Alice Waters. Wenn Frauen die Welt verändern

Amerika hat schon lange eine „Grüne Göttin“. Ihr Name ist Alice Waters und sie war eine der ersten Pionierfrauen im Bereich Nachhaltigkeit. Alice ist Bio-Pionierin aus Berkeley in der Nähe von San Francisco und eröffnete in den 1970er-Jahren das Studentencafé Chez Panisse. Heute bewirtet das weit über Amerikas Grenzen hinaus bekannte Lokal auch prominente Gäste, wie beispielsweise die Clintons oder den Dalai Lama. Auch Jamie Oliver hat schon eine kulinarische Lern- und Pilgerreise zur Grünen Göttin Amerikas hinter sich.

Das Konzept von Alice Waters Restaurant ist einfach: Von Lebensmitteln so viel wie möglich verwenden und so wenig wie möglich verschwenden! In ihrem Restaurant wird ausschließlich saisonal eingekauft und auf exotisches Obst und Gemüse weitgehend verzichtet.

Austria meets California

Davon konnte sich auch die junge Österreicherin Bernadette Wörndl vor Ort überzeugen, denn sie absolvierte bei Alice ihr Praktikum. Dort lernte sie, wie intensiv man sich beim Einkauf und in der Küche jedem einzelnen Produkt widmen kann.

Gemeinsame Teamverkostungen sind im Chez Panisse eine Selbstverständlichkeit. Auch häufige Besuche ihrer Bauern am Feld, im Obstgarten oder auf der Weide stehen auf der Tagesordnung von Alice und ihren MitarbeiterInnen, um mit ihnen in persönlichem Kontakt zu bleiben.

Von der Schale bis zum Kern kann (fast) alles verwendet werden

Der Inhaberin geht es dabei in erster Linie darum, den möglichst unverfälschten Geschmack der Lebensmittel zu bewahren, egal, ob es sich dabei um Zitronen, Artischocken oder Karotten geht. Oder um Huhn oder Fisch.

Bernadette war von diesem Konzept so begeistert, dass sie beschloss, ein Buch zur sinnvollen und nachhaltigen Verwendung von Obst und Gemüse zu schreiben („Von der Schale bis zum Kern“).

Ihr persönlich ist es wichtig, alles möglichst selber anzubauen, und wenn es nur Kräuter oder Salat im Balkonkistchen sind. Denn sie ist überzeugt, dass man mit Nahrungsmitteln viel achtsamer umgeht, wenn man sie zuvor selber sät, hegt und pflegt und eine gewisse Achtsamkeit und vielleicht sogar Dankbarkeit dafür entwickelt, was eines Tages durch den eigenen Magen wandert.

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Warum es dir nichts bringt, andere Frauen zu beneiden

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Beste, Schönste, Erfolgreichste, Begehrteste oder Klügste im ganzen Land?“ Wie oft taucht diese unausgesprochene Frage auf Facebook, Instagram, Pinterest und in anderen Social Media Kanälen auf! Dabei ist Vergleichen grundsätzlich etwas Positives. Denn es kann uns dabei helfen, uns selbst noch besser kennenzulernen oder uns und unser Verhalten in verschiedenen Lebenssituationen noch besser einzuschätzen.

Der Vergleich mit anderen kann uns auch in Krisenzeiten stärken, nämlich dann, wenn wir erkennen, dass wir mit unseren Problemen nicht alleine sind, sondern viele andere ähnliche Erfahrungen machen oder sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen.

VergleichEN kann konstruktiv oder destruktiv gelebt werden

Konstruktives Vergleichen mit anderen kann uns motivieren, etwas an uns zu verändern oder zu verbessern, wenn wir ehrlich an uns arbeiten. Doch in vielen Fällen entsteht aus unseren Vergleichen irgendwann der blanke Neid. Nämlich dann, wenn wir

… unzufrieden sind

… unsere Talente nicht leben

… uns vom Leben benachteiligt fühlen

… anderen den Erfolg nicht gönnen

… sehen, dass andere unsere Träume leben

… andere glauben lassen, dass es uns sehr viel besser geht, als es tatsächlich der Fall ist.

Am liebsten vergleichen wir uns mit Menschen, die uns sehr ähnlich sind oder die sich in ähnlichen Berufs- oder Lebenssituationen befinden. Und Social Media unterstützt uns tatkräftigst dabei.

Deshalb wäre es eine Überlegung wert, zuerst einmal das eigene Leben zu analysieren, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich „lohnt“, andere zu beneiden. Denn was auf den ersten Blick beneidenswert erscheinen mag, sieht auf den zweiten Blick oft ganz anders aus. Denn der Preis dafür, den viele Menschen zahlen müssen, um von anderen beneidet zu werden, ist oft ein allzu hoher. Daher relativieren sich der Vergleich und damit auch der Neid sehr schnell, weil man alle Aspekte berücksichtigen sollte, inklusive der Kompromisse und Opfer, die jemand für sein „beneidenswertes“ Leben erbringen muss.

Frauen-Kooperation statt Frauen-Konkurrenz

Was mir immer wieder einen Stich ins Herz versetzt ist der offensichtliche oder versteckt geführte Konkurrenzkampf unter uns Frauen. Denn so lange wir Frauen einander als Konkurrentinnen sehen, werden wir immer „gewinnen“ oder zumindest besser als die anderen sein wollen. Wir möchten den schönsten Mann, die perfekteste Figur, den makellosesten Teint, die klügsten Kinder oder den lukrativsten Job unser eigen nennen. Dabei lassen wir bei diesem sinnlosen Konkurrieren so viel wertvolle Energie auf der Strecke, was uns letztendlich nicht wirklich glücklicher macht.

