Ein Baum seitlich im Bild auf einer Wiese, ein blauer Himmel, auf der anderen Seite sind zwei Tiere, Kühe

Es wird Zeit für ein neues Verständnis für Tiere!

„Seid gegrüßt, ich bin Erzengel Bariel! Ich wende mich heute an euch, denn es ist an der Zeit, dass ihr endlich beginnt, die Tiere aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Über Jahrtausende hinweg mussten oder durften sie euch dienen, je nachdem, von welchem Standpunkt aus man es betrachtet. Von Seiten der Tiere war es ein ‚Liebesdienst‘, doch das Verhalten, das ihnen viele von euch Menschen entgegengebracht haben, ist schändlich und zutiefst unwürdig.

Zu Beginn eurer Evolution, als ihr gemeinsam mit den Tieren hierher auf diesen Planeten Erde gekommen seid (vergesst bitte die Geschichten, wonach ihr Menschen von den Affen abstammt), gab es eine Vereinbarung zwischen euch Menschen und den Tieren: Beide wollten Erfahrungen machen, beide wollten sich in ihrem Bewusstsein weiterentwickeln und beide waren bereit, voneinander zu lernen und von den gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren. Doch irgendwann ist dieses Miteinander gekippt und ihr machtet euch die Tiere untertan. So, wie ihr euch sogar auch Menschen untertan gemacht habt und noch immer macht.

Doch dieser Lern- und Erfahrungsprozess geht nun allmählich seinem Ende zu. Ihr befindet euch in einem großen Aufstiegsprozess und euer Bewusstsein entwickelt sich rasant. Ihr aktiviert die in euch angelegte multidimensionale DNA und damit habt ihr euch in den Prozess der Meisterschaft hineinbegeben. Wäre es nicht endlich an der Zeit, euch – eurem neuen Bewusstsein entsprechend – auch den Tieren gegenüber wertschätzend zu verhalten!

Ich spreche zu euch, um euch zum Nachdenken anzuregen. Denn es zählt zu meinen Aufgaben, euch daran zu erinnern, dass ihr nicht einen spirituellen Weg einschlagen könnt und gleichzeitig kein Bewusstsein und kein Verständnis für die Grundbedürfnisse eurer Tiere habt.

Solange ihr Menschen die Tiere nur als Nutzobjekte und Nahrungslieferanten bzw. Lebensmittel und nicht als eigenständige, empfindsame und nicht instinktgetriebene Lebewesen betrachtet und behandelt, so lange habt ihr nicht verstanden, wer die Tiere in Wahrheit sind: Wesenheiten wie ihr, in einem anders gestalteten, besonderen Körper, mit anderen Aufgaben, aber ebenso Geschöpfe Gottes.

Solange ihr sie in Käfige pfercht und dahinvegetieren lasst oder aber sie wissentlich oder unwissentlich quält, sehen wir, dass ihr Menschen zwar spirituelles Bewusstsein in groben Zügen verstanden habt, aber noch nicht in der Lage seid, es auch wirklich zu leben.

Ich bin mit euch! Ich bin Erzengel Bariel. Seid gegrüßt!“

Botschaften

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Saint Germain

Wie sich Egoismus mit Selbstliebe vertragen kann

Nicht immer fällt es leicht, den Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe zu erkennen. Deshalb habe ich wieder einmal „oben“ nachgefragt und folgende Erklärung vom Aufgestiegenen Meister Saint Germain erhalten, die ich gerne mit euch teilen möchte:

„Es spricht für euch, dass ihr euch Gedanken zum Thema Egoismus macht. Denn ihr Menschen habt ja oft von anderen gehört, dass Egoismus eher schlecht und verwerflich sei. Doch grundsätzlich ist er das nicht! Euer sogenannter Egoismus ist Teil des Menschseins, ohne ihn könntet ihr nicht überleben.

Menschlicher Egoismus wird von der spirituellen Welt ganz anders betrachtet, als ihr das tut, und natürlich von ihr auch nicht beurteilt.  Aber wozu braucht es überhaupt Egoismus? Meine Antwort darauf: um bestimmte Lernerfahrungen zu machen. Vergesst nicht, ihr seid spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper. Ihr seid hier auf der Erde, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Dabei durchlauft ihr viele verschiedene irdische Leben, um zu lernen und zu wachsen. Manchmal seid ihr stark, manchmal schwach, manchmal großherzig, manchmal geizig, manchmal sehr spirituell, und manchmal führt ihr noch ein sehr unbewusstes Leben.

