Akzeptiere, was du nicht mehr ändern kannst

„Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich kann, und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.“ (Unbekannt)

Diesen Spruch hast du sicherlich schon einmal gehört oder gelesen. Vielleicht mag er im ersten Moment nach Resignation klingen, in Wahrheit birgt er jedoch sehr viel Klugheit und Erfahrung in sich.

Auch du hast vielleicht schon von den sogenannten fünf Trauerphasen[1]gehört, die wir Menschen immer wieder durchlaufen, wenn wir Geschehenes bewältigen müssen. Nämlich:

  1. Phase: VERDRÄNGEN
  2. Phase: WUT/ZORN
  3. Phase: (mit dem Schicksal) VERHANDELN
  4. Phase: RESIGNATION/DEPRESSION und nicht zuletzt
  5. Phase: AKZEPTANZ

Das Annehmen und das Friedenschließen mit deiner Vergangenheit können erst dann erfolgen, wenn du alle fünf „Trauer“-Phasen durchlebt hast. Danach bietet sich dir jedoch die wunderbare Gelegenheit, deine Türe zur Vergangenheit endgültig zu schließen und neue Türen in deinem Leben zu öffnen.

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du seit 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle.  

Alle bisherigen Inhalte des Jahres sind selbstverständlich inkludiert und verfügbar. 

[1]Elisabeth Kübler-Ross aus ihrem Bestseller On Death and Dying.

 

Frauenbewusstsein

Hältst du noch an Vergangenem fest?

„Der erste Schritt, um Frieden mit deiner Vergangenheit zu schließen, ist zu erkennen, dass du das noch nicht getan hast.“ (Unbekannt)

Um herauszufinden, ob du wirklich schon Frieden mit deiner Vergangenheit geschlossen hast, stell dir folgende Fragen:

Hast du das Gefühl, …

… dass du etwas Wichtiges in deinem Leben verpasst hast?

… dass du irgendwann auf deinem Lebensweg falsch abgebogen bist?

… dass du etwas verloren oder zurückgelassen hast?

… dass du alte Wut oder Traurigkeit in dir spürst?

… dass alte Schuldgefühle noch immer in dir stecken?

… dass du über Verletzungen nicht hinwegkommst?

… dass dich der Gedanke an gewisse Menschen aus deiner Vergangenheit noch immer ängstigt, wütend oder traurig macht?

Wenn du eine oder mehrere Fragen mit JA beantwortest, dann bist du noch nicht wirklich frei von deiner Vergangenheit. Sie hat noch immer Macht über dich und du steckst in ihr fest.

Deshalb ist es wichtig, dich von ihr zu befreien. Dadurch kannst du die in dir gebundenen Kräfte wieder entfesseln und konstruktiv für deine Gegenwart und Zukunft nutzen!

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Frauenbewusstsein

Lass los und schließe Frieden mit deiner Vergangenheit

„Du wirst nicht durch deine Vergangenheit definiert, doch sie beinhaltet etwas, aus dem du etwas lernen und dich weiterentwickeln kannst.“ (Unbekannt)

Würdest auch du das eine oder andere in deinem Leben gerne ungeschehen machen? Vielleicht eine Entscheidung, eine Handlung oder ein Ereignis? Willkommen im Kreis von uns Frauen, die wir alle die Möglichkeit haben, das Geschehene in der Vergangenheit zu belassen, aber den Lernschritt, der dahinter steckt, konstruktiv in die Gegenwart und Zukunft zu integrieren.

Es zählt sicherlich zu den besonderen Herausforderungen in deinem Leben, die Vergangenheit loszulassen, ohne zu bedauern, ohne dich schuldig oder dich als Opfer zu fühlen.

Doch deine Vergangenheit beinhaltet gleichzeitig wertvolle Lektionen, wenn du bereit bist, sie unter dem richtigen Blickwinkel zu sehen.

Wenn du jedoch an vergangenen Erfahrungen festhältst, kannst du nicht weiter vorankommen. Deshalb ist es wichtig,

  • daran zu arbeiten, um nicht in der Vergangenheit stecken zu bleiben,
  • zu akzeptieren, was sich nicht mehr ändern lässt,
  • zu entdecken, wie du deine Selbstvorwürfe loslassen kannst, bzw.
  • zu lernen, einen tieferen Sinn hinter allem Geschehenen zu erkennen.

