Nichts wird’s mit dem Untergang!

Derzeit prasseln Negativschlagzeilen täglich auf uns nieder. Und kaum haben wir kurz nach Luft geschnappt, trifft uns die nächste Meldung mit voller Wucht. Die Welt um uns herum scheint im Chaos, im Leid und im Terror zu versinken, und immer weniger Menschen haben Kraft, mit Optimismus und positiven Gedanken dagegenzuhalten.

_ Wenn Ängste geschürt werden – werden Menschen geschwächt.

_ Geschwächte Menschen lassen sich leicht führen und noch leichter manipulieren.

_ Ängste lähmen und machen Menschen entscheidungs- und handlungsunfähig.

Genau darauf läuft es hinauf…

Unsere Vergangenheit hat uns das eigentlich schon oft und oft gezeigt und wir stehen einmal mehr an einem Punkt, an dem wir rechtzeitig entscheiden sollten, ob wir uns vom Sog der Angst hinabziehen oder sich ihm mit aller Kraft entziehen wollen.

Überraschenderweise tauchen gerade jetzt immer mehr positive Gegenströmungen auf, die wie zarte, frische Gräser zwischen den braunen und plattgedrückten Grashalmen hervorbrechen.

Unerwartet Erfreuliches kommt da auch von der Zeitschrift DER SPIEGEL, und zwar in Form von „30 Artikeln [… ] die auch bei schwierigen Themen Hoffnung machen, Erfolgsmodelle erwähnen und über das Tagesgeschehen hinausweisen. Dabei geht es nicht um naiven Gute-Laune-Journalismus, sondern um kritische Berichte zu Themen wie Klimawandel, Drogenpolitik oder Kinderarbeit. Denn wer nach Lösungen sucht, muss zunächst einmal die Probleme erkennen.

Diese Reportagen, Essays und Kommentare sind vielstimmig, haben aber eines gemeinsam: Es sind Absagen an Niedergangsängste, Zynismus und Apathie. …“

Ich persönlich bin felsenfest davon überzeugt, dass es – so lange es Menschen gibt, die der kollektiven Angst die Stirn bieten – keinen Untergang geben wird. Denn es leben weitaus mehr Menschen auf unserem Planeten Erde, die Frieden wollen, als Terror und Angst; die Licht in ihrem Herzen tragen und keine Dunkelheit.

Die Welt befindet sich im Umbruch und im Wandel und die Negativität zeigt sich jetzt noch einmal mit voller Wucht… bevor sie allmählich schwächer und schwächer werden wird. Auch wenn unsere Generation das volle Ausmaß dieser Neuausrichtung möglicherweise nicht mehr miterleben wird, lassen sich ein höheres Bewusstsein sowie die positiven weltumspannenden Veränderungen auf unserem Planeten nicht mehr länger aufhalten!

„Absagen an den Untergang – Warum es der Welt besser geht, als wir glauben: Ein SPIEGEL E-Book“, Kindle Edition

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Engel in Menschengestalt

Vielleicht hat auch euch schon jemandem von seiner Begegnung mit einem Menschen erzählt, den es „in Wirklichkeit gar nicht gab“. Man kann natürlich darüber spekulieren, ob sich der Betreffende diese Begegnung möglicherweise nur eingebildet hat, die Realität mit einem Traum verwechselt oder mit überreichlich Fantasie ausgestattet ist. Sehr wahrscheinlich handelte es sich dabei jedoch um die Begegnung mit einem Engel, der – meist in kritischen Lebenssituationen seines Schützlings – menschliche Gestalt annahm, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

Die Menschen, die mir von solch eindrucksvollen Erfahrungen erzählten, standen immer mit beiden Beinen fest im Leben und waren weit davon entfernt, sich einer Fantasievorstellung hinzugeben. Und sie würden niemals anderen davon erzählen, wenn sie nicht selber felsenfest von der Bedeutsamkeit ihrer Erfahrung überzeugt wären.

Erst kürzlich entdeckte ich in einer Zeitschrift einen Bericht über die deutsche Schauspielerin Christina Hecke, die 2007 einen schweren Autounfall nur knapp überlebte. Ihre Lunge war beim Unfall geplatzt und die Ärzte versetzten sie ins künstliche Koma. Ihr Leben hing 10 Tage lang an einem seidenen Faden.

An die Zeit im Koma hat sie nur eine einzige Erinnerung: „Ich hatte das Gefühl, als würde ich mich ins Leben zurückschreien. Wie ein Baby bei der Geburt. Dabei ging das ja gar nicht, weil lauter Schläuche in mir steckten. Auf einmal stand eine grauhaarige Frau Ende 40 vor mir. Sie streichelte mir über den Kopf und sagte auf Schwäbisch: ‚Mein Gott, Mädle, es isch alles guat.’ Da habe ich durchgeatmet und weg war sie… Diese Frau hat mich in Empfang genommen, als ich mich ins Leben zurückgekämpft hatte. …“ Als sie aus dem Koma erwachte, fragte sie die Ärzte, wo denn diese Frau sei, doch keiner wusste, von wem sie sprach.

Ein besonders berührendes Buch zum Thema Engel in Menschengestalt möchte ich euch aus ganzem Herzen empfehlen. Es heißt DER JUNGE OHNE SCHATTEN und war eines jener Bücher, die mir vor vielen Jahren eine sehr wichtige Tür zu meinem heutigen spirituellen Verständnis geöffnet haben. Das Buch hat in der Zwischenzeit einige Umzüge mit mir mitgemacht und nimmt noch heute einen wichtigen Platz in meinem Bücherregal ein.

Zitat: BUNTE 7 / 2016, S. 85 _ Foto: christina-hecke.de

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Think in pink!

Manchmal setze ich statt meiner Sonnenbrille lieber meine rosarote Brille auf. Nämlich dann, wenn die Energien um mich herum sehr mühsam und zäh und die Weltnachrichten nicht sehr erfreulich sind. An solchen Tagen habe ich in Wirklichkeit genau drei Möglichkeiten zur Auswahl:

1) Ignorieren und hoffen, dass es bald wieder besser wird.

2) In die unangenehmen Energien hineinkippen und mich von der Sogspirale nach unten ziehen lassen.

3) Die rosarote Brille aufsetzen und die positiven Aspekte des Lebens durch ein Vergrößerungsglas betrachten.

So oft es mir gelingt, entscheide ich mich für Option Nummer 3. Dabei höre zwar meine Kritiker sagen: „Ist eh klar, die Esoterik-Tante! Na die lebt ja sowieso an der Realität vorbei! Immer alles schönreden wollen…“ Doch das ist mir egal!

Nämlich deshalb, weil ich lieber daran arbeite, das Vergrößerungsglas vor die positiven Dinge des Lebens zu halten, als mich von den negativen Ereignissen schwächen zu lassen. Wenn wir Menschen endlich einmal kapieren würden, wie sehr wir durch negative Nachrichten verunsichert werden (können)! Denn – wen kann man leichter manipulieren als ängstliche Menschen?

Deshalb wehre und stemme ich mich gegen den negativen Einfluss der Massenmedien und versuche, in meiner Mitte zu bleiben, so gut es geht. Und wenn es schwierig wird, dann hole ich eben meine rosarote Brille hervor. Und zwar die, bei der die Vergrößerungsgläser schon eingebaut sind.

(Bildquelle: Internet

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Die Perfektion des Unperfekten

Julia Roberts traut sich was! Sie bietet den Kosmetikfirmen und Schönheitsärzten dieser Welt die Stirn und veröffentlicht ein Foto von sich, das sie so zeigt, wie sie ohne Make-up und Styling aussieht. Dazu veröffentlicht sie folgende Botschaft auf ihrer Instagram-Seite:

Perfektion ist eine Nationalkrankheit. Wir pflastern unsere Gesichter mit Tonnen von Make-up zu. Wir verwenden Botox und quälen uns mit Hunger, um das perfekte Gewicht zu erreichen. Wir versuchen etwas zu reparieren, aber man kann nichts reparieren, was man nicht sehen kann. Es ist eigentlich die Seele, die die (Schönheits-)Operation benötigt. Es ist Zeit, dass wir dazu Stellung nehmen. Wie kann man erwarten, von jemand anderen geliebt zu werden, wenn man sich selbst nicht liebt? Du musst mit dir selber glücklich sein. Es spielt keine Rolle, wie dein Äußeres aussieht, alles was zählt ist das Innere. Heute möchte ich ein Foto von mir ohne Make-up veröffentlichen. Ich weiß, dass ich Falten auf meiner Haut habe, aber ich möchte, dass du dahinter blicken kannst. Ich möchte mein wahres Ich umarmen und ich wünsche mir, dass du dein wahres Ich umarmen kannst, das, was dich ausmacht und dass du dich genauso liebst, wie du bist.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. … Doch, da fällt mir noch was ein… eine gechannelte Botschaft zu diesem Thema, die ich 2014 von der Aufgestiegenen Meisterin LADY PORTIA übermittelt bekam. Ich hänge sie euch hier noch dran:

