Was der „sechste Sinn“ mit dem 6. weiblichen Chakra zu tun hat

Man hat ihn oder hat ihn nicht, sagt man. Die Rede ist vom „sechsten Sinn“, also jener außergewöhnlichen Fähigkeit, die uns weit mehr wahrnehmen lässt, als all unsere fünf Sinnesorgane zusammen. Jeder Mensch hat einen sechsten Sinn, aber meist sind es wir Frauen, die dieses „Organ“ intensiver nutzen als die Männer, da wir auf seine Signale und Botschaften hören, wenn es um Entscheidungen geht. Oder wenn wir etwas spüren, das in der Luft liegt und dennoch (noch) nicht sichtbar ist.

Hast du dir schon einmal überlegt, dass dieser so genannte sechste Sinn auch mit dem sechsten Energiezentrum in Verbindung stehen könnte? Das sechste Chakra befindet sich zwischen den Augenbrauen und wird auch „Drittes Auge“ genannt. Warum wohl? Weil wir damit mehr „sehen“ und wahrnehmen können als mit unserem physischen Sehorgan, den Augen.

unsere Vorfahrinnen verschlossen das „Dritte Auge“

Doch warum zweifeln wir Frauen immer noch unsere sensitiven Wahrnehmungen an? Warum wehren wir uns gegen Fähigkeiten, die uns mit anderen Ebenen und Welten in Verbindung bringen? Weil sie wissenschaftlich nicht beweisbar sind? Weil man uns dafür nicht ernst nimmt? Weil wir dafür ausgelacht werden?

Wenn wir einige Jahrhunderte zurückgehen, dann stoßen wir auf eine dunkle Zeit, in der Abertausende von Frauen ihr Leben unter furchtbaren Qualen auf dem Scheiterhaufen lassen mussten. Weil sie mehr sahen als andere (sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft), weil sie mehr „wussten“ und außersinnliche Wahrnehmungen hatten und weil sie auf – nicht intellektuell erklärbare Art und Weise – heilen konnten.

Viele unserer Vorfahrinnen hatten damals noch ein stark entwickeltes sechstes Chakra. Aber sie verschlossen es, weil sie Angst davor hatten, wegen ihrer Fähigkeiten als Hexen ihr Leben auf dem Scheiterhaufen zu beenden. Auch heute verschließen viele Frauen ihr Drittes Auge. Denn ihre besonderen Fähigkeiten, wie Hellsichtigkeit oder Medialität, werden noch immer von der Mehrheit der Menschen in Frage gestellt, nicht geschätzt bzw. überhaupt herabgewürdigt.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

 … die so oder so ähnlich lauten:

  • „Was du dir alles einbilden kannst!“
  • „Du mit deinem Esoterik-Kram!“
  • „Das lässt sich wissenschaftlich nicht beweisen.“
  • „Du solltest dich besser mit ernsthafter Literatur als mit Ausbildungen über Chakren/Meridianen/Kinesiologie/TCM etc. beschäftigten.“
  • „Das glaub ich dir erst, wenn ich es mit meinen eigenen Augen gesehen habe.“
  • „Du verrennst dich in etwas.“
  • „Du solltest den Quatsch von Energiemedizin nicht glauben. Schließlich bist du eine intelligente Frau.“
  • „Nimm ein Antibiotikum und nicht solch ein homöopathisches Zeug!“

Was hat das nun mit dem sechsten Chakra zu tun?

Obwohl wahrscheinlich die meisten Frauen der Meinung sind, ihre Intuition sitze im Herzen, weil sie ihren Gefühlen folgen, oder in ihrem Bauch, weil sie ihrem Bauchgefühl vertrauen, sitzt es im sechsten Energiezentrum. Denn das Dritte Auge arbeitet wie eine Sende- und Empfangsstation und nimmt alles auf, was an Schwingungen und unausgesprochenen Botschaften um uns herum schwirrt. Und das nennt man im Volksmund „den sechsten Sinn“.

In den meisten Fällen vertrauen wir Frauen unserer intuitiven Wahrnehmung und unseren feinstofflichen Sensoren mehr als unsere Männer. Und es sind überwiegend Frauen, die hellsichtige oder mediale Fähigkeiten entwickelt haben. Nicht, weil sie das besser könnten als die Männer, nein. Aber sie lassen es im Allgemeinen eher zu.

Obwohl sie dafür viel ungerechtfertigte Kritik und Tadel einstecken müssen, sind es hauptsächlich Frauen, die über energetische, feinstoffliche und spirituelle Themen Bücher schreiben, Kurse und Ausbildungen anbieten oder Heilarbeit leisten. Und nicht selten kommt es vor, dass Frauen die Fähigkeiten für übersinnliche Wahrnehmungen von ihren Müttern oder Großmüttern „vererbt“ bekamen.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SECHSTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Intuitive Wahrnehmungen anzweifeln
  • Übersinnliche Fähigkeiten verdrängen
  • Dem Ruf der Seele nicht folgen
  • Sich von andern verunsichern lassen
  • Für seine Wahrheit verurteilt werden
  • Spirituelle Erfahrungen verschweigen
  • Vorausahnungen verheimlichen

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten sechsten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Sechstes Chakra GehirnAugen

Ohren

Nase

Zirbeldrüse

Furcht vor SelbstbeurteilungIntuitive Fähigkeiten

Wissen

Missbrauch intellektueller Fähigkeiten

Unzulänglichkeit

Furcht vor fremden Ideen

Paranoia und Angst

Weigerung, aus der Lebenserfahrung lernen

Neurologische StörungenLernschwierigkeiten

Hirntumor/Hirnblutung/Hirnschlag

Blindheit/Taubheit

Probleme mit der Wirbelsäule

Anfälle

Wie kann man nun das sechste weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim sechsten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln
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Warum eine positive Grundstimmung in deiner Partnerschaft so wichtig ist

Du hast vielleicht schon gesehen, dass ich auf meinem Frauenblog von Zeit zu Zeit einen Artikel zum Thema Partnerschaft veröffentliche. Häufig bekomme ich darauf von meinen Leserinnen Feedbacks, die in etwa folgendermaßen lauten: „Warum sollen immer wir Frauen an unserer Partnerschaft arbeiten? Sollen doch auch die Männer endlich mal was dafür tun!“

Ja, ich verstehe diesen Frust! Und NEIN, ich halte gar nichts von Gedanken wie: „Wenn du nichts für unsere Beziehung machst, dann tue ich auch nichts dafür!“

Es sollte meiner Meinung nach egal sein, wer in einer Beziehung, die vielleicht ein wenig in eine Schieflage geraten ist, den ersten Schritt unternimmt, um sie zu durchleuchten, zu klären oder eine konstruktive Veränderung in die Wege zu leiten. In vielen Fällen sind es eben wir Frauen! Es ist klar, dass wir ohne unsere Männer eine Partnerschaft nicht ins Lot bringen können, doch sollten wir zumindest darüber Bescheid wissen, was eine Beziehung braucht, damit sie wieder glücklich und erfüllend werden kann.

Therapeuten, die Tag für Tag in ihrer Praxis mit Paaren arbeiten, könnten ganze Bibliotheken mit ihren Erfahrungen füllen, und einige von ihnen veröffentlichen tatsächlich ihre Tipps in Büchern. Wie beispielsweise Hans Jellouschek, der „Ich liebe dich mein Leben lang: 10 Tipps für die Liebe auf Dauer“ geschrieben hat.

Eine positive Grundstimmung ist eine wichtige Säule einer Partnerschaft

Laut Jellouschek gehört eine positive Grundstimmung zu den wichtigsten Säulen einer glücklichen Beziehung. Die sollte zwar immer in einer Partnerschaft vorhanden sein, doch kommt sie vielen Paaren im Laufe der Jahre ein wenig abhanden. Während zu Beginn der Beziehung eine positive Atmosphäre meist als eine Selbstverständlichkeit betrachtet wird, weil die Partner noch der Überzeugung sind, wie Topf und Deckel zusammenzupassen, müssen einige Paare jedoch nach einiger Zeit ganz bewusst etwas für die Verbesserung ihrer Beziehung tun.

Denn mit der Zeit kann die Begeisterung am Partner ein wenig verlorengehen, da vielleicht Eigenschaften zum Vorschein kommen, die man nicht ganz so prickelnd findet. Das kann in weiterer Folge den Nährboden für Unzufriedenheit, für Stress und Streitereien in einer Beziehung bilden.

Mit positiveN Rückmeldungen negativen Stimmungen gegensteuern

Deshalb braucht es ein ganz bewusstes Wahrnehmen bzw. eine Gegensteuerung zu einer sich einschleichenden negativen Stimmung, damit wieder Platz für die ursprünglich positive Energie einer Partnerschaft geschaffen wird. Dabei liegt der erste Schritt in einer ehrlichen Kommunikation bzw. in positiven Rückmeldungen, wie z. B. „Ich mag, dass du so zuverlässig bist“ oder „Ich mag dein Lachen!“ oder „Ich bin so froh, dass du in meinem Leben bist.“ Häufig findet diese Kommunikation auch auf der nonverbalen Ebene statt, beispielsweise durch ein Lächeln, durch Berührungen, Blicke oder Gesten.

Fehlende Liebesbekundungen bedeuten nicht zwangsläufig mangelnde Liebe

Und jetzt kommen wir noch zu einem Punkt, nämlich zu einem geschlechtertypischen Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Kommunikation. Denn es ist erwiesen, dass für Frauen in Worten ausgedrückte positive Gefühle eine sehr viel größere Bedeutung haben als für Männer. Was umgekehrt wiederum bedeutet, dass wir Frauen die fehlenden verbalen Liebesbezeugungen unserer Männer oft als mangelnde Liebe interpretieren. Doch sie sind kein wirklicher Gradmesser für ihre Gefühle, die sie für uns Frauen empfinden, sondern ein Mangel männlicher Kommunikationsfreudigkeit.

Solange wir immer wieder darum bemüht sind, einander das Leben in einer Partnerschaft so angenehm, schön und genussvoll wie möglich zu machen, wird es eine sehr gute Grundstimmung in unseren Beziehungen geben. Dazu gehören beispielsweise auch positive Feedbacks, die den Partner aufmuntern, bestärken oder erfreuen.

Über weitere Säulen einer glücklichen Beziehung werde ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben. In der Zwischenzeit können wir uns ja einmal – gemeinsam mit unserem Partner – um die positiven Energien in unserer Beziehung kümmern.

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Was Elfen und kleine Mädchen mit Hochsensibilität zu tun haben

Du kennst sie sicher, die kleinen Mädchen, die uns ganz stark an Feen oder Elfen erinnern. Sie haben oft eine sehr zarte und beinahe durchsichtige Haut und eine ätherische Ausstrahlung, die nicht von dieser Welt zu kommen scheint. Die meisten dieser Kinder (natürlich sind auch Buben unter ihnen) leben – wie in einer großen Schutzblase – in ihrer eigenen Welt, die nicht viel mit der irdischen gemeinsam hat.

Vielleicht warst du auch solch ein Mädchen und hast schon damals mehr gefühlt und wahrgenommen als die meisten Menschen um dich herum. Für dich war das normal, doch irgendwann hast du bemerkt, dass du anders als die anderen bist. Wie bist du damit umgegangen?

  • Wolltest du unbedingt so wie deine Freundinnen sein ?
  • Hast du dir einen Schutzpanzer zugelegt?
  • Hast du aufgehört darüber zu sprechen, was du alles sehen oder fühlen kannst?
  • Kamst du dir sehr einsam vor?
  • Fühltest du dich von anderen unverstanden, abgelehnt oder ausgeschlossen?

Als Vierjährige lebte auch ich in einer eigenen Welt, die meinen Eltern nicht zugängig war. Ich sprach mit meinen unsichtbaren Freunden, den Engeln, aber auch mit meinem „Mann“ Willy – und ich genoss diesen Zustand sehr. Über viele Jahre hinweg zog ich mich immer wieder von anderen zurück – und während meine SpielkameradInnen im Freien herumtobten, saß ich in meinem Zimmer, träumte, zeichnete, malte und schrieb meine Fantasiegeschichten in ein dickes Heft.

Heute würde man Kinder wie dich und mich in die Kategorie der Hochsensiblen stecken, was ihnen auch nicht wirklich weiterhilft. Außer ihr engstes Umfeld – inklusive ihrer Lehrer – würde verstehen, was es mit solch hochsensiblen Menschen auf sich hat.

Mit Tests herausfinden, ob man hochsensibel ist

Der Anthroposoph Rudolf Steiner war einer der ersten, der erkannte, dass es hochsensible und hochsensitive Menschen gibt. Aber erst seit einer Veröffentlichung von Dr. Elaine N. Aron im Jahr 1997 kann man mit Hilfe von speziellen (Selbst)Tests herausfinden, ob man zu den Hochsensiblen gehört oder nicht. Und damit begann nicht nur ein neues Schubladen-Denken, sondern es bot sich auch erstmals die Gelegenheit, sich und sein Anderssein zu begreifen, besser zu verstehen und zu akzeptieren.

In der Zwischenzeit findet man eine Unzahl an Büchern in Bücherregalen (nicht nur in meinem), die uns genau erklären, worin die besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten und Chancen von hochbegabten, hochsensiblen und hochsensitiven (medial veranlagten) Menschen liegen und wie sie sich von einander unterscheiden.

Hochsensiblen pfeift ein rauer Wind entgegen

Es ist wahrlich nicht immer einfach, mit dieser Andersartigkeit zu leben. Besonders in der rauen Welt der Wirtschaft pfeift uns ein Wind entgegen, der Hochsensiblen oft die Luft zum Atmen nimmt. Deshalb möchten sie ihr Anderssein mit noch mehr Leistung kompensieren, weil sie sich von der breiten Masse der „Normalos“ nicht unterscheiden wollen und genauso wie sie akzeptiert werden möchten.

Eine der wichtigsten Entscheidungen hochsensibler Menschen mag es sein, sich so anzunehmen, zu respektieren und zu lieben, wie sie sind. Auch wenn ihre Sensibilität in manchen Lebensbereichen Einschränkungen nach sich ziehen kann, bringt sie doch auch außergewöhnliche Fähigkeiten mit sich. Denn wer kann schon ganz genau fühlen oder wissen, was andere gerade denken, wie doppeldeutige Botschaften wirklich gemeint sind, was als nächstes geschehen oder wie eine noch nicht getroffene Entscheidung ausgehen wird? Meist sind es die Mädchen, die Elfen und die Hochsensiblen, die mit Hilfe ihrer Gaben mit anderen Bewusstseinsebenen verbunden sind, und von dort ihre Informationen beziehen.

Wenn du dich selbst zu den Hochsensiblen zählst und deine Erfahrungen mit mir und den anderen teilen willst, dann schreib sie doch ganz einfach darunter! Dankeschön!

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Wie viel von Göttin Artemis steckt in dir?

Die amerikanische Psychologin Jean Shinoda Bolen war eine der ersten, die die verschiedenen weiblichen Seelen-Aspekte mit den griechischen Göttinnen in Verbindung brachten. Da jede Göttin bestimmte weibliche Eigenschaften verkörpert – also die Licht- und die Schattenseiten in jeder Frau – kann die Beschäftigung mit den weiblichen Göttinnen-Aspekten für uns Frauen sehr aufschlussreich sein. Vor allem dann, wenn wir uns selber noch besser kennenlernen möchten.

Wenn du mehr über dich erfahren willst, dann können dir die Göttinnen-Aspekte bzw. die damit verbundenen Seelenbilder (Archetypen) sehr gut auf die Sprünge helfen. Denn wenn du all deine Göttinnen-Aspekte in dir auf deine ganz persönliche Art und Weise vereinst, dann wirst du als jene einzigartige Frau und „Göttin“ von anderen wahrgenommen, die du nun einmal bist. Dabei ist es wichtig, nicht nur deine Licht-, sondern auch deine Schattenseiten zu erkennen und zu bearbeiten.

Achte darauf, dass du bei den Überlegungen, welche Göttinnen-Aspekte von Artemis du in dir trägst, nicht in eine Bewertung oder in ein klischeehaftes Denken hineinrutschst. Meine Angaben sollen dir nur als Anregung dienen.

ARTEMIS-SEELENASPEKTE: EINE KURZBESCHREIBUNG IM TELEGRAMMSTIL

Frauen mit besonders typischen Artemis-Aspekten: Angelina Jolie (als Flüchtlingssonderbotschafterin) – Jeanne d’Arc (französische Befreiungskämpferin) – Florence Nightingale (Begründerin der Krankenpflege) – Berta Cáceres (Menschenrechts- und Umweltaktivistin) – Gloria Steinem (Feministin und Frauenrechtlerin) – Hildegard von Bingen (Universalgelehrte) – Maria Montessori (Ärztin und Reformpädagogin) – Simone de Beauvoir (feministische Schriftstellerin) – Dian Fossey (Zoologin und Verhaltensforscherin)

Typische Themen/Rollen der Artemis-Frau: Single-Dasein/Verzicht auf Partnerschaft – Unabhängigkeit (von Männern) – Projektleiterin – Umweltaktivistin – Arbeit hat großer Stellenwert – ausgeprägtes Selbstbewusstsein – Reise- und Entdeckerlust – Leistungsbereitschaft – hohe Kompetenz in dem, was sie tut – soziales Engagement – Lesbe – große Schwester – Feministin – weiblicher Kumpel

Typisch für die Artemis-Frau: burschikos – alleinstehend – mutig – selbstbestimmt – zielgerichtet – unabhängig – keine oder seltene Beziehung zu einem Mann (und wenn, dann eher schwesterlich) – wettbewerbsorientiert – leistungsorientiert – sich selbst verteidigend – hilft missbrauchten Frauen – naturbezogen – Wissenschaftlerin – Reisende (an kein Heim gebunden)

Schattenseiten: Unbarmherzigkeit – Verachtung für Verletzlichkeit – Unnahbarkeit – Kühle – Wutpotenzial – zurückweisend – verletzend

In einem meiner nächsten Blog-Beiträge werde ich dir die Göttinnen-Aspekte von Demeter vorstellen.

