Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Saint Germain

Wie sich Egoismus mit Selbstliebe vertragen kann

Nicht immer fällt es leicht, den Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe zu erkennen. Deshalb habe ich wieder einmal „oben“ nachgefragt und folgende Erklärung vom Aufgestiegenen Meister Saint Germain erhalten, die ich gerne mit euch teilen möchte:

„Es spricht für euch, dass ihr euch Gedanken zum Thema Egoismus macht. Denn ihr Menschen habt ja oft von anderen gehört, dass Egoismus eher schlecht und verwerflich sei. Doch grundsätzlich ist er das nicht! Euer sogenannter Egoismus ist Teil des Menschseins, ohne ihn könntet ihr nicht überleben.

Menschlicher Egoismus wird von der spirituellen Welt ganz anders betrachtet, als ihr das tut, und natürlich von ihr auch nicht beurteilt.  Aber wozu braucht es überhaupt Egoismus? Meine Antwort darauf: um bestimmte Lernerfahrungen zu machen. Vergesst nicht, ihr seid spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper. Ihr seid hier auf der Erde, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Dabei durchlauft ihr viele verschiedene irdische Leben, um zu lernen und zu wachsen. Manchmal seid ihr stark, manchmal schwach, manchmal großherzig, manchmal geizig, manchmal sehr spirituell, und manchmal führt ihr noch ein sehr unbewusstes Leben.

Dort, wo ihr ursprünglich hergekommen seid, existiert nur reine Liebe. Deshalb habt ihr euch auf einer höheren Ebene etwas kreiert, das ihr hierher ins irdische Leben mitgenommen habt, damit ihr geschützt seid und überleben könnt. Denn in eurer Welt mangelt es an Liebe. Und euer menschlicher Egoismus hilft euch zu erkennen, wann es erforderlich ist, euch abzugrenzen oder in welchen Situationen ihr unbedingt auf euch selbst zu achten habt, um euch nicht von anderen verletzen zu lassen.

Euer Ego wird vom Verstand gelenkt, die Selbstliebe aber kommt aus der Gefühlsebene. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn es braucht beides im menschlichen Leben. Wo aber sollte nun die Grenze verlaufen? Ist es nicht so, dass Egoismus die Grenzen anderer verletzt, aber Selbstliebe ebenso die Grenzen anderer überschreiten kann?

Es kommt immer darauf an, wie ihr euren Egoismus lebt – aber auch, wie ihr die Selbstliebe lebt. Denn beides kann sehr „egoistisch“ und selbstbezogen sein.

Beides kann jedoch auch sehr konstruktiv gelebt werden. Egoismus ist veränderbar, sodass er dann eine ganz andere Energiequalität erhalten kann. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass ihr nicht gegen euren Egoismus ankämpft, sondern ihn transformiert und  entsprechend eurer Bewusstseinsentwicklung in euch integriert. Er wird euch dienen, so lange ihr Mensch seid. Im Idealfall wird sich euer transformiertes Ego immer weiter der Selbstliebe annähern, auch wenn ihr euch das vielleicht im Augenblick noch gar nicht vorstellen könnt. Aber so ist es und so sei es! Seid gegrüßt, ich bin Saint Germain!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Birnenkuchen mit Lavendel

Ihr habt es sicherlich schon selbst erlebt: Sobald man sich für ein bestimmtes Thema zu interessieren beginnt, taucht es plötzlich im Außen immer wieder auf. Gestern stolperte ich in einem Geschäft über Bücher zum Thema „Hochsensibilität“ – und war davon sofort fasziniert, als ich nur die ersten Seiten durchblätterte. Klar, dass ich mir gleich ein paar davon mitgenommen habe. Denn irgendwie gehe ich damit sehr stark in Resonanz, obwohl ich mich selber nicht als hochsensibel bezeichnen würde.

Heute verbrachte ich einen sehr entspannten Sonntagnachmittag mit meiner lieben Freundin Doris, die bereits von klein auf hochsensibel war und sich diese Gabe bis ins Erwachsenenalter bewahren konnte. Sie sieht, spürt, hört und „weiß“ weit mehr, als die meisten Menschen, die ich kenne.

Hochsensibilität ist eine Gabe und Herausforderung zugleich, denn es ist für diese Menschen nicht immer einfach, mit solch extrem feinen Antennen und stark ausgeprägten medialen Fähigkeiten durchs Leben zu gehen. Was ich nicht wusste: Rund 10 – 20 % der Bevölkerung gelten als hochsensibel.

