„Meine Schmuckarbeiten drücken weibliche Sinnlichkeit aus“

Das Frauen-Interview mit Claudia Liedtke

Claudia, als ich deine Schmuckstücke zum ersten Mal sah, war ich einfach hin und weg. Sie drücken für mich pure Weiblichkeit aus. Seit wann bist du Schmuckkünstlerin und Goldschmiedin und wie bist du dazu gekommen? Ingrid, ich bin seit 25 Jahren Schmuck-Designerin/-Macherin/-Künstlerin und ich hatte zuerst einen ganz praktischen Ansatz: Ich wünschte mir einen Beruf, in dem es möglich ist, Kinder zu integrieren, zu reisen, mit Menschen in Kontakt zu stehen, meine unterschiedlichen kulturellen Hintergründe auszudrücken, meine Kreativität und unkonventionelle Art zu leben. Als ich von Südamerika nach Hamburg „umgezogen wurde“, um mir eine Ausbildung zu suchen, hatte ich das große Glück, in ein Museum für Kunst und Gewerbe zu einer edlen und renommierten Weihnachtsausstellung als Besucherin eingeladen zu werden. Dort traf ich auf den Menschen, der später mein Meister und mein Vorbild in Sachen Schmuck, Design und Ästhetik werden sollte. Drei Jahre arbeitete ich mit und bei ihm, danach begann ich mein erstes Diplom-Studium für Schmuck-Design in London am Central St. Martins College of Art and Design.

Edelsteine und Edelmetalle haben ja eine ganz hohe Energie und Schwingung und du suchst sie auch ganz bewusst für deine Arbeiten aus. Erzähl uns mal davon! Ganz richtig, Steine – edle wie unedle – und Metalle haben wie alles um uns herum eine Schwingung und ich nutze auch sehr intensiv meine ausgeprägte Intuition, wenn ich neue Stein-Metall-Kombinationen erarbeite.

Zum Beispiel: Gold ist das Sonnenmetall und gleichzeitig ein Metall der Extreme. Es ist die Grundlage der schönsten Schmuckstücke und oft ein Rohstoff großer Begierde. Reines, mattes Gold schenkt dem Betrachter Licht, Ruhe und das Gefühl, etwas Erhabenes anzusehen. Auch Diamanten sind Steine, welche „von Licht erfüllt sind“. Durch die hohe Lichtbrechung kommt in Diamanten oft die ganze Farbpalette der menschlichen Chakren zum Vorschein und erzeugt ein grandioses Funkeln. Für mich persönlich weckt das Funkeln der Diamanten eine angenehme Erinnerung an fallende Regentropfen und deshalb habe ich – beispielsweise in meinen Lieblingsring – noch einen „Regen-Text“ von Federico Garcia Lorca eingraviert.

Warum kann Schmuck für Frauen für den Ausdruck ihrer Weiblichkeit sehr wichtig sein bzw. ihn sogar noch unterstützen? Für mich bedeutet das Tragen von Schmuck ein Ausdruck von Persönlichkeit. Ein Statement, welches klar zeigt, wer du bist! Meine Schmuckarbeiten haben aber auch weiche Kanten, Rundungen, harmonische Schnörkel und drücken damit Sinnlichkeit aus. Ich freue mich immer, wenn dies von meinen Freundinnen und Kundinnen erkannt wird und sie es vielleicht sogar in ihr Leben integrieren.

Allerdings beinhaltet Weiblichkeit auch Stärke oder Mut und diese zeigen sich in meinen Arbeiten in Form von großen Steinen und großen Perlen, z. B. auf großen Ringen und großen Ohrringen.

Wunderschön und bezaubernd weiblich sind für mich Südsee-Tahiti-Perlen, am besten, wenn sie die gleiche Farbe wie die Augenfarbe der Trägerin haben. Für eine Frau mit roten Haaren und Sommersprossen würde ich beispielsweise einen zarten lachsfarbenen Perlen-Ton aussuchen, um den schönen blassen Teint zu unterstreichen.

Was möchtest du mit deinem Schmuck zum Ausdruck bringen? Gibt es ein Statement, das du ganz bewusst setzen möchtest? Das größte Gefühl von Erfüllung in meinem Schaffen ist es, wenn ich sehe, dass jemand ein Schmuckstück von mir anlegt und dieses aussieht, als hätte er/sie es schon immer besessen. Da darf nichts Aufgesetztes oder Künstliches rüberkommen, sondern Natürlichkeit gepaart mit Eleganz, Stärke mit Weichheit. Meine Arbeiten tragen alle die „Schrift der Hand“, d. h. man sieht, dass sie handgemacht sind und nicht aus der „Massen-Maschine“ kommen. Dies finde ich gerade im heutigen schnelllebigen Alltag wichtig: etwas Individuelles zu finden, was eigens für dich entstanden ist! Hinzu kommt noch, dass fast alle meine Arbeiten poetischen Texten gewidmet und diese zum Teil sogar eingraviert sind: mal in einem Ring, mal unter dem Stein oder mal hinten am Verschluss. Irgendwo am Schmuckstück ist er zu finden, der kleine Text mit der großen Wirkung. Denn ich glaube an die Kraft von Worten und Symbolen, welche beim Tragen zu einem begleitenden Mantra werden sollen. Durch meinen breitgefächerten kulturellen Hintergrund ist es mir auch besonders wichtig, dass meine Schmuckstücke nicht spezifisch einem Kulturkreis zugeordnet werden, sondern viele Teile der Welt in sich vereinen.

