Wann ist Mann ein Mann? oder: Hochsensible Männer

Worin unterscheidet sich männliche von weiblicher Hochsensibilität? Gibt es überhaupt markante Unterschiede? Diese Fragen drängten sich mir beim Durchblättern des Buches Hochsensible Männer: Mit Feingefühl zur eigenen Stärke als allererstes auf.

Wenn man die typischen Merkmale hochsensibler Menschen kennt, dann lassen sie sich – meiner Meinung nach – gleichermaßen bei Männern wie bei Frauen erkennen. Denn die einen wie die anderen reagieren sehr viel intensiver auf körperliche Reize, wie Umweltbelastungen, Lärm, Sonnenstürme, bestimmte Nahrungsmittel, usw. als normal sensible Menschen.

Hochsensibilität hat viele Gesichter

Egal ob Mann oder Frau: Die meisten Hochsensiblen sind empfindsam, wirken oft auf andere menschenscheu, ziehen sich gerne von anderen zurück, meiden Partys, Menschenansammlungen oder Shoppingzentren, um nur einige Stressfaktoren zu nennen. Manche wiederum kommen mit ihren Emotionen nur schwer zurecht, denn sie spüren nicht nur ihre eigenen, sondern auch die emotionalen Belastungen anderer Menschen.

Mentale Hochsensibilität lässt Männer wie Frauen über artgerechte Tierhaltung, alternative Behandlungsmethoden oder Umweltschutz diskutieren bzw. auf die Barrikaden steigen, während sie gleichzeitig für metaphysische Phänomene offen sind und die Existenz von Engeln oder Naturwesen niemals anzweifeln würden.

Was also macht die Hochsensibilität von Männern aus?

Es ist vor allem unsere leistungsorientierte Gesellschaft und die damit verbundene Erwartungshaltung an „richtige Männer“, die Hochsensiblen Stress verursacht.. Sie müssen stark, durchsetzungsfähig, diszipliniert, erfolgreich und vernunftgesteuert sein, um nicht als Schwächlinge abgestempelt zu werden.

Öffentlich gezeigte Gefühle, emotional getroffene Entscheidungen, Rücksichtnahme auf Schwächere oder Tränen werden ihnen als Weichheit oder Verweichlichung angekreidet – oder man bezeichnet sie als schwul.

Wann ist Mann ein Mann?

Auch Herbert Grönemeyer, der in seinem Song Männer die Frage Wann ist Mann ein Mann?aufwirft, könnte als Hochsensibler durchgehen. Er singt:

Männer nehmen in den Arm
Männer geben Geborgenheit
Männer weinen heimlich
Männer brauchen viel Zärtlichkeit

Oh Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich

In Anbetracht dessen, dass unsere testosterongeprägte Gesellschaft gut und gerne ein wenig sanftere, einfühlsamere Energien sehr gut vertragen würde, freue ich mich über jeden einzelnen hochsensiblen Mann, der zu seinen besonderen Eigenschaften steht. Denn ich meine, es ist wirklich allerhöchste Zeit dafür!

Hochsensibilität

Der innere Kritiker von HOCHSENSIBLEN

Bist du hochsensibel, dann trägst du wahrscheinlich auch einen hochsensiblen inneren Kritiker in dir. Du kennst ihn sicher  sehr gut, denn er flüstert dir immer wieder ins Ohr, dass du

nicht gut genug

nicht ausreichend stark

zu emotional

zu wenig belastbar oder

nicht gleichwertig mit anderen bist.

Das betrifft besonders uns Frauen, denn uns suggeriert man ja schon seit sehr langer Zeit, das wir „das schwache Geschlecht“ seien. Mit diesem Stempel lebten schon etliche Frauengenerationen vor uns, doch wir sind diejenigen, die endgültig genug davon haben und dieses Stigma ablegen wollen.

Das führt dazu, dass sich viele Frauen gegen ihre hochsensiblen Eigenschaften auflehnen, anstatt zu ihnen zu stehen und sie wertzuschätzen. Lieber nehmen sie männlich geprägte, harte Verhaltensweisen an, anstatt ihre weiblich-sensiblen Attribute positiv und konstruktiv zu leben.

Die Qualitäten der Hochsensibilität schätzen und lieben lernen

Doch wie wollen wir in unsere Kraft und Stärke kommen, wenn wir wichtige Aspekte von uns verleugnen? Warum wollen wir unsere Zeit und unsere Energie damit verschwenden, mit „männlicher Entschlossenheit“ gegen unsere Sensibilität anzukämpfen?

