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, denn es erfordert Mut, Willenskraft und seelische Substanz, und es bedeutet, immer wieder zu verzichten und abzuwarten, bis sich das bietet, was man wirklich will. Nirgends tritt dieser Lernprozess deutlicher zutage als bei der Wahl eines Geliebten oder Partners.

– Clarissa Pinkola-Estés

 

 

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DIE WOLFSFRAU: Was auf dem Weg vom Mädchen zur Frau verloren ging

Erinnerst du dich noch an das wissbegierige und vielleicht sogar kecke kleine Mädchen, das du vor Jahren einmal warst? An deine Unbekümmertheit, Natürlichkeit und Unverblümtheit? An deinen Mut, deine Kühnheit und deinen Entdeckungsdrang? An deine unkomplizierte Art, dein Lachen, deine Neugierde, dein Staunen und deine Wissbegierde?

Hast vielleicht auch du auf dem Weg vom Mädchen zur Frau deine ur-weiblichen Eigenschaften verdrängt oder sind sie im Laufe deines Lebens verloren gegangen? Vielleicht weil du damit schlechte Erfahrungen gemacht hast? Vielleicht weil du dich anderen zu sehr untergeordnet oder angepasst hast? Oder weil du vielleicht den Kontakt zu deiner „inneren Frau“ verloren hast?

Die Wilde Frau in uns

Die Psychoanalytikerin Clarissa Pinkola Estés sammelte jahrzehntelang Geschichten, Mythen und Märchen über die Urnatur der Frauen und veröffentlichte sie in ihrem Weltbestseller Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen UrinstinkteDie erste Erzählung handelt von „La Loba“, der Wolfsfrau, der Wilden Frau in uns, von der aufgrund unserer Lebenserfahrungen irgendwann einmal nicht mehr viel übrig blieb, die aber jederzeit zu neuem Leben erweckt werden kann.

Die Erzählung

La Loba (span: die Wolfsfrau) ist eine alte, fette und am ganzen Körper behaarte Frau, die in einer Höhle in der Wüste wohnt. Sie sucht ständig nach Knochen, Schlangenhäuten und Aas, um Wolfsskelette zusammenzustellen. Danach hält sie ihre faltigen Hände darüber und singt dazu. Im gleichen Augenblick setzt das Gerippe wieder Fleisch und Haut an, wird zu einer Wölfin und springt durch den Canyon davon. Nun verwandelt sich das Tier in eine Frau, die laut auflacht, sich schüttelt und am Horizont verschwindet.

Die tiefere Bedeutung

Das Sammeln der Gebeine und das „Singen über den Knochen“ bedeutet im übertragenen Sinn, den emotional abgestorbenen, verwundeten oder verletzten weiblichen Teilen der Seele sowie den weiblichen, emotionalen „Überresten“ neues Leben einzuhauchen. Deshalb ist jede Frau dazu aufgefordert, seelische Tiefenarbeit an sich selbst zu leisten, wodurch sie in ihre eigene Kraft gehen und ihre seelischen Wunden heilen kann.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen? Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

  • Wie sehr hast du als kleines Mädchen deine weibliche Urnatur in dir gespürt und wie intensiv fühlst du sie noch heute?
  • Wie viel von deiner „Wilden Inneren Frau“ ist im Laufe deines Lebens aufgrund von Verletzungen, Enttäuschungen oder anderen schwierigen Lebenssituationen verschüttet worden oder verloren gegangen?
  • Von welchen Emotionen, die dich ganz besonders als Frau ausmachen, hast du dich abgeschnitten, um sie nicht mehr zu spüren?
  • Fühlst du deine spirituelle weibliche Macht und Stärke oder hast du sie an andere abgegeben?

Mit der Kraft und DER Weisheit unserer weiblichen Urnatur

Wir Frauen tragen eine starke weibliche Urkraft in uns, die uns immer wieder aufrichten wird, was immer uns auch widerfährt. Diese Innere Wilde Frau hilft uns, zu unseren weiblichen Urinstinkten zurückzufinden. Dafür ist es von Zeit zu Zeit notwendig, unseren Seelenhaushalt ehrlich zu inspizieren und zu überprüfen, wie sehr wir unsere weibliche Urnatur verleugnen oder bereits verschüttet haben.

Wir Frauen tragen ein großes Potenzial in uns, das uns immer wieder ermöglichen wird, einen neuen Zugang zu unserer weiblichen Urnatur zu bekommen. Wenn wir unseren weiblichen Urinstinkten folgen und ihnen in unserem Leben ausreichend Platz einräumen, dann werden wir als lachende Wolfsfrau immer wieder neu aufstehen und neue Horizonte werden sich vor uns auftun. Egal, was uns im Leben bisher alles widerfahren ist!

 

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DIE WOLFSFRAU: Warum wir Frauen manchmal unsere Seele verlieren

Selbst wenn wir Frauen über einen längeren Zeitraum gegen unsere eigentliche Natur verstoßen, wird die „Wilde Frau“ in uns dabei nicht vernichtet – es erschöpft uns einfach nur sehr. So oder so ähnlich formuliert Clarissa Pinkola Estés die Verleugnung unserer weiblichen Seele und deren Grundbedürfnisse in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“.

„Wir wissen, dass wir keine Luft kriegen, wenn wir uns zu lange von anderen besetzen lassen. Wir wissen, dass es Zeiten gibt, in denen wir uns von allen Leuten und Dingen für ein Weilchen abkehren müssen.“ Doch „wenn der Aufruf zur Heimkehr erschallt, dann setzen die Teile in der Psyche, die heimlich oder weniger heimlich mit den Vorbereitungen beschäftigt waren, zum Sprung an und rufen: ‚Los jetzt! Auf geht’s!‘“[1]

Wer von uns Frauen war noch nie in einer Situation, die sich wie eine emotionale Sackgasse angefühlt hat? Wer hatte noch nie das Gefühl, seine Seele verloren oder freiwillig aufgegeben zu haben?

Clarissa Pinkola Estés hat zu diesem Thema eine alte Erzählung mit dem Titel „Seehundefell, Seelenhaut“ aufgeschrieben, die zu meinen Lieblingsgeschichten zählt. Hier ist eine Kurzfassung davon:

DIE ERZÄHLUNG

Ein einsamer Mann, der in den weißen Schneelandschaften des hohen Nordens lebt, beobachtet auf seiner Jagd nach Robben eine Gruppe von splitternackten, im Mondschein tanzenden weiblichen Wesen. Ihre Seehundefelle haben sie zuvor auf einem Felsen abgelegt, und da der Mann schon lange alleine lebt, versteckt er eine der Hüllen, um eine dieser Frauen an sich zu binden. Als sie zusammen mit den anderen wieder zurück ins Meer gleiten möchte, findet sie ihr Fell nicht mehr und muss bei ihm zurückbleiben. Er verspricht, ihr das Seehundefell nach sieben Sommern wiederzugeben, wenn sie bis dahin seine Frau bleibt.

Nach einiger Zeit bringt die Robbenfrau einen gemeinsamen Sohn zur Welt, den sie Ooruk nennen. Die Jahre vergehen und die Menschenhaut der Frau wird immer schuppiger und spröder und hängt schließlich in Fetzen an ihr herunter. Ihr weißes Fleisch wird hohl und grau, die Haare fallen aus und ihre einst ausdrucksstarken Augen spiegeln ihre Seele nicht mehr. Doch der Mann gibt ihr auch nach sieben Jahren das Fell nicht mehr zurück, weil er Angst hat, sie dann für immer zu verlieren.

Eines Tages findet die Seehundfrau ihr Fell unter einem Felsen, schlüpft hinein, packt ihr Kind und taucht in ihre alte Heimat – eine glitzernde Wasserstadt – ab. Obwohl dort ihre ursprüngliche Schönheit allmählich wieder zurückkehrt und sie glücklich ist, erkennt sie, dass ihr Sohn zurück in die Menschenwelt muss. Sie bringt Ooruk zurück an das Ufer und verspricht dem Kind, immer mit ihm verbunden zu bleiben.

Die Jahre ziehen ins Land und Ooruk wächst zu einem stattlichen und angesehenen Mann heran, den man manchmal dabei beobachten kann, wie er – auf einem Felsen kniend – Zwiesprache mit einer Seerobbe, die besonders weise, wilde, seelenvolle Augen hat und sich von niemandem trotz vieler Bemühungen fangen lässt, hält.

DIE TIEFERE BEDEUTUNG

Die Kernaussage dieses Märchens ist der Umstand, dass viele junge Frauen überhaupt nicht darauf vorbereitet sind, dass ihnen irgendwann ihre „Seelenhaut“ gestohlen werden könnte. Doch der Verlust ihrer seelischen und physischen Freiheiten, beispielsweise in einer einengenden oder unglücklichen Partnerschaft, die damit verbundenen Schwierigkeiten und der daraus resultierende Befreiungsschlag können einen starken (spirituellen) Entwicklungsschub in ihnen auslösen.

Er beginnt damit,

  • dass den Frauen bewusst wird, was in ihrem Leben oberste Priorität haben sollte.
  • Dann fassen sie den Entschluss, etwas Verlorenes (z. B. ihre Freiheit, ihre Stärke, ihre Intuition etc.) wiederzuerlangen.
  • Als Nächstes wird ihnen klar, dass sie zu ihrer eigenen Befreiung selbst etwas beitragen müssen.
  • Und letztendlich – wenn sie sich für den inneren oder äußeren Befreiungsschritt entschieden haben und ihn in die Tat umsetzen – durchlaufen sie einen gewaltigen inneren Transformationsprozess, der sie ihre bis dahin verborgenen Kräfte bzw. ihre medialen Fähigkeiten entfalten lässt.

WOMIT GEHST DU IN RESONANZ?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen. Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

_ Hast du schon einmal erkennen müssen, dass du als junge Frau falsche Vorstellungen vom Leben hattest?

_ Hast du schon einmal durch Naivität, Unerfahrenheit oder Leichtgläubigkeit deine Freiheit, mehr oder weniger freiwillig, aufgegeben?

_ Warst/bist du in einer Situation, in der du meintest/meinst, innerlich oder äußerlich zu vertrocknen, weil du dir dein Robbenfell wegnehmen ließest/lässt?

_ Was war/wäre der Preis dafür gewesen, dein Robbenfell wieder zurückzubekommen?

