Wir Menschen der Neuen Zeit benötigen immer dringender Ärzte der Neuen Zeit. Doch was bedeutet dieser Begriff? Hat die Neue Zeit mit dem aktuellen neuen Jahrtausend zu tun?
Nein, ein neues Bewusstseins-Zeitalter ist angebrochen! Wir befinden uns im gewaltigsten Umbruchs- und Veränderungsprozess, den die Menschheit gerade durchlebt. Und diese gewaltige Veränderung, diese tiefgreifende Transformation, geht bei Millionen von Menschen innerhalb von 2 – 3 Generationen vor sich.
Dabei werden einerseits die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Menschen, die bereits seit Jahrzehnten auf Erden leben, erweitert oder angehoben – andererseits werden sehr viele Kinder mit dieser erweiterten Wahrnehmung geboren.
Die Spagat-Generation
Ich bezeichne uns Erwachsene gerne als die Spagat-Generation. Wir wurden von einer Generation erzogen, die eher naturwissenschaftlich ausgerichtet war und nur an das glaubte, was sie sehen, messen und wissenschaftlich nachweisen konnte, und damit das Metaphysische vollkommen ausgeblendet hat. Ihr naturwissenschaftsgläubiges Weltbild prägt noch heute maßgeblich unsere „Wahrheit“.
Erst im Laufe unseres Lebens und aufgrund von einschneidenden Erfahrungen haben sich viele von uns bewusst für Spiritualität oder Bewusstseinsentwicklung geöffnet. Immer mehr Erwachsene erkennen, dass es neben der irdischen Welt auch die spirituelle gibt, die nicht unbedingt mit Religion gleichzusetzen ist. Ich meine damit die metaphysische Welt, also die Welt der Aura und Chakren, des feinstofflichen Energiefeldes, vor allem aber auch die Welt der Engel und der Aufgestiegenen Meister.
Um Naturwissenschaft und Spiritualität in unser Leben zu integrieren, machen wir einen großen Spagat zwischen dem materialistischen Weltbild, mit dem wir großgeworden sind, und dem spirituellen Wissen, das wir in dieses Leben mitgebracht und danach wieder verdrängt und erst im Laufe der Jahre wieder bewusst in unser Leben integriert haben.
Was hat das mit den Ärzten der Neuen Zeit zu tun?
Mehr und mehr Kinder der so genannten Neuen Zeit sind bereits ins Erwachsenenalter gekommen. Einige von ihnen haben ihr spirituelles Wissen zugunsten der ihnen aufoktruierten Werte und „Wahrheiten“ tief in sich vergraben, andere wiederum können noch immer auf dieses innere Wissen, das sie als Kind der Neuen Zeit in dieses Leben mitgebracht haben, zugreifen.
Einige von ihnen beschließen, eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf zu machen und nehmen dafür eine wissenschaftliche Ausbildung in Kauf. Tief in sich tragen sie jedoch nach wie vor ihr metaphysische Wissen, das aufgrund ihrer Erziehung oder Ausbildung mehr oder weniger verschüttet wurde.
Ärzte oder Heiler der Neuen Zeit
Wenn du dich selbst als Arzt oder Heiler der Neuen Zeit fühlst, dann sollte dir bewusst sein: Je höher du mit deinem zellularen, interdimensionalen Bewusstsein schwingst, desto höher sollte der für dich ausgewählte Heilungsansatz sein, damit Heilung ausreichend und umfassend geschehen kann. Die Erkenntnis, dass es in Zukunft eines Tages keine Heilung ohne spirituelles Wachstum und ohne erweitertes Bewusstsein geben kann, ist vielleicht nicht mehr neu für dich.
Wundere dich auch nicht, wenn sich – selbst alternative und relativ neue – Heilmethoden in den nächsten Jahren wieder als wirkungslos erweisen könnten, sofern sie nicht mit hoch schwingenden Methoden oder Hilfsmitteln kombiniert werden. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig zu wissen, dass (alternative) Helfer und Heiler nur in dem Ausmaß erfolgreich sein können, wie sie selbst in ihrer inneren Mitte, Ausgeglichenheit und Balance sind.
Reiner Wissenserwerb wird nicht mehr ausreichen
Für eine erfolgreiche Arbeit in verschiedenen Heilberufen, auch in rein schulmedizinischen, werden in den nächsten Jahren weit mehr als reiner Wissenserwerb und praktische Erfahrungen erforderlich sein. Die erwünschten Heilerfolge werden – neben der persönlichen Entwicklung als Arzt oder Heiler der Neuen Zeit – immer stärker auch eine spirituelle Weiterentwicklung des Patienten erfordern.
Im Zuge des weltumspannenden Transformationsprozesses wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Bereich von Heilung und Gesundheit vieles verändern. So wird es beispielsweise immer wichtiger, auf höheren Energiefrequenzen zu arbeiten, wenn ein Heilungsprozess eingeleitet, beschleunigt oder unterstützt werden soll. Die derzeit praktizierten Heilmethoden werden auch weiterhin funktionieren, aber sie werden im Laufe der Zeit immer weniger greifen. Dehne deshalb dein Wissen um den physischen, den feinstofflichen und den spirituellen Körper aus und bedenke dabei, dass sich der Mensch mit dem Transformationsprozess mit verändern wird. Entwickle dich deshalb schon jetzt zum „interdimensional bewussten Arzt oder Heiler der Neuen Zeit“.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Für viele Menschen existieren Engel ausschließlich im Reich der Fantasie. Sie sagen: Man kann sie nicht sehen, nicht fotografieren, nicht vermessen und nicht wissenschaftlich nachweisen. Damit existieren sie auch nicht. Punktum! Ende der Diskussion. Doch ich konnte dank einer Aurakamera die Energie von Erzengel Chamuel mit eigenen Augen sehen.
Aufgrund der weiterbreiteten Überzeugung, dass es keine Engel geben kann, verwundert auch der Aufschrei nicht, der durch die Reihen vieler Wissenschaftler, Ärzte und Journalisten ging, als der renommierte Wiener Gynäkologe DDr. Johannes Huber, Hormonspezialist und langjähriger Professor am Wiener Allgemeinen Krankenhaus – seines Zeichens auch Leiter der Bioethikkommission – mit seiner Überzeugung an die Öffentlichkeit ging, dass es doch Engel gibt.
Mehr noch, er schrieb sogar einen Bestseller mit dem Titel Es existiert. Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare, in dem er mit neuen Forschungsergebnissen und für ihn logischen Schlussfolgerungen eine hitzige Debatte zwischen Schulmedizinern und Menschen, die sich für Spiritualität geöffnet haben, auslöste.
Es gibt nicht nur die eine Welt
Der durchschnittlich bewusst denkende und danach lebende Mensch nimmt die Welt, in der er lebt, als seine einzige Realität wahr. Das war es dann auch schon. Dass es daneben, darüber oder dahinter noch andere Realitäten oder andere Welten geben könnte, existiert in seinem Vorstellungsvermögen einfach nicht. Deshalb wehrt er sich auch gegen die Vorstellung, dass Engel oder andere kosmische oder spirituelle Wesen existieren.
Wenn wir hinter das Licht schauen wollen, müssen wir in andere Welten schauen, schreibt DDr. Huber in seinem Buch[1]. Das funktioniert aber nur, wenn wir den Gedanken an einen Mikrokosmos, Makrokosmos und Mesokosmos zulassen können. Die Begriffe Makro- und Mikrokosmos sind den meisten geläufig. Die Welt als Ganzes bzw. der Kosmos werden als Makrokosmos bezeichnet. Die Welt des winzig Kleinen ist der Mikrokosmos, die Welt der Quantenphysik.
Dazwischen befindet sich die Welt, in der wir leben. Sie wird als Mesokosmos bezeichnet. Es ist jener Teil des großen Ganzen, den wir ohne künstliche Hilfsmittel und nur mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen können. Es ist also schlicht und ergreifend jener Bereich, den unser Verstand erfassen kann.
Im Mesokosmos kann man Engel nicht sehen
Das wiederum bedeutet, dass wir in einer Welt des Mesokosmos leben, in der die Gesetze des Makro- und des Mikrokosmos zwar gelten, nur übersteigt deren Wahrnehmung unseren menschlichen Intellekt und unsere geistigen Fähigkeiten.
Aber nur weil wir sie nicht erfassen können, sollen sie gleich gar nicht existieren? Diese Logik wäre allzu simpel.
Sowohl im Mikro- als auch im Makrokosmos gibt es vieles, was wir im Mesokosmos nicht zuordnen oder wahrnehmen können. Das zu leugnen wäre genauso naiv wie die Aussage, hochfrequente Töne gibt es nicht, nur weil wir Menschen sie ohne technische Geräte nicht hören können. Hunde, Wale und Delfine würden uns sofort eines Besseren belehren, denn sie sind von der Natur so ausgestattet, dass sie diese Töne erfassen. Weshalb sollte es keine Engel geben, nur weil wir sie mit unseren begrenzten menschlichen Möglichkeiten nicht sehen können?