Um unserem inneren Kritiker bewusst zu begegnen und ihn zum Schweigen zu bringen, ist es im ersten Schritt wichtig herauszufinden, woher unsere einengenden Glaubenssätze kommen – um dann zu beobachten, was sie emotional in uns auslösen und wie wir im Normalfall darauf reagieren.

Haben wir das erkannt, sollten wir im zweiten Schritt endlich damit aufhören, mit unserem inneren Kritiker zu ringen. Erkennen wir, dass uns Selbstverurteilung, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe keinen Zentimeter weiterbringen und stehen wir zu unserer Hochsensibilität. Konzentrieren wir uns dabei auf die vielen positiven Aspekte, die unsere Hochsensibilität mit sich bringt und nutzen wir sie konstruktiv. Die Menschheit braucht sie und uns! Heute mehr denn je zuvor.

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Hochsensibilität

Warum Hochsensible Kinder vorschnell abgestempelt werden

80 % der Erwachsenen sind „normal sensibel“. Da lässt sich auch eins und eins zusammenzählen um zu wissen, wer die Schulpläne für unsere Kinder schreibt bzw. wer die Methodiken für den Unterricht entwickelt. Es sind meist die „normal sensiblen Erwachsenen“!

So darf es auch nicht verwundern, dass die hochsensiblen und hochsensitiven Kinder durch den Rost fallen, wenn es darum geht, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Denn der Hund liegt schon darin begraben, dass die meisten Erwachsenen gar nicht wissen, dass es hochsensible Kinder gibt und was sie ausmacht. Denn über hochsensible Kinder denken viele Erwachsene in nicht hinterfragten Klischees, wie beispielsweise in folgenden:

1) Der „Quengelig-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder werden oft als quengelig oder anstrengend bezeichnet, weil sie sensibler auf bestimmte Situationen, Veränderungen oder für sie wahrnehmbare Spannungen reagieren.

Aber mal ganz ehrlich: Was der eine oder andere Erwachsene unter uns als angenehmen Duft, passable Lautstärke oder gute Lichtverhältnisse empfindet, kann für den nächsten schon wieder unangenehm sein. Warum gestehen wir also hochsensiblen Kinder nicht zu, dass sie „anders“ empfinden bzw. auf welche Art und Weise sie etwas empfinden, ohne sie gleich mit dem Stempel „quengelig“ zu versehen, wenn sie ihren Unmut darüber äußern?

2) Der „Schüchtern-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder gelten oft als schüchtern und werden dann auch als solche behandelt, weil sich niemand die Mühe macht, den Unterschied zwischen hochsensibel und schüchtern zu erkennen. Dabei wäre es wichtig, sich den Unterschied zwischen schüchtern/scheu und hochsensibel vor Augen führen:

  • Hochsensible und Schüchterne bleiben zu unbekannten Menschen erst einmal auf Distanz und beobachten sie, bevor sie ihnen zugehen.
  • Hochsensible Kinder beobachten Unbekannte jedoch sehr aufmerksam, sind neugierig und wagen sich schließlich vor, nachdem sie sich ein Urteil über die ihnen unbekannten Menschen gebildet haben.
  • Schüchterne Kinder hingegen meiden jeden Blickkontakt, sind angespannt, nervös oder wirken unglücklich, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie auf Unbekannte zugehen sollen.

3) Der „Introvertiert-Sein-Stempel“

Die meisten Menschen messen Introvertiertheit oder Extrovertiertheit an der Geselligkeit eines Menschen.

Introvertierte haben oft nur ein bis zwei intensive Freundschaften, die sie der Zugehörigkeit zu einer großen Gruppe bevorzugen. Sie halten sich lieber im Hintergrund, beobachten und denken über das nach, was sie sehen.

Extrovertierte hingegen gehen gerne auf andere zu, sprechen Unbekannte an und gehen auch ganz offensiv mit ihnen nicht vertrauten Situationen um.

Es gibt auch Extrovertierte unter den hochsensiblen Kindern! Deshalb ist es wichtig, nicht alle über einen Kamm zu scheren und Hochsensible automatisch als introvertiert zu bezeichnen.

4) Der „Übersensibel-Sein-Stempel“

Manche Fachleute mit medizinischem Hintergrund halten Hochsensibilität als eine Störung. Für sie ist es problematisch, wenn Kinder „zu sensibel“ sind und Informationen und Impulse im Außen nicht filtern oder koordinieren können.