Wenn du weniger oft auf die Vergangenheit zurückblickst, kannst du sie allmählich in Frieden ruhen lassen und dadurch mutig und freudig auf das Leben zugehen, das noch vor dir liegt.

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Wenn du mit diesem Thema in Resonanz gehst, einen Lösungsansatz suchst oder lange bestehende Blockaden auflösen möchtest, dann bist du in meinem Conscious Women Circle  genau richtig! Er ist seit 01.01.2019 online. Alle bisherigen Inhalte des Jahres sind selbstverständlich inkludiert und verfügbar. 

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Ich freue mich auf dich!

Herzlichst, Ingrid  

 

 

Frauenbewusstsein

Definiere dich selbst und stehe zu dir!

Die Kraft der Worte ist eine sehr mächtige, denn die Worte, die bereits in deiner Kindheit über dich gesprochen wurden, können dich ein Leben lang begleiten und prägen. Sie stellen sich vielleicht wie mächtige Felsbrocken in den Fluss deines Lebens und hindern dich daran voranzukommen, in deine Kraft und Stärke zu gehen oder dein Potenzial zu entfalten und zu leben.

Viele Frauen, die mir privat oder in meinen Einzelsitzungen begegnen, kämpfen mehr oder weniger oft mit ihrem Selbstwertgefühl, mit ihrer Selbstachtung oder ihrem Selbstwert. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich nicht dazugehöre.

Uns Frauen wird offen oder manchmal auch versteckt vermittelt, dass wir Menschen zweiter Klasse sind. Schauen wir uns doch einmal um, was Frauen alles „nicht dürfen“. Schauen wir uns einmal um, welche Plätze uns die Gesellschaft zuweist, egal, ob in der Wirtschaft, in der Politik oder in der Wissenschaft.

Diese Prägungen sind Jahrhunderte alt, viele davon sogar noch viel älter. Es ist also kein Wunder, dass es schwierig ist, diese Programmierungen zu löschen oder rückgängig zu machen. Doch wer sonst, wenn nicht wir Frauen?

Worte sind machtvoll! Worte definieren, formen und prägen uns ein Leben lang. Wie wichtig ist es deshalb, die positiven von den negativen Stimmen in unserem Kopf unterscheiden zu lernen!

Wie wichtig ist es, dass wir Frauen und Mädchen endlich lernen, wer wir sind und was unser Selbst-Wert ist.

Deshalb: Definiere dich selbst, erkenne, wer du bist – erst dann kannst du dem Kraft und Energie entziehen, was andere über dich denken und wie andere dich definieren. Entziehe dich den Etiketten der Gesellschaft, gib ihnen keine Aufmerksamkeit und erkenne dich selbst. Solange du dazu nicht in der Lage bist, werden es andere an deiner Stelle tun.

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Frühbucherbonus bis 20.12.2018

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Herzlichst, Ingrid  

Frauenbewusstsein

Stell dein Licht nicht unter den Scheffel!

Viele Frauen sehen gut aus und vermitteln nach außen hin ein zufriedenes, glückliches und erfülltes Leben. Dennoch sind sie innerlich schwer verwundet. Sie mögen zwar sehr erfolgreich sein, doch sie verstecken ihre seelischen Verletzungen.

  • Wie geht es dir mit dieser Thematik?
  • Was hat man dir als Mädchen vorgelebt?
  • Fühlst du dich manchmal wertlos?
  • Glaubst du, mit diesem Problem alleine zu sein?

Frauen können intelligent, empathisch, talentiert, gut ausgebildet, finanziell unabhängig, weit gereist, lebenserfahren, krisenerprobt und vieles mehr sein, aber sie erkennen immer noch nicht ihren eigenen Wert.

  • Lieber nehmen sie sich und ihre Fähigkeiten zurück, um andere – Männer wie Frauen – nicht zu überstrahlen oder in ihren Schatten zu stellen.
  • Lieber verzichten sie auf Gehaltsverhandlungen, weil sie unsicher sind, ob ihre Leistung überhaupt so viel wert ist, wie sie denken.
  • Lieber ziehen sie sich in die zweite Reihe zurück, aus Angst, sie könnten den Erwartungen oder Einschätzungen der anderen gar nicht standhalten.

