Nur die Liebe heilt dein Inneres Kind

Kennst du dieses Gefühl, wenn die Liebe zu dir selbst plötzlich wackelt. Vielleicht ist es nur ein Satz, der dich trifft, ein Blick in den Spiegel, der dich strenger werden lässt, als du es eigentlich möchtest, oder ein Moment, in dem du dich innerlich klein fühlst, obwohl du im Alltag längst vieles meisterst. Manchmal wirkt es, als würdest du dich von der Person entfernen, die du einmal warst, von einem weicheren, offeneren Teil in dir. Diese Distanz ist schwer zu erklären, und doch liegt sie wie ein Schatten über deinen Gedanken.

Warum fällt es so schwer, Selbstliebe wiederzufinden

Oft sind es alte Glaubenssätze, die sich melden, ohne dass du sie bewusst eingeladen hast. Eine Stimme in dir flüstert: Ich bin nicht genug, oder: Ich müsste längst weiter sein. Solche inneren Sätze wirken leise und dauerhaft. Sie nehmen dir die Wärme im Blick auf dich selbst, und sie lassen dich vergessen, wie viel du bereits trägst und wie viel du bereits gelernt hast.

Ein weiterer Grund liegt in den frühen Prägungen. Erfahrungen aus der Kindheit, in denen du dich nicht gesehen, nicht verstanden oder nicht wertgeschätzt gefühlt hast, können tiefer wirken, als es dir heute bewusst ist. Genau dort lebt dein Inneres Kind. Es ist jener verletzliche, ehrliche Teil in dir, der damals nicht alles einordnen konnte, und der vielleicht bis heute darauf wartet, dass jemand freundlich bleibt, wenn es schwierig wird.

Und dann gibt es die Gewohnheit, dich selbst zu kritisieren. Du redest dich klein, du stellst dich zurück, du verlangst zu viel von dir. Manchmal ist es nicht schön, aber vertraut. Diese Vertrautheit hält dich in einer Haltung, die eher streng als liebevoll ist. Dabei bräuchte dein Inneres Kind etwas anderes, nämlich Worte, die nicht belasten, sondern beruhigen, und einen Blick, der nicht bewertet, sondern dich annimmt, so wie du bist.

Typische Situationen, in denen das vernachlässigte Innere Kind spürbar wird

Du fühlst dich nicht gesehen oder nicht gehört und glaubst, dass deine Gefühle nicht zählen. Du stehst vor einer Herausforderung und hörst innerlich sofort, dass du es nicht schaffen wirst. Du vermeidest es, dir Zeit für dich selbst zu nehmen, weil du dich nicht wichtig genug fühlst. Solche Momente sind keine endgültigen Urteile über deinen Wert. Sie sind Hinweise, dass etwas in dir nach Nähe und Verständnis sucht.

Wenn du beginnst, diese Situationen ernst zu nehmen, ohne dich dafür zu verurteilen, entsteht ein neuer Raum. Ein Raum, in dem dein Inneres Kind wieder atmen kann. Denn genau dort beginnt Heilung, nicht durch Druck, sondern durch Liebe.

Dein Thema aus einer höheren Sicht

Aus einer höheren Perspektive ist mangelnde Selbstliebe eine Einladung, tiefer in dich zu schauen. Sie zeigt dir, wo in deinem Inneren noch etwas nach Zuwendung ruft. Wenn du dich selbst am meisten hinterfragst, sind das oft genau die Momente, in denen du dir selbst am meisten Liebe schenken darfst.

Selbstliebe bedeutet nicht, immer stark zu sein oder alles im Griff zu haben. Aus höherer Sicht bedeutet sie, mitfühlend auf deine Wunden zu schauen, ohne sie wegzudrücken. Es geht darum, das, was in dir schmerzt, nicht länger nur mit dir auszumachen. Dein Inneres Kind braucht keine perfekten Antworten. Es braucht Präsenz, Geduld und eine liebevolle Haltung dir selbst gegenüber.

Vielleicht kennst du die Frage: Warum fällt es mir so schwer, mich selbst zu lieben? Aus höherer Sicht kann daraus ein sanfter Impuls werden: Was brauche ich jetzt, um mich sicher zu fühlen. Was würde meinem Inneren Kind zeigen, dass es heute nicht mehr alleine ist. Jede Unsicherheit ist wie ein Schatten, der heller wird, sobald du ihm Zuwendung gibst.