So wie die Schmuck-Macherin Claudia Liedtke räumlich zwischen ihren Lieblingsorten pendelt, so verbindet sie inhaltlich fundiertes Handwerk mit Poesie und dem goldenen Licht des Südens … das Ergebnis ist Schmuck für die Sinne. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen!

Frauenportraets

Die drei K – oder: Wo wir Frauen unsere Weiblichkeit verloren haben

„Die drei K – Kirche, Küche, Kinder – die [noch vor wenigen Jahren und Jahrzehnten] zur Identität jeder Frau gehörten, wurden jetzt abgelöst von drei neuen K: Karriere, Kampf und Kompromisslosigkeit.“[1] Diese Aussage trifft natürlich längst nicht auf jede von uns Frauen zu, doch sie regt zumindest zum Nachdenken an.

Ob bewusst oder unbewusst … viele Frauen kämpfen täglich ums Überleben in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dabei müssen wir uns in die leistungsorientierte Männerwelt einfügen und uns mit ihr identifizieren, um im Job die gleichen Chancen zu haben und um wirtschaftlich überleben zu können. Dass wir uns für diesen täglichen Kampf eine männlich geprägte „Rüstung“ zugelegt haben, die wir dann in unserer Freizeit nicht mehr ablegen, weil sie uns gar nicht mehr auffällt, verwundert mich nicht. Und dass wir in diesem Überlebenskampf unsere femininen Eigenschaften und Qualitäten verleugnen oder unterdrücken (müssen), fällt uns längst nicht mehr auf.

Das Idealbild des weiblichen Körpers orientiert sich am männlichen

Denken wir an das Idealbild des weiblichen Körpers, das viele Frauen kritiklos übernommen haben: Die meisten von uns möchten keine weiblichen Rundungen, denn der Körper sollte nach Möglichkeit männlich-schlaksig oder zumindest männlich-schlank sein. Nur der Busen darf nach wie vor ruhig etwas üppiger ausfallen. Warum? Weil dies der Wunschvorstellung vieler Männer entspricht … Also eine weitere Fremd- statt Selbstbestimmung?

Der Verlust der Weiblichkeit zieht sich durch viele Lebensbereiche. Denn wir haben längst gelernt, wie wir auf Knopfdruck funktionieren, wie wir uns durchsetzen und wie wir mit Disziplin und Willensstärke den Männern um nichts nachstehen. Dabei vergessen wir völlig auf unsere innere weibliche Kraft und Stärke, die so ganz anders gelebt wird und ihren Ausdruck findet als die männliche.

Management statt Sinnlichkeit

Wir Frauen müssen sehr gut durchorganisiert sein, um nicht nur uns, sondern auch unsere Kinder, den Haushalt und teilweise auch unsere Männer zu managen … damit das System „Familie“ nicht zusammenbricht. Wo bitte bleibt da Zeit für unsere Sinnlichkeit?

Der nachhaltige Verlust der Weiblichkeit macht uns Frauen jedoch nicht glücklich, denn er führt uns immer weiter weg von unserem weiblichen Potenzial und den Qualitäten, die unser Frausein ausmachen. Aber auch die Männer betrifft dieser Wandel und führt letztendlich zu Verunsicherung zwischen den Geschlechtern. Denn das, was Frauenrechtlerinnen einst für ihre Geschlechtsgenossinnen erkämpften, wurde für sie in der Zwischenzeit teilweise zu einem Bumerang.

Die Lösung? Ich habe sie nicht! Denn zurück zu Kirche, Küche und (nur) zu Kindern ist für die meisten von uns auch keine Option.

Ist die „Neue Frau“ im Entstehen?

Vielleicht kann eine Lösung darin liegen, uns im ersten Schritt unserer vermännlichten Weiblichkeit bewusst zu werden und im zweiten Schritt diese Vermännlichung wieder abzulegen und durch unser weibliches Potenzial zu ersetzen.

Vielleicht liegt die Lösung aber darin, ein neues Frauenbild zu schaffen, das es bisher noch gar nicht gab?

Wir leben in einer Zeit von großen Umbrüchen und Neuerungen, warum sollte es diese nicht auch im Bereich des FrauSeins geben? So wie die Kinder der Neuen Zeit noch vor wenigen Jahren niemandem aufgefallen sind, so könnte auch die „Neue Frau“ im Entstehen sein. Es liegt an uns, ob wir in Zukunft unsere männlichen Verhaltensmuster und Prägungen beibehalten wollen oder ob wir sie ablegen und uns auf unsere weibliche Urkraft rückbesinnen – und diese letztendlich in unser modernes Leben als Frau integrieren.

[1] Bust, Astrid Leila. Weiblichkeit leben. Die Hinwendung zum Femininen. Ellert & Richter Verlag, S. 22.

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Alice Waters. Wenn Frauen die Welt verändern

Amerika hat schon lange eine „Grüne Göttin“. Ihr Name ist Alice Waters und sie war eine der ersten Pionierfrauen im Bereich Nachhaltigkeit. Alice ist Bio-Pionierin aus Berkeley in der Nähe von San Francisco und eröffnete in den 1970er-Jahren das Studentencafé Chez Panisse. Heute bewirtet das weit über Amerikas Grenzen hinaus bekannte Lokal auch prominente Gäste, wie beispielsweise die Clintons oder den Dalai Lama. Auch Jamie Oliver hat schon eine kulinarische Lern- und Pilgerreise zur Grünen Göttin Amerikas hinter sich.