Solange wir Frauen miteinander konkurrieren und einander beneiden, solange verschließen wir uns vor unserer weiblichen Urkraft. Denn durch das Konkurrieren und Beneiden lenken wir unsere Energien in eine Richtung, die weder uns noch anderen etwas bringt. Im Gegenteil! Wir legen ein Verhalten an den Tag, das stark von patriarchalen Eigenschaften geprägt ist, und aus dem wir eigentlich immer mehr aussteigen sollten. Denn die weibliche Kraft in jeder Frau ist in der Lage, innere Größe und Individualität zu entwickeln und gleichzeitig anderen Frauen ihr Anderssein und Glücklichsein von Herzen zu vergönnen.

 

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NIMM DIR ZEIT FÜR DEINE WEIBLICHKEIT. Deinen Körper verwöhnen

In der Hektik des Alltags bleibt uns Frauen meist nur wenig Zeit, um sich uns und unserer Weiblichkeit bewusst zu werden und sie ein wenig zu „zelebrieren“.

Deshalb sollten wir unsere Aufmerksamkeit immer wieder auch auf die kleinen Situationen des Alltags lenken, in denen wir ganz mit und bei uns selbst bleiben können, wie beispielsweise auf die Zeit, die wir unter der Dusche verbringen. Dabei sollten wir unseren weiblichen Körper ganz bewusst wahrnehmen, ihn wertschätzen und ein wenig verwöhnen.

Es ist wichtig, dass wir ihn immer wieder liebevoll als einen Tempel unserer weiblichen Seele wahrnehmen, egal, wie groß oder klein, wie dick oder dünn, wie straff oder weniger straff unser Körper ist.

Ich persönlich liebe den Duft von Rosen und verwende ausschließlich Duschbäder, die möglichst naturnahe, mit biologischen Inhaltsstoffen oder überhaupt vegan hergestellt werden. Auch wenn sie etwas teurer als die Massenware aus dem Supermarkt sind, ziehe ich sie diesen vor.

Da ich eine sehr trockene Haut habe, dusche ich zuerst mit einem Ölduschbad (oder verwende biologisches Kokosöl, dem ich zuvor Meersalz zugefügt habe) und danach genieße ich noch einen kurzen Schauer mit einem Blüten-Duschbad.

Nach dem Abtrocknen sprühe ich noch meine Aura-Essenz „Sara-la-Kali“ über dem Kopf in mein feinstoffliches Energiefeld. Diese Essenz aktiviert auf der energetisch-spirituellen Ebene all die weiblichen Aspekte, die wir Frauen in uns tragen, und aus verschiedenen Gründen irgendwann verschüttet haben.

So kann der Tag mit einem bewussten Fokus auf unsere Weiblichkeit beginnen bzw. abends sanft ausklingen.

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Wenn Geduld nicht zu deinen Stärken zählt

Schnelle Lösungen sind nicht immer die besten. Das haben viele von uns längst erkannt. Dennoch hetzen wir oft durch unser Leben, als gäbe es kein morgen.

Bereits in der Schule wurden wir auf Schnelligkeit trainiert. Man erwartete Topresultate in allerkürzester Zeit. Ich erinnere mich noch gut daran, wie die ganze Klasse während der Prüfungen zu schwitzen begann, weil der Umfang der zu erbringenden Arbeiten in ein sehr knapp bemessenes Zeitkorsett zu pressen war.

Tempo scheint ein falsch verstandenes Qualitätsmerkmal in unserer Zeit geworden zu sein, da wir viel zu viel auf einmal erledigen oder erleben möchten und deshalb unseren Terminkalender bis obenauf vollstopfen. Glaube mir, ich weiß, wovon ich schreibe…

Doch wohin führt uns dieser Wahnsinn eigentlich? Wie können wir ihn stoppen? Oder: Können wir ihm überhaupt ein Ende bereiten?

WIE DU DICH AUS DER UNGEDULD-FALLE BEFREIEN KANNST

Realistisch bleiben

Bevor du dich vor lauter Ungeduld in deine Bestandteile zerlegst, solltest du dir eingestehen, dass es meist sehr schwierig ist, etwas an dir oder in deinem Leben zu verändern. Gut Ding braucht eben Weile – und Veränderungen brauchen ihre Zeit. Deshalb macht es wenig Sinn, dass du dir einen engen Zeitrahmen setzt, um beispielsweise abzunehmen, besser Tennis zu spielen oder eine Fremdsprache zu erlernen. Eher scheint es hilfreich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um die gewünschten Fortschritte machen können. Und nicht vergessen: Zwischenerfolge feiern!

Nicht zu viel auf einmal vornehmen

Besonders wir Frauen sind an einen Alltag gewöhnt, der mit Pflichtübungen vollgepflastert ist: Kinder, Familie, Partnerschaft, Job, Haushalt, Freundinnen und Freizeit werden in einen 24-Stunden-Tag gepresst und dann wundern wir uns, warum wir uns selber nicht mehr spüren können. Wenn wir dann noch beim Einkaufen an der Kassa länger warten oder im Stau stecken bleiben, liegen die Nerven blank. Würden wir unser Time-Management ein wenig öfter überprüfen und manche Termine sausen lassen, dann hätten wir weniger unter dem „Energieräuber Ungeduld“ zu leiden.