„Perfektion und Streben nach Vollkommenheit sind Werte, wie sie unter euch Menschen überall auf der Welt zu beobachten sind, vielleicht sogar in den so genannten Industrieländern noch häufiger als anderswo. Gerade in der jetzigen Zeit geht es Vielen von euch immer mehr um ein ‚Noch Besser’ und ‚Noch Perfekter’. Ihr legt eure Maßstäbe dort an, wo euch die Massenmedien mit perfekt inszenierten Vorgaben längst unbewusst beeinflusst haben, ohne dass ihr es merkt. Da geht es um das perfekte Aussehen, das perfekte Gesicht, die perfekte Kleidung, die perfekte Haltung, den perfekten Job, die perfekte Immobilie, das perfekte Auto, die perfekte Partnerschaft, die perfekt geplante Party oder die perfekt erzogenen Kinder…

Was bedeutet Perfektion? Habt ihr das schon einmal hinterfragt? Wer definiert sie? Wer kontrolliert sie? Was bringt sie euch für euer Leben?

Gewiss, die Natur bietet eine Menge an Beispielen, was Perfektion bedeutet, denn gerade sie ist eine Meisterin der Perfektion. Und dennoch ist besonders gut in der Natur zu beobachten, dass dem Unperfekten genauso viel Platz eingeräumt wird wie dem Perfekten, wenn nicht sogar noch mehr. Und so möchte ich euch die Frage stellen, ob nicht das Unperfekte vielleicht sogar mehr Qualität oder zumindest eine andere Qualität enthalten könnte als das Perfekte?

Denkt an ein Kind, das einen Schal für seine Mutter strickt. Es ist noch ungeübt und dementsprechend sieht das Ergebnis auch aus. Doch spielt das für die Mutter eine Rolle? Vielmehr zählt doch die Liebe ihres Kindes, die mit dem Schal untrennbar verwoben ist. Oder denkt an die Qualität einer selbstgebackenen Torte und vergleicht sie mit einer perfekt aussehenden Tiefkühltorte aus dem Supermarkt. Auch wenn die selbstgemacht optisch vielleicht nicht vollkommen geraten ist, werden ihr den Unterschied schmecken.

Worum es mir geht? Ich möchte euch dazu auffordern, zu eurer Unperfektheit zu stehen, um euch weniger Stress mit euren allzu hohen Erwartungen zu machen. Und: Hinter Perfektion verstecken sich auch sehr oft innere Unsicherheit, mangelnder Selbstwert oder der leise Ruf nach Geliebt-Werden-Wollen. Wenn ihr das erkannt habt, werdet ihr im Unperfekten eine ganz andere, neue Qualität entdecken, die euer Leben sogar bereichern kann! Deshalb: Steht zu eurem Unperfekt-Sein und genießt euer Leben!

Seid gegrüßt, ich bin Lady Portia“

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Die Welt wird eine andere

„Die Menschheit wird sich niemals ändern!“… „Die Geschichte wiederholt sich immer wieder!“… Kennst du solche Aussagen? Bist du auch von ihnen überzeugt? Oder hast du das Gefühl, dass sich seit geraumer Zeit doch etwas verändert, vielleicht sogar in einer Art und Weise, die du noch vor wenigen Jahren für nicht möglich gehalten hättest?

Erinnerst du dich noch an die Zeit, in der wir keine Handys hatten? Also an die technische Steinzeit 😉 Nein, so lange ist es noch nicht her, und dennoch können wir uns heute kaum mehr vorstellen, nur per Brief, Telefax oder einem altmodischen Telefon mit Wählscheibe miteinander zu kommunizieren.