Das Konzept von Alice Waters Restaurant ist einfach: Von Lebensmitteln so viel wie möglich verwenden und so wenig wie möglich verschwenden! In ihrem Restaurant wird ausschließlich saisonal eingekauft und auf exotisches Obst und Gemüse weitgehend verzichtet.

Austria meets California

Davon konnte sich auch die junge Österreicherin Bernadette Wörndl vor Ort überzeugen, denn sie absolvierte bei Alice ihr Praktikum. Dort lernte sie, wie intensiv man sich beim Einkauf und in der Küche jedem einzelnen Produkt widmen kann.

Gemeinsame Teamverkostungen sind im Chez Panisse eine Selbstverständlichkeit. Auch häufige Besuche ihrer Bauern am Feld, im Obstgarten oder auf der Weide stehen auf der Tagesordnung von Alice und ihren MitarbeiterInnen, um mit ihnen in persönlichem Kontakt zu bleiben.

Von der Schale bis zum Kern kann (fast) alles verwendet werden

Der Inhaberin geht es dabei in erster Linie darum, den möglichst unverfälschten Geschmack der Lebensmittel zu bewahren, egal, ob es sich dabei um Zitronen, Artischocken oder Karotten geht. Oder um Huhn oder Fisch.

Bernadette war von diesem Konzept so begeistert, dass sie beschloss, ein Buch zur sinnvollen und nachhaltigen Verwendung von Obst und Gemüse zu schreiben („Von der Schale bis zum Kern“).

Ihr persönlich ist es wichtig, alles möglichst selber anzubauen, und wenn es nur Kräuter oder Salat im Balkonkistchen sind. Denn sie ist überzeugt, dass man mit Nahrungsmitteln viel achtsamer umgeht, wenn man sie zuvor selber sät, hegt und pflegt und eine gewisse Achtsamkeit und vielleicht sogar Dankbarkeit dafür entwickelt, was eines Tages durch den eigenen Magen wandert.

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Warum es dir nichts bringt, andere Frauen zu beneiden

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Beste, Schönste, Erfolgreichste, Begehrteste oder Klügste im ganzen Land?“ Wie oft taucht diese unausgesprochene Frage auf Facebook, Instagram, Pinterest und in anderen Social Media Kanälen auf! Dabei ist Vergleichen grundsätzlich etwas Positives. Denn es kann uns dabei helfen, uns selbst noch besser kennenzulernen oder uns und unser Verhalten in verschiedenen Lebenssituationen noch besser einzuschätzen.

Der Vergleich mit anderen kann uns auch in Krisenzeiten stärken, nämlich dann, wenn wir erkennen, dass wir mit unseren Problemen nicht alleine sind, sondern viele andere ähnliche Erfahrungen machen oder sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen.

VergleichEN kann konstruktiv oder destruktiv gelebt werden

Konstruktives Vergleichen mit anderen kann uns motivieren, etwas an uns zu verändern oder zu verbessern, wenn wir ehrlich an uns arbeiten. Doch in vielen Fällen entsteht aus unseren Vergleichen irgendwann der blanke Neid. Nämlich dann, wenn wir

… unzufrieden sind

… unsere Talente nicht leben

… uns vom Leben benachteiligt fühlen

… anderen den Erfolg nicht gönnen

… sehen, dass andere unsere Träume leben

… andere glauben lassen, dass es uns sehr viel besser geht, als es tatsächlich der Fall ist.

Am liebsten vergleichen wir uns mit Menschen, die uns sehr ähnlich sind oder die sich in ähnlichen Berufs- oder Lebenssituationen befinden. Und Social Media unterstützt uns tatkräftigst dabei.

Deshalb wäre es eine Überlegung wert, zuerst einmal das eigene Leben zu analysieren, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich „lohnt“, andere zu beneiden. Denn was auf den ersten Blick beneidenswert erscheinen mag, sieht auf den zweiten Blick oft ganz anders aus. Denn der Preis dafür, den viele Menschen zahlen müssen, um von anderen beneidet zu werden, ist oft ein allzu hoher. Daher relativieren sich der Vergleich und damit auch der Neid sehr schnell, weil man alle Aspekte berücksichtigen sollte, inklusive der Kompromisse und Opfer, die jemand für sein „beneidenswertes“ Leben erbringen muss.

Frauen-Kooperation statt Frauen-Konkurrenz

Was mir immer wieder einen Stich ins Herz versetzt ist der offensichtliche oder versteckt geführte Konkurrenzkampf unter uns Frauen. Denn so lange wir Frauen einander als Konkurrentinnen sehen, werden wir immer „gewinnen“ oder zumindest besser als die anderen sein wollen. Wir möchten den schönsten Mann, die perfekteste Figur, den makellosesten Teint, die klügsten Kinder oder den lukrativsten Job unser eigen nennen. Dabei lassen wir bei diesem sinnlosen Konkurrieren so viel wertvolle Energie auf der Strecke, was uns letztendlich nicht wirklich glücklicher macht.

Solange wir Frauen miteinander konkurrieren und einander beneiden, solange verschließen wir uns vor unserer weiblichen Urkraft. Denn durch das Konkurrieren und Beneiden lenken wir unsere Energien in eine Richtung, die weder uns noch anderen etwas bringt. Im Gegenteil! Wir legen ein Verhalten an den Tag, das stark von patriarchalen Eigenschaften geprägt ist, und aus dem wir eigentlich immer mehr aussteigen sollten. Denn die weibliche Kraft in jeder Frau ist in der Lage, innere Größe und Individualität zu entwickeln und gleichzeitig anderen Frauen ihr Anderssein und Glücklichsein von Herzen zu vergönnen.