 

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Über Gefühle reden: Männer sind anders, wir Frauen auch

Nein, ich möchte keine gängigen Klischees bedienen! Ja, ich möchte uns Frauen bewusst machen, dass die meisten Männer ganz anders ticken als wir Frauen. Und dass es wichtig ist, diese Unterschiede zu erkennen, zu begreifen und vor allem zu akzeptieren. So wie Yin und Yang – also das Weibliche und das Männliche – gegensätzlich sind und gemeinsam ein Ganzes ergeben, ist es auch mit uns Menschen. Und wenn wir Frauen uns manchmal über das so andere Verhalten unserer Männer wundern oder gar ärgern, sollten wir uns vor Augen führen, dass es nicht nur physische, sondern auch mentale und emotionale Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein gibt.

Frauen sprechen lieber über Gefühle als Männer

Viele Männer wurden dazu erzogen, ihre Gefühle zu unterdrücken; davon meist ausgenommen sind Ärger, Wut und Zorn. Und es wurde ihnen von klein auf beigebracht, dass sie in schwierigen oder gefährlichen Situationen beherrscht oder gelassen bleiben müssen. Dass das Zeigen von Gefühlen ein Zeichen von Schwäche ist, wird ihnen verbal oder nonverbal von ihren Vätern oder anderen Männern vermittelt.

So tun sie sich im Erwachsenenalter schwer, wenn ihre Frauen wissen wollen, wie es ihnen geht oder wie sie empfinden. Die Mehrzahl der Frauen hingegen möchte über Gefühle offen reden und deshalb ist es für sie schwer auszuhalten, wenn sich die Kommunikation mit ihren Männern, in denen es um Gefühle geht, als zäh oder mühsam erweist. Oder überhaupt gleich abgewürgt wird.

Frauen reagieren auf angespannte oder herausfordernde Situationen emotional, während Männer vielleicht nur mit der Schulter zucken und keine Lust haben, das anstehende Thema zu bereden. Deshalb kommt es auch gelegentlich vor, dass manche Männer meinen, Frauen hätten mehr emotionale Schwierigkeiten oder Sorgen als sie, weil Frauen die Themen ansprechen und sie nicht.

„Und die Moral von der Geschicht’…“

Anne Moir und David Jessel, die Autoren von Brain Sex, behaupten, dass Frauen ein „effizienter organisiertes Sprachzentrum haben als Männer“. Es liegt an der Vorderseite der linken Hirnhälfte, währen die gleiche Funktion im männlichen Gehirn auf Vorder- und Rückseite verteilt ist. Sie sind der Meinung, dass dies der Grund ist, warum Männer nicht so gerne über ihre Gefühle reden wie Frauen.

Wie dem auch sei, Untersuchungen belegen, dass Frauen ihre eigenen Gefühle nicht nur besser ausdrücken, sondern auch die Emotionen anderer besser wahrnehmen können als Männer. Frauen schnitten bei Tests, in denen sie anhand von Fotos die Gefühle anderer erkennen sollten, deutlich besser ab als männliche Testpersonen. Auch den emotionalen Inhalt einer kurzen Unterhaltung nehmen sie besser wahr als Männer.

Vielleicht erinnern wir uns an diese angeborenen und durch die Erziehung möglicherweise noch verstärkten Unterschiede, bevor wir unserem Liebsten das nächste Mal die unbeliebte Frage „Was fühlst du gerade?“ stellen.

Eine Blog-Reihe für Frauen, die uns helfen kann, Männer mit neuen Augen zu sehen, um sie (noch besser) zu verstehen. Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, empfiehlt sich das Buch „Du kannst mich einfach nicht verstehen: Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden von Deborah Tannen

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Pelz braucht das Tier und nicht die Frau

Ich bin schon neugierig, wie viele von meinen LeserInnen diesen Blog zu Ende lesen werden, ihn womöglich liken oder gar teilen. Denn manchmal möchte ich und muss ich ein wenig unbequem werden und zum Nachdenken anregen. Zum Perspektivenwechsel ermuntern. Die Augen öffnen.

Ja, ich gebe es zu: Auch ich trug mal Pelz. Zwar nie als Mantel oder Jacke, sondern „nur“ als Pelzverbrämung an Handschuhen oder Stiefeln. Nur… heute weiß ich es besser. Es wurde mir klar, dass auch das kleinste Stückchen Pelz von Tieren kommt, die in Pelzfarmen ihr Dasein fristen und denen dann der Pelz vom lebendigen Leib gezogen wird.

  • Nur damit wir Pelzquasten an den Mützen haben.
  • Nur damit unsere Kapuzen mit kuscheligem Pelz verziert sind.
  • Nur damit unsere Taschen, Stiefel, Jacken oder gar Mäntel einen modischen oder elitären Touch bekommen.

Manche Träger von Pelzkleidung argumentieren damit, dass ihnen der Pelz ja geschenkt oder vererbt wurde. Die Tiere seien zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon längst tot gewesen und nicht extra für ihr Kleidungsstück getötet worden. Ihnen ist jedoch nicht bewusst, dass jeder getragene Pelzmantel, jede Pelzquaste und jeder Pelzstiefel andere dazu animiert, es ihnen nachzumachen.

Ist es das wirklich wert?

Wenn du gute Nerven hast, dann schau dir diese Website an: http://www.peta.de/pelzwahrheiten

Einfach zum Nachdenken…

1.5 Milliarden Euro Umsatz machten Pelzfarmen 2012 innerhalb der 21 EU-Mitgliedsstaaten. Knapp 50% der weltweit produzierten Pelze stammen aus Europa.

Der Gesamtwert der jährlich weltweit gehandelten Pelze wird vom Deutschen Pelzinstitut  mit 3,7 Mrd Euro angegeben. Der Gesamtwert der Pelzindustrie beträgt weltweit über 40 Mrd Dollar.