Klar gibt es negative Auswüchse, die der Umgang mit neuen Technologien nach sich zieht. Aber das Pendel schlägt ja nicht nur in eine Richtung aus, es gibt auch Positives zu berichten.

„Wir werden in Zukunft mehr Zeit für uns selbst haben – für Kunst, für Schlaf, für Reflexion. Wir werden uns weniger über die Arbeit definieren“, soll Arianne Huffington von der „Huffington Post“ auf der DLD-Digitalkonferenz in Hamburg gesagt haben. Und „Technologie wird immer wichtiger dabei, die Menschen zusammenzubringen“, so Nathan Blecharczak von Airbnb.

Ja, die Menschheit wird eine andere, das vermittelt uns auch das Engelwesen KRYON, das uns ganz intensiv durch die Zeit der großen Veränderungen begleitet, in vielen seiner Durchgaben an Lee Carroll.

„… Es gibt etwas, das man ‚Weisheits-Barriere‘ nennt. … Und wenn diese durchbrochen ist, heißt das, dass die Menschheit einen Punkt überschritten hat, wo sie aus dem Überlebens-Modus hinausgeht und in einen Modus wechselt, der die Weisheit aufbaut, vorwärtszukommen. Es ist die Weisheit, welche das Gehirn von allen Menschen soweit erhöht, dass sie etwas zustimmen können, wovon sie bisher nicht einmal Kenntnis hatten oder darüber unterrichtet wurden. Habt ihr das gehört? Das habt ihr wahrscheinlich nicht erwartet.
 Es umgibt die Menschen und die Zivilisation auf eine solche Art, dass es bei eurer Geburt zur zweiten Natur wird: die Weisheit, vorwärtszukommen.
Das ist also die ‚Weisheits-Barriere‘.

Lasst mich euch sagen, was jetzt geschieht. Ihr…ihr seid an diesem Punkt! Aber es wird nicht mit Feuerwerken und Funken am Himmel einhergehen, es wird keine Feste und Ballone geben – außer auf meiner Seite des Schleiers. Da wird gefeiert, weil ihr angekommen seid. Ihr schaut nun direkt in die Essenz hinein. Ihr seid am Punkt angelangt, wo ihr erkennen werdet, wie es funktioniert. Und das wird die ganze Menschheit beeinflussen, nicht nur die Lichtarbeiter, nicht nur die alten Seelen. Ihr seid dabei, in der Physik einen Knopf zu drücken, von dessen Existenz ihr nicht wusstet. …“[1]

Glaubst du immer noch, dass sich die Geschichte ewig wiederholen wird? Dass wir immer und immer wieder im Hamsterrad auf der Stelle treten werden? Ich persönlich glaube es nicht, zu viel an positiven Veränderungen habe ich in den letzten Jahren miterlebt und auch mitprägen dürfen. Die Welt wird eine andere, und wir mit ihr! Davon bin ich aus tiefstem Herzen überzeugt!

 

[1] „Die Zukunft der Erde“, Kryon durch Lee Carroll in Berkeley Springs, West Virginia am 29.6. 2014

Foto: sunset in heart hands (c) Fotolia

 

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Hinfallen – Aufstehen – Krone Richten – Weitergehen

Angelina Jolie und Brad Pitt haben es erst vor kurzem erlebt. Ich leider auch. Und du vielleicht auch? Die Rede ist vom Scheitern eines Herzensprojekts.

Das Promipaar Jolie-Pitt hat sich einen Traum erfüllt, der überraschenderweise vom Misserfolg überschattet ist. Als Produzenten des romantischen Dramas „By the Sea“ mussten sie eine große Schlappe hinnehmen, mit der niemand gerechnet hat. Dabei geht es nicht einmal um den finanziellen Verlust, den die beiden als eines der reichsten Schauspieler-Paare sicher locker wegstecken können (der Film hat angeblich $10 Mio. Produktionskosten verschlungen und bis jetzt nur etwa $ 1.5 Mio eingebracht), sondern um das Scheitern einer Vision, eines Lebenstraumes.