 

Frauenbewusstsein Frauenblog

NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT. Deinen Körper verwöhnen

In der Hektik des Alltags bleibt uns Frauen meist nur wenig Zeit, um sich uns und unserer Weiblichkeit bewusst zu werden und sie ein wenig zu „zelebrieren“.

Deshalb sollten wir unsere Aufmerksamkeit immer wieder auch auf die kleinen Situationen des Alltags lenken, in denen wir ganz mit und bei uns selbst bleiben können, wie beispielsweise auf die Zeit, die wir unter der Dusche verbringen. Dabei sollten wir unseren weiblichen Körper ganz bewusst wahrnehmen, ihn wertschätzen und ein wenig verwöhnen.

Es ist wichtig, dass wir ihn immer wieder liebevoll als einen Tempel unserer weiblichen Seele wahrnehmen, egal, wie groß oder klein, wie dick oder dünn, wie straff oder weniger straff unser Körper ist.

Ich persönlich liebe den Duft von Rosen und verwende ausschließlich Duschbäder, die möglichst naturnahe, mit biologischen Inhaltsstoffen oder überhaupt vegan hergestellt werden. Auch wenn sie etwas teurer als die Massenware aus dem Supermarkt sind, ziehe ich sie diesen vor.

Da ich eine sehr trockene Haut habe, dusche ich zuerst mit einem Ölduschbad (oder verwende biologisches Kokosöl, dem ich zuvor Meersalz zugefügt habe) und danach genieße ich noch einen kurzen Schauer mit einem Blüten-Duschbad.

Nach dem Abtrocknen sprühe ich noch meine Aura-Essenz „Sara-la-Kali“ über dem Kopf in mein feinstoffliches Energiefeld. Diese Essenz aktiviert auf der energetisch-spirituellen Ebene all die weiblichen Aspekte, die wir Frauen in uns tragen, und aus verschiedenen Gründen irgendwann verschüttet haben.

So kann der Tag mit einem bewussten Fokus auf unsere Weiblichkeit beginnen bzw. abends sanft ausklingen.

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Was das Göttliche in jeder Frau mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun hat

Jede Frau trägt weibliche Spiritualität in sich, ob ihr das bewusst ist oder nicht. Ob sie diese Tatsache annehmen kann oder nicht. Ob ihr das peinlich ist oder nicht. Ob sie das lächerlich findet oder nicht. Damit sich Frauen mit ihrer weiblichen Spiritualität wieder rückverbinden, müssen sie weder spirituelle noch religiöse noch esoterische Bücher lesen noch irgendwelche Kurse dieser Art besuchen.

In der Mythologie wird die spirituelle Frau seit jeher als Große Weise, Urfrau, Wissende oder Große Göttin bezeichnet. Sie wird in alten Überlieferungen als die lebensspendende Schöpferin und nährende Mutter dargestellt, ist aber gleichzeitig auch Heilerin und Zerstörerin in einer Person. Aber was hat das mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun? Schauen wir uns zuvor noch einige typische Aussagen an, die immer dann fallen, wenn es darum geht, Frauen das Recht auf ihre Spiritualität abzusprechen.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Eva hat Adam verführt. Sie war die erste Sünderin.“
  • „Frauen sollte es nicht erlaubt sein, religiöse Zeremonien/Handlungen vorzunehmen.“
  • „Religion ist das alleinige Vorrecht von Männern.“
  • „Frauen sind unrein (vor allem während der Menstruation).“
  • „Diese Frau ist eine Hexe, denn was sie tut, geht nicht mit rechten Dingen zu.“
  • „Frauen sollten von religiösen/spirituellen Handlungen ausgeschlossen sein.“
  • „Katholische Frauen dürfen weder Priester noch Bischöfe noch Papst werden.“
  • „Priester dürfen nicht heiraten, damit sie weder von Frau noch von Kind von ihrem kirchlichen Amt abgelenkt werden.“
  • „Mich wundert es nicht, dass Frauen früher auf dem Scheiterhaufen gelandet sind.“

Was hat das nun mit dem siebenten Chakra zu tun?

Frauen wie Männer stehen über ihr siebentes Chakra oder Energiezentrum, das sich in der Mitte des Kopfes befindet und nach oben geöffnet ist, mit dem Mystischen, dem Universellen, dem Göttlichen – oder wie immer du es bezeichnen möchtest –, also mit einer höheren Bewusstseins- oder Schöpfungsebene, in Verbindung.

„In der Beziehung zum Göttlichen haben Frauen immer schon eine zentrale Rolle gespielt – selbst in den Religionen, die patriarchal geprägt bzw. dominiert sind. Doch dieser Teil der Geschichte wurde im Laufe der Zeit oft zum Verschwinden gebracht – bis heute wird diese zentrale Rolle von Frauen oft verschwiegen.“[1]