 Ist es nicht an der Zeit, das zu verändern?

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Frauenbewusstsein

Wie du über dich denkst, so denken auch andere über dich!

„Jede Sekunde, die du damit verbringst, an deinem Wert zu zweifeln, jeder Augenblick, in dem du dich selbst kritisierst, ist eine verschwendete Sekunde deines Lebens, ist ein Moment, in dem du leichtfertig mit deinem Leben umgehst.“ (Unbekannt)

Egal, wie jung oder alt wir Frauen sind, welchen Beruf wir ausüben, wie erfolgreich, klug, schön oder finanziell unabhängig wir sind: Die herausforderndsten Eigenschaften jeder Frauengeneration sind die Themen Selbstwert und Wertigkeit.

Dabei geht es darum, dass wir endlich lernen, spüren und begreifen, wie wichtig und unumgänglich es ist, unseren „Wert“ (im Sinne von Selbstwert) zu erkennen, ihn nach außen zu vertreten und ihn zu verteidigen, falls es notwendig ist. Egal, ob im Privatleben oder im Beruf.

Doch unseren Wert zu kennen heißt nicht nur, dass wir wissen, wer wir sind, sondern auch, wer wir nicht sind! Deshalb ist es unbedingt erforderlich, eine innere Bestandsaufnahme zu machen, um herauszufinden, wie wir über uns denken und warum wir so über uns denken. In vielen Fällen werden wir erkennen, dass wir unser Selbstbild von unserer Familie oder von anderen Menschen übernommen haben. Deshalb: Wie du selbst über dich denkst, werden andere über dich denken!

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Frauenbewusstsein

Endlich LOSFAHREN! Saudi Arabiens Frauen dürfen bald selber Auto fahren

Wenn im Juni 2018 die saudi-arabischen Frauen erstmals in der Geschichte selber Autofahren dürfen, dann haben sie diesen Umstand zu einem großen Teil Manal al-Sharif- zu verdanken. Denn sie setzte sich – als Zeichen für die Gleichstellung von Mann und Frau – ans Steuer, filmte sich dabei selbst, stellte das Video auf Youtube und wanderte dafür ins Gefängnis. Nur der Druck der Öffentlichkeit schaffte es, dass sie nach 9 Tagen wieder entlassen wurde.

Manal al-Sharif ist eine der wichtigsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte in der islamischen Welt. Sie studierte in den USA und lebt heute mit ihrem zweiten Ehemann in Australien. Die Tatsache, dass sie ihren Sohn aus erster Ehe in Saudi Arabien beim Ex-Mann zurücklassen musste, war der Preis dafür, den sie für ihr Aufbegehren zahlen musste. Wie sie in einem Interview mit Markus Lanz erzählte, wird sie demnächst nach langer Zeit wieder nach Saudi Arabien einreisen können und ihren dort lebenden Sohn wieder sehen. In der Zwischenzeit bekam sie mit ihrem zweiten Mann ein weiteres Kind, das sie auf die Reise mitnehmen wird, damit sich die beiden Halbbrüder erstmals in ihrem Leben kennenlernen können.

In ihrem Buch LOSFAHREN erzählt Manal al-Sharif ihre bewegende und hochinteressante Geschichte (Quelle: secession-verlag):

Manal al Sahrifs aufregende und offene erzählte Lebensgeschichte ist beides, ein Dokument der Unterdrückung und der Befreiung. Als letztes Land der Erde verbietet Saudi-Arabien  den Frauen das Autofahren. Ein Gesetz gibt es nicht, nicht einmal eine religiöse Begründung. Es ist eine Frage der Macht in einer Gesellschaft, in der Frauen weitgehend rechtlos sind und für alle wichtigen Lebensentscheidungen einen männlichen Vormund brauchen, gleichgültig, ob es der Ehemann, der Vater oder der kleine Bruder ist.