Das gilt zum Beispiel für Verhaltenstherapeuten, die eine Sensorische Integrationstherapie zur Problembehandlung anwenden und hierzu auch „Übersensibilität“ als Problem zählen, als ließe sie sich kurieren.[1]

 Natürlich können hochsensible Kinder – wie auch „normal“ sensible Kinder – ein sensorisches Integrationsproblem haben. Hinter dieser Hochsensibilität jedoch ein grundlegendes Problem zu vermuten und sie deshalb abzustempeln oder sie therapeutisch behandeln zu wollen, empfinde ich als eine „übersensible Reaktion unsensibler Erwachsener“!

[1]Aron, Elaine N. Das hochsensible Kind, München 2017, S. 55

Channeling-Portal "Warum Hochsensible so wichtig für unsere Gesellschaft sind"
Hochsensibilität

Warum Hochsensible nicht alles essen, was auf den Tisch kommt

Für viele Menschen ist der Körper bloß eine Art Behausung, in dem ihre Seele zur Miete wohnt. Und je nach Bewusstseinslevel kümmern sie sich mehr oder weniger um diese Behausung .

Bei Hochsensiblen kann sich diese Einstellung ziemlich fatal auswirken, denn ihr Körpersystem verzeiht zwar – wie ein Auto – eine Zeitlang minderwertigen Treibstoff und eine nachlässige Wartung. Aber irgendwann springt er dann gar nicht mehr an. Oder er buckelt und ruckelt – und das sehr viel früher oder intensiver, als bei normal Sensiblen.

Den bewussten Zugang zum eigenen Körper zu entwickeln und seine individuellen Bedürfnissen herauszufinden, ist für viele eine Herausforderung und geht oft Hand in Hand mit einer persönlichen oder spirituellen Krise. Denn in einer Gesellschaft, in der am Körper nach Lust und Laune herumgeschnipselt, herummodelliert und herumgemurkst wird, verwundert es nicht, dass auch manche Hochsensible den Bezug zu ihrem Körper irgendwann verloren haben.

Für das Auto nur den besten Treibstoff! Aber bei Lebensmitteln wird gespart…

Welchen Treibstoff man in ein Auto hineinschüttet, hat eine Auswirkung auf den Motor, das leuchtet jedem ein. Welche Nahrungsmittel man zu sich nimmt und in welcher Qualität, das hat natürlich auch eine Auswirkung – nämlich auf den Körper. Wobei Hochsensible wieder einmal die ersten sind, die ganz genau spüren oder beobachten, was ihrem Körper gut tut und was nicht. Sie sind es auch, die als erstes darauf reagieren, wenn die Nahrungsmittel chemisch behandelt wurden oder belastende Zusatzstoffe bzw. Reste von Pestiziden enthalten. Deshalb achten sie stärker auf hochwertige Qualität und sind auch eher bereit, für bessere Qualität mehr Geld auszugeben.

Der Körper von Hochsensiblen weiß genau, was ihn stärkt und was nicht

Wie oft wurde ich schon schräg angeschaut oder mitleidig belächelt, wenn ich in einem Lokal zu meiner Bestellung dazusagte: „Bitte ohne rohe Zwiebel, ohne Knoblauch und ohne Schnittlauch!“ In der Zwischenzeit ist mir das egal! Als Kinesiologin könnte ich mich auf diese Unverträglichkeiten stabilisieren – hunderte Male hatte ich das in den letzten 25 Jahren für meine KlientInnen gemacht! Aber ich weiß und spüre ganz genau, dass das für mich nicht die Lösung ist. Denn es ist die Grundenergie, die „Information“ gewisser Nahrungsmittel, die für meinen Körper einfach nicht gut ist. Deshalb lasse ich sie möglichst weg.

Gäbe es keine Hochsensiblen unter uns, stünde es um das Wohl der Tiere noch sehr viel schlechter

Dass sich unter den Hochsensiblen die meisten Vegetarier und Veganer befinden, verwundert eigentlich nicht. Denn, wie ich in einem anderen Beitrag schon mal geschrieben habe: Gäbe es keine Idealisten unter uns, niemanden, der sich um das Wohl der Menschen und der Tiere sorgt, niemanden, der sich für den Regenwald stark macht, niemanden, der gegen genveränderte Nahrungsmittel protestiert… es sähe für unsere Welt noch sehr viel schlimmer aus.

Der grausame und damit verachtenswerte Umgang mit Tieren und der Natur zählt sicherlich zu den wichtigsten Gründe, warum HOCHSENSIBLE nicht alles essen, was bei anderen auf den Tisch kommt. Denn das könnten sie mit ihrem Gewissen gar nicht vereinbaren.

Allgemein

Wenn Hochsensibilität der Normalzustand ist

Manche Menschen meinen, Hochsensibiliät sei ein neuer Hype… Andere wiederum – nämlich die, die selber davon betroffen sind – fühlen sich erleichtert, dass ihr „Anders-Sein“ endlich einen Namen hat und dass sie damit nicht alleine sind. Denn was die meisten gar nicht wissen: Etwa 15 – 20 Prozent der Bevölkerung kommt bereits mit einer ausgeprägten Hochsensibilität zur Welt (wenn du wissen möchtest, ob du auch zu den Hochsensiblen zählst, dann klicke hier). Ich wage sogar zu behaupten, dass es noch viel mehr hochsensible Menschen gibt und geben wird, als wir heute erahnen können. Doch fangen wir mal der Reihe nach an:

Elaine N. Aron gilt in Fachkreisen als die „Entdeckerin“ der Hochsensibilität, die in unserer Gesellschaft immer häufiger wahrgenommen wird. Bereits 1991 fiel der Psychologin auf, dass viele Klienten, die Rat und Hilfe bei ihr suchten, dieselben Verhaltensmerkmale aufwiesen, wie sie selbst. Damit waren sie bei ihr natürlich in besten Händen. Erst in den letzten Jahren verbreitete sich das Wissen um die Hochsensibilität immer weiter, und du kannst heute in den Buchhandlungen meterlange Bücherregale zu diesem Thema finden.

Die MENSCHLICH-IRDISCHE Betrachtungsweise

Wie in anderen Lebensbereichen gibt es auch in Bezug auf Hochsensibilität verschiedene Betrachtungsweisen. Beginnen wir zuerst einmal mit der menschlich-irdischen (ich nenne sie das „Einserprogramm“ oder die Frosch-Perspektive):

Elaine N. Aron erklärt die Hochsensibilität mit einer höheren Reizempfindlichkeit. Doch nicht nur der Hörsinn, der Seh- und/oder der Tastsinn sind bei Hochsensiblen stärker ausgebildet als bei anderen Menschen, sondern „der Unterschied liegt irgendwo auf dem Weg zwischen Nerv und Gehirn oder im Gehirn selbst, in der Verarbeitung von Informationen“[1].

Lassen wir dieses Erklärungsmodell einmal so stehen und betrachten wir die Hochsensiblen aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der Vogel-Perspektive oder aus der Sicht des „Zweierprogramms“.

Die SPIRITUELLE Betrachtungsweise

Ebenfalls in den 1990er-Jahren erhielt das amerikanische Medium Lee Carroll aus der geistigen Welt erste Hinweise darauf, dass ein neuer Menschentypus im Kommen ist. Die Rede ist von den so genannten Indigokindern, die sehr ungewöhnliche Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale aufweisen, und die zuvor nur sehr vereinzelt vorgekommen sind.

Viele ihrer Eigenschaften sind deckungsgleich mit denen der Hochsensiblen (eigentlich noch mehr mit denen der Hochsensitiven, auf die ich in einem späteren Blogbeitrag eingehen werde): Die Indigo-Kinder sind dünnhäutig, geräuschempfindlich, zart besaitet, spüren die Befindlichkeiten anderer bzw. lesen deren Gedanken, stehen mit der geistigen Welt in enger Verbindung, etc. Dazu kommt, dass sie sich meist „nicht erwartungskonform benehmen“, zumindest nicht so, wie es die Erwachsenen von ihnen erwarten.

INDIGOKINDER haben einen anderen Lebensplan

Doch es gehört zu ihrem Lebensplan, so unangepasst zu sein, um die Erwachsenen aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Das klingt jetzt ziemlich provokant, und ich kann in der Kürze dieses Beitrags nicht näher darauf eingehen. Doch neben ihrer Hochsensibilität und –sensitivität untergraben sie durch ihr Unangepasst-Sein noch zusätzlich die alten, verkrusteten und überholten Gesellschaftsnormen und -strukturen.

Leider wird das Verhalten der Indigokinder (wie auch das der Kristallkinder) sehr oft fehlinterpretiert und von vielen Erwachsenen als negative Verhaltensauffälligkeit oder als Boshaftigkeit verstanden. Dementsprechend sind dann auch die Konsequenzen, unter denen diese Kinder manchmal ein Leben lang zu leiden haben.