Gerade in der heutigen wissenschaftsorientierten Zeit verleugnen viele Frauen ihre weibliche Spiritualität, vielleicht weil sie der Meinung sind, dass Spiritualität und Religion dasselbe sind und sich mit Kirche und Religion nicht identifizieren wollen. Doch gleichzeitig sind immer mehr Frauen auf der Suche nach sich selbst – vielleicht weil sie mit ihrem Leben in einer Sackgasse feststecken oder andere Lebensprobleme haben – und entdecken dabei ihren natürlichen und intuitiven Zugang zur Spiritualität ganz neu. Einige von ihnen öffnen sich dabei auch für die Geistige Welt und nehmen erstmals in ihrem Leben bewussten Kontakt mit ihrem Höheren Selbst oder anderen geistigen Wesenheiten auf.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SIEBENTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Sich gegen spirituelle Themen verschließen
  • Den Impulsen von oben nicht vertrauen
  • Die eigene Göttlichkeit nicht erkennen
  • Religiosität mit Spiritualität verwechseln
  • Weibliche Spiritualität nicht zulassen
  • Fehlendes Vertrauen in die Führung durch Geistführer
  • Blockierte oder schwache Bewusstseinsentwicklung
  • Verleugnen von höheren Wesen, wie z. B. Engel
  • Spiritualität als Kinderkram abtun

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten siebenten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Siebentes Chakra MuskelsystemNervensystem

Knochen und Haut

Zirbeldrüse

Fehlendes Vertrauen ins LebenErwerb von Einstellungen, Werten, Moral und Mut

Humanitäre Bereiche

Selbstlosigkeit

Mangelndes Erfassen der Gesamtmuster des Lebens

Fehlender Glaube

LähmungGenetische Störungen

Knochenkrebs

Multiple Sklerose

Degenerative Erkrankung des Nervensystems (ALS)

Wie kann man nun das siebente weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim siebenten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

[1]Göttliche Frauen – Als Gott ein Mädchen war“

Frauenenergien

Frauen lassen sich oft emotional erpressen, weil …

Ist es nicht so, dass viele Frauen ihr weibliches Pflichtbewusstsein bereits mit der Muttermilch einsaugen? Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Erziehung von Mädchen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg dahingehend ausgerichtet war, dass Frauen dienen und die Männer (über sie) bestimmen .

Doch selbst in unserer Zeit – und sogar in unserer westlichen Kultur – findet man noch weitaus mehr Frauen als Männer, die sich durch Pflichtbewusstsein oder Schuldgefühle emotional erpressen lassen. Und wenn wir einmal genau überlegen, wie subtile Manipulation funktioniert, dann wird uns eines klar: Ohne falsch verstandenes Pflichtbewusstsein, ohne Schuldgefühle und ohne das gezielte Schüren von Ängsten würde Manipulation überhaupt nicht funktionieren!

Viele Frauen haben ANGST…

_ abgelehnt

_ fallengelassen

_ nicht geliebt

_ nicht gebraucht

_ verstoßen

_ nicht geschätzt

_ nicht wahrgenommen

_ nicht gewürdigt

_ nicht wichtig genommen oder

_ wegen einer anderen verlassen zu werden.

Und genau das weiß derjenige, der Frauen gefügig machen bzw. manipulieren will. Emotionale Abhängigkeit durch das Schüren von Ängsten ist eine der häufigsten Maßnahmen, um seine eigenen Wünsche gegen den Willen der anderen durchzusetzen. Wer genau weiß, auf welche Knöpfe er bei Frauen drücken muss, um ihnen Angst zu machen und um sie in eine abhängige oder unterwürfige Rolle zu bringen, der ist auch in der Lage, über sie zu herrschen oder sie zu manipulieren.

Manche Frauen haben aber auch Angst vor der Wut des anderen, denn Wut scheint Angst magnetisch anzuziehen. Wut wird meist als ein Gefühl empfunden, das mit Auseinandersetzung, Bestrafung, Verlust oder gar mit Gewalt zu tun hat – und so wundert es auch nicht, dass Frauen Wut beim anderen so gut es geht vermeiden wollen, und immer noch JA sagen, auch wenn ihre Seele schon die längste Zeit ganz laut NEIN schreit!

Viele Frauen haben ein übersteigertes PFLICHTBEWUSSTSEIN

Ähnlich – wie mit dem Schüren von Ängsten – verhält es sich mit der Manipulation des Pflichtbewusstseins, in dem sich Frauen völlig verlieren können, weil sie auf sich selbst vergessen. Ja, nicht nur Egoismus (nur an sich selber denken), sondern auch Altruismus (nur an die anderen denken) kann der Seele Schaden zufügen.

Weibliche Anfälligkeit für Manipulation durch andere hängt sehr häufig damit zusammen, das Frauen in ihrer Kindheit von religiösen oder gesellschaftlichen Dogmen stark geprägt wurden. Wie oft reichte ein erhobener, moralisierender Zeigefinger aus, damit sie schon als Kind etwas taten, was sie eigentlich überhaupt nicht wollten. Nämlich …

… dienen um des Dienens willen,

… verzichten um des Verzichtens willen oder

… sich unterordnen und um des Unterordnens willen.

Viele Frauen haben übertriebene SCHULDGEFÜHLE

…. und deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass Frauen oft nicht nur unter ihren Schuldgefühlen leiden, sondern ganz besonders auch unter den Schuldzuweisungen durch andere. Die Schwelle weiblicher Schuldgefühle wurde meist schon in der Kindheit durch andere sehr niedrig gehalten und so manchem Mädchen wurden strengere Moralvorstellungen eingeimpft als seinen Brüdern.