Am Abend entschlossen Doris und ich noch ganz spontan, den Tag im Kino ausklingen zu lassen. Und wir staunten nicht schlecht: Der mit sehr viel Feingefühl gedrehte Film „Birnenkuchen mit Lavendel“, dessen Inhalt wir vorher nicht kannten,  zeigte die Geschichte eines hochsensiblen und gleichzeitig hochintelligenten Mannes samt den Herausforderungen, die sein Leben mit sich brachte. Der Film, in der wunscherschönen Landschaft der Provence gedreht, gibt auf sehr einfühlsame Art und Weise tiefe Einblicke in die Seele eines ungewöhnlichen jungen Menschen.

Mich hat das Thema Hochsensibilität jetzt wirklich gepackt und ich werde weiter dranbleiben, das steht fest. Denn ich bin überzeugt davon, dass es künftig immer mehr Erwachsene – und natürlich auch Kinder – geben wird, die diese besonderen Eigenschaften mit ins Leben bringen. Meine spirituellen Werkzeuge könnten dabei für manche von ihnen eine wundervolle Begleitung und Unterstützung sein.

www.IngridAuer.com

Gedankensplitter

Alles neu macht der … Saturn

Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht. In meinem Leben jedenfalls tut sich einiges! Freund Saturn, den ich immer mit sehr großem Respekt und aus möglichst sicherer Entfernung betrachtet habe, schrammt gerade mit großer Intensität durch mein Leben. Aus astrologischer Sicht betrachtet ist er ja dafür bekannt, dass er alte Strukturen in Frage stellt – und wenn sie nichts mehr taugen – gleich mit der Abrissbirne kommt.

Naja, so schlimm ist es nun doch wieder nicht, denn er hat ja bekanntermaßen auch seine positiven und konstruktiven Seiten. Denn in meinem Fall bringt er unentdeckte Ressourcen ans Tageslicht, die bisher tief in mir geschlummert haben. Ich darf gerade neue Seiten, Qualitäten und Fähigkeiten in mir entdecken – die Zeit ist einfach reif dafür.

Und weil plötzlich so viel Neues vor mir liegt, sortiere ich – ganz untypisch Skorpionfrau – alles schön fein säuberlich, betrachte es von allen Seiten sehr genau und füge es dann zu einem großen Ganzen zusammen. Der Fokus liegt natürlich wieder bei meinem Lebensauftrag und die Informationen aus der geistigen Welt dazu lauten: „Zeige den Menschen noch klarer als bisher, dass du spirituelle Botschafterin und Wegbegleiterin bist!“ Dazu wirst du von mir in den nächsten Monaten sicherlich noch hören und lesen, denn ich freue mich darauf!

Gedankensplitter

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Nikodemus

„Seid gegrüßt, ich bin Nikodemus! In eurer Konsumgesellschaft wird sehr häufig über Bedürfnisse gesprochen. Meist geht es darum, materielle Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Das ist auch in Ordnung so, aber es sind nicht die einzigen Bedürfnisse, auf die ihr achten solltet. Genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – sind eure emotionalen Bedürfnisse. Denn jeder von euch hat den Wunsch nach Nähe und Zuneigung, nach Liebe und Verständnis. Da diese Bedürfnisse von euch oft nicht beachtet oder sogar verdrängt werden, versucht ihr, eine Ersatzebene dafür zu finden, um sie auf andere Weise zum Ausdruck zu bringen.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass ihr über eure Bedürfnisse nach Zuwendung, Bestätigung, Aufmerksamkeit oder Anerkennung nicht sprecht, sondern diese über (oft sogar unbewusste oder uneingestandene) Machtspielchen, übertriebene Selbstdarstellung, Ellenbogen-Taktik oder ähnliche Verhaltensweisen zu kompensieren versucht.

Dabei wäre es so einfach, über eure Bedürfnisse zu sprechen, indem ihr beispielsweise sagt: ‚Ich brauche deine Nähe’ oder ‚Bitte hilf mir’ oder ‚Ich brauche mehr Abstand’ oder ‚Damit bin ich überfordert’. Nein, ihr versucht es über die indirekte Schiene. In der Hoffnung, dass euch die anderen verstehen, setzt ihr Zeichen, anstatt eure Bedürfnisse klar auszusprechen. Doch diese Signale werden oft missverstanden, übersehen oder falsch interpretiert. Dann fühlt ihr euch nicht ernstgenommen, nicht akzeptiert oder nicht respektiert. Und damit dreht ihr euch im Kreis.

Manche von euch empfinden es als Schwäche, über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Sie scheuen sich davor, andere um etwas zu bitten oder einzugestehen, dass es ihnen nicht gut geht. Andere wiederum vergreifen sich im Ton, wenn sie über ihre Bedürfnisse reden – und dann werden ihre Worte als Befehle oder Übergriffe aufgefasst.

