Ein Wald in der Dunkelheit, der Himmel leuchtet in bunten Farben während der Nacht

Warum wir in der Finsternis nicht alleine sind

„Seid gegrüßt, ich bin Isa – Jesus. Mein Geburtstag wird nicht zufällig in der dunkelsten Zeit des Jahres gefeiert, sondern dieses Datum hat in der Gegenwart noch eine ganz andere, zusätzliche Bedeutung bekommen. Es steht symbolisch für den Transformationsprozess, der vor nicht allzu langer Zeit begonnen hat. Eine Phase, die ihr Menschen durchlauft, um die ‚Dunkelheit’ endgültig hinter euch zu lassen.

Wir Meister sprachen auch in anderen, ähnlichen Botschaften immer wieder davon, dass ihr euch aus einer langen Epoche der Finsternis heraus in das Licht hineinbewegt. Diese dunklen Phasen waren für euch und eure Entwicklung wichtig und sie wurden freiwillig von euch gewählt. Als Bewusstseinsfunken kamt ihr ursprünglich aus dem göttlichen Licht, bevor ihr auf den langen Weg hinab in die menschliche Dualität aufgebrochen seid: Dabei habt ihr Gut und Böse, Licht und Dunkel, Leid und Freud erfahren. Auf dieser Reise habt ihr euch mit eurem Bewusstsein mehr und mehr von der göttlichen Quelle entfernt und dabei beinahe vergessen, dass ihr göttliche Wesen seid, die ein irdisches Kleid angelegt haben.

In zahlreichen Inkarnationen habt ihr verschiedene Leben durchlaufen, um menschliche Erfahrungen zu sammeln, die ihr in der göttlichen Quelle nicht machen könnt. Was euch dabei vielleicht gar nicht bewusst ist: Gemeinsam mit euch macht euer Planet Erde diese Entwicklung mit. Er tauchte gemeinsam mit euch durch die dunklen Phasen durch und dementsprechend verändert sich auch jetzt sein Energiefeld sehr positiv. Denn in dieser Zeit der Dunkelheit hebt sich seine Schwingung wieder an und gemeinsam mit ihr euer menschlicher Bewusstseinslevel.

Die höheren Energiefrequenzen, die nun auf der Erde vorherrschen, ermöglichen euch, spirituell wiederzuerwachen und die in euch angelegten spirituellen Fähigkeiten zu reaktivieren. Dieses Erwachen geht nicht immer ohne Probleme vor sich und so halten manche von euch Menschen noch sehr an der Dunkelheit fest. Das ist besonders in den Krisenherden weltweit zu beobachten, auch in der Gesellschaft, in der Politik und in der Wirtschaft. Doch zahlreiche Seelen sind bereits erwacht und bereit, sich ganz bewusst dem Licht zuzuwenden. Ihr spürt diese Aufbruchsstimmung, denn auch ihr seid ein Teil dieser Seelengemeinschaft.

So möchte ich euch auffordern, euch immer wieder bewusst zu machen, dass das göttliche Licht noch stärker leuchten wird als bisher – in euch und um euch herum. Ich bin ein Teil davon, ihr seid der andere Teil. Gemeinsam werden wir die Welt verändern. So sei es!

Ich bin in Liebe mit euch verbunden – ich bin Isa, Jesus!“

© gechannelt von Ingrid Auer

Botschaften
Fotocollage, ein Foto von einer Kirche, ein Foto vom Sonnenuntergang am Wasser, ein Foto mit einer Frau, die leuchtet

Die Nebel von Avalon durchqueren und der großen Göttin wiederbegegnen

Du kennst wahrscheinlich die Bibelgeschichten von der Erschaffung des Menschen aus Lehm, von der Sintflut und vom Paradies. Sie entstammen der mesopotamischen Mythenwelt, die vor ca. 5000 Jahren zu existieren begann.

Bereits damals wurde die Große Göttin verehrt und auch in den darauffolgenden Hochkulturen gab es neben einem männlichen Gott immer auch eine Muttergöttin.

Allein in Europa wurden zahlreiche griechische, römische, keltische, germanische, irische, slawische oder finnische Göttinnen verehrt und kein Volk wäre auf die Idee gekommen, dass es nur männliche Götter gäbe.