_ Bist du aufgrund des Verlustes / der Aufgabe deiner Freiheit in einen tiefen inneren Prozess gekommen? Was hat er in dir ausgelöst? Was hat sich in dir bzw. für dich dadurch verändert?

_ Bist du bereit und in der Lage, dein Robbenfell zu verteidigen?

DER VERLUST DER SEELE ALS EINWEIHUNG

Nur wenn wir Frauen wirklich tief in unsere Seele hinabtauchen, können wir mit der uns innewohnenden Spiritualität wieder bewusst in Kontakt kommen. Denn es gibt zahllose Wege, die nach Hause führen, auch wenn sich die Öffnung, durch die man an einem Tag in die Tiefen geschlüpft ist, am nächsten Tag wieder als verschlossen erweist und man einen neuen Weg finden muss.

[1] Pinkola Estés, Clarissa. Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte. München 1993. S. 318.

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DIE WOLFSFRAU: Du kannst ruhig aus der Reihe tanzen

Vielleicht kennst du eine Frau, die sich schon als kleines Mädchen den frauenfeindlichen Erziehungsmaßnahmen und Maßregelungen der Erwachsenen widersetzte. Vielleicht warst du sogar selbst ein „unangepasstes“ Mädchen.

  • Wie ist es dir dabei ergangen?
  • Wie siehst du rückblickend diese Phase deines Lebens?
  • Musstest du einen Preis für deine Unabhängigkeit oder deinen Ausbruch aus den gesellschaftlichen Strukturen bezahlen?

Das Märchen „Das Mädchen mit den roten Schuhen“, das Clarissa Pinkola-Estés in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“ analysierte, stellt genau das Thema der angepassten Frau in den Mittelpunkt. Denn das Mädchen in der Erzählung bricht zwar aus seinem Käfig aus, übersieht jedoch, dass es seine weiblichen Urinstinkte auf die falsche Art und Weise auslebt und erfährt auf sehr schmerzhafte Art und Weise, dass es seine neu gewonnene Freiheit teuer bezahlen muss.

Die Erzählung

Ein armes Waisenmädchen, das seine Schuhe selber aus roten Lumpen nähte, wird von einer reichen Dame eingeladen, fortan bei ihr zu wohnen. Dort werden ihre roten Schuhe verbrannt und das Mädchen wird gebadet, gekämmt und wunderschön eingekleidet. Es muss jedoch ab sofort den ganzen Tag still sitzen, darf nicht herumhüpfen und nur dann sprechen, wenn es gefragt wird.

Seine Sehnsucht nach den roten Schuhen wird immer größer, und so kauft es heimlich und gegen den Willen der alten Frau ein neues Paar. Doch sobald es die Schuhe anzieht, beginnen diese mit dem Mädchen zu tanzen und tragen sie durch Wald und Flur und über Berg und Tal. Als es in den Kirchhof hinein tanzt, wird es von einem Geist verflucht: „Du sollst in den roten Schuhen tanzen, bis deine Haut in Fetzen von deinen müden Knochen hängt und nichts mehr von dir übrig bleibt.“

Und so geschieht es auch. Die Schuhe tanzen und tanzen immerzu mit dem Mädchen, ohne dass es etwas dagegen unternehmen kann. Da bittet das Mädchen einen Scharfrichter, ihm die Schuhe mitsamt den Füßen abzuhacken, damit es endlich zu tanzen aufhören kann. Das tut der Mann auch, doch das Mädchen muss sich nun für den Rest ihres Lebens als bedauernswerte Dienstmagd das Armenbrot verdienen.

Die tiefere Bedeutung

Mit den roten Schuhen hat die junge Frau etwas Wertvolles verloren, denn sie symbolisieren ihre Freiheit und Ungestümtheit. Mit dem heimlichen Kauf der neuen Schuhe meint das Mädchen zwar, diese wiederzuerlangen, doch es übersieht dabei, dass der Kauf keine echte Befreiung, sondern nur eine Kompensation seiner Abhängigkeit ist. Denn es wird durch die neuen Schuhe und dem Zwang zu tanzen überhaupt nicht glücklich. Erst durch die Qualen der Selbstverstümmelung kann das Mädchen diese Kompensation aufheben, doch der Preis dafür ist ein sehr hoher.

„Und die Moral von der Geschichte“

Ähnlich, wie dem Mädchen, das in einem goldenen Käfig lebt und alles hat, was es benötigt – ausgenommen seiner Freiheit – geht es vielen Frauen. Nämlich, wenn sie

  • in unglücklichen Beziehungen leben
  • mit anerzogenen Minderwertigkeitskomplexen durchs Leben gehen
  • Angst vor Strafe und Erniedrigung haben oder
  • voller Scham sind

Eines Tages sagt jedoch sagt vielleicht die „wilde“ Frauenseele, die sie in sich tragen: „Jetzt ist Schluss mit der Unterdrückung!“ Dann sollten sie darauf besonders achten, durch ihren Befreiungsakt keinen dauerhaften Schaden zu erleiden (wie das Mädchen mit den roten Schuhen, die ihm letztendlich abgehackt werden mussten). Also:

  • Nicht Hals über Kopf aus schwierigen Lebenssituationen ausbrechen, um sich in ein wildes neues Leben zu stürzen, in dem sie sich dann verloren oder überfordert fühlen
  • Zu Beginn eines neuen Lebens sehr aufmerksam sein, beobachten, überlegen, registrieren und unterscheiden lernen
  • Die bisher erworbene Menschenkenntnis noch weiter vertiefen
  • Eine gesunde Skepsis anderen Menschen gegenüber entwickeln
  • Zu Beginn eines neuen Lebensabschnitts nicht zu stolz sein, um den Rat und die Hilfe anderer Frauen anzunehmen
  • Sich mit Menschen umgeben, die ihre Rückkehr zu den weiblichen Urinstinkten unterstützen und ermöglichen.