Was dir helfen kann

Nimm dir bewusst Zeit für dich. Nicht erst, wenn alles erledigt ist, sondern als Zeichen, dass du wichtig bist. Ein ruhiger Moment am Tag kann schon reichen, um wieder in Kontakt zu kommen. Du musst dabei nichts tun. Es genügt, da zu sein und achtsam zu bleiben, auch wenn du innerlich gerade unsicher bist.

Wenn du magst, kannst du dir angewöhnen, innerlich einen Satz zu sprechen, der wie eine liebevolle Hand auf der Schulter wirkt, zum Beispiel: Ich nehme dich wahr, und du bist nicht allein. Solche einfachen Sätze verändern etwas, weil sie deinem Inneren Kind geben, was ihm früher oft gefehlt hat.

Spirituelle Begleitung durch Erzengel Chamuel

Auf spiritueller Ebene wird Erzengel Chamuel als Begleiter für Liebe, Selbstliebe und Herzensheilung wahrgenommen. Viele Menschen verbinden seine Energie mit Wärme, Sanftheit und einer klaren Erinnerung an den eigenen Wert. Chamuel unterstützt dich dabei, nicht gegen dich zu kämpfen, sondern dich wieder Schritt für Schritt anzunehmen.

Chamuel erinnert dich daran, dass Liebe nicht verdient werden muss. Sie ist eine Kraft, die in dir angelegt ist. Wenn dein Inneres Kind sich meldet, geht es nicht darum, es zu korrigieren, sondern es zu verstehen. Diese liebevolle Haltung ist oft der Anfang von echter Veränderung. Nicht laut und nicht dramatisch, sondern still und verlässlich.

Und manchmal ist genau das die wichtigste Erkenntnis. Dass nicht das Denken heilt, nicht das Funktionieren und nicht das strenge Durchhalten, sondern die Liebe. Die Liebe, die du dir selbst gibst, wenn du dich am liebsten zurückziehen würdest. Die Liebe, die bleibt, wenn alte Gefühle auftauchen. Denn nur diese Liebe erreicht dein Inneres Kind wirklich.

Wenn du dieses Thema vertiefen und in deinem Alltag umsetzen möchtest, findest du in meinem Buch „21 Wege, die dich in ein besseres Leben führen wertvolle Praxisbeispiele, Impulse, Rituale und Visualisierungsreisen. Über einen QR-Code kannst du auch die passenden Audio-Versionen kostenlos anhören. Für eine wertvolle energetische und spirituelle Begleitung zu mehr Selbstwert und Selbstvertrauen.

21 Wege, die dich in ein besseres Leben führen Ingrid Auer
Allgemein Selbst-Coaching
Junge schöne Frau beim Sport im Wald

WIE DU IN DEN WALD HINEINRUFST

Die Art und Weise, wie du von anderen Menschen behandelt wirst, hängt immer davon ab, ob und in welchem Ausmaß du es ZULÄSST, wie sie dich behandeln.

Während du als Kind keinen Einfluss darauf hattest, wer einen Platz in deinem Leben einnahm, bist DU als Erwachsener dafür verantwortlich, wen du in dein Leben lässt – und wen nicht.

Gib deine Ansprüche an andere nicht auf

Du bist dafür verantwortlich anderen zu zeigen, wie sie mit dir sprechen, mit dir leben, mit dir zusammenarbeiten oder auf welche Art und Weise sie dich lieben (sollen). Und wo deine Grenzen sind bzw. wie du auf gar keinen Fall behandelt werden möchtest.

Damit gestaltest du dein Leben und deine zwischenmenschlichen Beziehungen aktiv mit und bist anderen nicht auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Wenn du dich immer nur mit dem zufrieden gibst, was andere Menschen (emotional) imstande sind, dir entgegenzubringen, kann es sein, dass du darunter leidest.

Erwarte Achtung, Respekt, Anerkennung und Liebe von anderen

Deshalb zeige ihnen freundlich, aber bestimmt, dass du Achtung, Respekt, Anerkennung und Liebe wertschätzt und erwartest und bringe ihnen diese Qualitäten ebenfalls auf ehrliche Art und Weise entgegen.

WIE du dich von anderen behandeln lässt, hängt eng mit deinem Selbstwert zusammen. Nicht jeder Mitmensch hat in seiner Kindheit gelernt, anderen mit Freundlichkeit, Respekt, Wertschätzung oder Liebe zu begegnen. Doch das ist noch lange kein Grund, dich von anderen respektlos behandeln zu lassen. Im Gegenteil: Es ist wichtig, anderen zu signalisieren, was für dich okay ist und was nicht.