Doch dann kam das Christentum und mit ihm der allmähliche Untergang der Großen Göttin

Im 4. Jahrhundert erhob Kaiser Theodosius das Christentum zur Staatsreligion des römischen Reiches und verbot alle anderen Religionen. Es gelang ihm, die Göttinnen-Verehrung als ein heidnisches Brauchtum darzustellen und baute christliche Kirchen über heidnischen Kraft- und Ritualplätzen.

An die Stelle der weisen, liebenden und fruchtbaren großen Muttergöttin setzte er einen strengen, strafenden und zornigen Gottvater.  Er erschuf eine Religion, in der Frauen zu dienen hatten und in der Gesellschaft nur mehr eine untergeordnete Rolle spielten. Mit dem Aufstreben der christlichen Religion zu einer Weltreligion „starb“ auch die Große Göttin.

Doch eine Frau stand diesem Wandel im Weg: Maria Magdalena

Maria Magdalena war die Gefährtin an der Seite von Jesus, ja – sie war weit mehr als nur das. Fakt ist, dass sie als Jesus‘ weibliche Nachfolgerin nach Südfrankreich ging, um dort seine Lehren  – seine wahren, authentischen Lehren – zu verbreiten. Diese hatten nur wenig mit dem zu tun, was die christliche Amtskirche damals predigte. Maria Magdalena erfuhr eine große Verehrung durch das Volk und wurde über viele  Jahrhunderte hinweg als eine Heilige geschätzt und geliebt.

Maria Magdalena musste Maria weichen

Damals hatte Maria, die Mutter von Jesus, bei weitem nicht die Bedeutung wie Maria Magdalena, denn Maria Magdalena wurde vom Volk wie eine Göttin verehrt. Endlich hatten die Frauen wieder eine Art Muttergöttin! Doch das sollte sich noch gründlich ändern…

Denn die Amtskirche duldete Maria Magdalena nicht als die Frau an Jesus’ Seite. Aufgrund der Rolle, die sie einnahm, erschien Jesus in einem zu irdisch-menschlichen Licht, was einem Gottessohn abträglich war.

Es sollten noch einige Jahrhunderte vergehen, bis Maria Magdalena – in der Zwischenzeit als Hure abgestempelt – in der Bedeutungslosigkeit versank und durch die unbefleckte, reine Mutter Maria ersetzt wurde.

Deshalb spricht die Kirche ja auch von einer Jungfrauengeburt, damit die Position von Maria ja nicht durch eine „unwürdige Sexualität beschmutzt“ wird. Doch auch Maria wurde immer wieder aus ihrer Rolle an der Seite Gottes in die Rolle einer „Magd Gottes“ gedrängt.

Die Große Göttin kehrt zurück

Jetzt, in der Zeit der großen Transformation, kehrt alles wieder zurück, was über Jahrtausende hinweg von Menschen willkürlich verbannt wurde. Viele Frauen spüren eine sehr starke Verbindung mit der Großen Göttin, egal, in welchem Glauben sie erzogen wurden.

Die Sehnsucht nach dieser vertrauten, stärkenden und liebenden weiblichen Energie ist auch im 21. Jahrhundert nicht erloschen. Im Gegenteil: So viele von uns Frauen machen sich auf die bewusste Suche nach einer Muttergottheit, nicht um sie anzubeten, sondern um sich mit ihren urweiblichen Kräften, mit ihrer Liebe  und ihren wunderbaren Energiequalitäten wieder rückzuverbinden. Denn beim Durchqueren der symbolhaften Nebel von Avalon sind wir ihr heute wieder näher als je zuvor.

Avalon
Eine Fotocollage für Avalon, links ist ein Brunnen zu sehen in Glastonburry und rechts ist eine Frau mit schwarzen Haaren und einer Blätterkrone, schaut verzweifelt

Durch die Nebel von Avalon nach Glastonbury

Dann verschwand der Nebel wie ein Vorhang, den jemand zur Seite zieht. Vor ihnen im Sonnenlicht lag eine grüne Küste […] Die schrägen Sonnenstrahlen – war das die Sonne, die sie kannte? – tauchten das Land in goldenes Schweigen. Morgaine spürte Tränen in sich aufsteigen. Ohne zu wissen warum, dachte sie: ‚Ich komme nach Hause.‘ [1]

Ich kenne viele Frauen, die das Buch Die Nebel von Avalon gelesen haben und zutiefst in ihrer Seele berührt wurden. Eine Erzählung über die Inselheimat der Priesterinnen der Großen Göttin zur Zeit von König Artus. Avalon ist durch einen Nebelschleier vor den Mönchen von Glastonbury verborgen und kann nur von jenen erreicht werden, die auf medialem Weg den Kahn für die Überfahrt herbeizurufen wissen. Aus psychologischer Sicht betrachtet ist Avalon eine Anderswelt, die nur unter besonderen Bedingungen und nur für bestimmte Menschen sichtbar ist.

Doch … ist Avalon wirklich nur eine Anderswelt?

Oder vielleicht eine spirituelle Bewusstseinsebene, die jede/r in sich trägt?

Oder eine jener alten Kulturen wie Lemurien oder Atlantis, die ebenfalls „untergingen“?

Der Roman von Marion Zimmer Bradley spielt im 6. Jahrhundert in einer Ära großer Umbrüche, in der das Christentum die Oberhand gewinnt und das Reich der Großen Göttin in den Nebeln verschwindet. Dieses Buch berührt vielleicht gerade deshalb viele von uns Frauen, weil wir in Resonanz mit etwas gehen, das uns sehr vertraut ist. Wir spüren, ja, wir wissen geradezu, dass es „wahr“ ist, was hier erzählt wird – so, als würden wir unserer eigenen Geschichte wiederbegegnen.

Tief in uns wissen wir um eine Zeit, in der das weibliche Prinzip vorherrschte, in der die große Göttin verehrt wurde, Sexualität und Fruchtbarkeit als heilig galten und wir eng mit Mutter Erde und der Natur verbunden waren.

Wir wissen um die Zeit der großen Veränderungen, in der die Mönche von Glastonbury die Herrschaft über die Große Göttin und die Priesterinnen vom See übernommen haben. Sie stehen symbolisch für das Patriarchat, das alles Weibliche überrollte und bis heute zu unterdrücken versucht. Für die Zeit, in der die männlichen Werte nicht nur die Religion, sondern ganze Kulturen prägten. Für die Werte des Patriarchats, die im Konflikt mit dem Göttinnenbewusstsein stehen und die Frau außerhalb der männlichen „Normalität“ stellten.

Wo sich Avalon noch heute befindet

Vor kurzem habe ich meiner Facebook-Gruppe die Frage gestellt: Wo genau liegt eurer Meinung nach Avalon? Ist es derselbe Ort wie das heutige Glastonbury?

Es gab viele Rückmeldungen dazu und die Antwort von Claudia W. möchte ich an dieser Stelle mit euch teilen:

Avalon und Glastonbury waren für mich immer ein und derselbe Ort. Ich erinnere mich auch vage daran, gelesen zu haben, dass es Menschen gab, die aus Versehen, irrtümlich, nach Avalon kamen und die Nebel durchdrangen …das waren aber immer Menschen mit einer reinen Seele.

Ich erinnere mich auch daran, dass man die Glocken der christlichen Kirche von Glastonbury an manchen Orten der Insel so nah hören konnte, als würde man direkt neben ihnen stehen. Die Christen kamen erst nach den weisen Frauen nach Avalon – denn Avalon war schon immer da, die Christen kamen erst danach.

Die damaligen Bewohner Englands waren unglaublich spirituell und mit Mutter Erde verbunden. Sie lebten ihre Jahreszeitenrituale und im Einklang mit der Natur, bis die Christen kamen. Die Christen waren von jeher als – ich sag mal – schwierig angesehen, denn sie arbeiteten nicht auf der spirituellen Ebene. Sie gaben den Menschen vor, was sie glauben durften, und nahmen ihnen ihre natürliche Spiritualität. Notfalls mit Gewalt. Um das zu verhindern, wurde Avalon geschützt.

Damit die alten Heiligtümer nicht entweiht werden, hat man Nebel heraufbeschworen, den nur Eingeweihte lichten konnten, oder solche, die nichts Entweihendes im Schilde führten. 

Das Boot, das den See überquert, brauchte man als Sinnbild für all diejenigen, die die geistige (Vorstellungs-)Kraft nicht aufbrachten, nach Avalon zu gelangen. Man musste dafür eingeweiht werden, so wie es auch heute Einweihungsrituale gibt, wenn jemand neue geistige Fähigkeiten erlernt. Nicht jeder war dazu berufen. 