Manal al-Sharif hat dieses Vormundschaftssystem und damit die Männer herausgefordert: Die Computerexpertin war es leid, ihren Bruder fragen zu müssen, wenn sie in ihrem eigenen Wagen zu einem Geschäftstermin gefahren werden wollte. Sie setzte sich selbst ans Steuer, ließ sich dabei filmen und stellte dieses Dokument des zivilen Ungehorsams ins Internet. Neun Tage saß sie dafür im Gefängnis. Und es wären wahrscheinlich viele mehr gewesen, wenn nicht ein weltweiter Proteststurm sie befreit hätte. Losfahren erzählt aus erster Hand von diesem Aufstand im Auto, mit dem Manal al-Sharif eine Frauenbewegung in Gang setzte, die den Gralshütern des Patriarchats im Königreich immer mehr zu schaffen macht.

Aber ist viel mehr als das. Selten gab ein Buch so tiefe Einblicke in den streng geregelten Alltag einer saudischen Familie. Offen und eindringlich schildert Manal al-Sharif ihre Kindheit und Jugend, in der sie auf dem Weg war, eine vom Salasfismus beeinflusste radikale Muslima zu werden, die das Elternhaus von »unreiner« Musik säuberte und sogar die Musik-Kassetten ihres Bruders im Ofen einschmolz. Die Helden dieser Generation waren die islamistischen Extremisten wie Osama bin-Laden, die Vorläufergeneration des heutigen Terrors, die den nach ihrem Verständnis zu liberalen Staat auf ihre Weise herausforderten. Am eigenen Leib erlebt Manal al-Sharif die Widersprüchlichkeit des in wenigen Jahrzehnten zu immensem Reichtum gelangten Landes. Trotz bester Schulnoten wurde sie zu Hause immer wieder verprügelt, sie wurde als kleines Mädchen beschnitten, sie musste um ihren Platz an der Uni kämpfen, wo sie getrennt von männlichen Kommilitonen unterrichtet wurde, und als sie bei der staatlichen Ölfirma Aramco gemeinsam mit Männern in einem Büro arbeitete, wurde sie als Flittchen beschimpft. Nach ihrem öffentlichen Protest gegen die Unterdrückung von Frauen musste Manal al-Sharif ihre Stelle wegen endloser Anfeindungen aufgeben und ins benachbarte Dubai auswandern. Mit ihrem fortgesetzten Engagement für Menschenrechte will sie den Frauen ihres Heimatlandes Mut machen, für ihre Selbstbestimmung zu kämpfen: »Ich glaube, dass Kinder nicht frei sein können, wenn ihre Mütter nicht frei sind, Eltern können nicht frei sein, wenn ihre Töchter es nicht sind, Ehemänner können nicht frei sein, wenn ihre Ehefrauen es nicht sind, die Gesellschaft ist nichts wert, wenn Frauen nichts wert sind. Wir kämpfen nicht darum, Auto zu fahren, wir kämpfen darum, unser Schicksal in die Hand nehmen zu können.«  Hier ist ein Interview mit Manal al-Sharif zu ihrem Buch.

Foto: http://www.abc.net.au

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Selbstfindung mal anders. Sechs abenteuerliche Anregungen

Hier kommt ein toller Artikel von Melanie, den ich gerne mit dir teilen möchte:

Beinahe ein Jahrzehnt suchte ich, wie der Mönch in einer alten buddhistischen Geschichte, nach dem großen Meister, der mir verraten würde, wie man sich selbst endgültig findet und dadurch das größte Lebensglück erreicht. Vor knapp vier Jahren begegnete ich dann meinem persönlichen Meister. Der Leiter des Lehrgangs zum Mentaltrainer erschien mir dafür qualifiziert.

Behutsam tastete ich mich mit Fragen an ihn heran. Als er mir nach einer längeren Unterhaltung verriet, dass er noch immer auf dem Weg ist und diesen jeden Tag aufs Neue neugierig und achtsam beschreitet, spiegelte sich die Enttäuschung in meinen Gesichtszügen unübersehbar wieder. Der Meister wusste meinen Ausdruck sofort zu deuten und sagte: „Was hattest du gedacht? Dass ich, bloß weil ich mich seit 30 Jahren mit der Welt der Gedanken und Gefühle beschäftige, wüsste, wie man die Reise zu sich selbst beschleunigt?“

Selbstfindung – Gibt es ein Ziel?

Und so kam ich zu folgender Erkenntnis: Den Weg der Selbstfindung kann man zwar beschreiten und bewusst wählen, aber ein Ziel, wie bei einem Sportevent gibt es dabei nicht. Für die Reise der Selbstfindung gibt es kein passenderes Zitat als: Der WEG ist das ZIEL. Und ergänzend: Mach dich dennoch auf die Reise, denn es gibt kein schöneres Abenteuer im Leben als dich selbst jeden Tag neu zu entdecken.