Wir sollten ruhig immer wieder mal aus der Reihe tanzen, aber dabei genau beobachten, ob wir dies aus einem Fluchtgedanken heraus machen, oder ob wir dabei wohlüberlegt vorgehen und einen kühlen Kopf bewahren! Denn wenn wir leiden, sind wir häufig von unseren weiblichen Urinstinkten abgeschnitten und spüren die drohenden Gefahren draußen in der freien „Wildbahn“ nicht mehr.

Jede einschneidende Veränderung im Leben einer Frau sollte deshalb nicht aus einem Affekt heraus, sondern wohlüberlegt und zum richtigen Zeitpunkt vollzogen werden.

 

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DIE WOLFSFRAU: Bist du anders als die meisten anderen, dann stehe dazu!

Kennst du das Märchen vom hässlichen Entlein von Hans Christian Andersen? Ist dir bewusst, dass es „unter der Oberfläche“ sehr viel an weiblichem Urwissen und an weiblicher Weisheit enthält?

Der Autorin und Psychologin Clarissa Pinkola-Estés ist es einmal mehr gelungen, dieses Märchen in ihrem Weltbestseller „Die Wolfsfrau“ aufzubereiten und die verschlüsselten Botschaften, die darin enthalten sind, jederfrau (und jedermann) zugängig zu machen. Die  Geschichte enthält ja einige wichtige Kernbotschaften über die weibliche Seele, doch beginnen wir zuerst einmal mit der Kurzfassung der

Erzählung

Eine Entenmutter brütet ihre Eier aus, aus denen sechs wunderschöne gelbe Küken schlüpfen. Nur aus dem siebenten Ei schlüpft ein graues, hässliches Entlein. Es ist größer und tolpatschiger als seine Geschwister und wird wegen seines Andersseins von allen gemieden. Obwohl es die Entenmutter besonders zu schützen versucht, wird es auch körperlich angegriffen und wie ein Aussätziges behandelt. Sein Leben ist qualvoll.

Eines Tages bringt die Mutter keine Kraft mehr auf, um ihr Junges zu verteidigen, und so macht sich das Entlein auf den Weg in die Fremde. Dabei wird es wegen seines Aussehens verspottet und gemieden und sieht sich immer wieder Todesgefahren ausgesetzt.

So flieht das Entlein von einem Ort zum nächsten, bis es eines Tages einen wunderschönen See erreicht. In der Zwischenzeit hat es fliegen gelernt und landet unweit von drei großen Vögeln auf dem Wasser, auf dessen Oberfläche es sein eigenes Spiegelbild betrachten kann. Im ersten Augenblick erkennt es sich jedoch selbst nicht wieder, denn es gleicht nun jenen majestätischen Schwänen, die es nun umringen. Doch anstatt das „Entlein“ wegzubeißen putzen sie sein Gefieder und nehmen den jungen Schwan als Ihresgleichen in ihre Familie auf.

Die tiefere Bedeutung

Das Märchen enthält viele wichtige Schlüsselbotschaften, wie beispielsweise folgende:

Das hässliche Entlein wird im Märchen als Außenseiter betrachtet, bekämpft und schließlich aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Es ist wehrlos seinem Umfeld ausgeliefert und verliert dadurch an Lebenskraft.

Mädchen mit stark ausgeprägten weiblichen Urinstinkten werden manchmal als „total verkehrte Kinder“ betrachtet und wegen ihres „Eigensinns“ bestraft oder zumindest strenger behandelt als andere. Ihre Neugierde, Phantasie sowie ihre Exzentrik sind den meisten Menschen unbequem, und so blockieren sie das Schöpferische im Kind. Den Mädchen wird beigebracht, dass ihr Anderssein schlecht oder gar unerwünscht ist. Mit der Zeit fühlen sich viele von ihnen als schwach, hässlich oder inakzeptabel, was sich belastend und nachhaltig auf ihr Selbstbild auswirkt.

Die Entenmutter erlebt wegen des hässlichen Entleins eine innere Zerreißprobe. Setzt sie sich für ihr Kind ein, leidet der Ruf der Familie, verstößt sie es, handelt sie gegen ihre Mutterinstinkte.

Mütter von unangepassten Mädchen versuchen häufig, ihnen ein „gesittetes“, gesellschaftlich angepasstes und akzeptables Benehmen einzubläuen. Selbst als erwachsene Frauen werden sie aufgrund ihrer unkonventionellen Lebensführung und ihres Widerstandes gegen die gesellschaftlichen Normen von der Gemeinschaft ausgegrenzt oder bestraft. Die Mutter im Märchen ist mit dieser Situation völlig überfordert und scheut die Auseinandersetzung mit den anderen, verzichtet dabei aber auf die Artikulierung ihrer eigenen Gedanken und auf Meinungsäußerung.