Auch mein Herzensprojekt „Punto der Luz“ in Mallorca ist vor einigen Jahren gescheitert. Mein Traum und meine Vision waren es, ein spirituelles Zentrum im Herzen von Palma aufzubauen und suchenden Menschen eine Art spirituelle Heimat zu bieten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und zu Meditationsabenden kommen können, Einzelsitzungen in Anspruch nehmen, mehr über spirituelle Schwangerschaftsbegleitung erfahren, ein Verständnis für die Kinder der Neuen Zeit entwickeln und unser spirituelles Pädagogikkonzept entdecken können etc. Übrig blieben ein fettes Minus am Konto und eine große Enttäuschung.

Wenn Herzensprojekte scheitern, dann tut das besonders weh. Denn dafür ist man über seinen eigenen Schatten gesprungen und dem Ruf seiner Seele gefolgt, obwohl es nie eine Garantie gibt, dass Herzensprojekte auch erfolgreich sind. Man investiert ja nicht nur sein Geld, sondern auch jede Menge an Zeit und Energie und Liebe… und dann…? Natürlich fragte ich mich, woran es wohl gelegen sein mag: An der damals beginnenden Wirtschaftskrise, die auf Mallorca besonders starke Auswirkungen zeigte – also am falschen Zeitpunkt? An der mangelnden Offenheit der Mallorquiner für spirituelle Themen – also am falschen Ort? Am falschen Konzept? An Naivität… ??? Meine Engel habe ich nie um eine Antwort gefragt, ich wollte alleine damit fertig werden.

Ich habe es in der Zwischenzeit aufgegeben, darüber nachzudenken, obwohl mich die Geschichte lange Zeit schmerzte. Denn es war eine jener Visionen, die mir ganz besonders am Herzen lag. Aber vielleicht war es einfach nur wichtig, die Energie der Engel, meiner Engelsymbole und Engelessenzen nach Mallorca (und von dort aus weiter nach Spanien und Mittel- und Südamerika) zu bringen, wunderbare Menschen – die auch heute noch meine Freunde und Wegbegleiter sind – kennenzulernen… was auch immer. Nicht immer bekommen wir logisch nachvollziehbare Antworten auf unsere Fragen.

Wichtig ist, dass wir nach dem Scheitern und Hinfallen wieder aufstehen und nicht liegen bleiben. Dass wir akzeptieren, was zu akzeptieren ist. Dass wir lernen, was zu lernen. Dass wir bereit sind, trotzdem neue Visionen zuzulassen und den Mut zu haben, sie in die Tat umzusetzen.

Ich bin noch immer dabei, mein Krönchen vom Staub zu befreien und mir wieder auf den Kopf zu setzen. Das braucht zwar eine ganze Weile, aber es wird!

PS: Während ich meinen Blog schreibe, erfahre ich gerade, dass auch der prominente Arzt und Buchautor Dr. Rüdiger Dahlke mit seinem Herzensprojekt, einem Gesundheitszentrum in Österreich, gescheitert sein soll. Naja, dann bin ich wenigstens in guter Gesellschaft 😉

Bildquelle © Shirta.de

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Stress lass‘ nach – du bist durchschaut!

Wir kennen ihn alle nur zu gut, den Stress. Entweder schleicht er sich auf leisen Sohlen in unser Leben oder bricht blitzartig über uns herein. Ganz unschuldig sind wir jedoch nicht an diesen Situationen, denn manchmal bieten wir uns geradezu an, uns mit Arbeit oder den Problemen anderer überhäufen zu lassen. Ohne Stress wäre unser Leben vielleicht ein wenig langweiliger, doch es kommt es auch hier auf die Dosierung an.

Haben wir uns eigentlich schon einmal überlegt, warum wir dem Stress keinen Riegel vorschieben? Vielleicht hat er doch etwas an sich, das uns von Nutzen sein könnte. Wenngleich wir das niemals zugeben würden…

Stressverhalten führt manchmal zu unbewusstem Wettbewerb, nämlich dann, wenn wir mit anderen in den Ring steigen um einander zu beweisen, wer härter, besser, länger oder disziplinierter arbeiten kann. Oder wenn wir einander erzählen, wie durchgetaktet unsere Freizeit bzw. die unserer Kinder ist, die wir ebenfalls noch managen müssen. Und Stress wird sogar zum Statussymbol, wenn wir uns schweißgebadet damit brüsten, welchen Yoga-, Entspannungs- und Selbstfindungskurs wir gerade besuchen, welche Diät wir derzeit machen oder für welchen Marathon wir gerade trainieren.