Jemandem ein schlechtes Gewissen machen, ist eine sehr beliebte und weit verbreitete Manipulationsmethode. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang noch sehr gut an den Religionsunterricht, der uns Sieben- und Achtjährige auf die Erstkommunion vorbereiten sollte. Wir Kinder mussten unsere Herzen im Religionsheft abbilden: Ein weiß-schwarz geflecktes Herz, wenn wir leichte Verfehlungen begangen hatten und ein schwarzes Herz, wenn wir ganz schwere Sünden auf uns geladen hatten. Erst nach der Beichte durften wir unsere Herzen mit weißer Farbe ausmalen, da uns ja die Beichte von unseren Sünden reingewaschen hatte. Das prägt! Und sorgt selbst im Erwachsenenalter noch dafür, dass Frau sich immer wieder schuldig fühlt. Auch wenn sie sich selbst nichts zuschulden kommen ließ.

Eine sehr wirkungsvolle Art um Frauen klein und gefügig zu machen, ist es auch, sie für etwas zu beschuldigen, wofür eigentlich jemand ganz anderer verantwortlich ist. So nach dem Motto: Ein Sündenbock muss her!

Manchmal werden in Frauen gleichzeitig Angst, Pflichtgefühle und Schuldbewusstsein erzeugt. Diese Kombination ist eine starke emotionale Waffe, gegen die frau sich nur sehr schwer wehren kann. Erst wenn sie durchschaut, was da genau abläuft, kann sie lernen, sich dieser massiven Form von Manipulation bewusst zu entziehen.

Weiterführende Literatur zum Thema:

Thieme, Dörte: Trau keinem, der dein Bestes will: Emotionale Erpressung erkennen – durchschauen – beenden.

Forward, Susan; Frazier, Donna: Emotionale Erpressung. Wenn andere mit Gefühlen drohen.

 

Frauenblog Frauenenergien

„Es gibt schon so viele Lichter da draußen!“

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT Anita maas

Anita, auf deiner Website maas-mag.de habe ich den Satz gelesen: „Wir können unglaublich viel erreichen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und inspirieren.“ War das ein Schlüsselsatz für die Entscheidung, ein eigenes Magazin herauszugeben?

Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass die Lösung fast aller unserer Probleme in einem wohlwollenden Miteinander liegt. Ganz egal, ob es um Probleme mit dem Partner, den GeschäftspartnerInnen, um große Konflikte im Weltgeschehen oder Herausforderungen zum Erhalt unseres schönen Planeten geht. Immer wenn wir uns mit dem Ziel zusammenschließen, gemeinsam eine Lösung zu finden, wird es passieren! Das ständige Gegeneinander und die seit Jahrhunderten als Antriebsmotor geltende Konkurrenz haben ausgedient.

Mit dem Magazin maaS stelle ich eine Plattform für AutorInnen auf der einen Seite und LeserInnen auf der anderen Seite zur Verfügung. Ich sammle in jedem Magazin positive Energien und bringe sie tausendfach zu den Menschen. Das ist meine Aufgabe und meine Vision. Genauso fühle ich mich von allen Mitwirkenden und LeserInnen getragen, die das Magazin in die Welt tragen.

Wen möchtest du mit deiner Zeitschrift erreichen bzw. wer sind die LeserInnen, die deine Philosophie mit dir teilen und mittragen? 

Es gibt schon viele Lichter da draußen in der Welt, die sich von den Themen und den AutorInnen von maaS sehr bestätigt fühlen. Mein Wunsch ist es, darüber hinaus die große Masse der Menschen zu erreichen, die eine Sehnsucht nach mehr Erkenntnis, nach einem tieferen Sinn hinter den Dingen, nach Erfüllung in ihrem Leben in sich tragen. Veränderung in der Welt beginnt mit Veränderung in uns selbst. Dort liegt die größte Not der Menschen, im Innen, nicht im Außen. Mit dem Magazin maaS möchte ich einen Beitrag zu einem erfüllten Leben für viele Menschen leisten.

Wie bist du auf deinen eigenen Entwicklungsweg gekommen? Gab es dafür einen bestimmten Auslöser oder einen inneren Prozess, der dich zu deinem jetzigen Auftrag geführt hat?

Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass der Weg zur Herausgeberin des Magazins maaS tatsächlich eine konsequente Entwicklung war. Ich bin mit Leib und Seele Apothekerin, obwohl ich nach meiner Ausbildung nur kurze Zeit hinter der Theke stand. Zeit meines Lebens habe ich mich damit beschäftigt, wie die Dinge zusammenhängen: Warum werden wir krank, wie bleiben wir gesund, welche Kräfte wirken da zwischen Himmel und Erde zusammen? Als ich 50 wurde, bin ich aus einem pharmazeutischen Fachverlag ausgestiegen und habe mir ein Jahr Auszeit gegönnt. Nun bin ich wieder Verlegerin, aber ich beschäftige mich mit Themen, die mir und anderen wirklich am Herzen liegen. Statt Pillen verteile ich nun Magazine, die dem Menschen als Ganzes zu seiner Entwicklung dienen mögen.

Was wünschst du dir für das neue Jahr 2017?

Dass immer mehr Menschen spüren, dass alles mit allem verbunden ist und aus diesem Gefühl der Verbundenheit mitfühlender miteinander, mit den Tieren, den Pflanzen, den Meeren und der Luft umgehen. Für mich persönlich wünsche ich mir, dass ich mich bei der Vielzahl der Aufgaben und Ideen noch stärker von meiner inneren Stimme führen lasse und auf die Fügungen vertraue.

Welchen Gedanken möchtest du meinen Leserinnen auf ihren Weg mitgeben?

