Mallorcas Chakra No. 7

Um ins Zentrum von Mallorcas 7. Chakra zu gelangen, müsste man ins Wasser springen. Und zwar in der Mitte der Bucht von Pollenca, im Nordosten der Insel. Denn angeblich befindet sich dieses Energiezentrum genau dort, wo der Tramuntana-Gebirgszug endet. Da wir jetzt im April keine Lust auf Baden verspürten, beschlossen wir, stattdessen die ehemalige Einsiedelei La Victoria am Südufer der Bucht aufzusuchen, denn dieses 7. Chakra umfängt die ganze Bucht mitsamt ihren Ufern. Diese Bucht wird von manchen aufgrund ihrer Form mit einem Kelch verglichen, der symbolisch für das Empfangende, Aufnehmende, Bewahrende steht…. also für das Ur-Weibliche.

Wir waren früher schon einige Male in La Victoria gewesen, weil es uns dort so gut gefällt. Die kleine Kirche ist leider sehr oft verschlossen, doch diesmal war das Glück auf unserer Seite. Die  Energie der einstigen Einsiedelei ist ebenfalls eine sehr weibliche, was wenig verwundert, da sie der Hl. Maria geweiht ist. Bereits über dem Portal wird sie als kleine Statue mit ihrem Kind dargestellt.

Bei unserem allerersten Besuch vor einigen Jahren spürte Gerd jedoch auf diesem Platz die  Energie von Erzengel Michael und konnte intensiven Kontakt mit ihm aufnehmen. Kraftplätze sind also nicht nur an bestimmte Schwingungen gebunden, sondern sie verstärken auch jene Energie, die wir Menschen gerade benötigen oder mit der wir am besten in Resonanz gehen.

Im Anschluss an unseren Besuch in La Victoria machten wir uns noch auf die Suche nach dem 6. Chakra Mallorcas, das angeblich in der Gegend von Pollenca liegen soll. Doch leider war unser Forschen noch nicht von Erfolg gekrönt. Wer uns kennt, weiß allerdings, dass wir die Suche so schnell nicht aufgeben werden. Auch wenn wir sie aufgrund unseres Terminkalenders erst in einigen Monaten wieder fortsetzen können.

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Botschaft des Aufgestiegenen Meisters Nikodemus

„Seid gegrüßt, ich bin Nikodemus! In eurer Konsumgesellschaft wird sehr häufig über Bedürfnisse gesprochen. Meist geht es darum, materielle Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Das ist auch in Ordnung so, aber es sind nicht die einzigen Bedürfnisse, auf die ihr achten solltet. Genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – sind eure emotionalen Bedürfnisse. Denn jeder von euch hat den Wunsch nach Nähe und Zuneigung, nach Liebe und Verständnis. Da diese Bedürfnisse von euch oft nicht beachtet oder sogar verdrängt werden, versucht ihr, eine Ersatzebene dafür zu finden, um sie auf andere Weise zum Ausdruck zu bringen.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass ihr über eure Bedürfnisse nach Zuwendung, Bestätigung, Aufmerksamkeit oder Anerkennung nicht sprecht, sondern diese über (oft sogar unbewusste oder uneingestandene) Machtspielchen, übertriebene Selbstdarstellung, Ellenbogen-Taktik oder ähnliche Verhaltensweisen zu kompensieren versucht.

Dabei wäre es so einfach, über eure Bedürfnisse zu sprechen, indem ihr beispielsweise sagt: ‚Ich brauche deine Nähe’ oder ‚Bitte hilf mir’ oder ‚Ich brauche mehr Abstand’ oder ‚Damit bin ich überfordert’. Nein, ihr versucht es über die indirekte Schiene. In der Hoffnung, dass euch die anderen verstehen, setzt ihr Zeichen, anstatt eure Bedürfnisse klar auszusprechen. Doch diese Signale werden oft missverstanden, übersehen oder falsch interpretiert. Dann fühlt ihr euch nicht ernstgenommen, nicht akzeptiert oder nicht respektiert. Und damit dreht ihr euch im Kreis.

Manche von euch empfinden es als Schwäche, über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Sie scheuen sich davor, andere um etwas zu bitten oder einzugestehen, dass es ihnen nicht gut geht. Andere wiederum vergreifen sich im Ton, wenn sie über ihre Bedürfnisse reden – und dann werden ihre Worte als Befehle oder Übergriffe aufgefasst.

Bedürfnislosigkeit wurde über viele Jahrhunderte, wenn nicht sogar noch länger, zu einer Tugend hochstilisiert, Anspruchslosigkeit wurde wertgeschätzt. Das ist eine falsch interpretierte Form von Bescheidenheit, die niemandem nützt, sondern nur frustriert oder unglücklich macht. Der Mensch ist nicht in diese Welt gekommen, um in Armut zu leben – außer er hat sich das definitiv in diesem Leben als Lernaufgabe vorgenommen –, sondern um Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu erfahren. Wohlstand und Fülle sind eine weiterentwickelte Form davon, die natürlich auch gelebt werden darf. Doch das ist eine andere Geschichte.

Meine Aufgabe ist es, euch dabei zu helfen, eure Bedürfnisse äußern zu lernen und zu ihnen zu stehen, auch wenn es anfangs für euch vielleicht ungewohnt oder unbequem ist. Ich bin an eurer Seite! Seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

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