Stress kann aber auch dafür missbraucht werden, um uns nicht aus unserer Komfortzone herausbewegen zu müssen. Sätze wie „Das wird mir alles zu viel!“ oder „Dafür hatte ich keine Zeit!“ sind nicht immer ehrliche Aussagen, sondern manchmal unbewusste Ausreden, um sich mehr Freiräume zu verschaffen. Jene Freiräume nämlich, die wir uns selber niemals zugestehen würden. So erlaubt uns Stress beispielsweise, am Sofa liegen zu bleiben anstatt zu bügeln, oder die Einladung zur Familienfeier abzusagen anstatt sich mit der lieben Verwandtschaft auseinanderzusetzen.

Stress muss manchmal auch den fehlenden Lebenssinn ersetzen, denn wer vor lauter Stress nicht mehr zum Denken kommt, kann sich auch über den Sinn seines Lebens nicht mehr den Kopf zerbrechen. Wer vom Stress getrieben wird anstatt sein Leben bewusst in die Hand zu nehmen, der hat eindeutig den Bogen überspannt. Der wird wahrscheinlich immer mehr seine innere Leere zu verdrängen suchen, sei es mit einem Übermaß an Fernsehen, Shoppen, Essen, Trinken oder sinnentleerten Vergnügungen.

Stress lass nach, denn du bist – wenn schon nicht umzingelt – dann zumindest durchschaut! Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Na, dann also los!

 

Bildnachweis: reisen.de

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Verwenden statt Verschwenden

Wenn ich mir vorstelle, wie viele Lebensmittel täglich weggeworfen werden, weil das gesetzlich vorgegebene Ablaufdatum überschritten ist, wird mir schlecht. Gut, ich räume ein, dass auch ich keine Freude daran hätte, ranzige Nüsse oder schimmelige Schokolade zu kaufen, nur weil sie ihr Dasein im Verkaufsregal überdurchschnittlich lange fristen mussten. So gesehen ist das Ablaufdatum natürlich ein gewisser Schutz für den Konsumenten, aber vielleicht noch viel mehr für die Produzenten? Weil man mehr verkaufen kann, wenn mehr weggeworfen wird, obwohl die Ware eigentlich noch in einem völlig gutem Zustand ist? Wie beispielsweise das Himalayasalz, das 200 – 250 Millionen Jahre alt ist und dann in den Verkaufsregalen angeblich innerhalb von wenigen Monaten abläuft…

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit vor Einführung der Kennzeichnungspflicht. Ja, das ist schon eine ganze Weile her. Damals vertraute man noch dem Kaufmann, dass er ehrlich war und einen nicht übers Ohr hauen wollte, andernfalls hätte sich das bald zu seinem Nachteil herumgesprochen. Doch wer vertraut schon einer Supermarktkette?

Die junge Berlinerin Lena Becker hat da eine geniale Idee. Sie möchte Lebensmittel „retten“, die nicht an den Handel verkauft werden können, weil sie in Form, Farbe oder Größe nicht den allgemeinen Normen entsprechen. In Deutschland entsorgen Supermärkte jährlich viele Tonnen Nahrungsmittel, auch weil sie falsch etikettiert sind oder eben kurz vor dem Ablaufen stehen. Und in deutschen Haushalten werden dann noch weitere 82 kg pro Jahr an Lebensmitteln weggeworfen.

Nina und ihr Team möchten ein Non-Profit-Restaurant eröffnen, das ausschließlich „gerettete Nahrungsmittel“ verwendet, die aus möglichst biologischer, saisonaler und regionaler Erzeugung kommen. Es soll eigentlich noch mehr als nur ein Restaurant werden, nämlich ein Ort, an dem jeder sein Bewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung stärken kann.

Das finde ich genial! Denn ich sehe es als ein weiteres kleines – aber positives – Zeichen dafür, dass unsere Welt und unser Denken im Umbruch und im Wandel sind, wenngleich unsere Gesellschaft noch sehr viel mehr an Umdenken benötigt. Das Bemerkenswerte an diesem Projekt: Die Hauptakteure sind auch diesmal wieder die so genannten (erwachsenen) „Kinder der Neuen Zeit“!