Was Photonen und Engel gemeinsam haben
Auch der bekannte Schweizer Astronom Bruno Binggeli beschäftigt sich neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit mit der Existenz von Engeln. So hat er die These aufgestellt, dass Photonen[2] in vielem mit dem ident sind, was das Alte und das Neue Testament mit Engeln verbindet.
Er schreibt: Die Photonen sind Boten der All-Einheit. Sie bringen uns Informationen aus der Frühzeit des Kosmos. […] Engel sind Boten himmlischer Herkunft. Sie kommen vom Himmel, vom Jenseits, von Gott.
Und weiter: Photonen sind reine Energie. Engel sind reiner Inhalt. Beide haben keine Ruhemasse, sind nur Energie, immaterielle, stofflose Wesen. […] Ihre Größe ist eine göttliche. Ihre Stofflosigkeit erhebt sie zu etwas Gottähnlichem, und bringt es mit sich, dass die Engel wie Gott selbst jenseits von Zeit und Raum stehen. […] Engel sind ewig. Photonen sind zeitlos. [3]
Aurakamera: Engelenergien werden sichtbar
Ich selbst würde Engel ein wenig anders beschreiben. Für mich sind sie multidimensionale, intelligente Wesenheiten, die Menschen, Tiere und Pflanzen mit ihren hochfrequenten Energien versorgen können, um beispielsweise Blockaden im feinstofflichen Körper aufzulösen.
Seit 1998 bekomme ich von ihnen spirituelle Werkzeuge in Form von Symbolen und Essenzen auf medialem Weg übermittelt, die in erster Linie im feinstofflichen Körper ihre Wirkung zeigen, also in den Aura-Schichten, den Chakren, den Meridianen oder im morphogenetischen Feld des menschlichen Körpers.
Als ich meine ersten Engelsymbole und Engelessenzen in Händen hielt, war es mein eigener Verstand, der nicht glauben wollte, dass diese „Instrumente“ Wirkung zeigen konnten. Deshalb wollte ich sie von einem unvoreingenommenen Heilpraktiker testen lassen.
Der arbeitete mit einer Aurakamera, mit der man den feinstofflichen Körper des Menschen, also die Aura, sichtbar machen kann. Dieses spezielle fotografische Verfahren wurde bereits in den 1930er-Jahren vom sowjetischen Ehepaar Semjon und Walentina Kirlian entwickelt.
Engel wirken in Aura, Chakren, Meridianen und im morphogenetischen Feld
Alternativmediziner ziehen mit Hilfe dieser Kirlianfotografie beispielsweise Rückschlüsse auf Energieleitbahnen im Körper, die besser als Meridiane bekannt sind. Auch Veränderungen in den Auraschichten und den Chakren, die mentalen Stress oder Imbalancen im Körper anzeigen, sind deutlich sichtbar.
Nun, ich legte beim Heilpraktiker meine letzten Zweifel an der feinstofflichen Wirksamkeit meiner Engelwerkzeuge ein für alle Mal ab. Denn ich saß vor dem Bildschirm seiner Aurakamera, die die Farben meiner Aura sichtbar machte. Doch als dann meine Engelsymbole und Engelessenzen ins Spiel kamen, wurde das Ganze noch viel interessanter.
Ich sah die Wirkung von Erzengel Chamuel am Bildschirm
Kaum hatte ich ein Engelsymbol auf meinen Körper gelegt bzw. eine Engel-Aura-Essenz über meinen Kopf gesprüht, kam in Sekundenschnelle Bewegung in meine Aura.
So legte ich beispielsweise das Symbol von Erzengel Chamuel, dem Engel der Liebe und Selbstliebe, auf mein Herzchakra, als plötzlich – wie aus dem Nichts – am Rand des Bildschirms eine magentafarbene Wolke auftauchte, die meinen Körper in wenigen Sekunden umhüllte. Die Energie von Erzengel Chamuel, die mit Hilfe meines Engelsymbols in meine Aura geflossen war, war am Computer sichtbar geworden.
Der Heilpraktiker staunte nicht schlecht, denn so etwas hatte er zuvor noch nie erlebt. Auch die Anwendung meiner Engelessenzen verblüffte: Unmittelbar nachdem ich sie auf mein Zungenchakra getropft hatte, begannen meine Chakren am Bildschirm intensiv zu leuchten und zu strahlen.
Heute, mehr als 20 Jahre später, nutzen viele Menschen rund um den Globus die hilfreichen Schwingungen meiner Engelwerkzeuge. Egal, ob Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern, Pädagogen, Coaches, Heilpraktiker oder Tiertherapeuten. Alle sind sich darüber einig: Auch wenn man sich Engel nicht erklären kann, auch wenn man sie nicht sehen oder hören kann, sind sie da. Und mit ihnen hochwirksame spirituelle Werkzeuge.
Die heutige Technik macht es möglich, dass man zumindest Teilaspekte ihrer Existenz wahrnehmen kann. Ganz abgesehen von jenen Menschen, die die mediale Fähigkeit entwickeln durften, Engel mit ihren menschlichen Sinnen zu sehen und zu hören.
[1] Huber, DDr. Johannes: Es existiert. Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare. Position 1670 eBook
[2] Photonen werden auch als Lichtteilchen oder Lichtquant bezeichnet
[3] Huber, DDr. Johannes: Es existiert. Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare. Ab Pos 1730
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Dieser Beitrag fällt um einiges länger aus als sonst, denn er beinhaltet vieles an Basiswissen, das für dein Verständnis für die Neue Zeit, an deren Beginn wir uns gerade befinden, sehr wichtig ist. Wie oft hast du schon die Begriffe „Kinder der Neuen Zeit“, „Frauen der Neuen Zeit“ oder „Ärzte der Neuen Zeit“ gehört und nicht genau gewusst, was du dir darunter vorstellen kannst. Mein Artikel hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, er versucht jedoch, die Neue Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Es tritt immer deutlicher zutage, dass die Menschheit einen gewaltigen Veränderungsprozess durchläuft. Egal ob in der Politik, in der Wirtschaft, in der Ökologie, in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, im Bildungssystem oder im Leben jedes Einzelnen: Kein Stein bleibt zurzeit auf dem anderen. Dieser Veränderungsprozess, der von Jahr zu Jahr mit scheinbar immer größer werdender Geschwindigkeit unser aller Leben prägt, wird von manchen Menschen gefürchtet und von anderen willkommen geheißen.
Für diese tiefgreifende Veränderung gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen. So gibt es dafür wissenschaftliche, soziologische, historische, spirituelle oder esoterische Erklärungen. Die Kernaussage bleibt jedoch immer dieselbe.
Sonneneruptionen erzeugen eine Frequenzanhebung
Astrophysiker haben erforscht, dass nach Sonneneruptionen ungeheure Mengen von Gasen ins All geschleudert werden. Diese „koronaren Massenauswürfe“ schleudern die Gase, auch Plasma genannt, mit einer Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern in den Weltraum. Das Besondere an diesem Plasma ist, dass es elektrisch aufgeladen ist.
Sobald diese aufgeladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen magnetische Stürme und Polarlichter. Sie verändern das elektromagnetische Feld der Erde und beeinflussen somit alle Lebewesen nachhaltig. Sogar in der Zellstruktur lässt sich diese Veränderung wissenschaftlich nachweisen, wie beispielsweise der Wissenschafter Dr. Dieter Broers herausgefunden hat. Auch der Temperaturanstieg auf unserem Planeten Erde sowie auf Mond und Mars könnte kosmischen Ursprungs sein, wie einige Wissenschafter vermuten.
Aus medizinischer Sicht betrachtet lösen die seit einigen Jahren immer stärker werdenden Sonneneruptionen weitreichende Veränderungen auch im menschlichen Gehirn aus. So belegen beispielsweise Studien, dass es eine Wechselwirkung zwischen geomagnetischen Aktivitäten und Gedächtnisleistungen bzw. Konzentrationsstörungen gibt. Es wird von Wissenschaftlern sogar angenommen, dass es zu einer völligen Neustrukturierung des Menschen kommen könnte. Einige Experten haben für die kommenden Jahre besonders heftige Sonneneruptionen – in einer bisher noch nie dagewesenen Stärke – vorausberechnet.
Spannen wir nun einen Bogen von der Physik zur alten Maya-Kultur, die von einem Zusammenwirken zwischen Bewusstseinsepochen und kosmischen Konstellationen ausging. Die Mayas, jene Hochkultur, die die Sonne als „die Verbindung des Menschen zum Herzen des Universums“ betrachtete, war davon überzeugt, dass der Kosmos „Absichten“ habe und dass die Sonne als Zentrum des Universums sämtliche Abläufe der für Menschen sichtbaren Welt stark beeinflussen würde.
Der Transformationsprozess aus soziologischer Sicht
Die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von anderen Sparten der Wissenschaft, beispielsweise der Medizin oder der Philosophie, wahrgenommen werden. So verknüpft u. a. Barbara Marx Hubbard in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.[1]
Sie schreibt, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie Dagewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt – die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.
Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einen Punkt angelangt sind, wo die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder einfach: Transformationsprozess.