Schaut zuerst nach innen! „Wenn das Innere bereit ist, kann das Äußere folgen. Es geschieht dann wie von selbst.“, schrieb Goethe. Man wird seine Ziele nicht erreichen, wenn man nur untätig auf seinem Meditationskissen sitzen bleibt, aber jede Aktivität hat viel mehr Kraft, wenn sie aus innerer Überzeugung kommt. Deswegen ist meine Empfehlung, immer wieder innezuhalten und abzugleichen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Damit kann man viel Energie und Ressourcen jeder Art sparen.

Hier erfährst du mehr über Anita Maas und ihr Herzensprojekt. Du kannst sie aber auch auf Facebook finden. 

Frauenportraets

Wie viel von Göttin Demeter steckt in dir?

Ich kenne Frauen, die ziehen Kinder wie mit einem unsichtbaren Magneten an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ihre eigenen oder fremde Kinder sind, denn die laufen ihnen ganz von alleine hinterher. Auch unter meinen Freundinnen gibt es einige Frauen, die in ihrem Beruf mit Kindern vollkommen aufgehen.

Über viele Jahrhunderte hinweg wurde jedes Mädchen zu einer Demeter erzogen, denn es stand außer Zweifel, dass es als erwachsene Frau in die Mutterrolle schlüpfen würde. Damals war es eher die große Ausnahme oder gar ein Makel, wenn eine Frau keine Kinder hatte und deshalb keine Mutter wurde. Heute ist das freilich anders.

Die verschiedenen Göttinnen bzw. die damit verbundenen Seelenbilder (Archetypen) können uns Frauen aufzeigen, welche typisch weiblichen Eigenschaften und Qualitäten wir in uns tragen. Dabei ist es wichtig, weder in ein Klischee-Denken abzurutschen noch irgendeinen Göttinnen-Aspekt hochzustilisieren. Denn alle weiblichen Archetypen repräsentieren nicht nur Licht-, sondern auch Schattenseiten, die es ehrlich zu erkennen und zu bearbeiten gilt.

Deshalb: Achte darauf, dass du bei den Überlegungen, ob und welche Göttinnen-Aspekte von Demeter du in dir trägst, nicht in eine Bewertung rutschst. Meine Angaben sollen dir nur als Gedankenimpulse dienen.

DEMETER-SEELENASPEKTE: EINE KURZBESCHREIBUNG IM TELEGRAMMSTIL

Bekannte Frauen mit besonders typischen Demeter-Aspekten: Ganz ehrlich, dazu fällt mir gar keine Frau ein, die eine ganz typische „Demeter“ ist und in der Öffentlichkeit steht. Ich denke deshalb eher an jene Frauen, die ihr Leben in den Dienst von Kindern stellen und sich für sie und ihr Wohlbefinden einsetzen bzw. für ihre Rechte kämpfen.

Typische Themen/Rollen der Demeter-Frau: Erfüllung durch Schwangerschaft & Mutterschaft – Vollblut-Mutter – Ernährerin – Versorgerin – Verteidigerin – Beschützerin; Hebamme – Kinderkrankenschwester – Kinderärztin – Kindergärtnerin – Lehrerin – Nanny – Köchin – Sozialarbeiterin – Kinderdorf-Mutter etc.

Typisch für die Demeter-Frau: Mütterlich – sich sorgend – pflegend – nährend – umsichtig – ausgeprägte Mutterinstinkte – beschützend – verwöhnend – großzügig

Schattenseiten: Gluckenhaftes Verhalten – sich grämend – übertrieben fürsorglich – emotional manipulativ – moralisierend – zu Depressionen neigend – sich in Opferrolle flüchtend – Partnerschaft wegen Mutterschaft vernachlässigend

In einem meiner nächsten Blog-Beiträge werde ich dir die Göttinnen-Aspekte von Athene vorstellen.

Bildquelle: koeniglicherbeobachter.blogspot.com

Frauenblog Frauenseele

Wie sich Energetik, Bewusstsein und Internetpräsenz wunderbar miteinander verbinden lassen

Das Frauen-Interview mit Karina Schneider

Du bist in der Branche als „Die Schneider“ bekannt. Man sagt ja: Nomen est omen! In deinem Fall trifft das wirklich auf dich zu, denn du „schneiderst“ maßgefertigtes Webdesign für deine KundInnen. Seit wann und warum hat es dich in diese Richtung gezogen? Ich bin seit 2011 mit meiner Agentur „Die Schneider“ selbstständig. Im Marketing habe ich eigentlich schon immer gearbeitet – vorwiegend in IT-Unternehmen. Das Wichtigste aber war mir immer, dass ich mit Menschen zu tun hatte. Nach einer Auszeit im Jahr 2010 und dank der Hilfe von tollen Frauen, die mich gecoacht und bestärkt haben, habe ich 2011 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Zu Beginn lag mein Fokus auf Marketing, vorwiegend auf der Erstellung von Marketingmaterialien. Doch im Laufe der Jahre habe ich immer mehr entdeckt, dass mein Herz doch „fürs Internet“ schlägt – und das, obwohl ich mir nach meinem Publizistik-Studium (das ich übrigens erfolgreich nicht beendet habe :)) geschworen habe, „nie etwas mit IT zu machen“. Aber das Universum versteht ja kein NEIN … Ich liebe den Umgang mit Menschen, mit Computern und mit Kreativ-Werkzeugen, ich fotografiere gerne und auch gut und in meiner Selbstständigkeit kann ich all meine Skills, Talente und Fähigkeiten einsetzen und ich bin glücklich, wenn ich eine maßgeschneiderte Webseite und einen maßgeschneiderten Social-Media-Auftritt für meine Kunden geschaffen habe. Ich habe mit meiner Agentur ein Mehr an Lebensqualität gewonnen – es ist nicht immer leicht, aber immer gut.