Bedürfnislosigkeit wurde über viele Jahrhunderte, wenn nicht sogar noch länger, zu einer Tugend hochstilisiert, Anspruchslosigkeit wurde wertgeschätzt. Das ist eine falsch interpretierte Form von Bescheidenheit, die niemandem nützt, sondern nur frustriert oder unglücklich macht. Der Mensch ist nicht in diese Welt gekommen, um in Armut zu leben – außer er hat sich das definitiv in diesem Leben als Lernaufgabe vorgenommen –, sondern um Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu erfahren. Wohlstand und Fülle sind eine weiterentwickelte Form davon, die natürlich auch gelebt werden darf. Doch das ist eine andere Geschichte.

Meine Aufgabe ist es, euch dabei zu helfen, eure Bedürfnisse äußern zu lernen und zu ihnen zu stehen, auch wenn es anfangs für euch vielleicht ungewohnt oder unbequem ist. Ich bin an eurer Seite! Seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Hinfallen – Aufstehen – Krone Richten – Weitergehen

Angelina Jolie und Brad Pitt haben es erst vor kurzem erlebt. Ich leider auch. Und du vielleicht auch? Die Rede ist vom Scheitern eines Herzensprojekts.

Das Promipaar Jolie-Pitt hat sich einen Traum erfüllt, der überraschenderweise vom Misserfolg überschattet ist. Als Produzenten des romantischen Dramas „By the Sea“ mussten sie eine große Schlappe hinnehmen, mit der niemand gerechnet hat. Dabei geht es nicht einmal um den finanziellen Verlust, den die beiden als eines der reichsten Schauspieler-Paare sicher locker wegstecken können (der Film hat angeblich $10 Mio. Produktionskosten verschlungen und bis jetzt nur etwa $ 1.5 Mio eingebracht), sondern um das Scheitern einer Vision, eines Lebenstraumes.

Auch mein Herzensprojekt „Punto der Luz“ in Mallorca ist vor einigen Jahren gescheitert. Mein Traum und meine Vision waren es, ein spirituelles Zentrum im Herzen von Palma aufzubauen und suchenden Menschen eine Art spirituelle Heimat zu bieten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und zu Meditationsabenden kommen können, Einzelsitzungen in Anspruch nehmen, mehr über spirituelle Schwangerschaftsbegleitung erfahren, ein Verständnis für die Kinder der Neuen Zeit entwickeln und unser spirituelles Pädagogikkonzept entdecken können etc. Übrig blieben ein fettes Minus am Konto und eine große Enttäuschung.

Wenn Herzensprojekte scheitern, dann tut das besonders weh. Denn dafür ist man über seinen eigenen Schatten gesprungen und dem Ruf seiner Seele gefolgt, obwohl es nie eine Garantie gibt, dass Herzensprojekte auch erfolgreich sind. Man investiert ja nicht nur sein Geld, sondern auch jede Menge an Zeit und Energie und Liebe… und dann…? Natürlich fragte ich mich, woran es wohl gelegen sein mag: An der damals beginnenden Wirtschaftskrise, die auf Mallorca besonders starke Auswirkungen zeigte – also am falschen Zeitpunkt? An der mangelnden Offenheit der Mallorquiner für spirituelle Themen – also am falschen Ort? Am falschen Konzept? An Naivität… ??? Meine Engel habe ich nie um eine Antwort gefragt, ich wollte alleine damit fertig werden.

Ich habe es in der Zwischenzeit aufgegeben, darüber nachzudenken, obwohl mich die Geschichte lange Zeit schmerzte. Denn es war eine jener Visionen, die mir ganz besonders am Herzen lag. Aber vielleicht war es einfach nur wichtig, die Energie der Engel, meiner Engelsymbole und Engelessenzen nach Mallorca (und von dort aus weiter nach Spanien und Mittel- und Südamerika) zu bringen, wunderbare Menschen – die auch heute noch meine Freunde und Wegbegleiter sind – kennenzulernen… was auch immer. Nicht immer bekommen wir logisch nachvollziehbare Antworten auf unsere Fragen.

Wichtig ist, dass wir nach dem Scheitern und Hinfallen wieder aufstehen und nicht liegen bleiben. Dass wir akzeptieren, was zu akzeptieren ist. Dass wir lernen, was zu lernen. Dass wir bereit sind, trotzdem neue Visionen zuzulassen und den Mut zu haben, sie in die Tat umzusetzen.

Ich bin noch immer dabei, mein Krönchen vom Staub zu befreien und mir wieder auf den Kopf zu setzen. Das braucht zwar eine ganze Weile, aber es wird!

PS: Während ich meinen Blog schreibe, erfahre ich gerade, dass auch der prominente Arzt und Buchautor Dr. Rüdiger Dahlke mit seinem Herzensprojekt, einem Gesundheitszentrum in Österreich, gescheitert sein soll. Naja, dann bin ich wenigstens in guter Gesellschaft 😉

Bildquelle © Shirta.de

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