Aus Konkurrenzdenken aussteigen

Seien wir mal ganz ehrlich! Die Freundin schafft in der gleichen Zeit noch mehr als wir, die Nachbarin zaubert im Handumdrehen ein 5-Gänge-Menü auf den Tisch, die Schwester läuft problemlos 15 Kilometer in einer Top-Zeit. Und wir wollen da mithalten! Wir wollen uns und anderen beweisen, wie gut und schnell wir sind. Vielleicht sollten wir uns besser die Frage stellen, ob wir dieses Konkurrieren wirklich nötig haben? Oder ob unsere Ungeduld uns selbst gegenüber vielleicht mit einem versteckten Selbstwertproblem zu tun hat? Erst wenn wir das ehrlich erkennen und bearbeiten, können wir uns aus dieser Falle befreien.

Stagnation und SackgasseN akzeptieren

Gehst du immer davon aus, dass dein Leben ständig im Fluss bleiben muss? Flippst du aus, wenn sich Veränderungen oder andere Situationen in eine unvorhergesehene Länge ziehen? Willkommen im Club! Dabei sollten wir uns vor Augen führen, dass auch ein Strom nicht immer im selben Tempo dahinfließen kann: Mal hat er gegen Felsbrocken im Flussbett anzukämpfen, mal ist er so flach und seicht, dass die Fließgeschwindigkeit fast zum Stillstand kommt. Wenn wir akzeptieren, dass auch unser Lebens- und Erfolgsstrom manchmal an Tempo verlieren darf, oder dass wir in Sackgassen geraten dürfen, weil sie besondere Lernaufgaben für uns bereithalten, dann werden wir auch in stagnierenden Situationen die Nerven nicht wegschmeißen.

Anderen die Zeit geben, die sie benötigen

Manchmal könnte ich vor Ungeduld im Kreis hüpfen, wenn andere mein Tempo nicht mithalten können. (Dabei rede ich nicht vom Joggen, das mir gar nicht liegt.) Nein, ich meine damit schnelle Entscheidungen, schnelle Reaktionen, schnelle Richtungswechsel oder schnelle Auffassungsgabe. Doch – steht es mir wirklich zu, andere an meinem eigenen Tempo zu messen? Wäre es nicht fairer und zielführender zu akzeptieren, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo haben darf? Ganz abgesehen davon: Wer sagt denn, dass mein Tempo überhaupt das richtige ist? Wenn wir akzeptieren, dass andere das Leben in ihrem Tempo gestalten, wenn wir an unserer Flexibilität und Toleranz arbeiten, dann dürfen wir die Erfahrung machen, dass sich unsere kontraproduktive Ungeduld in Geduld verwandeln wird.

Je deutlicher dir die täglichen „Ungeduldsfallen“ bewusst werden, desto besser kannst du vermeiden, in sie hineinzutappen. Denn es verhält sich so, wie mit allen Angewohnheiten, die du ablegen möchtest:

  • Zuerst musst du sie erkennen,
  • dann den Wunsch entwickeln, sie zu verändern und
  • letztendlich in kleinen und größeren Schritten daran arbeiten, deine Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

Das gilt natürlich nicht nur für dich, sondern für mich und viele andere Frauen ebenso. Wenn Geduld nicht zu deiner Stärke zählt…. dann weißt du, dass du mit dieser Thematik nicht alleine bist. Und deshalb liegt es an dir und uns allen, wie wir in Zukunft damit umgehen werden.

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Frauen lassen sich oft emotional erpressen, weil …

Ist es nicht so, dass viele Frauen ihr weibliches Pflichtbewusstsein bereits mit der Muttermilch einsaugen? Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Erziehung von Mädchen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg dahingehend ausgerichtet war, dass Frauen dienen und die Männer (über sie) bestimmen .

Doch selbst in unserer Zeit – und sogar in unserer westlichen Kultur – findet man noch weitaus mehr Frauen als Männer, die sich durch Pflichtbewusstsein oder Schuldgefühle emotional erpressen lassen. Und wenn wir einmal genau überlegen, wie subtile Manipulation funktioniert, dann wird uns eines klar: Ohne falsch verstandenes Pflichtbewusstsein, ohne Schuldgefühle und ohne das gezielte Schüren von Ängsten würde Manipulation überhaupt nicht funktionieren!

Viele Frauen haben ANGST…

_ abgelehnt

_ fallengelassen

_ nicht geliebt

_ nicht gebraucht

_ verstoßen

_ nicht geschätzt

_ nicht wahrgenommen

_ nicht gewürdigt

_ nicht wichtig genommen oder

_ wegen einer anderen verlassen zu werden.

Und genau das weiß derjenige, der Frauen gefügig machen bzw. manipulieren will. Emotionale Abhängigkeit durch das Schüren von Ängsten ist eine der häufigsten Maßnahmen, um seine eigenen Wünsche gegen den Willen der anderen durchzusetzen. Wer genau weiß, auf welche Knöpfe er bei Frauen drücken muss, um ihnen Angst zu machen und um sie in eine abhängige oder unterwürfige Rolle zu bringen, der ist auch in der Lage, über sie zu herrschen oder sie zu manipulieren.

Manche Frauen haben aber auch Angst vor der Wut des anderen, denn Wut scheint Angst magnetisch anzuziehen. Wut wird meist als ein Gefühl empfunden, das mit Auseinandersetzung, Bestrafung, Verlust oder gar mit Gewalt zu tun hat – und so wundert es auch nicht, dass Frauen Wut beim anderen so gut es geht vermeiden wollen, und immer noch JA sagen, auch wenn ihre Seele schon die längste Zeit ganz laut NEIN schreit!

Viele Frauen haben ein übersteigertes PFLICHTBEWUSSTSEIN

Ähnlich – wie mit dem Schüren von Ängsten – verhält es sich mit der Manipulation des Pflichtbewusstseins, in dem sich Frauen völlig verlieren können, weil sie auf sich selbst vergessen. Ja, nicht nur Egoismus (nur an sich selber denken), sondern auch Altruismus (nur an die anderen denken) kann der Seele Schaden zufügen.

Weibliche Anfälligkeit für Manipulation durch andere hängt sehr häufig damit zusammen, das Frauen in ihrer Kindheit von religiösen oder gesellschaftlichen Dogmen stark geprägt wurden. Wie oft reichte ein erhobener, moralisierender Zeigefinger aus, damit sie schon als Kind etwas taten, was sie eigentlich überhaupt nicht wollten. Nämlich …

… dienen um des Dienens willen,

… verzichten um des Verzichtens willen oder

… sich unterordnen und um des Unterordnens willen.

Viele Frauen haben übertriebene SCHULDGEFÜHLE

…. und deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass Frauen oft nicht nur unter ihren Schuldgefühlen leiden, sondern ganz besonders auch unter den Schuldzuweisungen durch andere. Die Schwelle weiblicher Schuldgefühle wurde meist schon in der Kindheit durch andere sehr niedrig gehalten und so manchem Mädchen wurden strengere Moralvorstellungen eingeimpft als seinen Brüdern.

Jemandem ein schlechtes Gewissen machen, ist eine sehr beliebte und weit verbreitete Manipulationsmethode. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang noch sehr gut an den Religionsunterricht, der uns Sieben- und Achtjährige auf die Erstkommunion vorbereiten sollte. Wir Kinder mussten unsere Herzen im Religionsheft abbilden: Ein weiß-schwarz geflecktes Herz, wenn wir leichte Verfehlungen begangen hatten und ein schwarzes Herz, wenn wir ganz schwere Sünden auf uns geladen hatten. Erst nach der Beichte durften wir unsere Herzen mit weißer Farbe ausmalen, da uns ja die Beichte von unseren Sünden reingewaschen hatte. Das prägt! Und sorgt selbst im Erwachsenenalter noch dafür, dass Frau sich immer wieder schuldig fühlt. Auch wenn sie sich selbst nichts zuschulden kommen ließ.

Eine sehr wirkungsvolle Art um Frauen klein und gefügig zu machen, ist es auch, sie für etwas zu beschuldigen, wofür eigentlich jemand ganz anderer verantwortlich ist. So nach dem Motto: Ein Sündenbock muss her!

Manchmal werden in Frauen gleichzeitig Angst, Pflichtgefühle und Schuldbewusstsein erzeugt. Diese Kombination ist eine starke emotionale Waffe, gegen die frau sich nur sehr schwer wehren kann. Erst wenn sie durchschaut, was da genau abläuft, kann sie lernen, sich dieser massiven Form von Manipulation bewusst zu entziehen.

Weiterführende Literatur zum Thema:

Thieme, Dörte: Trau keinem, der dein Bestes will: Emotionale Erpressung erkennen – durchschauen – beenden.

Forward, Susan; Frazier, Donna: Emotionale Erpressung. Wenn andere mit Gefühlen drohen.

 

Frauenblog Frauenenergien

Wie viel von Göttin Demeter steckt in dir?

Ich kenne Frauen, die ziehen Kinder wie mit einem unsichtbaren Magneten an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ihre eigenen oder fremde Kinder sind, denn die laufen ihnen ganz von alleine hinterher. Auch unter meinen Freundinnen gibt es einige Frauen, die in ihrem Beruf mit Kindern vollkommen aufgehen.

Über viele Jahrhunderte hinweg wurde jedes Mädchen zu einer Demeter erzogen, denn es stand außer Zweifel, dass es als erwachsene Frau in die Mutterrolle schlüpfen würde. Damals war es eher die große Ausnahme oder gar ein Makel, wenn eine Frau keine Kinder hatte und deshalb keine Mutter wurde. Heute ist das freilich anders.

Die verschiedenen Göttinnen bzw. die damit verbundenen Seelenbilder (Archetypen) können uns Frauen aufzeigen, welche typisch weiblichen Eigenschaften und Qualitäten wir in uns tragen. Dabei ist es wichtig, weder in ein Klischee-Denken abzurutschen noch irgendeinen Göttinnen-Aspekt hochzustilisieren. Denn alle weiblichen Archetypen repräsentieren nicht nur Licht-, sondern auch Schattenseiten, die es ehrlich zu erkennen und zu bearbeiten gilt.

Deshalb: Achte darauf, dass du bei den Überlegungen, ob und welche Göttinnen-Aspekte von Demeter du in dir trägst, nicht in eine Bewertung rutschst. Meine Angaben sollen dir nur als Gedankenimpulse dienen.

DEMETER-SEELENASPEKTE: EINE KURZBESCHREIBUNG IM TELEGRAMMSTIL

Bekannte Frauen mit besonders typischen Demeter-Aspekten: Ganz ehrlich, dazu fällt mir gar keine Frau ein, die eine ganz typische „Demeter“ ist und in der Öffentlichkeit steht. Ich denke deshalb eher an jene Frauen, die ihr Leben in den Dienst von Kindern stellen und sich für sie und ihr Wohlbefinden einsetzen bzw. für ihre Rechte kämpfen.

Typische Themen/Rollen der Demeter-Frau: Erfüllung durch Schwangerschaft & Mutterschaft – Vollblut-Mutter – Ernährerin – Versorgerin – Verteidigerin – Beschützerin; Hebamme – Kinderkrankenschwester – Kinderärztin – Kindergärtnerin – Lehrerin – Nanny – Köchin – Sozialarbeiterin – Kinderdorf-Mutter etc.

Typisch für die Demeter-Frau: Mütterlich – sich sorgend – pflegend – nährend – umsichtig – ausgeprägte Mutterinstinkte – beschützend – verwöhnend – großzügig

Schattenseiten: Gluckenhaftes Verhalten – sich grämend – übertrieben fürsorglich – emotional manipulativ – moralisierend – zu Depressionen neigend – sich in Opferrolle flüchtend – Partnerschaft wegen Mutterschaft vernachlässigend

In einem meiner nächsten Blog-Beiträge werde ich dir die Göttinnen-Aspekte von Athene vorstellen.

Bildquelle: koeniglicherbeobachter.blogspot.com

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Gehe deinen weiblichen Weg, aber verliere dich dabei nicht!

In Zeiten von „Alles-ist-machbar-wenn-du-nur-willst“ gibt es eine Menge an Angeboten, die alle das Ziel haben, Frauen wieder mehr an ihre Weiblichkeit heranzuführen. Doch leider führen manche davon ins Nichts. Warum? Weil Frauen, die ihre Weiblichkeit mit ihrem Verstand im Außen suchen und mithilfe von weiblichem Schnickschnack zum Ausdruck bringen wollen, anstatt sich auf einen tiefen inneren Prozess einzulassen nur an der Oberfläche hängen bleiben, ihren Weg niemals finden werden.

Das Problem mit falsch verstandener Weiblichkeit

Ein riesengroßer Wirtschaftszweig profitiert heute mehr denn je von falsch verstandener Weiblichkeit, die leider kommerziell ausgeschlachtet wird. Mittlerweile führen Mode- und Kosmetikkonzerne, Schönheitschirurgen und Fitnessgurus im Leben vieler Frauen Tag für Tag Regie und suggerieren ihnen ein, wie sie auszusehen und was sie zu tun (also: zu kaufen) hätten, um noch viel attraktiver und „weiblicher“ auf andere Frauen (Konkurrentinnen) und Männer (potenzielle Partner oder Spielgefährten) zu wirken.

Doch echte Weiblichkeit hat so gut wie nichts mit hübschen Kleidern zu tun; auch nichts mit Frauen-Selbstfindungskursen, mit Frauen-Business, mit Kosmetik, mit Schmuck, mit sexy Lingerie oder mit sogenannten weiblichen Verführungskünsten.

Denn gelebte Weiblichkeit ist

  • eine innere Haltung,
  • mehr als nur die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht,
  • mehr als eine intellektuelle Entscheidung für das Frau-Sein und
  • mehr als weibliche Emanzipation

Echte Weiblichkeit ist eine Urkraft, eine „Uressenz“ bzw. ein bestimmtes inneres Bewusstsein, mit dem jede Frau von Natur aus ausgestattet ist. Doch sie wird mit dem, was die Gesellschaft fälschlicherweise als „Weiblichkeit“ bezeichnet, zugemüllt und überdeckt.

Wir Frauen machen uns doch selber etwas vor

Unsere Generation lebt in einer Zeit der großen Illusionen und Selbsttäuschungen. Die virtuelle Welt, die uns überall umgibt, stärkt auch in uns Frauen den Glauben, dass wir uns stets noch besser oder noch schöner präsentieren müssen, als wir von Natur aus sind bzw. wir uns selbst empfinden. Denken wir doch beispielsweise nur an die Bildbearbeitungsprogramme am Computer, mit denen wir unsere Fotos verändern, indem wir unsere Falten und Fettpölsterchen wegretuschieren, bevor wir sie auf Facebook oder in andere Social-Media-Netzwerke stellen. Oder bevor wir sie an unsere Bewerbungsschreiben dranhängen bzw. in der Online-Partnerbörse hochladen.

Die Schweizerin Maitreyi D. Piontek brachte solch falsch verstandene Weiblichkeit folgendermaßen auf den Punkt: „Um einen Mann zu kriegen, besprühen sich Frauen mit künstlichen Pheromonen, vergrößern ihren Busen mit Silikon, spritzen sich Botox unter die Haut und peppen sich ab und zu mit einer Linie Koks etwas auf.“[1] Natürlich trifft das nicht auf jede von uns Frauen zu, doch eine starke Entwicklung in diese Richtung lässt sich weltweit beobachten.

Auch Spiritualität wird oft falsch verstanden

Spiritualität hat nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun; auch nicht mit Glauben, nicht mit Esoterik, nicht mit Meditieren, nicht mit Yoga, nicht mit Tantra, nicht mit Dualseelen, nicht mit Bachblüten und nicht mit Heilsteinen. Denn auch die Spiritualität ist so etwas wie eine Uressenz, die jeder Mensch und somit jede Frau in sich trägt. Egal, ob sie sich ihrer bewusst ist oder nicht. Egal, ob ihr Verstand sie ablehnt oder nicht. Weiblichkeit und Spiritualität sind wie zwei Schwestern, die eng miteinander verbunden sind.

Um aus dem spirituell-kommerziellen Labyrinth wieder herauszufinden, in dem sich viele Frauen auf der Suche nach ihrer Weiblichkeit verirrt haben, braucht es mutige Frauen,

  • die ihren ganz eigenen Weg gehen,
  • die mit ihrer weiblichen Seele wieder in Kontakt kommen möchten,
  • die sich vom „Frauenkommerz“ abwenden wollen,
  • die ihre Spiritualität neu entdecken und ihre Weiblichkeit leben wollen.

Kommen wir noch einmal zur weit verbreiteten Annahme zurück, dass man intensiv an sich arbeiten und lange trainieren muss, um zu noch mehr Weiblichkeit zu gelangen. Der Trugschluss dabei ist: Weder Spiritualität noch Weiblichkeit kann man sich durch Übungen bewusst aneignen oder antrainieren. Denn sowohl Weiblichkeit als auch Spiritualität tragen alle Frauen tief in ihrem Inneren. Es gilt vielmehr, sich von den alten, verkrusteten Schichten einer falsch verstandenen Weiblichkeit zu befreien.

Bist du bereit für deinen eigenen weiblichen Weg?

Es gibt verschiedene Wege, um die eigene Weiblichkeit neu für sich zu entdecken und zu leben. Dafür bedarf es deines aufrichtigen Wunsches und deiner ehrlichen Selbstverantwortung, denn es müssen dafür

  • alte Klischees über Bord geworfen,
  • männliche und weibliche Polaritäten erkannt,
  • die weiblichen Wurzeln wieder entdeckt,
  • seelische Verletzungen losgelassen und
  • weibliche Heilung zugelassen werden.

Wie wichtig es ist, dass sich gerade in der heutigen Zeit viele Frauen um ihre „weibliche Heimkehr“ kümmern, kannst du sicherlich erahnen. Aber noch wichtiger ist es, dass DU damit beginnst, deinen individuellen Weg für dich selbst zu entdecken und zu gehen. Kommst du mit mir mit?

[1] Piontek, Maitreyi. D.: Weibliches Manifest, München 2009, S. 25.

 

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Was der „sechste Sinn“ mit dem 6. weiblichen Chakra zu tun hat

Man hat ihn oder hat ihn nicht, sagt man. Die Rede ist vom „sechsten Sinn“, also jener außergewöhnlichen Fähigkeit, die uns weit mehr wahrnehmen lässt, als all unsere fünf Sinnesorgane zusammen. Jeder Mensch hat einen sechsten Sinn, aber meist sind es wir Frauen, die dieses „Organ“ intensiver nutzen als die Männer, da wir auf seine Signale und Botschaften hören, wenn es um Entscheidungen geht. Oder wenn wir etwas spüren, das in der Luft liegt und dennoch (noch) nicht sichtbar ist.

Hast du dir schon einmal überlegt, dass dieser so genannte sechste Sinn auch mit dem sechsten Energiezentrum in Verbindung stehen könnte? Das sechste Chakra befindet sich zwischen den Augenbrauen und wird auch „Drittes Auge“ genannt. Warum wohl? Weil wir damit mehr „sehen“ und wahrnehmen können als mit unserem physischen Sehorgan, den Augen.

unsere Vorfahrinnen verschlossen das „Dritte Auge“

Doch warum zweifeln wir Frauen immer noch unsere sensitiven Wahrnehmungen an? Warum wehren wir uns gegen Fähigkeiten, die uns mit anderen Ebenen und Welten in Verbindung bringen? Weil sie wissenschaftlich nicht beweisbar sind? Weil man uns dafür nicht ernst nimmt? Weil wir dafür ausgelacht werden?

Wenn wir einige Jahrhunderte zurückgehen, dann stoßen wir auf eine dunkle Zeit, in der Abertausende von Frauen ihr Leben unter furchtbaren Qualen auf dem Scheiterhaufen lassen mussten. Weil sie mehr sahen als andere (sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft), weil sie mehr „wussten“ und außersinnliche Wahrnehmungen hatten und weil sie auf – nicht intellektuell erklärbare Art und Weise – heilen konnten.

Viele unserer Vorfahrinnen hatten damals noch ein stark entwickeltes sechstes Chakra. Aber sie verschlossen es, weil sie Angst davor hatten, wegen ihrer Fähigkeiten als Hexen ihr Leben auf dem Scheiterhaufen zu beenden. Auch heute verschließen viele Frauen ihr Drittes Auge. Denn ihre besonderen Fähigkeiten, wie Hellsichtigkeit oder Medialität, werden noch immer von der Mehrheit der Menschen in Frage gestellt, nicht geschätzt bzw. überhaupt herabgewürdigt.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN…

 … die so oder so ähnlich lauten:

  • „Was du dir alles einbilden kannst!“
  • „Du mit deinem Esoterik-Kram!“
  • „Das lässt sich wissenschaftlich nicht beweisen.“
  • „Du solltest dich besser mit ernsthafter Literatur als mit Ausbildungen über Chakren/Meridianen/Kinesiologie/TCM etc. beschäftigten.“
  • „Das glaub ich dir erst, wenn ich es mit meinen eigenen Augen gesehen habe.“
  • „Du verrennst dich in etwas.“
  • „Du solltest den Quatsch von Energiemedizin nicht glauben. Schließlich bist du eine intelligente Frau.“
  • „Nimm ein Antibiotikum und nicht solch ein homöopathisches Zeug!“

Was hat das nun mit dem sechsten Chakra zu tun?

Obwohl wahrscheinlich die meisten Frauen der Meinung sind, ihre Intuition sitze im Herzen, weil sie ihren Gefühlen folgen, oder in ihrem Bauch, weil sie ihrem Bauchgefühl vertrauen, sitzt es im sechsten Energiezentrum. Denn das Dritte Auge arbeitet wie eine Sende- und Empfangsstation und nimmt alles auf, was an Schwingungen und unausgesprochenen Botschaften um uns herum schwirrt. Und das nennt man im Volksmund „den sechsten Sinn“.

In den meisten Fällen vertrauen wir Frauen unserer intuitiven Wahrnehmung und unseren feinstofflichen Sensoren mehr als unsere Männer. Und es sind überwiegend Frauen, die hellsichtige oder mediale Fähigkeiten entwickelt haben. Nicht, weil sie das besser könnten als die Männer, nein. Aber sie lassen es im Allgemeinen eher zu.

Obwohl sie dafür viel ungerechtfertigte Kritik und Tadel einstecken müssen, sind es hauptsächlich Frauen, die über energetische, feinstoffliche und spirituelle Themen Bücher schreiben, Kurse und Ausbildungen anbieten oder Heilarbeit leisten. Und nicht selten kommt es vor, dass Frauen die Fähigkeiten für übersinnliche Wahrnehmungen von ihren Müttern oder Großmüttern „vererbt“ bekamen.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SECHSTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Intuitive Wahrnehmungen anzweifeln
  • Übersinnliche Fähigkeiten verdrängen
  • Dem Ruf der Seele nicht folgen
  • Sich von andern verunsichern lassen
  • Für seine Wahrheit verurteilt werden
  • Spirituelle Erfahrungen verschweigen
  • Vorausahnungen verheimlichen

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten sechsten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Sechstes Chakra GehirnAugen

Ohren

Nase

Zirbeldrüse

Furcht vor SelbstbeurteilungIntuitive Fähigkeiten

Wissen

Missbrauch intellektueller Fähigkeiten

Unzulänglichkeit

Furcht vor fremden Ideen

Paranoia und Angst

Weigerung, aus der Lebenserfahrung lernen

Neurologische StörungenLernschwierigkeiten

Hirntumor/Hirnblutung/Hirnschlag

Blindheit/Taubheit

Probleme mit der Wirbelsäule

Anfälle

Wie kann man nun das sechste weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim sechsten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln
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Warum eine positive Grundstimmung in deiner Partnerschaft so wichtig ist

Du hast vielleicht schon gesehen, dass ich auf meinem Frauenblog von Zeit zu Zeit einen Artikel zum Thema Partnerschaft veröffentliche. Häufig bekomme ich darauf von meinen Leserinnen Feedbacks, die in etwa folgendermaßen lauten: „Warum sollen immer wir Frauen an unserer Partnerschaft arbeiten? Sollen doch auch die Männer endlich mal was dafür tun!“

Ja, ich verstehe diesen Frust! Und NEIN, ich halte gar nichts von Gedanken wie: „Wenn du nichts für unsere Beziehung machst, dann tue ich auch nichts dafür!“

Es sollte meiner Meinung nach egal sein, wer in einer Beziehung, die vielleicht ein wenig in eine Schieflage geraten ist, den ersten Schritt unternimmt, um sie zu durchleuchten, zu klären oder eine konstruktive Veränderung in die Wege zu leiten. In vielen Fällen sind es eben wir Frauen! Es ist klar, dass wir ohne unsere Männer eine Partnerschaft nicht ins Lot bringen können, doch sollten wir zumindest darüber Bescheid wissen, was eine Beziehung braucht, damit sie wieder glücklich und erfüllend werden kann.

Therapeuten, die Tag für Tag in ihrer Praxis mit Paaren arbeiten, könnten ganze Bibliotheken mit ihren Erfahrungen füllen, und einige von ihnen veröffentlichen tatsächlich ihre Tipps in Büchern. Wie beispielsweise Hans Jellouschek, der „Ich liebe dich mein Leben lang: 10 Tipps für die Liebe auf Dauer“ geschrieben hat.

Eine positive Grundstimmung ist eine wichtige Säule einer Partnerschaft

Laut Jellouschek gehört eine positive Grundstimmung zu den wichtigsten Säulen einer glücklichen Beziehung. Die sollte zwar immer in einer Partnerschaft vorhanden sein, doch kommt sie vielen Paaren im Laufe der Jahre ein wenig abhanden. Während zu Beginn der Beziehung eine positive Atmosphäre meist als eine Selbstverständlichkeit betrachtet wird, weil die Partner noch der Überzeugung sind, wie Topf und Deckel zusammenzupassen, müssen einige Paare jedoch nach einiger Zeit ganz bewusst etwas für die Verbesserung ihrer Beziehung tun.

Denn mit der Zeit kann die Begeisterung am Partner ein wenig verlorengehen, da vielleicht Eigenschaften zum Vorschein kommen, die man nicht ganz so prickelnd findet. Das kann in weiterer Folge den Nährboden für Unzufriedenheit, für Stress und Streitereien in einer Beziehung bilden.

Mit positiveN Rückmeldungen negativen Stimmungen gegensteuern

Deshalb braucht es ein ganz bewusstes Wahrnehmen bzw. eine Gegensteuerung zu einer sich einschleichenden negativen Stimmung, damit wieder Platz für die ursprünglich positive Energie einer Partnerschaft geschaffen wird. Dabei liegt der erste Schritt in einer ehrlichen Kommunikation bzw. in positiven Rückmeldungen, wie z. B. „Ich mag, dass du so zuverlässig bist“ oder „Ich mag dein Lachen!“ oder „Ich bin so froh, dass du in meinem Leben bist.“ Häufig findet diese Kommunikation auch auf der nonverbalen Ebene statt, beispielsweise durch ein Lächeln, durch Berührungen, Blicke oder Gesten.

