Frau am Fenster; Sei du selbst

Sei ganz du selbst und verbiege dich nicht!

Die Person zu sein, die du wirklich bist, ist nicht immer einfach. Das Leben zu führen, das deinem Herzen entspricht, scheint manchmal unmöglich zu sein. Warum eigentlich? Wo liegt das Problem?

Unsere Gesellschaft unterliegt einem enormen Anpassungsdruck, denn die Massenmedien geben vor, was in ist und was out, wer erfolgreich und wer ein „Loser“ ist, oder wie die weibliche Idealfigur auszusehen hat. Und wir Frauen spielen dieses Spielchen mit, ohne zu realisieren, was das mit uns macht.

Woher dein Selbstbild kommt

Als Teenager hatten die meisten von uns ein instabiles Selbstbild, denn der Übergang vom Kind zur Jugendlichen und weiter zum Erwachsenen ist wie die Verwandlung von der Raupe zur Puppe und weiter zum Schmetterling. In dieser Zeit waren wir besonders sensibel, emotional verletzbar und unsicher. Wir wollten von anderen akzeptiert und angenommen werden, zu einer Gruppe dazugehören, weshalb wir begannen, uns anzupassen. Und Konformität ist der Beginn des Verlustes unserer Authentizität.

Auch als Erwachsene stehen wir unter einem enormen Anpassungsdruck. Egal, ob es um unseren Körper, unsere Arbeitsleistung oder um unsere Rolle in der Gesellschaft oder Partnerschaft geht. Die sozialen Netzwerke und andere Medien betonen immer das Äußere zu Ungunsten innerer Werte – denn nur damit lässt sich Geld verdienen. Sie definieren, was attraktiv, schlank oder sexy ist, und Millionen von Frauen versuchen beispielsweise, diesem Bild zu entsprechen.

Deshalb solltest du daran denken: Authentisch zu sein, hat mit all diesen Dingen absolut nichts zu tun. Deine Authentizität kannst du nur in dir selber finden!

Fünf Stolpersteine auf dem Weg zur Authentizität

Dabei gibt es 5 wichtige Stolpersteine zu beachten, die du nicht übersehen solltest:

  1. Du weißt nicht genau, wer du bist, was du kannst, welche Fähigkeiten du in dir trägst und was du alles zu bieten hast.
  2. Du vergisst auf dich und deine Bedürfnisse, fragst dich selber nicht, was du brauchst und steckst deine Wünsche zurück.
  3. Du bemühst dich, die Vorstellungen anderer zu erfüllen und bist bestrebt, sie nicht zu enttäuschen.
  4. Du zeigst dich stark und lässt dir nichts anmerken, wenn du emotionale oder physische Schmerzen hast.
  5. Du bist privat oder beruflich in einer Situation, die dich nicht befriedigt, unglücklich oder krank macht. Aber du hast nicht den Mut, daran etwas zu verändern.

Fünf Hinweise, dass du auf deine Authentizität besser achten solltest

Es gibt aber auch fünf Hinweise darauf, dass du auf deine Authentizität vergessen hast und dein Leben nach den Vorstellungen anderer Menschen lebst:

  1. Du kennst dich, deine Fähigkeiten und dein brach liegendes Potenzial nicht einmal selber wirklich gut und nimmst dir auch zu wenig Zeit für dich selbst.
  2. Du hast deine Bedürfnisse vergessen, verdrängt oder sie hintangestellt, weil irgendjemand anderer „wichtiger“ ist als du.
  3. Du bist „Wunscherfüller“ für andere, nur nicht für dich selber, denn du lebst das Leben deiner Eltern oder deines Partners oder bemühst dich zumindest, ihren/seinen Vorstellungen zu entsprechen.
  4. Du verdrängst die Signale deines Körpers und damit auch deiner Seele und achtest nicht darauf, was sie dir sagen möchten.
  5. Du hast das Gefühl, privat oder beruflich in der Falle zu sitzen und weißt nicht, wie du da wieder herauskommen sollst.

Authentizität und Egoismus werden oft verwechselt

Authentizität wird von manchen Menschen mit Egoismus verwechselt, nämlich von jenen, die den Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe nicht kennen.

Egoistische Menschen sind selbstbezogen und blenden andere in ihren Handlungen und Entscheidungen aus. Menschen, die eine gesunde Selbstliebe praktizieren, sind nicht auf sich selbst bezogen, sondern haben nur erkannt, dass sie für sich und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse verantwortlich sind und achten und respektieren dennoch andere Menschen.

Eine amerikanische Studie [1] hat ergeben, dass authentische Menschen

  • glücklicher sind
  • sich weniger langweilen
  • in ihrer Mitte ruhen
  • fokussiert und zielgerichtet agieren
  • mental, emotional und physisch belastbarer und weniger anfällig für Suchtverhalten sind.

Authentizität bedeutet in erster Linie ehrlich zu dir selber zu sein. Und dies zählt zu den wichtigsten Grundpfeilern in deinem Leben. Deshalb: Tanze nach deiner eigenen Musik, und nicht nach der anderer Menschen!