Die Vorläufer dieser Kinder kamen bereits in den letzten Jahrzehnten zur Welt, deshalb verwundert es nicht, dass es bereits so viele Hochsensible unter uns Erwachsenen gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele von ihnen typische Eigenschaften der Indigo-Kinder in sich tragen. Denn auch sie fordern ihr Umfeld durch ihr Anderssein heraus und zwingen es dazu, zu hinterfragen, was „normal“ ist und was nicht… was in unserer Gesellschaft verändert werden sollte und was nicht…

ENERGETISCH-SPIRITUELLER SCHUTZWALL für HOCHSENSIBLE

Hochsensible Kinder und Erwachsene benötigen neben dem Verständnis ihres Umfeldes auch spezielle Hilfsmittel, die sie genau dort abholen, wo sie aufgrund ihrer Sensibilität und Sensitivität angesiedelt sind. Nämlich auf einer sehr viel höheren Schwingungsebene als jener, auf der sich die meisten anderen Menschen befinden.

Deshalb wundert es mich auch nicht, dass meine spirituellen Werkzeuge, wie beispielsweise die energetisierten Symbole und Essenzen, in ihrer Wirkung ausgerechnet von Hochsensiblen noch viel besser „verstanden“, wahrgenommen und mit großen Erfolgen eingesetzt werden als von normal Sensiblen. Allen voran natürlich die Engel-Aura-Essenz ENERGETISCHE ABGRENZUNG, die beispielsweise einen energetischen Schutzwall im Alltag bietet.

Viele Hochsensible berichteten mir, dass sie ohne diese Essenz in der heutigen Welt mitsamt ihren energetischen Herausforderungen und Belastungen gar nicht überleben könnten. Und diese belastenden Energien werden in Zukunft nicht weniger, sonder noch sehr viel stärker werden.

[1] Aron, Elaine N.: Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen können. Mvg-Verlag, 2014, S. 30

Frauenseele

5 Aktivitäten, die man mit Hochsensiblen besser unterlassen sollte

Egal, ob du hochsensibel oder hochsensitiv bist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass du gewisse Aktivitäten einfach nicht ausstehen kannst.

Ich wusste lange Zeit nichts von meiner Hochsensibilität – und ich zähle sicher nicht zu den Hoch-Hoch-Sensiblen, aber ich verstehe heute um vieles besser als früher, warum ich bestimmte Situationen schon als Kind oder Jugendliche überhaupt nicht ausstehen konnte.

Warum? Keine Sorge, ich bin sicherlich nicht hysterisch, aber es gibt gewisse Geräusche, Energien und Stimmungen, bei denen ich einfach nur reißaus nehmen will. Diese wären:

  1. Smalltalk und andere sinnentleerte Gespräche

Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der ich meinte, aus gesellschaftlichen Gründen „Smalltalk führen“ zu müssen. Um darin wirklich gut zu werden, kaufte ich mir sogar ein entsprechendes Übungsbuch. Vergebens! In der Zwischenzeit gehe ich einfach nicht mehr auf Events, bei denen Bla-bla-bla-Gespräche an der Tagesordnung sind.

  1. Krimis, Grusel- und Horrorfilme

Es ist wirklich der blanke Horror für mich, Krimis, Grusel- und Horrorfilme anzusehen – ich kann es einfach nicht. Dabei geht es gar nicht so sehr um Angst, als vielmehr um die Energien, die von diesen Filmen ausgehen. Ich kann sie förmlich spüren, körperlich, wie eine dunkle, zähe, unangenehme Energiemasse. Diese negativen Energien machen sicherlich auch vor Hartgesottenen nicht Halt, auch wenn sie es nicht wahrnehmen.

  1. Unangenehme Geräusche

Neben mir einen Apfel geräuschvoll essen, einen Kaugummi schmatzend kauen oder ein Bonbon laut lutschen… das geht gar nicht. Da muss ich aufstehen und den Raum verlassen, denn gewisse Geräusche tun mir physisch weh. Für andere Hochsensible ist (selbst eine dezente) Parfümwolke, Kugelschreiber-Klicken oder ein kratzender Pullover der blanke Horror. Tja, so verschieden sind wir eben.

  1. Überlaufende Open-Air-Konzerte

Oh mein Gott! Für mich der Albtraum schlechthin. Nicht einmal als Teenager brachten mich zehn Pferde auf Veranstaltungen dieser Art, da blieb ich in den Augen meiner Freunde lieber uncool. Das Gedränge, Geschiebe, Geschrei, Gebrüll – der Geruch, der Lärm und sonstiges, das ich lieber gar nicht erwähnen möchte. Erst als meine Kinder Teenager waren, begleitete ich sei einmal auf ein Open-Air-Konzert und musste erkennen, dass mich mein Instinkt schon in meiner Jugend nicht getrügt hatte.