So gefährlich oder leidvoll sich unsere derzeitige Weltsituation darstellt, so schrecklich die ökologischen, sozialen und persönlichen Zusammenbrüche auch sein mögen, dürfen wir dabei aber eines nicht übersehen: Sie stellen die „evolutionäre Triebfeder“ dar, die uns zwingt, die Schwelle zur neuen Universellen Menschheit zu überschreiten. Krisen sind notwendig, um Menschen begreifbar zu machen, dass sie ihr Bewusstsein und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln müssen, um überhaupt auf diesem Planeten zu überleben. Die wichtigste Grundlage dafür ist aber, dass sich nicht nur einzelne spirituelle Menschen, sondern eine gesamte spirituelle Menschheit entwickeln muss, um gemeinsam eine kulturelle, soziale und technologische Zivilisation zu erschaffen, die alles derzeit Vorhandene weit übertrifft.
Verbesserte Lebensbedingungen auf unserem Planeten erfordern einen umfassenden Wandel in allen Bereichen unseres Lebens. Um dies zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNA abgespeichert ruht. Dieser Genius-Code, der derzeit aktiviert wird, enthält gleichzeitig das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar, und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.
Dieser Übergang ist noch lange nicht abgeschlossen, doch sind erste Anzeichen eines Umdenkens bereits zu bemerken. Es vernetzen sich immer mehr kleine Gruppen zur Förderung unseres menschlichen und spirituellen Potenzials und es verbreitet sich eine Vielzahl spiritueller, esoterischer Bücher. Auch gab es nie zuvor so zahlreiche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen in diesen Bereichen.
Wie bei der Geburt eines Kindes ist auch der Ausgang unserer Entwicklung nicht vorhersehbar. Bei der derzeit stattfindenden „planetarischen Geburt“ können wir uns selbst weiterentwickeln und „entbinden“ und so zum Meister werden. Dazu müssen wir unsere Selbstbezogenheit verlassen, in die umfassende, spirituelle Phase unserer menschlichen Existenz eintreten und uns zu einer veränderten Spezies entwickeln, die Eric Chaisson als „Unsterblichkeit der Spezies, kosmisches Bewusstsein und universelles Leben“[2] bezeichnet.
Wir haben zum Teil schon große spirituelle Fähigkeiten entwickelt, doch fehlt es uns im Umgang mit diesen Fähigkeiten noch viel an göttlicher Weisheit. Der kritische Punkt ist längst erreicht, an dem wir uns zwischen einer bewussten Evolution oder einer Vernichtung durch den Missbrauch unserer Kräfte entscheiden müssen. In diesem Zusammenhang sollten wir uns daran erinnern, dass auch die atlantische Hochkultur vor ihrem Untergang an diesem Wendepunkt gestanden ist.
Der Transformationsprozess aus mythologischer Sicht
Sowohl das griechisch-hellenistische als auch das buddhistisch-mythologische Weltbild beschreiben vier Zeitalter. Nämlich das Goldene, Silberne, Bronzene/Kupferne und das Eiserne.
Wir befinden uns am Ende des „Eisernen Zeitalters“, in dem die Menschen von Neid, Hass, Gier und Verwirrung geprägt sind. Dieses Zeitalter wird auch als eine Epoche beschrieben, in der in stärkerem Maße Kriege geführt werden. Menschliches Leid und Elend sind stärker verbreitet als in den vorangegangenen Zeitaltern. Das Eiserne Zeitalter wird auch als „Zeitalter des Niedergangs“ bezeichnet. In einem solchen Zeitalter haben nur noch wenige Menschen die Fähigkeit, ihre geistige Entwicklung voranzutreiben und es bedarf sehr kraftvoller Methoden, um den Geist zur vollen Erleuchtung zu führen. In den nachfolgenden Zeitaltern werden die Menschen wieder leichter Zugang zur Spiritualität finden und sind nicht mehr so stark von ihren Emotionen wie Neid, Hass und Gier beeinflusst.
Wir stehen heute bereits am Übergang zum „Bronzenen Zeitalter“, bewegen uns ganz langsam in Richtung „Silbernes Zeitalter“, um schließlich ins „Goldenes Zeitalter“, laut buddhistisch-mythologischem Verständnis, in ca. 6 000 Jahren (!) einzutreten. Auch wenn der Weg bis dahin noch ein sehr langer ist, ist die Talsohle bereits durchschritten.
Obwohl das indisch-hinduistische Weltbild[3] eine etwas andere Zeitrechnung hat, ist auch hier zu erkennen, dass wir uns in eine positivere Epoche hineinbewegen. Nach indisch-hinduistischem Verständnis dauert ein Welt- oder Zeitalter inklusive zweier Übergangszeiten von je ca. 100 Jahren insgesamt ca. 24 000 Jahre und setzt sich aus 4 Zeitaltern (Yugas) zusammen.
Nach diesem Weltbild entwickelt sich die Menschheit aus dem „schlechtesten“ Weltalter, dem Kali-Yuga heraus. Der Tiefpunkt des Kali-Yuga, jenem dunklen Zeitalter, das wir angeblich noch immer nicht ganz durchschritten haben, ist um das Jahr 498 n. Chr. anzunehmen.
Der Energiekalender der Mayas und Azteken
Jorge Alberto Báez Guerrero, ein mexikanischer Forscher, entdeckte vor einigen Jahren, dass die Mayas und Azteken (neben anderen alten Völkern) in ihren Astrologie-Observatorien eine Methode entwickelt hatten, mit deren Hilfe es möglich war, die energetischen Phasen, die die Erde durchlaufen hatte und in Zukunft durchlaufen wird, zu verfolgen und vorauszusagen. Diese alten „Energiekalender“ demonstrieren ganz klar, dass wir zurzeit auf eine große Veränderung zusteuern, in der wir auf dem Planeten Erde ein altes Energiebewusstsein hinter uns lassen und ein neues Kapitel aufschlagen werden. Mayas und Azteken hatten schon lange vor unserer Zeit errechnet, dass eine neue, sehr hohe Energie auf die Erde kommen würde und dass sich die Menschheit „auf dem Weg in die Energie einer neuen Sonne“ befinde.
Jorge Alberto Báez Guerrero konnte bei seinen Forschungsarbeiten auch einen Zusammenhang zwischen der Veränderung der Erdenergie und der menschlichen DNS entdecken. Er brachte die verschiedenen Polaritäten mit Aminosäuren in der DNS-Kette in Verbindung und erkannte, dass die Menschheit derzeit die aktive Polarität zusammen mit dem alten Bewusstsein hinter sich lässt. An ihre Stelle träte die passive Polarität. Diese würde angesichts der magnetischen Veränderungen, die wir gerade durchlaufen, aktiviert. Er entdeckte einen Mechanismus innerhalb unserer feinstofflich-spirituellen DNS, der in unseren Molekülen Licht erzeugt und damit unser menschliches energetisches Feld verstärkt.
Das Wassermann-Zeitalter
Esoterische Kreise bezeichnen den Transformationsprozess als „Wassermann-Zeitalter“, als „The Age of Aquarius“, der sich aus der Astrologie ableiten lässt. Dieses uralte Wissen wird in unseren Breiten meist aus Unkenntnis mit Geringschätzung abgetan und somit in Frage gestellt.
Astrologie ist eine „heilige Lehre“, eine Geisteswissenschaft, die seit Jahrtausenden existiert. Sie war in früheren Kulturen die Psychologie der damaligen Bevölkerung. Bereits die Völker des Zweistromlandes, die Inkas, Chinesen und Ägypter, brachten die Astrologie zur Blüte.
Für alle, die sich mit Astrologie im Allgemeinen bzw. mit psychologischer und/oder spiritueller Astrologie näher auseinandersetzen möchten, gibt es eine Vielzahl an Büchern und eine Reihe wirklich guter und seriöser Astrologen.
Doch nun zurück zum Wassermann-Zeitalter. Woher kommt dieser Begriff?
Die Erde dreht sich um die eigene Achse und beschert uns Tag und Nacht. Der Mond bewegt sich um die Erde und daraus leiten wir die Teilung des Jahres in zwölf Monate ab. Die Erde umläuft die Sonne innerhalb von ca. 365 Tagen und so unterteilen wir unsere Zeit in Jahre.
Aber auch die Sonne steht nicht still: Sie bewegt sich innerhalb von etwa 25.920 Erdenjahren mitsamt ihren Planeten – unserem Sonnensystem – um den Fixsternhimmel. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man als siderisches (fixsternbezogenes), platonisches oder kosmisches Jahr.
Das kosmische Jahr wird wiederum in zwölf Abschnitte unterteilt und mit den Namen der zwölf Tierkreiszeichen versehen. Diese Abschnitte werden Weltenmonate genannt und dauern ca. 2 160 Erdenjahre. Seit einigen Jahrzehnten befinden wir uns in der Übergangsphase vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter. Astronomisch betrachtet, begann das neue Zeitalter am 21.12.2012. Veränderungen, die mit diesem Übergang einhergehen, werden noch Jahre und Jahrzehnte spürbar sein.