Die Entenmutter wird aufgrund ihres fremdartigen Kindes von der Gemeinschaft angegriffen, bis sie selbst unter der Belastung zusammenbricht. Das Entlein verliert dadurch seinen einzigen Verbündeten im Leben.

Viele Mütter von „wilden“ und selbstbestimmten Mädchen fühlen sich ambivalent, weil sie ihre Rolle als „Bemutternde“ nicht länger aufrecht erhalten können. Deshalb folgen sie häufig dem Gefühl des geringsten Widerstandes, was im Kind einen seelischen Knacks hervorrufen kann. Die Entenmutter im Märchen ist selber zerbrechlich, naiv und in vielerlei Hinsicht noch ein Kind. Wahrscheinlich wurde sie als junges Mädchen von ihrer eigenen Mutter zu wenig bemuttert und kann deshalb diese fehlende positive Erfahrung nicht an ihre Tochter weitergeben. Das Selbstwertgefühl einer gebrochenen Mutter ist nicht intakt, und sie droht bei Herausforderungen immer wieder zusammenzubrechen. Im schlimmsten Fall fühlt sich das Mädchen für das Leiden seiner Mutter schuldig.

Das hässliche Entlein sucht lange unter Seinesgleichen, bis es sie endlich findet, von ihnen angenommen und wertgeschätzt wird.

Es besteht die Gefahr, dass unangepasste, wilde Frauen immer wieder an den falschen Türen klopfen und sich um Freunde in nicht passenden Kreisen bemühen, in denen sie wiederum als Außenseiter behandelt werden. Es lohnt sich nicht, emotionale Misshandlungen zu ertragen, um ein paar dubiose Liebesbeweise zu erhalten. Nur eine ehrliche Selbstanalyse und das Aufarbeitung des Erlebten kann zu echter Heilung führen und die Türe zu Ihresgleichen öffnen.

Womit gehst du in Resonanz?

Lies meine Fragen durch und beobachte, welche Gefühle in dir hochkommen? Vielleicht magst du dazu auch deine Gedanken aufschreiben:

_ Hast du dich als kleines Mädchen anders als die meisten anderen empfunden?

_ Hat man dir vermittelt, dass du dich deinem Umfeld anpassen musst?

_ Warst du in einer Außenseiterrolle?

_ Wie sehr hat dich deine Mutter verstanden/beschützt/verteidigt?

_ Wie war deine Mutter als kleines Mädchen?

_ Hast du deinesgleichen gefunden?

_ Bist du lieber alleine oder in Gesellschaft?

_ Passt du dich manchmal zu sehr an?

_ Würdest du dich als hochsensitiv oder hochsensibel bezeichnen?

_ Was möchtest du deiner Tochter/Enkeltochter auf ihrem Weg durch das Leben mitgeben?

Wenn du deine eigene Beziehung zu deiner Mutter besser verstehen und/oder heilen möchtest, dann bietet sich mein eWorkshop MEINE MUTTER & ICH dafür an. Du kannst kostenlos in den eWorkshop hineinschnuppern, hier findest du alle Informationen dazu.

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Wenn Hochsensibilität der Normalzustand ist

Manche Menschen meinen, Hochsensibiliät sei ein neuer Hype… Andere wiederum – nämlich die, die selber davon betroffen sind – fühlen sich erleichtert, dass ihr „Anders-Sein“ endlich einen Namen hat und dass sie damit nicht alleine sind. Denn was die meisten gar nicht wissen: Etwa 15 – 20 Prozent der Bevölkerung kommt bereits mit einer ausgeprägten Hochsensibilität zur Welt (wenn du wissen möchtest, ob du auch zu den Hochsensiblen zählst, dann klicke hier). Ich wage sogar zu behaupten, dass es noch viel mehr hochsensible Menschen gibt und geben wird, als wir heute erahnen können. Doch fangen wir mal der Reihe nach an:

Elaine N. Aron gilt in Fachkreisen als die „Entdeckerin“ der Hochsensibilität, die in unserer Gesellschaft immer häufiger wahrgenommen wird. Bereits 1991 fiel der Psychologin auf, dass viele Klienten, die Rat und Hilfe bei ihr suchten, dieselben Verhaltensmerkmale aufwiesen, wie sie selbst. Damit waren sie bei ihr natürlich in besten Händen. Erst in den letzten Jahren verbreitete sich das Wissen um die Hochsensibilität immer weiter, und du kannst heute in den Buchhandlungen meterlange Bücherregale zu diesem Thema finden.

Die MENSCHLICH-IRDISCHE Betrachtungsweise

Wie in anderen Lebensbereichen gibt es auch in Bezug auf Hochsensibilität verschiedene Betrachtungsweisen. Beginnen wir zuerst einmal mit der menschlich-irdischen (ich nenne sie das „Einserprogramm“ oder die Frosch-Perspektive):

Elaine N. Aron erklärt die Hochsensibilität mit einer höheren Reizempfindlichkeit. Doch nicht nur der Hörsinn, der Seh- und/oder der Tastsinn sind bei Hochsensiblen stärker ausgebildet als bei anderen Menschen, sondern „der Unterschied liegt irgendwo auf dem Weg zwischen Nerv und Gehirn oder im Gehirn selbst, in der Verarbeitung von Informationen“[1].

Lassen wir dieses Erklärungsmodell einmal so stehen und betrachten wir die Hochsensiblen aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der Vogel-Perspektive oder aus der Sicht des „Zweierprogramms“.

Die SPIRITUELLE Betrachtungsweise

Ebenfalls in den 1990er-Jahren erhielt das amerikanische Medium Lee Carroll aus der geistigen Welt erste Hinweise darauf, dass ein neuer Menschentypus im Kommen ist. Die Rede ist von den so genannten Indigokindern, die sehr ungewöhnliche Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale aufweisen, und die zuvor nur sehr vereinzelt vorgekommen sind.

Viele ihrer Eigenschaften sind deckungsgleich mit denen der Hochsensiblen (eigentlich noch mehr mit denen der Hochsensitiven, auf die ich in einem späteren Blogbeitrag eingehen werde): Die Indigo-Kinder sind dünnhäutig, geräuschempfindlich, zart besaitet, spüren die Befindlichkeiten anderer bzw. lesen deren Gedanken, stehen mit der geistigen Welt in enger Verbindung, etc. Dazu kommt, dass sie sich meist „nicht erwartungskonform benehmen“, zumindest nicht so, wie es die Erwachsenen von ihnen erwarten.

INDIGOKINDER haben einen anderen Lebensplan

Doch es gehört zu ihrem Lebensplan, so unangepasst zu sein, um die Erwachsenen aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Das klingt jetzt ziemlich provokant, und ich kann in der Kürze dieses Beitrags nicht näher darauf eingehen. Doch neben ihrer Hochsensibilität und –sensitivität untergraben sie durch ihr Unangepasst-Sein noch zusätzlich die alten, verkrusteten und überholten Gesellschaftsnormen und -strukturen.

Leider wird das Verhalten der Indigokinder (wie auch das der Kristallkinder) sehr oft fehlinterpretiert und von vielen Erwachsenen als negative Verhaltensauffälligkeit oder als Boshaftigkeit verstanden. Dementsprechend sind dann auch die Konsequenzen, unter denen diese Kinder manchmal ein Leben lang zu leiden haben.

Die Vorläufer dieser Kinder kamen bereits in den letzten Jahrzehnten zur Welt, deshalb verwundert es nicht, dass es bereits so viele Hochsensible unter uns Erwachsenen gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele von ihnen typische Eigenschaften der Indigo-Kinder in sich tragen. Denn auch sie fordern ihr Umfeld durch ihr Anderssein heraus und zwingen es dazu, zu hinterfragen, was „normal“ ist und was nicht… was in unserer Gesellschaft verändert werden sollte und was nicht…

ENERGETISCH-SPIRITUELLER SCHUTZWALL für HOCHSENSIBLE

Hochsensible Kinder und Erwachsene benötigen neben dem Verständnis ihres Umfeldes auch spezielle Hilfsmittel, die sie genau dort abholen, wo sie aufgrund ihrer Sensibilität und Sensitivität angesiedelt sind. Nämlich auf einer sehr viel höheren Schwingungsebene als jener, auf der sich die meisten anderen Menschen befinden.

Deshalb wundert es mich auch nicht, dass meine spirituellen Werkzeuge, wie beispielsweise die energetisierten Symbole und Essenzen, in ihrer Wirkung ausgerechnet von Hochsensiblen noch viel besser „verstanden“, wahrgenommen und mit großen Erfolgen eingesetzt werden als von normal Sensiblen. Allen voran natürlich die Engel-Aura-Essenz ENERGETISCHE ABGRENZUNG, die beispielsweise einen energetischen Schutzwall im Alltag bietet.

Viele Hochsensible berichteten mir, dass sie ohne diese Essenz in der heutigen Welt mitsamt ihren energetischen Herausforderungen und Belastungen gar nicht überleben könnten. Und diese belastenden Energien werden in Zukunft nicht weniger, sonder noch sehr viel stärker werden.

[1] Aron, Elaine N.: Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen können. Mvg-Verlag, 2014, S. 30

Frauenseele

Warum du weniger leisten und öfter mal Unsinn treiben solltest

Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn dir jemand aus dem Herzen spricht? Wenn du das Gefühl hast, der andere blickt durch deine Augen und deine Seele in die Welt und schreibt darüber, als würde er deine Worte verwenden? Honigperlen ist ein Blog, der mir mega-gut gefällt, und die Autorin war sofort damit einverstanden, dass ich diesen Artikel von ihr in meinem Blog veröffentliche. Voilà! Viel Freude damit! Ingrid 

„Ohne Fleiß kein Preis,“ ein Lebensmotto, das mir quasi in die Wiege gelegt wurde und mich seit meiner frühen Jugend begleitete. So glaubte ich doch tatsächlich jahrzehntelang daran, dass ich durch stetiges Engagement, Überstunden, permanente Weiterbildungen und das wiederholte Übertreffen meiner eigenen Leistungen ein erfolgreiches Leben führen würde.

Die Wahrheit holte mich ein als mich das Leben vor einiger Zeit in die Knie zwang und mir eine Auszeit bescherte, in der das Innehalten, Nichtstun und Neuorientieren sich nicht mehr vermeiden ließ.

Gruppenzwang – immer etwas leisten

Aber wieso beugte ich mich derart lange dem Gruppenzwang unserer Leistungsgesellschaft? Und wieso tun es Millionen Menschen und vielleicht auch du mir gleich? Längst geht es nicht mehr darum sich bloß seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es geht darum etwas aus sich zu machen, sich zu beweisen, stolz auf sich zu sein und allen anderen damit zu zeigen: „Ich hab´s drauf.“

Selbstwert – leisten um zu gelten

Aber was reitet uns? Warum machen wir uns derart von Leistung abhängig?

Es ist das Prinzip unserer modernen Leistungsgesellschaft, das uns maßgeblich beeinflusst: Jeder, egal woher er stammt, kann es schaffen. Jeder kann also zum Gewinner werden, es liegt in seiner Verantwortung. Diesen Druck spüren wir alle, egal ob bewusst oder unbewusst. Wer also nichts aus sich macht, gilt nicht nur als Versager, sondern ist auch noch selbst daran Schuld.

Kurzum bedeutet das, dass wir uns über unsere Leistungen, den damit einhergehenden Status oder sogar über unseren Wohlstand definieren. Sind diese Faktoren nicht zu unserer Zufriedenheit, so hat das Auswirkungen auf unseren Selbstwert. Wenn wir nichts oder nicht genug leisten, haben wir das Gefühl auch nichts zu gelten, ein niemand oder nicht wertvoll für unsere Mitmenschen zu sein. Ein bedingter Selbstwert also. Oder sogar eine bedingte Selbstliebe.

Leben statt streben!

Mit meinem neuen Leitsätzen „Ohne Fleiß viel Preis“ und „Leben statt streben“ mache ich mich davon unabhängiger. Knüpfe meinen Selbstwert und meine Selbstliebe an keinerlei Bedingungen mehr und habe nur dann Erfolg, wenn es leicht geht.

Das widerstrebte meinen ursprünglich angelernten Glaubenssätzen anfangs natürlich enorm. Durch welche Gedanken und Methoden ich es dennoch geschafft habe, erzähle ich in den nächsten vier Schritten. Vielleicht möchtest auch du dir diesbezüglich neue Überzeugungen, die deine Selbstliebe fördern, Glücksgefühle entfachen und außerdem dein Leben entstressen, aneignen.

  1. Ohne Fleiß viel Preis – Anstrengung bringt´s nicht

Eine Anekdote erklärt’s am besten: In meinem ersten Job war ich als Sekretärin tätig. Und ich war mit Abstand die schlechteste Sekretärin, die man sich vorstellen kann. All die Fähigkeiten, die eine gute Verwaltungskraft auszeichnen, hatte ich einfach nicht. Also strengte ich mich umso mehr an. Ich arbeitete länger und härter, um meiner Position zu entsprechen. Verschwendete Zeit, kann ich euch sagen. Irgendwann wurde ich zwar durchschnittlich gut in diesem Job, aber leicht von der Hand ging er mir nie. Ich war mit meiner Jobwahl einfach auf dem Holzweg.

Heute weiß ich, dass besonders erfolgreiche Menschen nicht jene sind, die sich ihr Leben lang abrackern und ständig anstrengen, sondern jene, denen ihre Tätigkeit leicht fällt, weil sie Freude daran haben. Die richtige Tätigkeit, das richtige Hobby oder die richtige Sportart erkennen wir also daran, dass sie uns liegt und sich nicht anstrengend anfühlt.

Mit den Worten meines Mentallehrers: Wenn´s leicht geht, ist´s richtig, wenn´s schwer geht, bist du auf dem Holzweg.

Tipp: Mach‘ mehr von den Dingen, die dir leicht von der Hand gehen und Freude bereiten. Und mach‘ weniger von all jenen, die du als anstrengend und nicht erfüllend empfindest.

  1. Durcharbeiten bringt nichts – Mach‘ eine Inspirationspause

Es ist keine einfache Aufgabe eine Tätigkeit zu finden, die einem leicht von der Hand geht und bei der sich außerdem Freude auftut. Die nötige Zeit um uns Gedanken darüber zu machen, fehlt oft. Wir schuften 40-50 Stunden die Woche, schmeißen nebenher den Haushalt, bilden uns weiter und laufen hektisch zwischen Familien- und Freundeskreistreffen und Verpflichtungen hin und her. Wann also sollten wir uns Gedanken über unsere Freuden, Talente oder gar unseren Lebensplan machen? So kann es geschehen, dass das Leben an uns vorbeizieht und wir am Ende resigniert feststellen, dass wir nicht das Leben lebten, das uns glücklich gemacht hätte.

Der Künstler und Glückslehrer Stefan Sagmeister bringt die Lösung auf den Punkt: „Sieben Jahre arbeiten, ein Jahr Inspirationspause.“ Und obwohl mir klar ist, dass ein Jahr Auszeit nicht für jeden leist- bzw. machbar ist, können wir von Stefans Theorie profitieren.

Tipp: Mach‘ eine Auszeit, um dein Leben nicht zu verpassen! Eine Auszeit kann auch mal ein langes Wochenende mit dir alleine, ein paar Stunden pro Monat oder eine Woche bewusster Nichts-Tun-Urlaub sein. In dieser Auszeit widmest du dich deinen Wünschen, deinen Talenten, deinen Träumen und Ideen.