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Die Welt im Umbruch und Wandel

 

Nicht nur spirituell angehauchte Menschen realisieren, dass wir uns alle in einem großen Veränderungsprozess befinden. Nein, sogar eine renommierte deutsche Mode- & Styling-Zeitschrift hat die Zeichen der Zeit erkannt und einen äußerst bemerkenswerten Artikel zum Thema abgedruckt. Hier ein Auszug daraus:

„Wir haben es geschafft! Ich kenne niemanden, der nicht froh ist, dass dieses Jahr zu Ende geht! 2015 hat selbst den ignorantesten Hedonisten unter uns klar gemacht, dass die Welt sich im Umbruch befindet und wir alle mehr oder weniger vor großen Veränderungen stehen und akzeptieren müssen, ob wir wollen oder nicht, dass unser Leben, so wie es bis jetzt lief, nicht mehr weiterlaufen kann und wird. Wir müssen realisieren, dass die Zeit des Nehmens, Verschwendens und Im-Überfluss-Lebens definitiv vorbei ist. Darum würde ich sagen, dass dieses Jahr zu Weihnachten GEBEN und nicht NEHMEN angesagt ist.

Der Grund liegt klar auf der Hand, wir brauchen ALLE nichts, und schon gar keine Geschenke. Wir haben schon alles, und ich weiß es: wir haben von allem viel zu viel. Ich rede von Dingen, die man mit Geld kaufen kann, wenn es jemand an Liebe, Aufmerksamkeit oder Bestätigung fehlt. Jetzt ist die Zeit der Reduktion als bewusste Lifestyle-Entscheidung gekommen, und wir sollten uns alle darauf freuen. Wir haben wirklich genug genommen, die letzten Jahre, jahrzehntelang, warum jetzt nicht mal was zurückgeben? Damit meine ich auch gar nicht nur die Menschen, die zu uns geflüchtet sind, die nichts haben und alles brauchen, sondern die ganze Welt um uns herum. …“

Autorin: Wäis Kiani, Auszug aus der Zeitschrift INSTYLE, 1/2016 S. 204

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Eine Botschaft der Engelgruppe für Integration der Spiritualität (Teil 2)

„Seid gegrüßt, wir sind die Engelgruppe für die Integration der Spiritualität in euer Leben! Ihr Menschen sucht eure Spiritualität oft im Außen anstatt in euch selbst, oder ihr meint, eure Spiritualität nur im Rahmen von Meditationen erfahren zu können. Manche von euch sind der Meinung, dass die ‚richtige Spiritualität’ erst nach dem Tod erlebbar und erfahrbar sei. Doch das stimmt so nicht ganz. Natürlich werdet ihr als ‚Wesen des Einserprogramms’ immer wieder zwischen eurer irdischen und der spirituellen Ebene hin- und herswitchen. Das ist völlig normal! Denn ihr seid in zwei Welten gleichzeitig zu Hause.

Diese Erfahrung wird immer stärker erlebbar sein, je weiter ihr den Pfad der spirituellen Weiterentwicklung voranschreiten werdet. Eines Tages werden spirituelle Erfahrungen für euch Menschen so selbstverständlich sein wie Nahrungsaufnahme oder Zähneputzen. Der spirituelle Bewusstseinsfunke in euch wird sich immer stärker entwickeln. Dadurch werdet ihr mehr und mehr zu dem, der ihr in Wirklichkeit seid. Ohne die Erde verlassen zu müssen – also noch in dieser Inkarnation – werdet ihr immer mehr außerkörperliche oder spirituelle Erfahrungen machen, und zwar als Bestandteil eures irdischen Lebens.

Heute seid ihr noch dabei, eure Spiritualität bewusst in euren Alltag zu integrieren. In naher Zukunft werden euer irdisches Leben und eure Spiritualität vollkommen ineinanderfließen und untrennbar miteinander verbunden sein. Eines Tages werdet ihr eure Meisterschaft erreichen und das Rad der Wiedergeburt verlassen. Genau genommen dann, wenn ihr alles erlebt, gelernt und erfahren habt, was das Menschsein ausmacht. Ihr entscheidet dann, ob ihr dann wiederkehrt, um am Aufstiegsprozess der Erde auch weiterhin mitzuwirken.

Wir sind mit euch! Seid gegrüßt!“

© übermittelt von Ingrid Auer

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