Fehlende Liebesbekundungen bedeuten nicht zwangsläufig mangelnde Liebe

Und jetzt kommen wir noch zu einem Punkt, nämlich zu einem geschlechtertypischen Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Kommunikation. Denn es ist erwiesen, dass für Frauen in Worten ausgedrückte positive Gefühle eine sehr viel größere Bedeutung haben als für Männer. Was umgekehrt wiederum bedeutet, dass wir Frauen die fehlenden verbalen Liebesbezeugungen unserer Männer oft als mangelnde Liebe interpretieren. Doch sie sind kein wirklicher Gradmesser für ihre Gefühle, die sie für uns Frauen empfinden, sondern ein Mangel männlicher Kommunikationsfreudigkeit.

Solange wir immer wieder darum bemüht sind, einander das Leben in einer Partnerschaft so angenehm, schön und genussvoll wie möglich zu machen, wird es eine sehr gute Grundstimmung in unseren Beziehungen geben. Dazu gehören beispielsweise auch positive Feedbacks, die den Partner aufmuntern, bestärken oder erfreuen.

Über weitere Säulen einer glücklichen Beziehung werde ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben. In der Zwischenzeit können wir uns ja einmal – gemeinsam mit unserem Partner – um die positiven Energien in unserer Beziehung kümmern.

Frauenblog Frauenmaenner

Was Elfen und kleine Mädchen mit Hochsensibilität zu tun haben

Du kennst sie sicher, die kleinen Mädchen, die uns ganz stark an Feen oder Elfen erinnern. Sie haben oft eine sehr zarte und beinahe durchsichtige Haut und eine ätherische Ausstrahlung, die nicht von dieser Welt zu kommen scheint. Die meisten dieser Kinder (natürlich sind auch Buben unter ihnen) leben – wie in einer großen Schutzblase – in ihrer eigenen Welt, die nicht viel mit der irdischen gemeinsam hat.

Vielleicht warst du auch solch ein Mädchen und hast schon damals mehr gefühlt und wahrgenommen als die meisten Menschen um dich herum. Für dich war das normal, doch irgendwann hast du bemerkt, dass du anders als die anderen bist. Wie bist du damit umgegangen?

  • Wolltest du unbedingt so wie deine Freundinnen sein ?
  • Hast du dir einen Schutzpanzer zugelegt?
  • Hast du aufgehört darüber zu sprechen, was du alles sehen oder fühlen kannst?
  • Kamst du dir sehr einsam vor?
  • Fühltest du dich von anderen unverstanden, abgelehnt oder ausgeschlossen?

Als Vierjährige lebte auch ich in einer eigenen Welt, die meinen Eltern nicht zugängig war. Ich sprach mit meinen unsichtbaren Freunden, den Engeln, aber auch mit meinem „Mann“ Willy – und ich genoss diesen Zustand sehr. Über viele Jahre hinweg zog ich mich immer wieder von anderen zurück – und während meine SpielkameradInnen im Freien herumtobten, saß ich in meinem Zimmer, träumte, zeichnete, malte und schrieb meine Fantasiegeschichten in ein dickes Heft.

Heute würde man Kinder wie dich und mich in die Kategorie der Hochsensiblen stecken, was ihnen auch nicht wirklich weiterhilft. Außer ihr engstes Umfeld – inklusive ihrer Lehrer – würde verstehen, was es mit solch hochsensiblen Menschen auf sich hat.

Mit Tests herausfinden, ob man hochsensibel ist

Der Anthroposoph Rudolf Steiner war einer der ersten, der erkannte, dass es hochsensible und hochsensitive Menschen gibt. Aber erst seit einer Veröffentlichung von Dr. Elaine N. Aron im Jahr 1997 kann man mit Hilfe von speziellen (Selbst)Tests herausfinden, ob man zu den Hochsensiblen gehört oder nicht. Und damit begann nicht nur ein neues Schubladen-Denken, sondern es bot sich auch erstmals die Gelegenheit, sich und sein Anderssein zu begreifen, besser zu verstehen und zu akzeptieren.

In der Zwischenzeit findet man eine Unzahl an Büchern in Bücherregalen (nicht nur in meinem), die uns genau erklären, worin die besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten und Chancen von hochbegabten, hochsensiblen und hochsensitiven (medial veranlagten) Menschen liegen und wie sie sich von einander unterscheiden.

Hochsensiblen pfeift ein rauer Wind entgegen

Es ist wahrlich nicht immer einfach, mit dieser Andersartigkeit zu leben. Besonders in der rauen Welt der Wirtschaft pfeift uns ein Wind entgegen, der Hochsensiblen oft die Luft zum Atmen nimmt. Deshalb möchten sie ihr Anderssein mit noch mehr Leistung kompensieren, weil sie sich von der breiten Masse der „Normalos“ nicht unterscheiden wollen und genauso wie sie akzeptiert werden möchten.

Eine der wichtigsten Entscheidungen hochsensibler Menschen mag es sein, sich so anzunehmen, zu respektieren und zu lieben, wie sie sind. Auch wenn ihre Sensibilität in manchen Lebensbereichen Einschränkungen nach sich ziehen kann, bringt sie doch auch außergewöhnliche Fähigkeiten mit sich. Denn wer kann schon ganz genau fühlen oder wissen, was andere gerade denken, wie doppeldeutige Botschaften wirklich gemeint sind, was als nächstes geschehen oder wie eine noch nicht getroffene Entscheidung ausgehen wird? Meist sind es die Mädchen, die Elfen und die Hochsensiblen, die mit Hilfe ihrer Gaben mit anderen Bewusstseinsebenen verbunden sind, und von dort ihre Informationen beziehen.

Wenn du dich selbst zu den Hochsensiblen zählst und deine Erfahrungen mit mir und den anderen teilen willst, dann schreib sie doch ganz einfach darunter! Dankeschön!

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