  1. Nichts tun und Unsinn treiben bringt´s

Eine Auszeit vom Streben kann man sich auch gönnen, indem man Dinge tut, die eigentlich nichts bringen. Wer öfter mal nichts tut oder sogar Unsinn treibt, generiert damit neue Gedanken und lädt außerdem leere Batterien wieder auf. Abgesehen davon erschafft man damit echte Lebensfreude-Momente.

Überleg mal: An welche Ereignisse in den letzten Jahren erinnerst du dich besonders gut? Ist es nicht die eine Party auf der du bis 5 Uhr morgens getanzt hast, als wärst du nochmal 16? Ist es nicht der eine Tag, an dem du mit Freunden Brettspiele aus deiner Kindheit bis zum Umfallen gespielt hast, der Fallschirmsprung oder der Disneyland Besuch?

  • Nichts tun oder kindlichen Unsinn treiben macht aus zwei Gründen Sinn. Zum einen entstehen dabei ähnliche Effekte wie bei der Meditation, wodurch sich Geist und Körper entspannen und du Stress vorbeugst. Zum anderen unterbrichst du deine alltags- und vernunftsgedrillten Gedankenkreisläufe, wodurch sich neue Ideen und positive Gedanken auftun, die Glücksgefühle nähren.

Tipp: Sei öfter mal wie ein Kind und mach sinnlose Dinge, die dir Freude bereiten.

  1. Für Glück muss man nichts leisten

Eine der nachhaltigsten Erkenntnisse, die ich in meinem Auszeitjahr hatte, war, dass ich gar keinen Erfolg für mein Glück brauche. Ich habe in diesem Jahr aufgehört mich über Leistung zu definieren. Ich habe erkannt, dass es soviel mehr im Leben gibt. Man kann Erfüllung und Sinn in den unterschiedlichsten Lebensbereichen finden.

In der Familie, in der Partnerschaft, in einer Freundschaft, in einem Hobby, in der Kunst, im Sport, in den Genüssen des Lebens oder aber auch im Nichtstun.

Wie viel Erfolg und Strebsamkeit man für einen gesunden Selbstwert braucht, ist dennoch von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich. Eines aber ist sicher. Kaum jemand wird im Sterbebett sagen: Ach hätte ich doch bloß mehr Überstunden gemacht oder öfter geputzt. Vielleicht sollten wir uns gerade deshalb von den weniger strebsamen Menschen, die sich selten anstrengen, dafür aber oft Unsinn treiben, inspirieren lassen.

Tipp: Mach häufiger jene Dinge, von denen sich dein „80-jähriges Ich“ wünschen würde sie öfter getan zu haben.

Die Autorin dieses Artikels, Melanie Pignitter, ist diplomierte Mental- und Kommunikationstrainerin. Medial bekannt wurde sie durch ihren außergewöhnlich positiven Umgang mit ihrer Krankheit, sowie durch ihren Lebensfreude-Blog: www.honigperlen.at

Frauenseele

Eine Geschichte von Liebe, Kraft und Freiheit

Ihre Eltern haben sie nicht verkauft und auch ihre 6 Schwestern nicht, obwohl es bis heute in ihrem Heimatland Afghanistan als Schmach gilt, wenn eine Familie nur Töchter hat.  Doch Mahbuba Maqsoodi hatte Glück, denn ihr Vater, ein strenggläubiger Moslem, widersetzte sich dieser alten Tradition. Im Gegenteil: Er gründete eine Mädchenschule, damit seine Töchter eine gute Bildung bekamen. Mahbuba, was Deutsch übersetzt „Die Geliebte“ bedeutet, musste auch keinen Schleier tragen und sie durfte sogar ihren Mann frei wählen.

Ihr behütetes Leben geriet jedoch ins Wanken, als eine ihrer Schwestern von einem Terroristen erschossen wurde. Mit ihrem Mann, einem Kunstlehrer, zog Mahbuba als Kunststudentin nach Leningrad, später nach München. Heute ist sie eine international anerkannte Expertin für Glasmalerei und auf Kirchenfenster spezialisiert. Deshalb kennt sie viele katholische Heilige besser als so mancher Priester. Doch Frömmigkeit bedeutet ihr nichts, umso mehr aber Humanität und Warmherzigkeit.

Seit 2003 unterstützt Mahbuba mit ihrem Verein „Afghanische Frauen in München“ zahlreiche Frauen und Mädchen, um ihnen beim Erlernen der deutschen Sprache, im Job, in der Kinderziehung aber auch im schwierigen Umgang mit dem islamischen Glauben in der westlichen Welt zu helfen. Dabei kommen noch immer sehr viele von ihnen mit mittelalterlichen Gedanken zu ihr, was ihr sehr weht tut. Über ihr Leben zwischen Afghanistan, Russland und Deutschland hat sie ein ungewöhnliches Buch mit dem Titel „Der Tropfen weiß nichts vom Meer“ geschrieben. Eine inspirierende Lebensgeschichte … poetisch, ergreifend und kraftvoll – und sich für die Rechte der Frau einsetzend.

Bildquelle goo.gl/r6unrn

Frauenseele