Zur besseren Orientierung ein einfacher Überblick:
Wassermann-Zeitalter ca. 2 000 n. Chr. – ca. 4 000 n. Chr.
Fische-Zeitalter ca. Christi Geburt – ca. 2 000 n. Chr.
Widder-Zeitalter ca. 2 000 v. Chr. – ca. Christi Geburt
Stier-Zeitalter ca. 4 000 v. Chr. – ca. 2 000 v. Chr. usw.
Was bedeutet das nun für die Menschheit? Die Schwingungen der alten Zeit nehmen mehr und mehr ab, alte Ordnungen und Werte werden abgelöst. „Das war doch schon immer so“, könnte man meinen. Natürlich lösten viele Epochen der Zeitgeschichte einander ab. Doch die aktuelle Ablösung ist etwas völlig anderes.
Die Menschheit wird durch stark erhöhte Strahlungen aus dem Kosmos „belebt“, von ihr energetisch durchdrungen und mit neuen Energien „angereichert“. Die Medialität der Menschen wird dadurch drastisch ansteigen und Hellsehen, Hellfühlen, Telepathie, Astralreisen, Lichtnahrung etc. werden in nicht allzu ferner Zeit in unserem Leben völlig normal sein.
Die Menschheit durchläuft und erlebt einen gewaltigen Transformations- und Umwandlungsprozess, um diese neuen Energien überhaupt aushalten zu können.
Veränderte kosmische Strahlungen und Schwingungen bewirken auf unserem Planeten immer höher schwingende energetische Strömungen, die sich direkt auf die geistig-spirituelle Entwicklung der Menschen auswirken. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass noch höher schwingende neue Seelen zu uns auf die Erde kommen, die wir als „Kinder der Neuen Zeit“ bezeichnen.
Der Pluto-Transit
Tauchen wir noch einmal in die Welt der Astrologie ein. Im Jahr 2008 begann ein knapp 16-jähriger Zeitabschnitt, den man als weltumspannende „Entrümpelungsaktion“ bezeichnen könnte. Diese Zeitspanne, in der der Planet Pluto das Sternbild des Steinbocks durchlaufen wird (Transit), dauert bis 2024.
Man kann sich die Pluto-Transformationsenergie wie eine riesengroße, reinigende Welle vorstellen und jeder Einzelne kann sich entscheiden, ob er die Kraft dieser Welle nutzen möchte oder sich gegen sie zu stellen versucht.
Das astrologische Zeichen „Steinbock“ steht für Vergangenheit, Struktur, Ordnung oder Hierarchie. Wenn nun in diesen 16 Jahren „Pluto den Steinbock durchläuft“ bedeutet das, dass bestehende alte Strukturen und Ordnungssysteme aufgeweicht und transformiert, also verändert werden. Das trifft sowohl im Leben jedes Einzelnen zu wie auch in gesellschaftlichen Bereichen.
Wir werden Bilanz ziehen und uns fragen müssen:
Was sind die Folgen dieser Lebensführung, der Wissenserweiterungen und der Erkenntnisse, die wir in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben, als Pluto das Zeichen des „Schützen“ durchlief? Die durch diese Schütze-Energie gewonnenen Freiheiten sind nicht nur bereichernd, sie erfordern auch Verantwortung.
Haben wir beispielsweise über viele Jahre ignoriert, dass die Ressourcen des Planeten nicht unbegrenzt ausgebeutet werden können?
Haben wir wirklich geglaubt, mit ausgeklügelten Finanzierungssystemen immer mehr verdienen zu können, immer reicher zu werden?
Nun ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, an dem uns diese Themen mit der ganzen Intensität der Pluto-Energien und der Strenge des Steinbocks so einige begrenzende Erfahrungen bescheren werden.
Aktuell werden wir gezwungen, den Gürtel wieder enger zu schnallen und unser aufgeblasenes Wirtschaftssystem gesund zu schrumpfen. Es wird noch dauern, bis wir für die alten, entstandenen Strukturen neue Formen und Wege finden. Das kann bei Pluto sehr subtil vor sich gehen, aber auch radikal und explosionsartig. Der harte, verkrustete Boden wird nun gepflügt, damit neuer Samen gesät werden und wachsen kann. Eines steht jedoch jetzt schon fest: WILLKOMMEN IN DER NEUEN ZEIT!
[1] Vgl. Marx Hubbard, Barbara: Vom Ego zur Essenz. Koha Verlag, Burgrain 2003.
[2] Vgl. Chaisson, Eric: The Life Era: Cosmic Selection and Conscious Evolution. Verlag Morrow, New York 1987.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
„Energieheilung ist ein System, bei dem es um Gleichgewicht geht. Heiler heilen nicht, sie stellen lediglich das Gleichgewicht her. Die individuelle menschliche Reaktion auf die Herstellung des Gleichgewichts durch Heiler, die selbst im Gleichgewicht sind, das ist es, was den Menschen heilt.“ KRYON
Die Welt ist dem Transformationsprozess und seinen Veränderungen unterworfen, diese Tatsache macht auch vor Ärzten und Heilern nicht halt. Wichtig ist, ihr bisheriges Verständnis vom Heilen neu zu definieren bzw. den Anforderungen der Neuen Zeit anzupassen. Die oben zitierte Aussage von KRYON bringt es auf den Punkt: Menschen, die anderen bei physischen oder psychischen Problemen helfen wollen, müssen erkennen, dass nicht sie heilen, sondern lediglich einen Selbstheilungsprozess im Körper ihres Klienten einleiten oder aktivieren können.
Das gilt auch – streng genommen – für die Verabreichung von Medikamenten, denn diese können Krankheitsbilder oder Krankheitssymptome verändern und verbessern. Wenn man jedoch Heilung als einen ganzheitlichen Prozess betrachtet, in dem der physische Körper, die emotionale Ebene, der Intellekt und die Spiritualität mit einbezogen werden, dann kann medikamentöse oder chirurgische Heilung immer nur einen Teilbereich des Genesungsprozesses abdecken.
Die klassische Ausbildung als Ausgangsposition
Ärzte und Heilpraktiker lernen in ihren jahrelangen Ausbildungen unglaublich viel und sammeln in der Praxis reiche Erfahrungen, womit und wie sie kranken Menschen helfen können. Das ist nicht in Frage zu stellen. Die Schulmedizin und die traditionellen alternativen Behandlungsmethoden bilden die Säulen unseres jetzigen Gesundheitssystems, auf das wir nicht verzichten können. Doch darauf allein sollte man sich in Zukunft nicht mehr beschränken. Parallel zu wissenschaftlichen Forschungen wird es unumgänglich sein, sich auch neuen Aspekten der Heilung zu öffnen. Die Neue Zeit benötigt eine neue Form der Heilung, sie braucht auch „Ärzte der Neuen Zeit“!
Die Fähigkeiten und die Erfolge des medizinischen Fachpersonals und der Heiler werden in Zukunft mehr denn je an ihr eigenes spirituelles Wachstum geknüpft sein. Niemand kann z. B. Japanisch unterrichten, wenn er diese Sprache nicht selbst gelernt hat, niemand kann ganzheitliche spirituelle Heilung vollziehen, wenn er nicht selbst zuvor sein Bewusstsein auf neue, interdimensionale Ebenen erweitert und ausgerichtet hat. Das erfordert allerdings eine ehrliche Selbsterkenntnis, eine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung und eine intensive Arbeit an sich selbst. Das wiederum bedeutet, sich mit den interdimensionalen Seiten unseres menschlichen Daseins zu beschäftigen und die Spiritualität in das eigene Leben einfließen zu lassen.
Im inneren Gleichgewicht bleiben
Wenn ein Heiler der Neuen Zeit nicht in seiner Mitte ruht, nicht an sich und seine Fähigkeiten glaubt, wird er über kurz oder lang keine Patienten mehr finden. Sobald er aus emotionalen oder anderen Gründen aus seinem inneren Gleichgewicht gerät, wird das für andere Menschen immer stärker spürbar werden. Wie innen so außen, wie oben so unten! Dieses Kosmische Gesetz wird im Zuge des Transformationsprozesses noch deutlicher zu Tage treten als bisher. Das hat aber den Vorteil, dass die schwarzen Schafe und Scharlatane unter den Heilern schneller als solche erkannt und enttarnt werden können.
Wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben, wird es in Zukunft immer mehr erforderlich werden, auf die innere Bereitschaft eines Hilfesuchenden, Patienten oder Klienten zu achten. Ist die innere Bereitschaft nicht ausreichend vorhanden, kann man sich alle Versuche ersparen, diesem Menschen zu helfen. Denn wenn er in seinem Innersten nicht bereit ist – und hier spreche ich nicht von einer Bereitschaft, die dem Verstand entspringt –, ist jede Bemühung, ihm zu helfen, eine vergebene Mühe. Eine zu geringe oder fehlende Bereitschaft wird immer nur zu einem unzureichenden Heilungsprozess führen.