Die mutigste Reise deines Leben – die Reise zu dir selbst!

Im heutigen Beitrag möchte ich dich nicht dazu anleiten, wie du mit der Selbstfindung beginnst, denn ich bin überzeugt davon, dass du dich schon längst auf der Reise befindest. Anstatt dessen möchte ich dir einige der wichtigsten Haltestellen auf dieser Reise vorstellen damit du entscheiden kannst, welche Etappen du noch vertiefen oder welche Stationen du erneut besuchen und erforschen möchtest.

1_ Lerne dich selbst kennen! Wer weiß, vielleicht verliebst du dich ja

Wenn wir auf Partnersuche sind, nehmen wir uns aktiv Zeit dafür unser Gegenüber kennen zu lernen. Verlieben wir uns schließlich, so nehmen wir uns bewusst noch mehr Zeit, um den neuen Menschen in unserem Leben, all seine Facetten, seine Wünsche, seine Macken und Sonnenseiten sowie seine Gedanken- und Gefühlswelt besser kennen zu lernen. Manchmal blockieren wir ganze Tage oder Wochenenden dafür, um mit unserem neuen Partner Zeit zu verbringen.

Wie viel Zeit hingegen nimmst du dir für dich selbst? Dafür, dich besser kennen zu lernen? Wie oft schenkst du dir deine ungeteilte Aufmerksamkeit anstatt durch Erledigungen, Treffen mit Freunden oder dem Fernsehprogramm vor deiner eigenen Gedanken und Gefühlen zu flüchten? Ohne das Interesse an uns selbst kommt der Weg der Selbstfindung ins Stocken.

Praxis-Tipps:

  • Deshalb, nimm dir bewusst mindestens einmal Mal pro Monat Zeit für ein Rendezvous mit dir selbst.
  • Wähle einige der Reflexionsfragen, die in diesem Beitrag noch folgen, aus und mache es dir mit dir selbst gemütlich.
  • Weitere Ideen, wie du dir selbst achtsame Zeit schenkst, findest du hier: Selbstfürsorge, Keine Zeit, dann nimm dir eine Auszeit

2_Übernimm die volle Verantwortung

Du bestimmst, du regierst! Ungefähr so wie ein Politiker. Du musst dich demnach auch an gewissen Gegebenheiten orientieren, Vorschriften einhalten und die Meinung deiner Mitmenschen bedenken. Aber du hast die oberste Macht. Du bist verantwortlich für deine Lebensgestaltung. Nimm diese Verantwortung zu 100 Prozent an.

3_ Womit, worüber identifizierst du dich?

Die Frage nach dem – wer bin ich eigentlich – geht mit der Bewusstwerdung deiner Identität einher. Zum einen ist es wichtig, zu wissen, was du dir wirklich, unabhängig von der Meinung anderer wünscht. Und zum anderen ist es auch hilfreich dir deiner Identität in der Gesellschaft bewusst zu werden. Das heißt zu erfahren, wie dich andere wahrnehmen, und aus welchen Identitätsquellen du deine Lebensrollen beziehst.

Folgende Fragen können dich bei der Bewusstwerdung unterstützen

  • Welche Rollen nehme ich in meinem Leben ein? (Unternehmerin, Mutter, Tochter, Freundin, Partnerin, Familienmanagerin…)
  • Welche dieser Rollen möchte ich bewusst behalten, welche ablegen oder verändern?
  • Mit wem oder womit identifiziere ich mich? (z.B. Job, Familie, Freunde, meinem Erfolg, meinem beruflichen Status, meinen Ausbildungen, meinen Leistungen, meinem Zuhause, meiner Stadt etc.)