Ich kenne viele Frauen, die ein One-Woman-Business gestartet haben, sich aber mit Internetauftritten oder Social Media überhaupt nicht auskennen. Wären die bei dir richtig? Genau diese Frauen sind eine meiner Zielgruppen. Ich halte immer wieder Workshops rund um das Thema Social Media ab – einerseits um die Angst vor den Sozialen Medien zu nehmen, andererseits um diese nutzbringend fürs eigene Unternehmen einzusetzen. Da geht es nicht darum, virtuos alle möglichen Kanäle zu bespielen, sondern analytisch die bestmögliche Strategie zu entwickeln und die eigenen Zeitressourcen sinnvoll einzusetzen. Auch bei Webseiten unterstützte ich immer wieder One-Woman-Businesses dabei, eine einfache Lösung zu finden, mit der diese Frauen dann selbst umgehen können. Übrigens mache ich alle 2 Monate ein Karma-Projekt: Ich mache für ein One-Woman-Business kostenlos eine Webseite auf Basis von WordPress. Alleinige Voraussetzung: Ich muss das „Projekt“ spannend finden und es muss eine tolle Frau dahinter stehen :). Aber das ist ja meistens der Fall.

Manche Frauen haben ein Problem damit, mit ihrer Persönlichkeit bzw. mit ihren Fähigkeiten an die Öffentlichkeit zu gehen. Kannst du sie dabei unterstützen? Eine meiner Kundinnen hat mir einmal gesagt, ich sei ein Relevanz-Detektor. Ich glaube, das drückt ziemlich gut meine Arbeitsweise aus: Ich kann mich sehr gut in andere Menschen einfühlen und spüre oft, was sie oft nicht ausdrücken können und was relevant für ihren Auftritt in der Öffentlichkeit ist. Meine Erstgespräche führe ich auf einer sehr persönlichen Ebene, um den Menschen kennenzulernen, für den ich z. B. Eine Webseite machen soll. Außerdem versuche ich, die Wünsche und Vorstellungen umzusetzen – geht nicht immer, aber einen guten Kompromiss zwischen Wunsch und Machbarkeit bzw. technischen Standards habe ich noch immer gefunden. Es begeistert mich immer wieder, wenn ich sehe, wie das Endergebnis meinen Kundinnen Freude macht und zu ihrem Erfolg beiträgt.

Einige Frauen vertreten die Meinung, Marketing und Spiritualität ließen sich aus ethischen Gründen nicht miteinander vereinen. Wie siehst du das? Ich bin davon überzeugt, dass Marketing und Spiritualität sich sehr gut vereinbaren lassen. Denn oberflächliches Marketing funktioniert nicht – und gutes Marketing bekommt durch Spiritualität mehr Substanz, Tiefgang und Authentizität. Meiner Meinung nach dient Marketing vor allem dazu, das eigene Angebot publik zu machen und Kundenbeziehungen zu vertiefen und zu verbessern. Im Grunde genommen gehört ja bereits eine Visitenkarte zu den Marketingmaterialien und Mundpropaganda sowie Weiterempfehlungen gehören zu den besten Marketinginstrumenten überhaupt. Also warum sollte man nicht Marketing einsetzen, wenn man spirituell arbeitet? Bildlich gesprochen ist Marketing ja „nur“ ein Werkzeugkasten, aus dem man die nutzbringenden Werkzeuge zum eigenen und dem Wohl anderer einsetzen kann. Übrigens lassen sich auch Management und Spiritualität sehr gut vereinbaren. Ich kenne einige erfolgreiche Manager – sowohl männliche als aus weibliche –, die eine schamanische Ausbildung haben und ihr Wissen und ihre Erfahrungen in ihr Unternehmen einbringen. Spiritualität hat für mich auch mit Achtsamkeit im Umgang mit Menschen und Umwelt zu tun.

Du bietest auch energetisches Marketing an. Was genau verstehst du darunter? Ich habe 2008 meine Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin am DFSI abgeschlossen. Mein Lehrer Thomas Fröhling hat uns damals erklärt, dass Feng Shui „energetisches Management“ ist. Daraus entwickelte sich „Energetisches Marketing“. Es ist für mich die Kombination des Wissens von Feng Shui und Marketing. Einer der Grundsätze von Feng Shui lautet: Energie folgt der Aufmerksamkeit –, und wenn man es genau betrachtet, ist es ja auch Ziel von gutem Marketing, auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Durch die Kombination von Farben, Formen, Maßen und Symbolen kann man auch in Marketingmaterialien – sowohl on- als auch offline – Feng Shui anwenden. So ist z. B. jeder Branche ein bestimmtes Element zugeordnet und auch jedem Menschen. Durch die richtige Kombination kann man sein Unternehmen erfolgreicher machen und die Energie nutzen, sodass vieles einfacher und leichter geht.

Karina Schneider lebt und arbeitet in Wien. Sie arbeitet vorwiegend mit One-Woman-Unternehmen und Kleinstbetrieben und setzt gemeinsam mit ihren Kunden und Kundinnen Web- und Social Media um, die maßgeschneidert zu ihnen passen. Wenn es ihre Zeit erlaubt, ist sie mit ihrer Kamera, einer alten Canon EOS 450, unterwegs, um Unmengen von Fotos zu schießen, oder sie widmet sich ihrem Garten.

 

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