Um auch in fernerer Zukunft erfolgreich in einem Heilberuf zu arbeiten, ist eine aufrichtige und ehrliche innere Haltung dem Klienten gegenüber vonnöten. Geht es dem Mediziner, Heilpraktiker oder Heiler bei seiner Arbeit in erster Linie jedoch um das eigene finanzielle Wohl, wird er in der Energie der Neuen Zeit nicht auf Dauer bestehen können. Je weiter der Transformationsprozess fortschreiten wird, desto weniger wird reine Abzocke in Heilberufen möglich sein.
Nicht manipulieren und keine Abhängigkeiten schaffen
In helfenden, heilenden Berufen kommt es nicht selten vor, dass Klienten oder Patienten – häufig ohne es zu merken – manipuliert werden. Das dabei am meisten verwendete Druckmittel ist die Angst. Wie in vielen anderen Wirtschaftszweigen üblich, betreiben leider auch in Heilberufen viele sogenannte Helfer das „Geschäft mit der Angst“. Zuerst wird Angst erzeugt, dann wird Hilfe angeboten und schon läuft die Manipulationsmaschinerie auf Hochtouren. Das ist leider auch häufig dann festzustellen, wenn sie ihren Patienten Produkte oder Präparate einreden wollen, die nicht unbedingt benötigt werden, an denen sie aber sehr gut mitverdienen. Man sollte sich auch ganz besonders vor jenen Heilern hüten, die Abhängigkeiten schaffen wollen. Oft sind es Menschen, die sich als sehr spirituell und wissend ausgeben, bei genauerer Betrachtung jedoch eine dunkle Seite der Macht leben und Menschen über Manipulation und Angstmache an sich binden wollen.
Die Qualität eines Helfers oder Heilers ist daran zu messen, wie er seinen Klienten auf dem Weg in die Selbstverantwortung unterstützend beisteht. Genesung und ein erfülltes Leben können nur dann „funktionieren“, wenn der Klient erkennt, dass er und nur er dafür zuständig ist. Er kann sich Hilfe und Unterstützung holen, aber in letzter Konsequenz muss er Selbstverantwortung übernehmen, um dauerhaft gesund zu werden oder zu bleiben.
Sich und seine Person zurücknehmen
Die Heiler der Neuen Zeit haben längst erkannt, dass es nicht um sie und ihr Wissen, ja nicht einmal um ihre Fähigkeiten geht, denn wahre Heiler haben ihr Ego längst so weit transformiert, dass sie die Heilerfolge nicht mehr als Selbstbestätigung oder Selbstbeweihräucherung benötigen. Die Heiler der Neuen Zeit führen den Hilfesuchenden mit der entsprechenden Heilmethode und den entsprechenden Heilenergien zusammen. So wie man einen Stecker in eine Steckdose steckt und der Strom, die Energie, zu fließen beginnt. Mehr wird es in Zukunft nicht mehr bedürfen, auch wenn man sich das im Augenblick vielleicht noch kaum vorstellen kann.
Erlaubnis für die Heilung erhalten
Wird heutzutage vielfach noch munter drauflos therapiert, so wird es in Zukunft immer wichtiger werden, den Klienten oder Patienten um seine Erlaubnis oder sein Einverständnis zur Heilung zu fragen. So paradox das auch klingen mag: Ganzheitliche spirituelle Heilung bedeutet Veränderung, bewusste Veränderung, und diese erfordert immer das Einverständnis des Klienten. Nur wer die persönliche und spirituelle Entwicklung als einen wesentlichen Teil eines jeden Heilungsprozesses erkennt, wird auch in Zukunft in seinem Beruf als Heiler der Neuen Zeit erfolgreich sein.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Vielleicht hattest du mal ein körperliches Problem, das du mit einer rein schulmedizinischen Behandlung nicht lösen konntest. Vielleicht arbeitest du selber mit einem ganzheitlichen Heilungsansatz, weil für dich alles andere nicht mehr in Frage kommt. Vielleicht ist dir bewusst, dass es verschiedene Heilungsebenen gibt. Lass sie mich mal aufgrund meiner Erfahrungen für dich zusammenfassen:
Nicht nur seelische oder mentale Belastungen, ungelöste zwischenmenschliche Probleme oder verdrängte Emotionen können Krankheiten hervorrufen. Auch Vererbung, körperlicher Raubbau oder karmische Vorbelastungen spielen eine wesentliche Rolle für ihre Entstehung.
Treffen mehrere Komponenten aufeinander, ist die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen einer Krankheit umso größer. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den physischen Körper zu behandeln, sondern auch den feinstofflichen Körper, die Aura. Doch das ist ja nichts Neues.
Bereits vor mehr als 5000 Jahren kannte man im indischen Tantra-Yoga das Modell der „Fünfkörperlehre“. Diese beschreibt fünf feinstoffliche Körper des Menschen und ordnet diesen fünf Heilungsebenen zu, beginnend von medizinischen und chiropraktischen Behandlungen bis hin zur spirituellen Heilung.
Ein anderes Denkmodell vom feinstofflichen Körper des Menschen spricht von 7 Hauptchakren, die jeweils mit einer Auraschicht verbunden sind. Laut einer Information, die ich auf medialem Wege bekommen habe, besteht die menschliche Aura aus mindestens 18 Schichten.
Wenn der Heilungsansatz auf einer zu niedrigen Ebene angesiedelt ist
Manchmal taucht die Frage auf, warum manche Therapien oder Heilungsansätze nur begrenzt oder gar keine Wirkung zeigen? Weil entweder auf der falschen oder zu niedrigen Heilungsebene behandelt wird. Ein Knochenbruch beispielsweise, der durch einen Unfall auf der physischen Ebene entstanden ist, kann auf derselben Ebene durch eine Operation wieder zusammengefügt werden. Die Schulmedizin setzt dabei ausschließlich am physischen Körper an. In vielen Fällen ist damit das Problem erledigt und der Heilungsprozess setzt ein.
Hat der Patient jedoch immer noch Schmerzen, die medizinisch nicht in den Griff zu bekommen sind, bzw. kommt es zu einem neuerlichen Knochenbruch, kann das ein Hinweis darauf sein, dass das Problem auch auf höheren Ebenen angesiedelt und deshalb dort zu bearbeiten ist. Vielleicht hängt der Unfall, der zum Knochenbruch geführt hat, mit einer negativen Lebenseinstellung oder negativen Erwartungshaltung zusammen (negative Gedanken sind energetisch im Mentalkörper, im dritten feinstofflichen Körper abgespeichert). Der Knochen wurde zwar zusammengeflickt (Korrektur auf der physischen Ebene), aber an der gedanklichen Grundeinstellung hat sich nichts geändert.
Anders ausgedrückt: Die Mentalkörper-Ebene, in der die Ursache für den Knochenbruch sitzt, wurde nicht mitbehandelt und nicht geheilt. Die Gefahr einer neuerlichen Verletzung ist dadurch immer noch gegeben. Deshalb ist es wichtig, neben der physischen Korrektur auch im Mentalkörper, auf der dritten Heilungsebene zu arbeiten. Beispielsweise mit Gesprächstherapie, Blütenessenzen oder Kinesiologie.
Manchmal braucht es Karmaarbeit für den Heilungsprozess
Wenn nun der Knochenbruch repariert ist (durch eine Operation), die negativen Gedankenmuster aufgearbeitet sind (Gesprächstherapie, Coaching), die Schmerzen aber immer noch nicht abklingen oder es zu einem weiteren Unfall kommt, dann ist das ursprüngliche Problem feinstofflich oft noch höher angesiedelt, etwa auf der karmischen Ebene (siebenter Körper/Kausalkörper). Erst wenn das Karma zum Thema „Knochenbruch“ aufgearbeitet ist, kann es in diesem Fall zu einer dauerhaften Heilung kommen.
Übrigens: Karmische Blockaden, Muster oder Erfahrungen lassen sich auf der dritten Ebene, also im Mentalkörper lösen, reines Karma sitzen jedoch im siebten feinstofflichen Körper bzw. in der multidimensionalen DNA. Um dort zu arbeiten, bedarf es spiritueller Werkzeuge oder eines speziellen Menschen, der fähig und befähigt ist, auf dieser hohen spirituellen Ebene zu arbeiten.
Je höher der Heilungsansatz, desto erfolgreicher die Heilung
Wir sehen also: Je hoch schwingender der Heilungsansatz, desto besser die Heilungschancen. Dies gilt vor allem für Menschen, die „schon alles probiert haben und denen nichts geholfen hat …“ Möglicherweise war der Heilungsansatz auf einer zu niedrigen Ebene angesiedelt.
Außerdem gilt der Grundsatz: Je höher das spirituelle Bewusstsein eines Patienten ist, desto höher muss der Heilungsansatz liegen, da „niedrigschwingendere“ Heilmethoden die hohe Eigenschwingung eines Menschen nicht erreichen und korrigieren können. In diesem Zusammenhang lässt sich leicht erkennen, dass alternative Heil- und Behandlungsmethoden sowie spirituelle Energiearbeit in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Arbeit sind.