4_ Finde deine Talente – deine Leidenschaft – deine Lebensfreudequellen

Wusstest du, dass Menschen, die in ihrem Beruf oder in ihrem Tun einen tieferen Sinn erkennen, überdurchschnittlich glücklich sind? Hast du diesen Sinn, deine Leidenschaft oder dein absolutes Talent schon entdeckt? Möchtest du es noch weiter erforschen? Die anschließenden Fragen können dir interessante Antworten liefern:

  • Was bereitet mir wirklich Freude? Worin bin ich besonders gut?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit, weil ich vollkommen darin aufgehe?
  • Was habe ich bereits in meiner Kindheit besonders gerne getan?
  • Welchen Berufswunsch hatte ich in meiner Jugend?
  • Was würde ich tun, wenn meine Existenz gesichert wäre?
  • Wie kann ich die Antworten auf meine Fragen nutzen und Schritt für Schritt in mein Leben integrieren?

5_ Deine Vision

Immer mehr Menschen suchen gerade zu panisch nach ihrem Lebensplan. Genau dazu möchte ich nicht anregen. Denn eine Lebensvision entsteht nicht von heute auf morgen. Und schon gar nicht unter Druck oder aus angestrengtem Wollen heraus. Nein, sie ergibt sich, wenn man voller Leichtigkeit und Zuversicht in die Zukunft blickt und jenen Dingen treu bleibt, die einem gut tun. Dennoch können angeleitete Übungen, wie beispielsweise die anschließende, dabei helfen der Idee des eigenen Lebensplan näher zu kommen.

Stell dir vor: Du bist am Ende deines Lebens angekommen. Der Moment der Erkenntnis rückt näher, dein Leben zieht wie ein Film an dir vorbei. Es ist der Tag des jüngsten Gerichtes und du selbst bist der Richter:

  • Was bedauerst du? Was hast du versäumt?
  • Was hast du falsch gemacht? Was würdest du du anders machen?
  • Was würdest du wiederholen? Was öfter machen?
  • Womit oder mit wem würdest du mehr Zeit verbringen?
  • Was würdest du verzeihen?
  • Was würdest du wirklich wollen?

Und dann erinnere dich daran: Du hast jetzt die Chance deinen Lebensplan zu gestalten.

5_ Liebe dich selbst

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben! Mach es dir zur Aufgabe zur Liebe deines Lebens zu werden

Die Autorin dieses Artikels, Melanie Pignitter, ist diplomierte Mental- und Kommunikationstrainerin. Medial bekannt wurde sie durch ihren außergewöhnlich positiven Umgang mit ihrer Krankheit, sowie durch ihren Lebensfreude-Blog: www.honigperlen.at

Frauenbewusstsein

Wer sind die neuen Männer oder: Haben die harten Kerle ausgedient?

Der moderne Mann ist ein Glückfall für unsere Gesellschaft, heißt es. Denn das Rollenmodell des „echten, harten Kerls“ hat ausgedient. Was sagt der Soziologe Klaus Hurrelmann dazu, Professor an der Hertie School of Governance, der das Buch „Die heimlichen Revolutionäre: Wie die Generation Y unsere Welt verändert“ geschrieben hat?

Es geht um die ab 1980 Geborenen, die schon mit dem Internet aufgewachsen sind. Sie wurden mit Wirtschaftskrisen, Terroranschlägen, Umweltkatastrophen und politischen Umbrüchen groß und mussten sehr früh lernen, dass nichts mehr sicher ist – und dass trotzdem irgendwie alles weitergeht.

Wie sich das Rollenbild verändert

Zum ersten Mal in der Geschichte lösen sich die (jüngeren) Männer vom traditionellen Rollenbild des Mannes und damit vom Druck, immer stark sein und sich wie Machos verhalten zu müssen. Denn sie haben erkannt, dass sie vom alten, traditionellen Rollenbild total blockiert werden und sie mit ihrem neuen Verständnis, das sie von sich selber haben, besser ihr wahres Selbst ausdrücken und leben können.

Familienplanung

Viele Männer wünschen sich Kinder, aber später als ihre Eltern oder Großeltern. Sie prüfen die Umstände kritisch, bevor sie eine Familie gründen. Deshalb ist es ihnen wichtig, dass die Partnerschaft, das Einkommen oder die Wohnsituation passen müssen, bevor sie ‚ja’ zu eigenen Kindern sagen.

Job contra Familie?

Immer mehr Männer stecken freiwillig im Job zurück, um Zeit mit ihrer Partnerin und ihren Kinder zu verbringen. Sie wollen sich aktiv in die Kindererziehung einbringen, viele von ihnen haben Lust am Kochen entwickelt und entlasten auch im Haushalt ihre Frauen.