Du wirst von anderen beobachtet, wo deine Grenzen sind

Sei dir deshalb bewusst, dass du von anderen unbewusst beobachtet wirst, was du tust und wie du auf andere reagierst. Sie sehen, ob und warum du dich einschüchtern lässt, wodurch du dich verunsichern lässt oder wann du klein beigibst. Es sind die nonverbalen Botschaften und Signale, die du aussendest – und die bei anderen entsprechend auch ankommen.

Da dir nicht jeder in deinem Umfeld automatisch gut tut, sondern aufgrund seiner eigenen Verletzungen aus der Kindheit versucht, dich nach seinen eigenen Vorstellungen zu behandeln, musst DU Grenzen setzen. Du darfst nicht erwarten, dass andere deine Grenzen kennen und sich daranhalten, die Signale müssen ganz deutlich von dir kommen!

Sie funktionieren nach dem Muster, wie sie als Kind behandelt wurden

Es gibt sicher Menschen, die dich eine jede Menge Energie kosten. Du bist ständig in innerer Alarmbereitschaft, wenn du ihnen begegnest, denn sie neigen dazu, dich zu tadeln, zu kritisieren, dich auszunutzen oder dich klein zu machen. Sie wollen dir zeigen, wie gut, stark oder mächtig zu sind – und meist funktionieren sie nach denselben Mustern, wie sie als Kind von anderen behandelt wurden.

Wenn du dich selbst wertschätzt und dir selber Respekt und Achtung entgegenbringst, dann wirst du erkennen, wie wichtig es ist, in deinem Leben jene Menschen „auszusortieren“, die dir mehr schaden als sie dir guttun. Und dass es allein in deiner Pflicht und Verantwortung liegt, dich von ihnen zu befreien.

Halte dein Energiefeld klar und sauber

Wenn dir Menschen immer wieder Unbehagen, emotionale oder gar physische Schmerzen bereiten, deine Grenzen missachten oder deine Gefühle verletzen, solltest du dich von ihnen lösen, ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben! Es ist sogar die Pflicht dir selbst gegenüber, dein Feld klar und „sauber“ zu halten, damit dir niemand Energien rauben kann, die du benötigst, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Wenn du dafür Unterstützung suchst, dann sind meine spirituellen Werkzeuge eine wunderbare Option dafür. Denn mit Hilfe der Symbole, Essenzen, Öle und Aura-Essenzen kannst du an deinem  Selbstwert oder an deiner Selbstwahrnehmung sehr wirksam arbeiten. Außerdem gibt es wunderbare Werkzeuge aus der Engelwelt, um dich besser abzugrenzen und nicht so verletzbar zu sein.

Love & Heal Your.Self

Warum Selbstfürsorge nichts mit Egoismus zu tun hat!

Sei gut zu dir! Warum Selbstfürsorge so wichtig ist (04)

Wie oft wird doch Egoismus mit Selbstliebe, mit einem gesunden Selbstwertoder mit Selbstfürsorge verwechselt! Vielen ist das wohl bewusst und dennoch tappen sie immer wieder in diese Gedankenfalle. Kein Wunder, denn – geprägt durch Religionen oder Gesellschaftsnormen – verhalten sich Menschen im Mangeldenken entsprechend ihrer anerzogenen Lebensphilosophie.

Selbstfürsorge bedeutet – wie das Wort schon sagt –, für sich und seine grundlegenden Bedürfnisse zu sorgen. Menschen, die sich selber wenig gönnen, sind meist auch anderen nichts vergönnt, denn ihr Leben wird von Mangelgedanken geprägt. Wie könnte es auch anders sein? Denn wenn sie selbst nicht die Erlaubnis bekommen haben, dass es ihnen gut gehen darf, dann fällt es ihnen naturgemäß auch schwer, anderen die „Erlaubnis“ dafür zu geben.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dich gerade in Selbstfürsorge übst oder ob du egoistisch bist, dann stelle dir Fragen wie:

·     Schade ich mit meiner Selbstfürsorge jemand anderem?

·     Übertrete ich dabei die Grenzen von jemand anderem?

·     Vernachlässige ich mit meiner Selbstfürsorge etwas oder jemanden?