Ganz ohne Spiritualität funktioniert Heilung manchmal nicht
Meine spirituellen Werkzeuge wirken grundsätzlich immer in den sieben feinstofflichen Körpern, ja sie reichen – laut Information aus der Engelwelt – in 18 feinstoffliche Körperebene, also Auraschichten, hinein. Bis sie jedoch alle durchdrungen haben und ihre Wirkung voll entfalten können, hängt in vielen Fällen von der inneren Bereitschaft bzw. vom Bewusstseinslevel des Patienten ab. Ziel jeder feinstofflichen Energie- und Heilarbeit sollte es zumindest sein, zumindest die ersten sieben Energiekörper zu reinigen, zu pflegen, aufzuladen und ins Gleichgewicht zu bringen. Nur dann kann ein Heilungsprozess auf allen Ebenen stattfinden.
Ganzheitlich-spirituelle Heilungsarbeit setzt immer einen Bewusstseinsprozess in Gang. Das bedeutet umgekehrt, wenn der Patient nicht ehrlich und aufrichtig bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, sein Denken und sein Bewusstsein zu erhöhen, sich für eine spirituelle Weiterentwicklung zu öffnen, kann selbst die beste ganzheitliche oder spirituelle Heilungsmethode nicht viel bewirken. Aus diesem Grund kann Ganzheitsmedizin auch nur sehr begrenzt „konsumiert“ werden, spirituelle Medizin schon gar nicht. Allzu schnell ist nämlich der Punkt erreicht, an dem der Heilungsprozess stagniert, wenn auf der geistigen Ebene des Patienten keine Veränderung passiert. In vielen Fällen braucht es dann immer noch Lebenskrisen, Schicksalsschläge oder Krankheiten um einerseits eine Kurskorrektur im Leben vorzunehmen bzw. Spiritualität bewusst ins Leben zu integrieren.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Vielen von uns, die sich mit Spiritualität auseinandersetzen, ist das Wort Transformationsprozess nicht fremd. Wir haben ein Gefühl dafür entwickelt, was man unter diesem weltweit zu beobachtenden Veränderungsprozess verstehen kann, der seit einigen Jahren immer mehr an Fahrt aufnimmt und alle Lebensbereiche erfasst.
Doch wie erklärt man diese spannende Zeitepoche, die sich nur alle 26.000 Jahre wiederholt, seinen Patienten und Klienten? Viele Seelen sind ja absichtlich in der jetzigen Zeit inkarniert, weil sie an diesem „Mega-Prozess“ bewusst mitwirken wollten. Dennoch kommen viele von ihnen im täglichen Leben mit den Begleitumständen des Transformationsprozesses nicht zurecht, weil sie den tieferen Sinn dahinter noch ganz nicht erfasst haben.
Für mich gilt bis heute die Parabel, die Tashira Tachi-ren[1] von Erzengel Ariel im Jahr 1990 auf medialem Weg erhalten hat, als eine der besten Erklärungen. Sie zeigt bildhaft auf, worum es im Transformationsprozess wirklich geht:
Stell dir ein kugelrundes, versiegeltes Aquarium vor, das in einem anderen, viel größeren Aquarium steht. Die Fische im großen Aquarium können in die Kugel schauen, doch die Fische in der Kugel nicht nach außen. Die Glaskugel ist ihre einzige Realität. Das große Aquarium ist mit Salzwasser gefüllt, in dem viele wunderschöne Arten von Anemonen, Krabben und Fischen leben. Die versiegelte Kugel dagegen ist mit Süßwasser gefüllt, und Goldfische leben in ihr.
Der Transformationsprozess
Langsam beginnt ein Prozess, durch den das Glas der kleineren Kugel dünner und dünner wird. Geringe Mengen an Salzwasser sickern durch, und die Goldfische müssen sich rasch weiterentwickeln, damit sie diese Veränderungen verkraften können.
Da das Glas dünner wird, beginnen die Goldfische kurze Blicke auf die Kreaturen im großen Aquarium zu erhaschen. Einige Goldfische halten die anderen für ihre Feinde und versuchen mutig, ihre Kugel vor der drohenden Invasion zu schützen. Sie halten die Anemonen für schlecht und beschuldigen andere Goldfische, von ihnen beeinflusst zu werden.
Diese Goldfische verbergen ihre eigene Angst, projizieren jedoch ihre Angst in ihre Umgebung. Andere Goldfische vermuten, dass die Fische im Aquarium schon seit langer Zeit die Glaskugel und ihre Bewohner kontrollieren. Sie sehen sich und die anderen Goldfische als hilflose Opfer. Sie glauben, dass die Kreaturen auf der anderen Seite des Glases sie gefangen halten, um sie eines Tages aufzufressen.
Und da sich nun die Glaskugel mehr und mehr auflöst, begegnen sie jedem neuen Tag mit großer Angst. Einige Goldfische sehen die Fische auf der anderen Seite des Glases als heilige, allmächtige Götter.
Damit geben sie ihre eigene innere Autorität völlig auf und pendeln zwischen Gefühlsextremen hin und her. Einmal empfinden sie sich als Auserwählte, ein anderes Mal als unwürdig und wertlos. Sie versuchen, verborgene Botschaften ihrer ‚Meister’ zu interpretieren, und richten ihre Handlungen und Glaubenssätze danach aus. Sie schwimmen in der Kugel hin und her und verursachen viele Luftblasen, aber keine dauerhaften Effekte.
Einige der Goldfische halten diese anderen Kreaturen für Brüder und staunen über die unglaublichen Variationen, die ’der Große Fisch’ verwendet, um sich selbst auszudrücken. Sie folgen dem Geist des Großen Fisches mit jeder Kieme und jeder Flosse und empfinden Ekstase, da sie sich langsam darauf vorbereiten, bald in größeren Gewässern zu schwimmen.
Was so einfach klingt, bedeutet für viele Menschen eine große Herausforderung, da sie in ihrem Denken keinen Platz für die „Kreaturen im großen Aquarium“ haben. Für sie gibt es nur das, was sie sehen, verstehen oder wissenschaftlich erfassen können. Spirituelle Wesen, wie Engel oder Aufgestiegene Meister verweisen sie ins Reich der Fantasie.
Deshalb wird es immer wichtiger, dass es auch in Gesundheitsberufen mehr und mehr spirituell offene und bewusste Menschen gibt. Ihre Aufgabe ist es, hilfesuchende Menschen nicht nur im physischen, emotionalen, mentalen oder energetischen Heilungsprozess zu begleiten, sondern ihnen besonders dann zur Seite stehen, wenn sie sich selber vom „Süßwasserfisch“ zum „Salzwasserfisch“ weiterentwickeln.
[1] Vgl. Tachi-ren, Tashira: Der Lichtkörper-Prozess. Hans-Nietsch-Verlag, Freiburg 2001.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Jede Frau trägt weibliche Spiritualität in sich, ob ihr das bewusst ist oder nicht. Ob sie diese Tatsache annehmen kann oder nicht. Ob ihr das peinlich ist oder nicht. Ob sie das lächerlich findet oder nicht. Damit sich Frauen mit ihrer weiblichen Spiritualität wieder rückverbinden, müssen sie weder spirituelle noch religiöse noch esoterische Bücher lesen noch irgendwelche Kurse dieser Art besuchen.
In der Mythologie wird die spirituelle Frau seit jeher als Große Weise, Urfrau, Wissende oder Große Göttin bezeichnet. Sie wird in alten Überlieferungen als die lebensspendende Schöpferin und nährende Mutter dargestellt, ist aber gleichzeitig auch Heilerin und Zerstörerin in einer Person. Aber was hat das mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun? Schauen wir uns zuvor noch einige typische Aussagen an, die immer dann fallen, wenn es darum geht, Frauen das Recht auf ihre Spiritualität abzusprechen.
DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …
… die so oder so ähnlich lauten:
„Eva hat Adam verführt. Sie war die erste Sünderin.“
„Frauen sollte es nicht erlaubt sein, religiöse Zeremonien/Handlungen vorzunehmen.“
„Religion ist das alleinige Vorrecht von Männern.“
„Frauen sind unrein (vor allem während der Menstruation).“
„Diese Frau ist eine Hexe, denn was sie tut, geht nicht mit rechten Dingen zu.“
„Frauen sollten von religiösen/spirituellen Handlungen ausgeschlossen sein.“
„Katholische Frauen dürfen weder Priesterinnen noch Bischöfinnen noch Päpstinnen werden.“
„Priester dürfen nicht heiraten, damit sie weder von Frau noch von Kind von ihrem kirchlichen Amt abgelenkt werden.“
„Mich wundert es nicht, dass Frauen früher auf dem Scheiterhaufen gelandet sind.“
Etc.
WAS HAT DAS NUN MIT DEM SIEBENTEN CHAKRA ZU TUN?
Frauen wie Männer stehen über ihr siebentes Chakra oder Energiezentrum, das sich in der Mitte des Kopfes befindet und nach oben geöffnet ist, mit dem Mystischen, dem Universellen, dem Göttlichen – oder wie immer du es bezeichnen möchtest -, also mit einer höheren Bewusstseins- oder Schöpfungsebene, in Verbindung.