[1] Kernis, Goldman: The Role of Authenticity in Healthy Psychological Functioning and Subjective Well-Being, Annalen der Psychotherapy Association, 2002
Love & Heal Your.Self

Du solltest nicht nur wissen, wer du bist, sondern auch wer du nicht bist!

Alle deine Zweifel, Ängste und Begrenzungen entspringen deinen eigenen Gedanken, aber auch den Gedanken und Glaubensmustern anderer Menschen:

  • deiner Herkunftsfamilie,
  • des sozialen Umfeldes, in dem du aufgewachsen bist,
  • der Gesellschaft, in der du vom Mädchen zur Frau herangereift bist,
  • der Schule, in der du unterrichtet wurdest,
  • des Vereins, in dem du deine Freizeit verbringst oder verbrachtest …

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Doch anstatt es zuzulassen, dass du ein geringschätziges Selbstbild von dir aufrecht erhältst, wäre es doch weitaus sinnvoller, darüber nachzudenken, wer du nicht bist!

Was sagt dir das?

Solange du dich und deine Persönlichkeit von anderen definieren lässt,

solange du zulässt, dass andere deinen (Selbst-)Wert festmachen,

solange es möglich ist, dir einzureden, was der Wert deiner Fähigkeiten ist,

wird deine Reise durch das Leben hart, frustrierend und unerfüllt sein. Unsere Familie ist es, die uns bereits in frühester Kindheit definiert: Du bist groß, klein, dünn, schwach, ängstlich, frech, hyperaktiv, schwer zu bändigen, … was immer es ist. Hier werden bereits dein Selbstwert und dein Selbstverständnis, das dich oft ein Leben lang begleitet, geprägt.

Dabei spielt es keine Rolle, bei wem du aufgewachsen bzw. von wem du großgezogen wurdest. Es ist viel wichtiger, wie diese Menschen über sich selber dachten. Denn ihren eigenen mangelnden oder fehlenden Selbstwert haben sie auf dich übertragen. Klar war es wichtig, ob sie fähig waren, dich zu lieben … doch dein Selbstwert wurde bereits in der Kindheit geprägt. Weil du gespürt hast, wie andere über dich dachten, wie sie dich eingeschätzt und was sie dir zugetraut haben.

Deshalb ist es für dich wichtig zu erkennen, wer du bist und wer du nicht bist!

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du ab 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle

Frauenbewusstsein

Stell dein Licht nicht unter den Scheffel!

Viele Frauen sehen gut aus und vermitteln nach außen hin ein zufriedenes, glückliches und erfülltes Leben. Dennoch sind sie innerlich schwer verwundet. Sie mögen zwar sehr erfolgreich sein, doch sie verstecken ihre seelischen Verletzungen.

  • Wie geht es dir mit dieser Thematik?
  • Was hat man dir als Mädchen vorgelebt?
  • Fühlst du dich manchmal wertlos?
  • Glaubst du, mit diesem Problem alleine zu sein?

Frauen können intelligent, empathisch, talentiert, gut ausgebildet, finanziell unabhängig, weit gereist, lebenserfahren, krisenerprobt und vieles mehr sein, aber sie erkennen immer noch nicht ihren eigenen Wert.

  • Lieber nehmen sie sich und ihre Fähigkeiten zurück, um andere – Männer wie Frauen – nicht zu überstrahlen oder in ihren Schatten zu stellen.
  • Lieber verzichten sie auf Gehaltsverhandlungen, weil sie unsicher sind, ob ihre Leistung überhaupt so viel wert ist, wie sie denken.
  • Lieber ziehen sie sich in die zweite Reihe zurück, aus Angst, sie könnten den Erwartungen oder Einschätzungen der anderen gar nicht standhalten.

 Ist es nicht an der Zeit, das zu verändern?

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Frauenbewusstsein

Wie du über dich denkst, so denken auch andere über dich!

„Jede Sekunde, die du damit verbringst, an deinem Wert zu zweifeln, jeder Augenblick, in dem du dich selbst kritisierst, ist eine verschwendete Sekunde deines Lebens, ist ein Moment, in dem du leichtfertig mit deinem Leben umgehst.“ (Unbekannt)

Egal, wie jung oder alt wir Frauen sind, welchen Beruf wir ausüben, wie erfolgreich, klug, schön oder finanziell unabhängig wir sind: Die herausforderndsten Eigenschaften jeder Frauengeneration sind die Themen Selbstwert und Wertigkeit.

Dabei geht es darum, dass wir endlich lernen, spüren und begreifen, wie wichtig und unumgänglich es ist, unseren „Wert“ (im Sinne von Selbstwert) zu erkennen, ihn nach außen zu vertreten und ihn zu verteidigen, falls es notwendig ist. Egal, ob im Privatleben oder im Beruf.

Doch unseren Wert zu kennen heißt nicht nur, dass wir wissen, wer wir sind, sondern auch, wer wir nicht sind! Deshalb ist es unbedingt erforderlich, eine innere Bestandsaufnahme zu machen, um herauszufinden, wie wir über uns denken und warum wir so über uns denken. In vielen Fällen werden wir erkennen, dass wir unser Selbstbild von unserer Familie oder von anderen Menschen übernommen haben. Deshalb: Wie du selbst über dich denkst, werden andere über dich denken!

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Frauenbewusstsein