Kinder und Karriere

Während Frauen in den letzten Jahrzehnten „gelernt“ haben, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, konnten sich die meisten Männer voll auf ihren Job konzentrieren. Denn meist hielten ihnen ihre Frauen den Rücken frei. Doch für viele Männer wird es immer selbstverständlicher, Kinder und Karriere miteinander zu verbinden. Einige von ihnen verzichten zugunsten von Family Time dafür auf eine Karriere oder auf ein höheres Einkommen.

Neue Werte

Die Generation Y hat eine große Sehnsucht nach Sicherheit, Ordnung, Fleiß und Verlässlichkeit. Gleichzeitig will man sich selbst verwirklichen, das Leben genießen oder kreativ sein. Viele der neuen Männer sind aber immer noch sehr leistungsorientiert und diszipliniert.

Materieller Wohlstand

Materieller Wohlstand bedeutet der Generation Y längst nicht mehr so viel wie noch ihren Eltern und Großeltern. Natürlich strebt sie nach Sicherheit, gibt aber mehr Geld für Fitness, gesunde Ernährung, Reisen oder besondere Erlebnisse aus. Das heißt, sie investiert mehr in ihr Wohlbefinden als in materielle Güter.

Politikverdrossenheit

Die typische Generation Y hat eine sehr realistische Sicht auf die Welt, ist aber weniger an herkömmlicher Politik interessiert. Lieber wird sie in sozialen und anderen Netzwerken aktiv, als in der Politik. Doch sie vermittelt ihre Werte, steht dazu und lebt auch danach.

Der neue Mann

Er ist gerade dabei zu definieren, was ein gutes Leben für ihn bedeutet. Auf jeden Fall bekommt die Kombination aus Wohlstand, Quality Time für Familie und Freunde, Bildung, Gesundheit, gute Jobbedingungen und eine intakte Umwelt eine immer größere Bedeutung. Noch sind es einzelne Männer, die dem neuen Bild entsprechen, doch es werden immer mehr. Dann werden sie mit ihren Vorstellungen und Idealen – gemeinsam mit ihren Partnerinnen – eine neue Welt gestalten. Wir werden es erleben!

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Warum du eine Löffelliste erstellen solltest

Weißt du, was eine Löffelliste ist? Ich wusste es bis vor kurzem auch nicht, aber ich finde sie ganz toll! Denn …

„…eine Löffelliste ist jene Liste, auf die du all deine Wünsche und Vorhaben aufschreibst, die du noch in die Tat umsetzen möchtest, bevor du den Löffel abgibst.“ Klingt nicht sehr romantisch, zumindest nicht der letzte Teil des Satzes…

Naja, vielleicht hast du noch so einiges in deinem Leben vor, vielleicht richtest du es gerade neu aus, vielleicht hast du gerade eine Trennung oder eine sonstige heftige Veränderung hinter dir, vielleicht ziehen die Kinder demnächst aus, vielleicht hast du etwas geerbt oder vielleicht schaust du mal endlich mehr auf dich selbst.

Wie so eine Löffelliste (engl.: bucketlist) aussehen könnte? Ganz ehrlich, mir fällt es gerade schwer, eine zu erstellen, aber hier ist mal der Anfang (die Listen mancher Menschen umfassen bis zu 100 Aufzählungen):

  • Ein paar Monate in der Toskana leben
  • Ein paar Monate in Südfrankreich leben
  • Ein soziales Frauenprojekt planen und in die Tat umsetzen
  • Endlich meine geplante Podcast-Reihe starten
  • Ein internationales Online-Projekt starten
  • usw.

Warum eine Löffelliste so wichtig sein kann? Sie motiviert uns, an unsere Wünsche und Träume zu glauben. Sie trägt uns durch die schwierigen Abschnitte unseres Lebens. Sie bringt uns dazu, uns weiter zu entwickeln und innere bzw. äußere Hürden zu überwinden. Sie hilft uns, das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu lernen und noch vieles mehr.

Falls du Lust auf eine Löffelliste bekommen hast, dann setz dich einfach hin und schreib alles auf, was dir dazu einfällt, egal wie realistisch oder unrealistisch, wie wichtig oder unwichtig dir deine Wünsche erscheinen mögen. Schreib sie einfach auf!

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