„In der Beziehung zum Göttlichen haben Frauen immer schon eine zentrale Rolle gespielt – selbst in den Religionen, die patriarchal geprägt bzw. dominiert sind. Doch dieser Teil der Geschichte wurde im Laufe der Zeit oft zum Verschwinden gebracht – bis heute wird diese zentrale Rolle von Frauen oft verschwiegen.“ (siehe Fußnote 1)
Gerade in der heutigen wissenschaftsorientierten Zeit verleugnen viele Frauen ihre weibliche Spiritualität, vielleicht weil sie der Meinung sind, dass Spiritualität und Religion dasselbe sind und sich mit Kirche und Religion nicht identifizieren wollen. Doch gleichzeitig sind immer mehr Frauen auf der Suche nach sich selbst – vielleicht weil sie mit ihrem Leben in einer Sackgasse feststecken oder andere Lebensprobleme haben – und entdecken dabei ihren natürlichen und intuitiven Zugang zur Spiritualität ganz neu. Einige von ihnen öffnen sich dabei auch für die Geistige Welt und nehmen erstmals in ihrem Leben bewussten Kontakt mit ihrem Höheren Selbst oder anderen geistigen Wesenheiten auf.
TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SIEBENTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:
Sich gegen spirituelle Themen verschließen
Den Impulsen von oben nicht vertrauen
Die eigene Göttlichkeit nicht erkennen
Religiosität mit Spiritualität verwechseln
Weibliche Spiritualität nicht zulassen
Fehlendes Vertrauen in die Führung durch Geistführer
Blockierte oder schwache Bewusstseinsentwicklung
Verleugnen von höheren Wesen, wie z. B. Engel
Spiritualität als Kinderkram abtun
Etc.
Die folgende Aufstellung (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt, welche Störungen mit einem geschwächten siebenten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:
Organe
Muskelsystem
Nervensystem
Knochen und Haut
Zirbeldrüse
Mentale und seelische Bereiche
Fehlendes Vertrauen ins Leben
Erwerb von Einstellungen, Werten, Moral und Mut
Humanitäre Bereiche
Selbstlosigkeit
Mangelndes Erfassen der Gesamtmuster des Lebens
Fehlender Glaube
Mögliche physische Störungen
Lähmung
Genetische Störung
Knochenkrebs
Multiple Sklerose
Degenerative Erkrankung des Nervensystems (ALS)
Wie kann man nun das siebente weibliche Chakra wieder in Balance bringen?
So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim siebenten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung, wie beispielsweise:
auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
mit Hilfe von Meditationen
auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Wenn du einen Gesundheitsberuf ausübst und ganzheitlich arbeitest, dann ist es selbstverständlich, dass du nicht nur das vordergründige, körperliche Problem deines Klienten oder Patienten betrachtest, sondern auch die Hintergründe erforschst.
Wahrscheinlich ist nicht all deinen Patienten klar, dass es hinter (fast) jedem Problem auch eine tieferliegende Ursache gibt. Ich habe das meine Klienten immer mit dem so genannten „Einserprogramm“ und dem „Zweierprogramm“ erklärt. Hier ein Beispiel:
Stell dir vor, du reist auf der Zeitschiene in die Vergangenheit zurück und sitzt vor einem alten Fernsehgerät. Das hat nur zwei Programme: Das Einserprogramm und das Zweierprogramm.
Im Einserprogramm siehst du ein vielbeschäftigter Manager mit Liegegips im Krankenhausbett. Er hat einen komplizierten Beinbruch erlitten, eine langwierige Operation hinter sich, große Schmerzen, und wie es aussieht, wird er noch eine Weile im Krankenhaus bleiben müssen, weil noch eine zweite Operation ansteht. Und seinen Job wird er bis auf weiteres auch nicht ausüben können. Er ist wirklich in einer bedauernswerten Lage.
Nun schalte um auf das Zweierprogramm. Dort stellt sich dieselbe Geschichte ein wenig anders dar. Denn der gestresste Manager hat aufgrund seines Jobs nicht nur jeglichen Bezug zu sich selbst verloren, sondern auch zu seiner Frau und seinem Sohn. Er funktioniert nur mehr, steht knapp vorm Burnout, sieht keinen Ausweg aus seinem Dilemma und wünscht sich nur mehr Ruhe.
Die hat er nun – im Einserprogramm. Nämlich in der Realität, im wirklichen Leben. Sein Beinbruch zwingt ihn zur Ruhe, stillzuhalten, Pause vom Alltag zu machen. Und er hat jetzt auch jede Menge Zeit über sich und sein Leben nachzudenken.
Du merkst schon, worauf ich hinauswill.
Wir leben in der Dualität, und da hat „jedes Ding“ tatsächlich zwei Seiten. Man könnte sagen, wir leben in zwei parallellaufenden Programmen: Im Einser-Programm und im Zweier-Programm (tatsächlich ist das, was ich dir erzähle, nur ein vereinfachtes Denkmodell).
Das Einser- und das Zweier-Programm
Das Einserprogramm stellt die sichtbare, reale, wissenschaftlich nachvollziehbare, physische Seite des Lebens dar. Das Zweierprogramm hingegen zeigt die tieferen Zusammenhänge, die Hintergründe, die Lernprogramme, die karmischen Verstrickungen und die metaphysische Ebene des Lebens.
Irdische Probleme gibt es ausschließlich im Einserprogramm! Im Zweierprogramm gibt es die Hintergründe und Ursachen dazu. Also die Lernthemen, die es ehrlich anzuschauen gilt. Im Zweierprogramm gibt es auch keine Zufälle, keine Schuld, keine Be- und Verurteilungen, kein böses Schicksal. Es gibt dort nur die Erklärungen für das, was im Einserprogramm verursacht oder ausgelöst wurde.
Wann immer du ein Problem hast, versuche doch einmal das „Fernsehprogramm“ zu wechseln. Schalte um vom Einser- ins Zweierprogramm. Du bleibst zwar nach wie vor im selben Film, aber mit dem Umschalten wechselst du auch die Blickrichtung. Das Zweierprogramm bietet dir einen besseren Überblick und die übergeordneten Zusammenhänge der Ereignisse in deinem Leben. Das gilt natürlich auch für deine Patienten oder Klienten.
Das Wissen um das Zweierprogramm kann dir in deinem Gesundheitsberuf eine wichtige Hilfestellung beim Erkennen menschlicher Probleme, Blockaden und Verhaltensmuster bieten. Vielleicht ist der eine oder andere Patient sogar dankbar dafür, dass du ihm die Hintergründe und Ursachen seines Problems anhand des Zweierprogramms erklärst.
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
„Man hat ihn oder hat ihn nicht“, sagt man. Die Rede ist vom „sechsten Sinn“, also von jener außergewöhnlichen Fähigkeit, die uns weit mehr wahrnehmen lässt als all unsere fünf Sinnesorgane zusammen. Jeder Mensch hat einen sechsten Sinn, aber meist sind es wir Frauen, die dieses „Organ“ intensiver nutzen als die Männer, da wir auf seine Signale und Botschaften hören, wenn es um Entscheidungen geht. Oder wenn wir etwas spüren, das in der Luft liegt und dennoch (noch) nicht sichtbar ist.
Hast du dir schon einmal überlegt, dass dieser sogenannte sechste Sinn auch mit dem sechsten Energiezentrum in Verbindung stehen könnte? Das sechste Chakra befindet sich zwischen den Augenbrauen und wird auch „Drittes Auge“ genannt. Warum wohl? Weil wir damit mehr „sehen“ und wahrnehmen können als mit unserem physischen Sehorgan, den Augen.
UNSERE VORFAHRINNEN VERSCHLOSSEN DAS „DRITTE AUGE“
Doch warum zweifeln wir Frauen immer noch häufig unsere sensitiven Wahrnehmungen an? Warum wehren wir uns gegen Fähigkeiten, die uns mit anderen Ebenen und Welten in Verbindung bringen? Weil sie wissenschaftlich nicht beweisbar sind? Weil man uns dafür nicht ernst nimmt? Weil wir dafür ausgelacht werden?
Wenn wir einige Jahrhunderte zurückgehen, dann stoßen wir auf eine dunkle Zeit, in der unzählige Frauen ihr Leben unter furchtbaren Qualen auf dem Scheiterhaufen lassen mussten. Weil sie mehr sahen als andere (sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft), weil sie mehr „wussten“ und außersinnliche Wahrnehmungen hatten und weil sie auf – nicht intellektuell erklärbare Art und Weise – heilen konnten.
Viele unserer Vorfahrinnen hatten damals noch ein stark entwickeltes sechstes Chakra. Aber sie verschlossen es, weil sie Angst davor hatten, wegen ihrer Fähigkeiten als Hexen verbrannt zu werden. Auch heute verschließen viele Frauen ihr Drittes Auge. Denn ihre besonderen Fähigkeiten, wie Hellsichtigkeit oder Medialität, werden noch immer von der Mehrheit der Menschen bezweifelt, nicht geschätzt bzw. überhaupt herabgewürdigt und belächelt.
DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …
… die so oder so ähnlich lauten:
„Was du dir alles einbilden kannst!“
„Du mit deinem Esoterik-Kram!“
„Das lässt sich wissenschaftlich nicht beweisen.“
„Du solltest dich besser mit ernsthafter Literatur als mit Ausbildungen über Chakren/Meridiane/Kinesiologie/TCM etc. beschäftigten.“
„Das glaub ich dir erst, wenn ich es mit meinen eigenen Augen gesehen habe.“
„Du verrennst dich in etwas.“
„Du solltest den Quatsch von Energiemedizin nicht glauben. Schließlich bist du eine intelligente Frau.“
„Nimm ein Antibiotikum und nicht solch homöopathisches Zeug!“
WAS HAT DAS NUN MIT DEM SECHSTEN CHAKRA ZU TUN?
Obwohl wahrscheinlich die meisten Frauen der Meinung sind, ihre Intuition sitze im Herzen, weil sie ihren Gefühlen folgen, oder in ihrem Bauch, weil sie ihrem Bauchgefühl vertrauen, sitzt es im sechsten Energiezentrum. Denn das Dritte Auge arbeitet wie eine Sende- und Empfangsstation und nimmt alles auf, was an Schwingungen und unausgesprochenen Botschaften um uns herumschwirrt. Und das nennt man im Volksmund „den sechsten Sinn“.
In den meisten Fällen vertrauen wir Frauen unserer intuitiven Wahrnehmung und unseren feinstofflichen Sensoren mehr als unsere Männer. Und es sind überwiegend Frauen, die hellsichtige oder mediale Fähigkeiten entwickelt haben. Nicht, weil sie das besser können als die Männer, nein. Aber sie lassen es im Allgemeinen eher zu.
Obwohl sie dafür viel ungerechtfertigte Kritik und Tadel einstecken müssen, sind es auch hauptsächlich Frauen, die über energetische, feinstoffliche und spirituelle Themen Bücher schreiben, Kurse und Ausbildungen anbieten oder Heilarbeit leisten. Und nicht selten kommt es vor, dass Frauen die Fähigkeiten für übersinnliche Wahrnehmungen von ihren Müttern oder Großmüttern „vererbt“ bekamen.
TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SECHSTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:
Intuitive Wahrnehmungen anzweifeln
Übersinnliche Fähigkeiten verdrängen
Dem Ruf der Seele nicht folgen
Sich von anderen verunsichern lassen
Für seine Wahrheit verurteilt werden
Spirituelle Erfahrungen verschweigen
Vorausahnungen verheimlichen
Die folgende Aufstellung (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt, welche Störungen mit einem geschwächten sechsten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:
Organe
Gehirn
Augen
Ohren
Nase
Zirbeldrüse
Mentale und seelische Bereiche
Furcht vor Selbstbeurteilung
Intuitive Fähigkeiten
Wissen
Missbrauch intellektueller Fähigkeiten
Unzulänglichkeit
Furcht vor fremden Ideen
Paranoia und Angst
Weigerung, aus der Lebenserfahrung zu lernen
Mögliche physische Störungen
Neurologische Störungen
Lernschwierigkeiten
Hirntumor/Hirnblutung/Hirnschlag
Blindheit/Taubheit
Probleme mit der Wirbelsäule
Anfälle
WIE KANN MAN NUN DAS SECHSTE WEIBLICHE CHAKRA WIEDER IN BALANCE BRINGEN?
So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim sechsten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung, wie beispielsweise:
auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
mit Hilfe von Meditationen
auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden, alter Eide oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
Stress, Burnout oder Krankheiten, die auf Erschöpfung zurückzuführen sind, kommen in Gesundheitsberufen besonders häufig vor. Denn viele Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, haben meist eine hohe Sozialkompetenz. Die war ursprünglich auch die Motivation dafür, sich für einen Beruf als Arzt, Hebamme, Krankenschwester, Heilpraktiker, Energetiker oder Therapeut zu entscheiden.
Was die meisten in ihrer Ausbildung jedoch nie gelernt haben, ist die Selbstfürsorge. Und die nimmt ihnen später auch niemand ab.
Selbstfürsorge bedeutet – wie das Wort schon sagt –, für sich und seine grundlegenden Bedürfnisse zu sorgen. Menschen in Gesundheitsberufen verausgaben sich jedoch oft für andere. Manchmal erfordert es einfach der Job, der Personalmangel oder die Karriere, dass sie selbst zu kurz kommen.
Warum Selbstfürsorge nichts mit Egoismus zu tun hat
Selbstfürsorge, Selbstliebe und ein gesunder Selbstwert werden häufig mit Egoismus verwechselt! Vielen ist das wohl bewusst und dennoch tappen sie immer wieder in diese Falle. Kein Wunder, denn – geprägt durch Religion oder Gesellschaftsnormen – verhalten sich Menschen entsprechend ihrer anerzogenen Lebensphilosophie.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dich gerade in Selbstfürsorge übst oder ob du egoistisch bist, dann stelle dir Fragen wie
Schade ich mit meiner Selbstfürsorge jemand anderem?
Übertrete ich dabei die Grenzen von jemand anderem?
Vernachlässige ich mit meiner Selbstfürsorge etwas oder jemanden?
Gestehe ich jemand anderem dasselbe zu wie mir?
Wenn du diese Fragen ruhigen Gewissens mit NEIN beantworten kannst, dann weißt du, dass du mit deiner Selbstfürsorge meilenweit vom Egoismus entfernt bist.
Selbstfürsorge liegt in deiner Hand, ausschließlich!
Das bedeutet, dass du dich im ersten Schritt selbst beobachten solltest,
wer du bist,
was dir wichtig ist und
was du brauchst, um ausgeglichen, zufrieden und glücklich zu sein,
um dich im zweiten Schritt entspannt zurückzulehnen und dir ein paar grundlegende Fragen zu stellen, wie:
Habe ich genug Raum zum Atmen, also inneren (und äußeren) Freiraum?
Führe ich ein authentisches, erfülltes Leben?
Gehe ich mit mir selbst respektvoll und wertschätzend um?
Lebe ich an einem Platz, der mich schützt, stärkt und nährt?
Habe ich die sozialen Beziehungen, die mich positiv durchs Leben begleiten?
Führe ich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben?
Achte ich auf meine Grenzen?
Lebe ich bewusst im Hier und Jetzt oder werde ich „gelebt“?
Wenn du mindestens eine der Fragen mit NEIN beantwortest, dann weißt du, was zu tun ist: nämlich Ärmel hochkrempeln und dich ehrlich auf das Thema Selbstfürsorge einlassen!
Im dritten Schritt solltest du dafür sorgen, dass deine Bedürfnisse weitgehend erfüllt werden.
Jeder Erwachsene trägt Verantwortung für sich selbst und Selbstfürsorge ist eine Form von Selbstverantwortung. Wenn jeder Erwachsene für sich selbst gut sorgen würde, gäbe es
weniger Burn-outs,
weniger Stress,
weniger Macht- und Konkurrenzkämpfe und
weniger frustrierte bzw. kranke Menschen.
Mangelhafte Selbstfürsorge – alte Muster aus der Kindheit
Viele von uns haben sehr früh von anderen vorgelebt bekommen, dass wir Sorge für andere tragen: für unsere Babys, Kinder, Männer, Familien, Freunde, Tiere, Pflanzen und natürlich für unsere Patienten oder Klienten. Ich beobachte jedoch immer wieder, dass gerade Frauen in der Fürsorge dabei oft über ihre gesunden Grenzen gehen und auf Selbstfürsorge völlig vergessen.
Fürsorglich sein bedeutet, sich meist freiwillig und unaufgefordert um die Bedürfnisse anderer zu kümmern. Ja, manchmal übernehmen wir sogar die Verantwortung für jemand anderen, obwohl er sie eigentlich selbst tragen könnte oder sollte.
Dann sind wir frustriert, ausgepowert, mürrisch, stinksauer oder wütend und wissen oft nicht einmal genau warum. Im schlimmsten Fall leidet unsere Gesundheit unter mangelnder Selbstfürsorge. Das zu ändern, liegt jedoch ganz allein an uns!
Mangelnde Selbstfürsorge kann man nicht jemand anderem in die Schuhe schieben, denn wir sind selbst dafür verantwortlich. Nur auffallen muss uns diese Schieflage, erst dann können wir wirklich etwas daran verändern. Packen wir es also an!
Ingrid Auer ist international anerkannte spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Channel-Medium, die seit den 1990er Jahren als eine Pionierin auf dem Gebiet der spirituellen Heilung arbeitet. Sie bietet Seminare und Workshops zu Themen wie Engel, Aufgestiegene Meister, Lemurische Göttinnen und spirituelle Heilarbeit an. Ingrid Auer ist bekannt für ihre tiefgründigen Einsichten in spirituelle Zusammenhänge und ihre Arbeit zur Unterstützung des individuellen und kollektiven Bewusstseinswandels.
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