·     Gestehe ich jemand anderem dasselbe zu wie mir?

Wenn du diese Fragen ruhigen Gewissens mit NEIN beantworten kannst, dann weißt du, dass du mit deiner Selbstfürsorge meilenweit von Egoismus entfernt bist.

 

Frauenbalance

Wer außer dir kennt wirklich deine Bedürfnisse?

Sei gut zu dir! Warum Selbstfürsorge so wichtig ist (02)

Es gibt Zeiten im Leben, in denen kaum Zeit zum Nachdenken bleibt, in denen wir einfach nur funktionieren, um eine Stresssituation gut durchzustehen: Das Neugeborene braucht uns rund um die Uhr, das Kind liegt im Krankenhaus, wir stecken mitten in einem Umzug oder wir lernen Tag und Nacht für eine wichtige Prüfung.

Doch irgendwann sind auch diese Phasen wieder vorbei und das Leben beginnt sich zu normalisieren. Zeit also, um sich endlich wieder um uns selbst zu kümmern. Doch tun wir das dann auch wirklich? Oder bleiben wir im Sog von Verantwortung für andere und in der Vernachlässigung von uns selbst?

Wenn wir von fehlender Selbstfürsorge sprechen, dann reden wir auch von mangelnder Selbstverantwortung. Denn beide sind eng miteinander verbunden. Selbstfürsorge hat natürlich auch ein klein wenig den Touch von Egobefriedigung oder Selbstbezogenheit, da uns unsere Gesellschaft gerne weismachen will, dass wir idealerweise auf uns selbst vergessen sollten, damit das übrige System funktioniert.

Deshalb liegt es wirklich an uns, wie wir mit unseren Bedürfnissen umgehen. Ob wir achtsam sind und sie wahrnehmen und ihnen nachkommen oder uns vom Alltag und seinen Erfordernissen einfach platt walzen lassen. Deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, wann wir nach unseren Bedürfnissen leben und handeln und wann nicht. Dazu gehören – ganz wichtig – eine regelmäßige Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis. Doch mehr darüber beim nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 

Frauenbalance

Der innere Kritiker von HOCHSENSIBLEN

Bist du hochsensibel, dann trägst du wahrscheinlich auch einen hochsensiblen inneren Kritiker in dir. Du kennst ihn sicher  sehr gut, denn er flüstert dir immer wieder ins Ohr, dass du

nicht gut genug

nicht ausreichend stark

zu emotional

zu wenig belastbar oder

nicht gleichwertig mit anderen bist.

Das betrifft besonders uns Frauen, denn uns suggeriert man ja schon seit sehr langer Zeit, das wir „das schwache Geschlecht“ seien. Mit diesem Stempel lebten schon etliche Frauengenerationen vor uns, doch wir sind diejenigen, die endgültig genug davon haben und dieses Stigma ablegen wollen.

Das führt dazu, dass sich viele Frauen gegen ihre hochsensiblen Eigenschaften auflehnen, anstatt zu ihnen zu stehen und sie wertzuschätzen. Lieber nehmen sie männlich geprägte, harte Verhaltensweisen an, anstatt ihre weiblich-sensiblen Attribute positiv und konstruktiv zu leben.

Die Qualitäten der Hochsensibilität schätzen und lieben lernen

Doch wie wollen wir in unsere Kraft und Stärke kommen, wenn wir wichtige Aspekte von uns verleugnen? Warum wollen wir unsere Zeit und unsere Energie damit verschwenden, mit „männlicher Entschlossenheit“ gegen unsere Sensibilität anzukämpfen?

Um unserem inneren Kritiker bewusst zu begegnen und ihn zum Schweigen zu bringen, ist es im ersten Schritt wichtig herauszufinden, woher unsere einengenden Glaubenssätze kommen – um dann zu beobachten, was sie emotional in uns auslösen und wie wir im Normalfall darauf reagieren.

Haben wir das erkannt, sollten wir im zweiten Schritt endlich damit aufhören, mit unserem inneren Kritiker zu ringen. Erkennen wir, dass uns Selbstverurteilung, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe keinen Zentimeter weiterbringen und stehen wir zu unserer Hochsensibilität. Konzentrieren wir uns dabei auf die vielen positiven Aspekte, die unsere Hochsensibilität mit sich bringt und nutzen wir sie konstruktiv. Die Menschheit braucht sie und uns! Heute mehr denn je zuvor.

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Hochsensibilität