Dort, wo ihr ursprünglich hergekommen seid, existiert nur reine Liebe. Deshalb habt ihr euch auf einer höheren Ebene etwas kreiert, das ihr hierher ins irdische Leben mitgenommen habt, damit ihr geschützt seid und überleben könnt. Denn in eurer Welt mangelt es an Liebe. Und euer menschlicher Egoismus hilft euch zu erkennen, wann es erforderlich ist, euch abzugrenzen oder in welchen Situationen ihr unbedingt auf euch selbst zu achten habt, um euch nicht von anderen verletzen zu lassen.

Euer Ego wird vom Verstand gelenkt, die Selbstliebe aber kommt aus der Gefühlsebene. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn es braucht beides im menschlichen Leben. Wo aber sollte nun die Grenze verlaufen? Ist es nicht so, dass Egoismus die Grenzen anderer verletzt, aber Selbstliebe ebenso die Grenzen anderer überschreiten kann?

Es kommt immer darauf an, wie ihr euren Egoismus lebt – aber auch, wie ihr die Selbstliebe lebt. Denn beides kann sehr „egoistisch“ und selbstbezogen sein.

Beides kann jedoch auch sehr konstruktiv gelebt werden. Egoismus ist veränderbar, sodass er dann eine ganz andere Energiequalität erhalten kann. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass ihr nicht gegen euren Egoismus ankämpft, sondern ihn transformiert und  entsprechend eurer Bewusstseinsentwicklung in euch integriert. Er wird euch dienen, so lange ihr Mensch seid. Im Idealfall wird sich euer transformiertes Ego immer weiter der Selbstliebe annähern, auch wenn ihr euch das vielleicht im Augenblick noch gar nicht vorstellen könnt. Aber so ist es und so sei es! Seid gegrüßt, ich bin Saint Germain!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Nikodemus

„Seid gegrüßt, ich bin Nikodemus! In eurer Konsumgesellschaft wird sehr häufig über Bedürfnisse gesprochen. Meist geht es darum, materielle Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Das ist auch in Ordnung so, aber es sind nicht die einzigen Bedürfnisse, auf die ihr achten solltet. Genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – sind eure emotionalen Bedürfnisse. Denn jeder von euch hat den Wunsch nach Nähe und Zuneigung, nach Liebe und Verständnis. Da diese Bedürfnisse von euch oft nicht beachtet oder sogar verdrängt werden, versucht ihr, eine Ersatzebene dafür zu finden, um sie auf andere Weise zum Ausdruck zu bringen.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass ihr über eure Bedürfnisse nach Zuwendung, Bestätigung, Aufmerksamkeit oder Anerkennung nicht sprecht, sondern diese über (oft sogar unbewusste oder uneingestandene) Machtspielchen, übertriebene Selbstdarstellung, Ellenbogen-Taktik oder ähnliche Verhaltensweisen zu kompensieren versucht.

Dabei wäre es so einfach, über eure Bedürfnisse zu sprechen, indem ihr beispielsweise sagt: ‚Ich brauche deine Nähe’ oder ‚Bitte hilf mir’ oder ‚Ich brauche mehr Abstand’ oder ‚Damit bin ich überfordert’. Nein, ihr versucht es über die indirekte Schiene. In der Hoffnung, dass euch die anderen verstehen, setzt ihr Zeichen, anstatt eure Bedürfnisse klar auszusprechen. Doch diese Signale werden oft missverstanden, übersehen oder falsch interpretiert. Dann fühlt ihr euch nicht ernstgenommen, nicht akzeptiert oder nicht respektiert. Und damit dreht ihr euch im Kreis.

Manche von euch empfinden es als Schwäche, über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Sie scheuen sich davor, andere um etwas zu bitten oder einzugestehen, dass es ihnen nicht gut geht. Andere wiederum vergreifen sich im Ton, wenn sie über ihre Bedürfnisse reden – und dann werden ihre Worte als Befehle oder Übergriffe aufgefasst.

Bedürfnislosigkeit wurde über viele Jahrhunderte, wenn nicht sogar noch länger, zu einer Tugend hochstilisiert, Anspruchslosigkeit wurde wertgeschätzt. Das ist eine falsch interpretierte Form von Bescheidenheit, die niemandem nützt, sondern nur frustriert oder unglücklich macht. Der Mensch ist nicht in diese Welt gekommen, um in Armut zu leben – außer er hat sich das definitiv in diesem Leben als Lernaufgabe vorgenommen –, sondern um Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu erfahren. Wohlstand und Fülle sind eine weiterentwickelte Form davon, die natürlich auch gelebt werden darf. Doch das ist eine andere Geschichte.

Meine Aufgabe ist es, euch dabei zu helfen, eure Bedürfnisse äußern zu lernen und zu ihnen zu stehen, auch wenn es anfangs für euch vielleicht ungewohnt oder unbequem ist. Ich bin an eurer Seite! Seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften