NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT und lass deinen Leistungsdruck los

Nobody is perfect! Diesen Ausspruch sollten wir uns – allerdings ohne Bedauern – immer mal wieder ins Bewusstsein rufen. Doch – haben wir schon einmal darüber nachgedacht, woher unser Perfektionsanspruch als Frau eigentlich kommt? Wieso wollen wir stets die perfekte Tochter, Mutter, Partnerin, Kollegin, Vorgesetzte, Geschäftsfrau oder Geliebte sein? Weil wir es uns so vorgelebt wird und wurde! Von der eigenen Mutter, der Freundin oder den vielen Frauen, die uns täglich im Internet, in Illustrierten oder im TV begegnen. Sie üben durch die Leistungen, die sie uns vorleben, sehr viel mehr an Einfluss auf unser eigenes Verhalten aus, als uns eigentlich lieb sein sollte und als uns meist bewusst ist.

Nimm dir deshalb ein paar Minuten Zeit um zu überlegen,

  • warum du dir oder jemand anderem beweisen willst, wie gut du bist
  • womit du dich selber unter Druck setzt
  • ob du deinen Selbstwert mit deinen Leistungen aufzupolieren versuchst
  • wo deine Grenzen liegen und warum du sie missachtest bzw.
  • ob du deinem Ruhe- und Erholungsbedürfnis auch wirklich nachkommst.

Tritt einen Schritt zurück und betrachte dein Leben mit etwas Abstand, sodass du erkennen kannst, warum du unter Leistungsdruck stehst. Manchmal hilft alleine schon die Erkenntnis, um den berühmten Schalter umzulegen und aus kräfteraubenden Verhaltensmustern auszusteigen. Ich wünsche dir dazu viele inspirierenden Impulse!

 

Frauenbewusstsein
Eine Wiese mit einem großem Baum, ein Vater sitzt mit einem Sohn auf der Wiese, beide tragen die selbe Kleidung, ein weißes Polo mit Hosenträgern und einer braunen Kappe.

Nicht die Kinder, sondern die Gesellschaft ist verhaltensauffällig

„Seid gegrüßt, ich bin die Aufgestiegene Meisterin Aurora! Heute habe ich eine Botschaft für euch Eltern, für euch Großeltern und für die vielen Menschen, die ihr Leben in den Dienst der Kinder stellen.

Kinder kommen als spirituelle Wesen zur Welt und bringen sehr viel an innerer Weisheit in dieses Leben mit. Und was geschieht dann? Spätestens in der Schule werden überwiegend intellektuell ausgerichtete Lernstoffe und Wissensinhalte in sie hineingestopft. Das sind aber Energien, die ihnen und ihrer Seelenstruktur nicht immer entsprechen, weil sie nicht zu ihnen passen und manchmal eher hinderlich als förderlich sind. Und dennoch zwingt ihr eure Kinder in dieses Lern- und Denkschema hinein.

Wir wissen, dass es den wenigsten von euch möglich ist, ihre Kinder in Privat- oder Alternativschulen zu schicken, obwohl sich das viele von euch wünschen. Doch was könnte und würde sich denn wirklich ändern, solange ihr Erwachsenen eure Grundhaltung zum Thema Lernen nicht verändert? Solange das Lernen in euren Köpfen eng mit Leistung und Erfolg verbunden ist?

Wer etwas leistet, der verdient Geld. Wer etwas leistet, entspricht den Anforderungen der Gesellschaft. Wer etwas leistet, bekommt Anerkennung und Respekt und nimmt dadurch einen gewissen Status ein. Ist es nicht das, was ihr denkt?

Wir Aufgestiegenen Meister wissen sehr wohl darüber Bescheid, dass man vom Däumchendrehen alleine nicht satt werden kann, denn wir durchliefen selbst zahlreiche Inkarnationen auf Erden. Doch worum ich euch heute bitten möchte: Denkt noch einmal über das Thema Leistung nach!

Wie zeitgemäß ist euer Leistungsprinzip überhaupt noch?

Wie glücklich macht es euch und eure Kinder?

Wie könnte es neu definiert werden?

Woraus sonst könnt ihr euren Selbstwert, eure Zufriedenheit, eure finanzielle Basis und euer Glück beziehen?

Die Kinder der Neuen Zeit – eure Kinder und Kindeskinder – bringen andere Werte mit in ihr Leben. Sie fordern euch heraus, indem sie sich dem gängigen Lern- und Leistungsprinzip verweigern. Man nennt sie dann „unangepasst“ oder gar „verhaltensauffällige Störenfriede“. Wie würdet ihr eure Leistungsgesellschaft beschreiben? Ist sie nicht auch verhaltensauffällig?

Um auf das bestehende Schulsystem noch einmal zurückzukommen: Ist es nicht an der Zeit, endlich unterscheiden zu lernen, welche Lerninhalte alter, wertloser Ballast sind und was euren Kindern wirklich hilft? Fixiert euch nicht allzu sehr auf die traditionelle Wissensvermittlung und die Förderung ihres Intellekts, denn die Weisheit des Herzens darf nicht zu kurz kommen. Sie alleine wird es sein, die die Menschheit überleben lässt! Eure Kinder haben sie in dieses Leben in einem großen Ausmaß mitgebracht. Vergesst das nicht! Ich bin Aurora, seid gegrüßt!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Warum du weniger leisten und öfter mal Unsinn treiben solltest

Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn dir jemand aus dem Herzen spricht? Wenn du das Gefühl hast, der andere blickt durch deine Augen und deine Seele in die Welt und schreibt darüber, als würde er deine Worte verwenden? Honigperlen ist ein Blog, der mir mega-gut gefällt, und die Autorin war sofort damit einverstanden, dass ich diesen Artikel von ihr in meinem Blog veröffentliche. Voilà! Viel Freude damit! Ingrid 

„Ohne Fleiß kein Preis,“ ein Lebensmotto, das mir quasi in die Wiege gelegt wurde und mich seit meiner frühen Jugend begleitete. So glaubte ich doch tatsächlich jahrzehntelang daran, dass ich durch stetiges Engagement, Überstunden, permanente Weiterbildungen und das wiederholte Übertreffen meiner eigenen Leistungen ein erfolgreiches Leben führen würde.

Die Wahrheit holte mich ein als mich das Leben vor einiger Zeit in die Knie zwang und mir eine Auszeit bescherte, in der das Innehalten, Nichtstun und Neuorientieren sich nicht mehr vermeiden ließ.

Gruppenzwang – immer etwas leisten

Aber wieso beugte ich mich derart lange dem Gruppenzwang unserer Leistungsgesellschaft? Und wieso tun es Millionen Menschen und vielleicht auch du mir gleich? Längst geht es nicht mehr darum sich bloß seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es geht darum etwas aus sich zu machen, sich zu beweisen, stolz auf sich zu sein und allen anderen damit zu zeigen: „Ich hab´s drauf.“

Selbstwert – leisten um zu gelten

Aber was reitet uns? Warum machen wir uns derart von Leistung abhängig?

Es ist das Prinzip unserer modernen Leistungsgesellschaft, das uns maßgeblich beeinflusst: Jeder, egal woher er stammt, kann es schaffen. Jeder kann also zum Gewinner werden, es liegt in seiner Verantwortung. Diesen Druck spüren wir alle, egal ob bewusst oder unbewusst. Wer also nichts aus sich macht, gilt nicht nur als Versager, sondern ist auch noch selbst daran Schuld.

Kurzum bedeutet das, dass wir uns über unsere Leistungen, den damit einhergehenden Status oder sogar über unseren Wohlstand definieren. Sind diese Faktoren nicht zu unserer Zufriedenheit, so hat das Auswirkungen auf unseren Selbstwert. Wenn wir nichts oder nicht genug leisten, haben wir das Gefühl auch nichts zu gelten, ein niemand oder nicht wertvoll für unsere Mitmenschen zu sein. Ein bedingter Selbstwert also. Oder sogar eine bedingte Selbstliebe.

Leben statt streben!

Mit meinem neuen Leitsätzen „Ohne Fleiß viel Preis“ und „Leben statt streben“ mache ich mich davon unabhängiger. Knüpfe meinen Selbstwert und meine Selbstliebe an keinerlei Bedingungen mehr und habe nur dann Erfolg, wenn es leicht geht.

Das widerstrebte meinen ursprünglich angelernten Glaubenssätzen anfangs natürlich enorm. Durch welche Gedanken und Methoden ich es dennoch geschafft habe, erzähle ich in den nächsten vier Schritten. Vielleicht möchtest auch du dir diesbezüglich neue Überzeugungen, die deine Selbstliebe fördern, Glücksgefühle entfachen und außerdem dein Leben entstressen, aneignen.