Zwischen 2001 und 2011 verzeichnete die Pelzindustrie ein Produktionsplus um 42%, das sind 31,5 Millionen mehr getötete Tiere pro Jahr (2001: 22 Millionen). Zwischen 2000 und 2012 steigerte sich der Umsatz der Pelzindustrie um 70%.

Verschiedenste repräsentative Umfrageergebnisse zeigen jedoch seit über zehn Jahren eine konstant hohe Ablehnung von Pelzmo(r)de(n), zumindest in Deutschland.

2003 zeigte eine Studie, dass sich 70,4% der Deutschen für ein generelles Verbot von Pelztierzucht in Deutschland aussprechen, dass 67,7% das Tragen von Pelzmode ausdrücklich ablehnen, während 5,8% es befürworten. Ergebnisse aus dem Jahr 2016 bestätigen die weit überwiegend ablehnende Haltung: Eine Studie zeigt, dass 82% der Deutschen gegen Pelztragen sind, 3% dafür.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2016 zeigt, dass sich 80% der Deutschen für ein Verbot von Pelztierfarmen in Deutschland stark machen, 14,4% sind gegen ein Verbot.

Dennoch töten europäische Pelzfarmer 44 Mio Tiere pro Jahr. Das sind 44,4 Mio getötete Nerze, 7,8 Mio getöteten Füchse und insgesamt 87,2 Mio Pelze, die weltweit hergestellt wurden. Pelzträger sind für über 100 Mio getöteter Tiere für Pelz pro Jahr verantwortlich.

5000 Pelzfarmen gibt es 2016 in Europa; 7200 waren es 2011.

Im Alter von 6- 8 Monaten sind die Tiere ausgewachsen und werden getötet. In der Natur würden sie in diesem Alter gerade die ersten Schritte ohne ihre Eltern unternehmen.

In Europa werden Nerze mit CO oder CO2 vergast; Füchse, Chinchillas und Marderhunde elektrokuriert. 60 – 180 Sekunden dauert es, bis die Betäubung einsetzt, wenn Nerze mit Kohlenmonoxid vergast werden. 7 Sekunden lang muss man Füchse unter Strom setzen, bis sie sterben.

2015 enthielten zwischen mindestens 50% und 90% aller internationalen Modekollektionen Pelzmodeartikel. 70% des Umsatzes stammt heute aus dem Handel mit Pelzbesätzen (statt ganzer Pelzmäntel).

Kleidungsstücke mit ECHT-Fell-Besatz, die hinsichtlich der textilen Teile gleicher Qualität sind wie Produkte mit KUNST-Fell-Besatz, also die gleiche Lebensdauer haben, …

… belasten Umwelt und Menschen mit einer  2,5-fach so hohen Menge krebserregender Stoffe,

… belasten Umwelt und Menschen in 3,7- bis 6,7-fach höherer Intensität mit weiteren gesundheitsschädlichen Stoffen,

… wirken sich 8 mal schädlicher auf die Ozonschicht aus,

… erbringen 5, bzw. 3,6 mal höhere Werte für aquatische bzw. terrestrische Ökotoxizität,

… haben einen um 11,5 mal höheren Einfluss auf Ansäuerung und Nährstoffanreicherung des Bodens,

… tragen 2,2 mal mehr zur Erderwärmung bei,

… verbrauchen ungefähr doppelt so viel Energie und 4,5 mal mehr mineralische Rohstoffe.

Für einen 100 cm langen Pelz-Mantel benötigt man…

80 Eichhörnchen

64 Chinchilla

20(m)-28(w) Nerze

38 Kaninchen

8 (Edel-) – 10 (Rot-) Füchse

9 Luchse.

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Anette Keuchel. Wenn Frauen die Welt verändern

„Das RESTLOS GLÜCKLICH sieht aus wie ein typisches Berliner In-Restaurant: abgeschlagene Wände, Tische im Retro-Look. In feiner Schrift schreibt Anette Keuchel auf eine schwarze Schiefertafel, was Koch Daniel gerade in der Küche zubereitet: Rote-Bete-Suppe, hausgemachte Gnocchi in Pastinaken-Möhren-Soße, Avocado-Schoko-Brownie mit Bananen-Soja-Majo.“[1]

Die 39-jährige Berlinerin vermeidet nicht nur privat, sondern auch beruflich die Verschwendung von Lebensmitteln. Vor wenigen Wochen eröffnete sie mit fünf Gleichgesinnten Deutschlands erstes Reste-Restaurant in Berlin-Neukölln. Dort wandern nur Nahrungsmittel in die Kochtöpfe, die Supermärkte und Bauern bereits aussortiert haben: krumme Karotten, Bananen mit Sommersprossen oder Äpfel mit Druckstellen.

Beim Ausdruck „Lebensmittel aus dem Müll“ verzieht Anette das Gesicht, denn ihr ist bewusst, dass die Firmen, mit denen sie kooperiert, die Lebensmittel nicht freiwillig entsorgen und nach konstruktiven Lösungen suchen. Dabei ist es ihr sehr wichtig, dass sie mit ihrem Projekt nicht nur Lebensmittel „rettet“, sondern auch Menschen zum Umdenken anregt. Denn alleine in Deutschland landen jährlich rund 18 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll, davon 7,2 Mio. Tonnen aus privaten Haushalten.

Im RESTLOS GLÜCKLICH können die Gäste miterleben, wie aus zufällig erworbenen und bunt zusammengewürfelten Zutaten leckere Menüs entstehen. Anette hofft, dass sie damit einen positiven Einfluss auf die Kunden nehmen kann. Vielleicht wird der eine oder andere beim nächsten Einkauf bewusster auswählen oder beim Blick in den Kühlschrank mehr Fantasie für die Kombination seiner Kochvorräte entwickeln?

Annettes brachte ihre Idee übrigens von einem Dänemark-Urlaub mit nach Hause. Sie hatte in Kopenhagen das Restaurant RUB & STUB entdeckt, das damals schon Lebensmittel vor dem Verderben rettete. Mit Freunden und Aktivisten aus der Foodsharing-Szene entwickelte sie einen Businessplan und startete eine Crowdfunding-Kampagne.

Die Ideengeberin selbst arbeitet jedoch weiterhin halbtags als Fremdsprachenkorrespondentin. Nur Koch Daniel, die Geschäftsführerin und der Veranstaltungsleiter sind fix angestellt. Alle anderen machen ehrenamtlich mit. Wenn man die Welt verändern will, dann braucht es Begeisterung und Leidenschaft. Und von dieser Sorte Menschen gibt es immer mehr. Auch wenn Pessimisten etwas anderes behaupten wollen.

Anette Keuchel, 39, eröffnete in Berlin-Neukölln das erste Reste-Restaurant Deutschlands, das „Restlos glücklich“ (Kienitzer Str. 22). Dort arbeitet die Mutter von zwei Töchtern (drei und sieben) neben ihrem Halbtagsjob als Fremdsprachenkorrespondentin ehrenamtlich. Am liebsten mag sie die Schichten im Service, weil sie dann mit den Gästen plaudern kann.

[1] Anette Keuchel habe ich – ebenso wie andere tolle Frauen, die die Welt verändern – in der Zeitschrift BRIGITTE entdeckt (19/2016). Foto: abendblatt-berlin.de

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Wie viel von Göttin Aphrodite steckt in dir?

Überall hört und liest man neuerdings von Göttinnen. Ein aktueller Hype? Eine neue Eso-Welle? Nein. Denn die sogenannten „Göttinnen“ symbolisieren seit jeher die verschiedenen Aspekte deiner weiblichen Seele. Und alle Göttinnen zusammen (also Aphrodite, Artemis, Athene, Demeter, Hestia, Hera, und Persephone) zeigen das große ganze Seelenbild von dir.

Wir alle tragen mehr bzw. weniger an Eigenschaften von der einen oder anderen Göttin in uns: Vielleicht ein wenig von Aphrodite (Schönheit & Liebe)? Vielleicht noch mehr von Hera (Ehe & Familie)? Vielleicht etwas weniger von Artemis (Unabhängigkeit & Selbstbestimmung)? Aber selbst das kann sich im Laufe unseres Lebens natürlich immer wieder ändern.

Wie viel Aphrodite steckt in dir?

Wenn du dich selber besser kennenlernen willst, dann können dir dabei die Göttinnen-Aspekte bzw. die damit verbundenen Seelenbilder (Archetypen) auf die Sprünge helfen. Denn jede Göttin spiegelt auch die verschiedenen Licht- und Schattenseiten, die in dir und in jeder anderen Frau verborgen sind. Und die dich – wenn du all deine Göttinnen-Aspekte lebst – als eine ganz eigene, individuelle „Göttin“ darstellen.

Achte darauf, dass du bei deinen Überlegungen, welche Göttinnen-Aspekte von Aphrodite du in dir trägst, nicht in eine Bewertung oder in ein klischeehaftes Denken hineinrutschst. Meine Angaben sollen dir nur als Anregung dienen.

APHRODITE-SEELENASPEKTE: Eine Kurzbeschreibung im Telegrammstil

Frauen mit besonders typischen Aphrodite-Aspekten: Marilyn Monroe – Grace Kelly – Cindy Crawford – Penélope Cruz – Scarlett Johansson – „Carrie Bradshaw“ („Sex and the City“)

Typische Themen der Aphrodite-Frau: Freude – Liebe – Schönheit – Sexualität – Sinnlichkeit – Koketterie – das hübsche, kleine Mädchen – Papas Liebling – heimliche Geliebte – Erotik – Verführung – üppiger Schmuck – weiblicher Konkurrenzkampf – sich verlieben – Kreativität; aber auch: Püppchen – Niedlichkeit – nicht erwachsen werden wollen – mit eigener Mutter in Konkurrenz treten – Femme fatale

Typisch für die Aphrodite-Frau: schöne Kleidung – mädchenhafter Charme – von den Eltern herausgeputzt / oder besonders streng behandelt – freie Liebe – wechselnde Partnerschaften – Bindungsscheue – lieber Sex als Liebe – starkes Selbstwertgefühl – Sinn für Ästhetik – Abwechslung – intensives Leben – Künstlerin – Leidenschaft – von Frauen beneidet/gefürchtet – großer Freundeskreis – Partys – im Mittelpunkt stehen – Spontaneität – liebt Kinder (am besten die anderer Mütter) – Anmut – Vitalität

Schattenseiten: Zwiespalt zwischen sexueller und dauerhafter Bindung – sich von Äußerlichkeiten beeindrucken/blenden lassen – Identifikation über das Äußere – sexuelle Abhängigkeiten – Probleme mit dem Älterwerden

In einem meiner nächsten Blog-Beiträge werde ich dir die Göttinnen-Aspekte von Artemis vorstellen.

 

 

Frauenblog Frauenseele

Es gibt sie, die glücklichen Single-Frauen!

Hast du schon mal vom Domtreppenfegen gehört? Das ist ein alter Brauch in Deutschland, bei dem ein Single-Mann an seinem 30. Geburtstag „so lange eine öffentliche Treppe fegen muss, bis ihn eine Jungfrau küsst und ihn damit von seiner Aufgabe entbindet“. Diesen Brauch gibt es übrigens auch für 30-jährige Single-Frauen, die zwar nicht Domtreppen fegen, sondern stattdessen die Klinken an den Domtüren putzen müssen. Auch sie können von einer männlichen Jungfrau erlöst werden. Doch seit einiger Zeit werden in beiden Fällen auch Jungfrau-Geborene akzeptiert, falls sich keine jungfräulichen Zeitgenossen finden sollten. 😉

Viele von uns kennen jene Abschnitte in ihrem Leben, in denen sie – freiwillig oder unfreiwillig – eine Zeit lang als Single verbrachten. Andere wiederum haben sich ganz bewusst für ein Single-Leben entschieden. Für beide Arten von Singles gilt:

Alleine zu leben bedeutet nicht zwangsweise, einsam und unglücklich zu sein

Ich möchte ganz besonders jene Single-Frauen ansprechen, deren Wunsch es niemals war, alleine zu leben. Vielleicht hatten sie aufgrund einer Trennung, einer Scheidung oder nach dem Ableben ihres Partners gar keine andere Wahl. Vielleicht haben sie sogar eine solch schlimme Beziehung hinter sich, dass sie sich schworen, niemals mehr ihr Leben mit einem Partner teilen zu wollen.

Häufig braucht es Monate oder Jahre, bis sich Singles mit ihrem neuen Leben arrangieren. Und oft erkennen sie die Vorteile nicht, die ein Single-Dasein mit sich bringen kann. Denn nach einer Trennung oder einem Todesfall nehmen Wut, Trauer oder Enttäuschung sehr viel Raum in ihrem Leben ein. Doch mit der Zeit können Singles ihrem Alleinsein durchaus sehr positive Seiten abgewinnen.

Das Märchen vom großen Glück in der Paarbeziehung

Viele Mädchen wachsen mit der Vorstellung auf, dass es als Erwachsene unbedingt eine Paarbeziehung braucht, um glücklich zu sein. Dabei erkennen sie (noch) nicht, dass Partnerschaften von der Gesellschaft viel zu häufig idealisiert oder überbewertet werden. Denn sehr viele Frauen leben mit einem anderen Menschen zusammen und fühlen sich dennoch unglaublich einsam. Leider entwickeln sich viele Ehen im Laufe der Jahre zu reinen Zweckgemeinschaften, weil das Haus abbezahlt, die Kinder großgezogen oder der äußere Schein bewahrt werden muss.

Ich wage sogar zu behaupten, dass es weitaus weniger „tote“ Partnerschaften gäbe, wenn jeder junge Mensch – egal ob Mann oder Frau – nach seiner Ausbildung zumindest zwei Jahre lang als Single leben würde. Weil er oder sie früh genug lernen würde, auch alleine glücklich zu sein. Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass es insgesamt weniger Trennungen gäbe, weil bereits junge Menschen lernen würden, auf eigenen Beinen zu stehen, für sich die Verantwortung zu übernehmen und mit sich alleine etwas anzufangen wüssten.

Doch die meisten Menschen, die ich kenne, haben niemals gelernt, alleine zu leben und auf sich gestellt zu sein, ohne diesen Umstand als großes Manko oder als Ungerechtigkeit des Schicksals zu empfinden. Sehr viel lieber wohnen sie im Hotel Mama, in einer WG, in einem Studentenheim oder mit einem Partner, der sie unglücklich macht.

Singles befinden sich nicht im Dauer-Katastrophenzustand

Singles haben es in unserer Gesellschaft nicht immer einfach. Denn die meisten Zeitgenossen gehen davon aus, dass Zweisamkeit die Norm und Single-Sein ein bedauernswerter oder zumindest bedenklicher Zustand ist. Sie nehmen an, dass sich Singles permanent im Dauer-Katastrophenzustand befinden, da sie es „bisher nicht geschafft haben, eine richtige Beziehung zu führen“. Und sie vermuten, dass mit Singles etwas überhaupt nicht stimmen kann.

Auch wenn Singles gerne Singles sind, werden andere immer wieder Argumente finden, die gegen ein Leben alleine sprechen. Und nicht nur das: Singles werden manchmal sogar als Menschen zweiter Klasse behandelt.

Was lässt sich also dagegen tun? Falls du davon betroffen bist, dann lass die folgenden Impulse ein wenig auf dich wirken:

  • Umgib dich nur mit Menschen, die dir wirklich wichtig sind, denen du vertrauen kannst und die du wertschätzt
  • Sprich ganz offen über die Vor- und Nachteile deines Alleinseins
  • Gib unmissverständlich zu verstehen, dass dich Fragen nach deinem Single-Dasein nerven
  • Erzähle ehrlich, warum es mit der Liebe nicht geklappt hat oder warum du keinen Partner möchtest
  • Sag ganz unverblümt, dass dich Vorurteile im Zusammenhang mit deinem Single-Dasein verletzen

Aber achte auch darauf, dass du nicht in eine Rechtfertigungsfalle tappst! Wenn jemand dich und dein Single-Dasein nicht verstehen kann oder will, dann nützen auch die besten Erklärungen nichts.

Und wenn du selber mal wieder einen deiner Singles-Blues-Tage hast, dann denk daran: Single-Sein bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Wie viele unglückliche Nicht-Singles beneiden dich insgeheim darum, auch wenn sie es niemals zugeben würden!

Falls du deine Erfahrungen zu diesem Thema mit mir und anderen teilen möchtest, dann schreib einfach einen Kommentar darunter. Vielen Dank!

 

Frauenblog Frauenherzen

5 gängige Glaubenssätze zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand

»Allein in den Vereinigten Staaten gibt es fünfzig Millionen Menschen, deren Ansichten, Werte und Lebensstil sich grundlegend gewandelt haben. Sie denken ökologisch und planetarisch, sie sind sich der Bedeutung von Beziehungen und einer weiblichen Sicht der Dinge bewusst, sie legen Wert auf ihre spirituelle und psychologische Entwicklung, halten wenig von den großen Institutionen des modernen Lebens, inklusive rechter und linker politischer Parteien, und lehnen Materialismus und Statussymbole ab. Das sind 26 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der USA. In den frühen Sechzigern hatten weniger als fünf Prozent der Bevölkerung diesen bedeutsamen Wandel vollzogen. In Europa findet ein ganz ähnlicher Prozess statt.« Paul H. Ray, Ph.D. und Sherry Ruth Anderson, Ph.D.

Ja, der weltweite Bewusstseinswandel greift immer weiter um sich, auch wenn unsere Umwelt leider noch immer sehr heftig mit Füßen getreten wird. Für mich ist es jedoch immer ein positives Zeichen, wenn ich Artikel über Nachhaltigkeit in Frauen-Zeitschriften entdecke. Denn dann weiß ich, dass die Botschaft auch über Massenmedien verbreitet wird. In der Zeitschrift BRIGITTTE.DE 20/2016 fand ich ein paar Impulse, die ich euch gerne weitergeben möchte.

Erster Glaubenssatz: Papiertaschen schonen die Umwelt besser als Plastiktaschen

Plastiktaschen bestehen aus einem langlebigen Kunststoff – hergestellt auf Basis von kostbarem Erdöl – der nicht auf natürliche Weise abbaubar ist. In Folge geraten riesige Müllmengen und kleinste Plastikteilchen in die Ozeane, die von Fischen und Meerestieren gefressen werden, die dann entweder grausam verenden, oder aber in weiterer Folge von uns gegessen werden.

Doch Papiertaschen sind auch nicht die optimale Lösung. Denn Papier zerfällt zwar schneller und problemloser als Plastik, es benötigt jedoch in der Herstellung deutlich mehr an Energieressourcen (lt. Thomas Tischer, Deutsche Umwelthilfe), nämlich sehr viel Strom, Wasser und auch Chemikalien.

Nachhaltig wäre, zum Einkaufen eine eigene Einkaufstasche mitnehmen, die immer wieder verwendet werden kann.

Zweiter Glaubenssatz: Der Konsum von Tofu und Sojadrinks zerstört den Regenwald

Es stimmt: Wir verbrauchen sehr viel Soja, für das der Regenwald als Anbaufläche sterben muss. Doch das liegt sicher nicht an den Veganerinnen und Tofu-Würstchen-Liebhaberinnen, sondern eher am Steak auf dem Teller und der Salami auf dem Brot. Denn der Großteil der deutschen Soja-Importe werden als Schrot an Rinder, Schweine und Geflügel verfüttert, weil die Ackerflächen (z. B. in Deutschland) nicht genügen, um Eiweißpflanzen anzubauen. Das Futter-Soja, das übrigens überwiegend gentechnisch verändert ist, kommt aus den ehemaligen Regenwald-Gebieten. Nur 2 % des Sojas wird für die Herstellung von Tofu und Co verwendet.

Nachhaltig wäre, tierische Produkte (wenn überhaupt) in Bio-Qualität beim Bauern oder am Markt zu kaufen, denn in der ökologischen Landwirtschaft ist die Zahl der gehaltenen Tiere an die vorhandene Fläche gebunden.

Noch besser wäre jedoch, mehr pflanzliches Eiweiß zu essen, das nicht nur in Soja, sondern auch in verschiedenen Getreidesorten, in Bohnen, Erbsen, Lupinien oder Linsen steckt.

Dritter Glaubenssatz: Alte Haushaltsgeräte sind totale Umweltsünder

Ja, es stimmt: Ältere Kühlschränke, Geschirrspüler oder Waschmaschinen sind im Vergleich zu den modernen Haushaltsgeräten echte Stromfresser. Anfang der 1990er-Jahre verbrauchte ein Geschirrspüler mehr als das Doppelte eines energieeffizienten Modells von heute. Für umweltbewusste Käuferinnen leitet sich daraus oft folgende Überlegung ab: Wenn ich meinen alten Kram austausche, spare ich Geld und schütze obendrein das Klima. Was dabei jedoch leider vergessen wird: Auch die Herstellung der Geräte verbraucht Ressourcen. Je kürzer die Lebensdauer der Geräte, desto höher die Umweltbelastung! Deshalb ein wenig länger ansparen und ein hochwertigeres Gerät kaufen. Hat sich in meinem Fall echt ausgezahlt. Meine Waschmaschine werkelt schon seit 15 Jahren ohne eine einzige Reparatur fröhlich vor sich hin. Und sie werkelt hoffentlich noch lange fröhlich weiter!

Nachhaltig wäre: Technische Geräte so lange wie möglich nutzen, auch wenn sie vielleicht mehr Strom und Wasser schlucken. Auch Smartphones und Computer nicht ständig gegen ein neueres Modell austauschen.

Vierter Glaubenssatz: Obst und Gemüse sollte man nur aus der Region kaufen

Frisches und aus der umliegenden Region geerntetes Obst und Gemüse schmecken nicht nur am besten, sondern sind auch am klimafreundlichsten, weil dadurch ein enerigeaufwändiger Transport und eine lange Lagerung wegfallen. Aber: Wer Obst und Gemüse nicht zur Erntezeit, sondern im Sommer oder im frühen Herbst (also kurz vor der neuen Ernte) kauft, trifft mit Ware aus Übersee tatsächlich die umweltfreundlichere Wahl. Warum? Weil Obst und Gemüse mit Schiffen transportiert werden, die umgerechnet weniger Kohlendioxid-Belastung erzeugen, als regionale Ware, die nach der Ernte wochen- oder monatelang in Kühlhäusern gelagert werden muss. Und die Lagerung verschlechtert die Energiebilanz Woche für Woche und Monat für Monat.

Nachhaltig wäre: Auf empfindliche Obstsorten außerhalb der Saison gänzlich verzichten, weil sie mit dem Flugzeug aus Übersee zu uns transportiert werden müssen. Und ansonsten Obst und Gemüse zur entsprechenden Saison aus der Region kaufen, damit lange Lagerzeiten vermieden werden.

Fünfter Glaubenssatz: Das Kurzprogramm der Waschmaschine spart Energie

Mit dem Kurzwaschprogramm spart man leider nur Zeit, aber keine Energie. Im Gegenteil: Pro Kilo Wäsche werden mehr Strom und Wasser benötigt als mit einem normalen Waschprogramm. Wählt man das Eco-Programm, dann spart man Energie, da die Waschtemperatur heruntergedrosselt wird. Schließlich ist das Aufheizen der Waschlauge in der Waschmaschine das Energieintensivste am ganzen Waschvorgang. Die Waschdauer verlängert sich zwar in diesem Modus, braucht aber ein Drittel weniger Energie.

Nachhaltig wäre: Wenn man kein Allergiker ist, dann alles mit dem „Eco-Programm“ waschen. Nur bei Hausstaub-Allergie oder bei Pilz- oder Durchfallerkrankung das Normalwaschprogramm bei 60 ° verwenden.

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