  1. Kopfmassagen

Lange war es mir unangenehm, doch seit einiger Zeit sage ich schon beim Haarewaschen vorbeugend zu meinem Friseur: „Und bitte wieder keine Kopfmassage!“ Das, was meine Freundinnen sehr genießen, was sie beinahe zum Schnurren bringt, kann ich überhaupt nicht ausstehen: Auf meinem Kopf herumwühlen und mit mehr oder weniger Druck meine Kopfhaut massieren. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich fremde Menschen samt ihren Energien nicht in mein Kronen-Chakra spüren möchte, doch egal, was es ist: Kopfmassagen sind ein für allemal tabu!

Na, hast du dich in der einen oder anderen Darstellung wiedergefunden? Vielleicht in anderen Varianten? Willkommen im Club! Ich habe gelernt, zu meiner hochsensiblen Eigenheiten zu stehen, denn lieber lasse ich mich als Mimose bezeichnen als mich einmal wider besseren Wissens unwohl zu fühlen!

 

 

Hochsensibilität

Warum Hochsensible ihrem Partner erklären sollten, wer sie sind

Viele Hochsensible wussten bis vor kurzem nicht einmal selber, wer und warum sie so sind, wie sie sind. Nach den ersten wichtigen Schritten des Sich-selber-besser-Verstehens ist es deshalb wichtig, auch mit dem Partner darüber zu sprechen.

Hochsensible sehnen sich – ebenso wie andere Menschen auch – nach Harmonie, Liebe, Nähe, Zugehörigkeit und emotionaler Sicherheit. Aber viele von ihnen benötigen (mindestens) im gleichen Maß auch Ruhe, Rückzug oder Alleinsein.

Da die Sinne von Hochsensiblen feiner ausgeprägt sind, ermüden sie oft schneller oder leiden unter belastenden Energien oder Anspannungen, die sie in ihrem Umfeld wahrnehmen. Manche von ihnen brauchen immer wieder längere Rückzugsphasen, um im Alltag überhaupt zurecht zu kommen und um ihre Eindrücke zu verarbeiten.

Kläre deinen Partner über deine Hochsensibilität auf

Innere und äußere Rückzuge können Freundschaften und vor allem partnerschaftliche Beziehungen ganz schön auf die Probe stellen. Denn dein Gegenüber kann dieses Verhalten – klarerweise – als Desinteresse, Lustlosigkeit, Sprunghaftigkeit oder gar als Ablehnung interpretieren. Nur wenn dein innerer Rückzug von deinem Partner verstanden und akzeptiert wird, kann eure Beziehung auf Dauer funktionieren.

Deshalb ist es wichtig, deine Empfindungen und Bedürfnisse deinem Partner gegenüber ehrlich auszusprechen; ihn bitten, sich mit dem Thema Hochsensibilität auseinanderzusetzen. Vielleicht bietest du ihm eine gute Lektüre dazu an, denn viele Partner fühlen sich hilflos oder vermuten, dass es sich bei Hochsensiblen nur um launenhafte Mimosen handeln könnte.

Wirf nicht gleich die Flinte ins Korn!

Wenn du mit einem Partner zusammenlebst, der wenig Verständnis für deine Bedürfnissen hat, dann versuche immer wieder mit ihm darüber zu sprechen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, auf professionelle erfahrene Unterstützung von Paartherapeuten oder Coaches zurückzugreifen. In vielen Fällen ist es jedoch die falsche Entscheidung, eine Partnerschaft aufgrund von Hochsensibilität zu beenden, außer es liegen noch andere, triftige Gründe vor. Aber das wissen die Betroffenen meist ohnehin selbst, wenn sie ehrlich genug mit sich und ihrem Partner umgehen.

Wenn du Unterstützung benötigst, um dich energetisch abzugrenzen, empfehle ich dir die Engel-Aura-Essenz „Energetische Abgrenzung“, wenn für deine Partnerschaft liebevoll begleitende Energien suchst, könnte die Engel-Aura-Essenz „Erzengel Chamuel“ die richtige für dich sein.

Hochsensibilität

Legt eure alten Kleider ab!

Eine Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Sanat Kumara

Der Vollmond vom 31.01., der mit einer totalen Mondfinsternis einherging, wirkt sich natürlich noch länger wie eine starke energetische Welle auf uns Menschen aus. Hochsensible nehmen sie wahrscheinlich am intensivsten wahr, doch die transformierenden Energien beeinflussen die gesamte Menschheit. Die Jahresenergien von 2018 zwingen uns geradezu, uns mit bestimmten Themen bewusst auseinanderzusetzen, wie beispielsweise mit Authentizität und innerer Klarheit. Dazu habe ich vom Aufgestiegenen Meister Sanat Kumara eine Botschaft in Form eines bildhaften Vergleichs erhalten, den ich gerne mit euch teile:

„Im Laufe eures Lebens habt ihr euch viele verschiedene ‚Kleider‘ zugelegt, die einerseits eure Persönlichkeit unterstreichen, andererseits euch jedoch auch schützen sollen. Manchmal identifiziert ihr euch jedoch so sehr über diese Kleidungsstücke, dass ihr darüber ganz vergesst, wer ihr in Wahrheit seid.

Deshalb überprüft von Zeit zu Zeit euren ‚Kleiderschrank‘ und sortiert die Stücke aus, die nicht mehr zu euch passen, weil sie euch in einem alten Licht darstellen, das euch nicht mehr entspricht. Taucht tief in eure Seele ein und erkennt, wer ihr wirklich seid. Die Energien eurer jetzigen Zeit drängen euch immer stärker, authentisch und ehrlich zu euch und anderen zu sein. Legt eure alten Rollenbilder ab, wenn sie nicht wirklich eure sind.

Ihr steht an einem Punkt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, an dem es neue Persönlichkeitsaspekte zu entwickeln gilt. Denn diejenigen, die ihr von den Generationen vor euch übernommen habt, werden immer mehr an Bedeutung verlieren. Sie passen nicht mehr zu euch und den Anforderungen, die die neue Zeit mit sich bringt. Das könnt ihr bereits an jenen Kindern bemerken, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten zur Welt gekommen sind. Sie bringen bereits die Energien der Zukunft in die Welt und zwingen euch durch ihr Verhalten, eure alten Kleider und Rollen abzulegen und zu entsorgen.

Vielleicht fühlt ihr euch zunächst einmal etwas nackt und schutzlos, vielleicht sogar auch orientierungslos. Doch das entspricht in Wahrheit der Neugeburt eures menschlichen Bewusstseins.

Nehmt diese Übergangsphase an und verbindet euch eng mit jenen zahlreichen hohen Wesenheiten, die genau aus diesem Grund besonders intensiv mit und für euch wirken, mit den Engeln und Aufgestiegenen Meistern, den Schutzpatronen und Heiligen, den Elohimen, Seraphimen, genauso wie mit den Göttinnen und Naturwesen.

Egal, von wem du dich am stärksten angezogen fühlst, lade uns ein in dein Leben. Sei authentisch und bleibe lieber eine Weile lang ‚nackt‘, als mit falschen Kleidern unterwegs zu sein. Wir sind mit dir! Ich grüße euch – ich bin Sanat Kumara.“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

 

Botschaften

Warum Hochsensible besonders häufig unter Schuldgefühlen leiden

Wie heißt es so schön: Schuldgefühle sind genauso nützlich wie Fußpilz… Denn sie helfen niemandem und stören nur. Oft werden Schulgefühle manipulativ dafür eingesetzt, um andere klein zu halten oder gefügig zu machen.

Viele Hochsensible haben ein übergroßes Verantwortungsgefühl und reagieren sofort mit Schuldgefühlen. Oft in Situationen, in denen sie nicht einmal selber davon betroffen sind. Denn diese unangenehmen Gefühle tauchen manchmal sogar dann auf, wenn Hochsensible nur „egoistisch“ an sich denken oder für sich selber einstehen bzw. sorgen wollen. Auch anderen Menschen ein NEIN entgegenzuhalten kann bereits Schuldgefühle auslösen.

Hochsensible spüren aber auch die Gemütszustände anderer Menschen sehr genau, und sind die nicht gut drauf, fühlen sie sich sofort dafür verantwortlich. Sie wollen etwas dagegen unternehmen oder andere aufheitern bzw. ihre Probleme lösen. Gelingt ihnen das nicht, fühlen sie sich schuldbewusst.

Schuldgefühle werden manchmal auch ausgenutzt

In weiterer Konsequenz können sich Schuldgefühle zu einem handfesten Helfersyndrom auswachsen, das möglicherweise von anderen sogar ausgenutzt wird. Aufgrund der übergroßen Hilfsbereitschaft und Sozialkompetenz werden Hochsensible gerne auch als Klagemauern benutzt bzw. als Vermittler in Streitigkeiten herangezogen – oft gegen ihren eigenen Willen.

Wie man dem ganzen entgegenhält: Indem man reflektiert, in welchen Situationen man immer wieder Schuldgefühle zulässt oder sie vielleicht sogar von anderen übernimmt. Vielleicht gibt es auch bestimmte Menschen, die bei Hochsensiblen (unbewusst) auf den Schuldgefühle-Knopf drücken oder sogar ein wenig manipulativ agieren. Wichtig ist, eine bestimmte Gesetzmäßigkeit herauszufinden, um aus diesem Verhaltensmuster aussteigen zu können und um zu erkennen, dass Schuldgefühle wirklich nur so nützlich wie Fußpilz sind.

Falls du dazu eine energetisch-spirituelle Unterstützung suchst, dann wäre die Engel-Transformationsessenz No. 20 „Schuldgefühle und Selbstverurteilung“ möglicherweise eine gute Option für dich. Erfahrungsgemäß sind es gerade die Hochsensiblen, die auf die hohen Schwingungen dieser Engelenergie besonders gut ansprechen.

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Warum Hochsensible stärker unter Konflikten leiden

Zwischenmenschliche Konflikte sind für viele Menschen eine emotionale, mentale und energetische Belastung. Doch Hochsensible scheinen noch stärker darunter zu leiden als normal sensible Menschen. Warum eigentlich?

Schutzpanzer: Konflikte sind für Hochsensible emotional und energetisch anstrengend und belastend. Da sie meist sehr friedliebend sind, erleben sie innere und äußere Spannungen oft als physischen Stress. Um diesem zu entkommen, igeln sie sich ein oder ziehen sich zurück. In Extremsituationen empfinden sie eine Art innere Lähmung, die sie unfähig macht, zu argumentieren, zu handeln oder sich zu verteidigen. Die Engel-Aura-Essenz Energetische Abgrenzung baut einen feinstofflichen Schutzwall auf, damit man vor energetischen Belastungen geschützt bleiben kann.

Das Gegenüber ist wichtiger: Viele Hochsensible sind darauf fokussiert, dass es den anderen gutgeht. Lieber verlassen sie in einem Konflikt den eigenen Standpunkt, als ihn weiter zu vertreten. Mehr noch: Manche Hochsensible wechseln in einem Konflikt sogar in die Perspektive des Gegenübers und nehmen den Konfliktpartner dabei in Schutz. Dabei geben sie nicht nur ihren eigenen Standpunkt auf, sondern sie erleben sich in solchen Situationen als hilflos oder gar willenlos. Die Engelessenz für Liebe und Selbstliebe kann energetisch hilfreich sein, um aus diesem Verhaltensmuster auszusteigen.

Verlustängste: Manche Hochsensible haben bei Meinungsverschiedenheiten Angst, den Konfliktpartner zu verlieren. Oder sie haben Angst, nicht geliebt oder vielleicht sogar bestraft zu werden. Deshalb ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass Konflikte in den meisten Fällen der Klärung dienen, selbst wenn sie emotional verlaufen. Um aus dem Angstmuster auszusteigen, bietet sich auf der spirituell-energetischen Ebene die Engel-Kombi-Essenz Nanael an.

Schuldgefühle: Viele Hochsensible entwickeln in Konfliktsituationen Schuldgefühle, obwohl sie gar nicht wissen, warum sie das tun. Und manchmal fühlen sie sich für den Konflikt sogar verantwortlich, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Sie leiden vielleicht sogar unter einem Konfliktpartner, die ihre Neigung zu Schuldgefühlen ausnutzt und sie damit unter Druck setzt. Eine energetische Unterstützung für die Transformation dieser Blockade kann die Engel-Transformationsessenz „Schuldgefühle und Selbstverurteilung“ bieten.

Mangelnder Selbstwert: Hochsensiblen fällt es häufig schwer, sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse innerhalb eines Konfliktes wichtig zu nehmen oder überhaupt wahrzunehmen. Da sie meist ihren Fokus auf ihr Umfeld gerichtet haben, fördert diese Haltung ihre emotionale Instabilität. Um aus diesem Verhaltensmuster auszusteigen, bietet die geistige Welt eine Unterstützung in Form der Engelessenz „Selbstwert und Selbstvertrauen“.

Wichtig ist es, die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren und belastende Verhaltensmuster in alltäglichen Konfliktsituationen zu beobachten und Schritt für Schritt zu verändern. Das gilt natürlich für normal sensible Menschen ebenso wie für Hochsensible.

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