  1. Ohne Fleiß viel Preis – Anstrengung bringt´s nicht

Eine Anekdote erklärt’s am besten: In meinem ersten Job war ich als Sekretärin tätig. Und ich war mit Abstand die schlechteste Sekretärin, die man sich vorstellen kann. All die Fähigkeiten, die eine gute Verwaltungskraft auszeichnen, hatte ich einfach nicht. Also strengte ich mich umso mehr an. Ich arbeitete länger und härter, um meiner Position zu entsprechen. Verschwendete Zeit, kann ich euch sagen. Irgendwann wurde ich zwar durchschnittlich gut in diesem Job, aber leicht von der Hand ging er mir nie. Ich war mit meiner Jobwahl einfach auf dem Holzweg.

Heute weiß ich, dass besonders erfolgreiche Menschen nicht jene sind, die sich ihr Leben lang abrackern und ständig anstrengen, sondern jene, denen ihre Tätigkeit leicht fällt, weil sie Freude daran haben. Die richtige Tätigkeit, das richtige Hobby oder die richtige Sportart erkennen wir also daran, dass sie uns liegt und sich nicht anstrengend anfühlt.

Mit den Worten meines Mentallehrers: Wenn´s leicht geht, ist´s richtig, wenn´s schwer geht, bist du auf dem Holzweg.

Tipp: Mach‘ mehr von den Dingen, die dir leicht von der Hand gehen und Freude bereiten. Und mach‘ weniger von all jenen, die du als anstrengend und nicht erfüllend empfindest.

  1. Durcharbeiten bringt nichts – Mach‘ eine Inspirationspause

Es ist keine einfache Aufgabe eine Tätigkeit zu finden, die einem leicht von der Hand geht und bei der sich außerdem Freude auftut. Die nötige Zeit um uns Gedanken darüber zu machen, fehlt oft. Wir schuften 40-50 Stunden die Woche, schmeißen nebenher den Haushalt, bilden uns weiter und laufen hektisch zwischen Familien- und Freundeskreistreffen und Verpflichtungen hin und her. Wann also sollten wir uns Gedanken über unsere Freuden, Talente oder gar unseren Lebensplan machen? So kann es geschehen, dass das Leben an uns vorbeizieht und wir am Ende resigniert feststellen, dass wir nicht das Leben lebten, das uns glücklich gemacht hätte.

Der Künstler und Glückslehrer Stefan Sagmeister bringt die Lösung auf den Punkt: „Sieben Jahre arbeiten, ein Jahr Inspirationspause.“ Und obwohl mir klar ist, dass ein Jahr Auszeit nicht für jeden leist- bzw. machbar ist, können wir von Stefans Theorie profitieren.

Tipp: Mach‘ eine Auszeit, um dein Leben nicht zu verpassen! Eine Auszeit kann auch mal ein langes Wochenende mit dir alleine, ein paar Stunden pro Monat oder eine Woche bewusster Nichts-Tun-Urlaub sein. In dieser Auszeit widmest du dich deinen Wünschen, deinen Talenten, deinen Träumen und Ideen.

  1. Nichts tun und Unsinn treiben bringt´s

Eine Auszeit vom Streben kann man sich auch gönnen, indem man Dinge tut, die eigentlich nichts bringen. Wer öfter mal nichts tut oder sogar Unsinn treibt, generiert damit neue Gedanken und lädt außerdem leere Batterien wieder auf. Abgesehen davon erschafft man damit echte Lebensfreude-Momente.

Überleg mal: An welche Ereignisse in den letzten Jahren erinnerst du dich besonders gut? Ist es nicht die eine Party auf der du bis 5 Uhr morgens getanzt hast, als wärst du nochmal 16? Ist es nicht der eine Tag, an dem du mit Freunden Brettspiele aus deiner Kindheit bis zum Umfallen gespielt hast, der Fallschirmsprung oder der Disneyland Besuch?

  • Nichts tun oder kindlichen Unsinn treiben macht aus zwei Gründen Sinn. Zum einen entstehen dabei ähnliche Effekte wie bei der Meditation, wodurch sich Geist und Körper entspannen und du Stress vorbeugst. Zum anderen unterbrichst du deine alltags- und vernunftsgedrillten Gedankenkreisläufe, wodurch sich neue Ideen und positive Gedanken auftun, die Glücksgefühle nähren.

Tipp: Sei öfter mal wie ein Kind und mach sinnlose Dinge, die dir Freude bereiten.

  1. Für Glück muss man nichts leisten

Eine der nachhaltigsten Erkenntnisse, die ich in meinem Auszeitjahr hatte, war, dass ich gar keinen Erfolg für mein Glück brauche. Ich habe in diesem Jahr aufgehört mich über Leistung zu definieren. Ich habe erkannt, dass es soviel mehr im Leben gibt. Man kann Erfüllung und Sinn in den unterschiedlichsten Lebensbereichen finden.

In der Familie, in der Partnerschaft, in einer Freundschaft, in einem Hobby, in der Kunst, im Sport, in den Genüssen des Lebens oder aber auch im Nichtstun.

Wie viel Erfolg und Strebsamkeit man für einen gesunden Selbstwert braucht, ist dennoch von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich. Eines aber ist sicher. Kaum jemand wird im Sterbebett sagen: Ach hätte ich doch bloß mehr Überstunden gemacht oder öfter geputzt. Vielleicht sollten wir uns gerade deshalb von den weniger strebsamen Menschen, die sich selten anstrengen, dafür aber oft Unsinn treiben, inspirieren lassen.

Tipp: Mach häufiger jene Dinge, von denen sich dein „80-jähriges Ich“ wünschen würde sie öfter getan zu haben.

Die Autorin dieses Artikels, Melanie Pignitter, ist diplomierte Mental- und Kommunikationstrainerin. Medial bekannt wurde sie durch ihren außergewöhnlich positiven Umgang mit ihrer Krankheit, sowie durch ihren Lebensfreude-Blog: www.honigperlen.at

Frauenseele

Frauen – wer seid ihr?

Als weibliche Geschlechtsgenossin – und eine sensitive noch dazu – fühle ich sehr häufig eine große Unzufriedenheit, mit der viele Frauen durch ihr Leben wandeln. Viele von ihnen spüren sich selbst nicht mehr, weil sie irgendwann in ihrer Kindheit beschlossen haben, sich von ihren Gefühlen abzukoppeln. Ich kenne viele Frauen, die Schlimmes als Kind erlebt und erfahren haben, und deshalb wundert es mich nicht, dass sie ihre Empfindungen in einer emotionalen Schublade wegsperren.

Dabei wäre es gerade in unserer heutigen Zeit so wichtig, wieder an unsere innere weibliche Kraft und Weisheit anzuknüpfen, die uns schon durch so viele Inkarnationen begleitet haben; die durch unsere Lebenserfahrungen gewachsen und in uns abgespeichert sind. Stattdessen verleugnen wir – bewusst oder unbewusst – unsere Weiblichkeit und ordnen uns – manchmal Zähne knirschend, manchmal ohne Wenn und Aber – immer wieder dem vorherrschenden männlichen Prinzip unter.

Nur weil wir einen weiblichen Körper haben, bedeutet das noch lange nicht, dass wir unsere Weiblichkeit auch wirklich leben. Überlegen wir doch einmal: Wir werden von einem überwiegend männlich-geprägten Erziehungssystem geformt und über-leben in einer Welt, in der Wettbewerb, Kampf, Streben, Macht oder Leistungsdruck an der Tagesordnung stehen. Wollen wir das wirklich?

Die meisten Frauen, die ich kenne, sind in ihrem Herzen unglücklich, weil sie sich immer wieder einer männlich dominierten Gesellschaft anzupassen oder unterzuordnen versuchen. Einige von ihnen sind aufgestanden, um ihre unterdrückte Weiblichkeit mit aller Vehemenz einzufordern. Doch dabei bedienen sie sich wieder männlicher Attribute und Verhaltensmuster. Ist das wirklich die Lösung, die wir wollen?

Ich denke, erst wenn wir Frauen beginnen, uns auf unsere inneren Werte, Fähigkeiten, Qualitäten, Energien und Gefühle rückzubesinnen, werden wir erkennen, dass wir der ergänzende Pol zum männlichen sind. Erst dann können wir die Waagschalen zwischen Männlich und Weiblich wieder in die Balance bringen. Was also ist zu tun? Beobachten wir uns einmal ganz bewusst, in welchen Situationen wir allzu männliches Verhalten an den Tag legen. Ich fange am besten gleich einmal damit an!

Gedankensplitter