Das Buch Die Nebel von Avalon wurde so geschrieben, dass sie [die Metaphern] für jedermann verständlich sind …so etwas Abstraktes, wie eine Parallelwelt könnte für den einen oder anderen schwer verständlich sein …Ich persönlich habe Die Nebel von Avalon mit 15 Jahren gelesen. Viele Zusammenhänge die mit den Christen und dem alten Wissen etc. habe ich erst viel später erkannt. Ich werde bald 50 und erkenne immer wieder neue Wahrheiten, die damals für mich viel zu abstrakt gewesen wären …

Dem ist meiner Meinung nach nichts mehr hinzuzufügen.

♥♥♥

[1] Marion Zimmer Bradley, Die Nebel von Avalon, Frankfurt am Main 1983

Avalon

Der heilige Gral in den Nebel von Avalon

Heute fasse ich ein heißes Eisen an, denn für viele ist es unbestritten, dass Avalon bzw. Glastonbury eng mit dem Heiligen Gral verbunden ist. Doch fangen wir vielleicht mal ganz von vorne an und stellen wir uns die Frage:

WAS IST DER HEILIGE GRAL ÜBERHAUPT?

Ist er wirklich jener goldene Kelch, aus dem Jesus beim letzten Abendmahl trank und den Joseph v. Arimathäa nach Südengland brachte?

Ist der Heilige Gral der Grund dafür, dass die Chalice Well  in Glastonbury sprudelt und sprudelt, weil der Kelch Christus angeblich unter ihr vergraben liegt? Oder wurde der Kelch im geheimnisvollen Tor versteckt, wie eine Legende erzählt?

Oder befindet er sich vielleicht unter dem Hauptaltar in den Ruinen der Glastonbury Abbey? Oder in der Rosslyn Chapel in Schottland? Oder in Südfrankreich, in den Hügeln rund um Rennes-le-Château? Oder in Montségur, der letzten Katharerbastion nahe der Pyrenäen?

Oder unter dem Kreuzigungshügel von Golgotha? Oder, oder, oder….?

Fest steht zumindest eines: All diese Orte stehen mit unterschiedlichen Gralslegenden eng in Verbindung und jeder beansprucht für sich, der tatsächliche Aufbewahrungsort des Kelchs zu sein.

DER HEILIGE GRAL IM ZUSAMMENHANG MIT KÖNIG ARTUS

Legenden um den Heiligen Gral tauchten erstmals im 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit den Artus-Sagen auf. Es wurde überliefert, der Heilige Gral sei ein wundertätiger Kelch, eine Schale oder gar ein Stein, der seinem Besitzer Glückseligkeit, ewige Jugend und Speisen in unendlicher Fülle beschere.

Die Erzählungen, die sich um ihn ranken, haben keltische, christliche und orientalische Wurzeln. Unzählige Pilger- und Kriegszüge ins Heilige Land sowie die Gründungen von Ritterorden gehen auf den Heiligen Gral zurück. Auch in der Musik, in der Literatur und in Filmen steht er immer wieder im Mittelpunkt.

In unserer modernen Zeit rückte der Heilige Gral durch Weltbestseller wie Sakrileg von Dan Brown, Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley oder Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco ins Bewusstsein spirituell interessierter Menschen.

Aber vielleicht wird die fortwährende Suche nach dem Heiligen Gral auf der irdischen Ebene ewig zum Scheitern verurteilt sein? Vielleicht ist der Heilige Gral ein Symbol für etwas ganz Anderes?

DER HEILIGE GRAL UND DIE GROSSE GÖTTIN

Was liegt näher als der Schluss, dass der Heilige Gral ein Sinnbild für den Schoß der Großen Göttin ist, der in alten Zeiten als Höhle, später als Kelch, Kessel oder Salbungsgefäß dargestellt wurde? Wenn man weiß, dass Kelten und Frühchristen Maria Magdalena mit den Göttinnen Brid und Annat in Verbindung brachten, ist es nur mehr ein kleiner Denkschritt bis zur Erkenntnis, dass der Schoß von Maria Magdalena sinnbildlich durch den Heiligen Gral ausgedrückt wird.

MARIA MAGDALENA – DIE SCHALE, DIE „DAS BLUT VON JESUS“ IN SICH TRÄGT

 Wenn man den Begriff San Greal (Heiliger Gral) als Verschlüsselung von Sang Real (königliches Blut) versteht, dann drängt sich auch die Frage auf: Von welchem königlichem Blut ist hier eigentlich die Rede?

Im Philippus-Evangelium, Spruch 55, heißt es sinngemäß: „Und die Gefährtin Christi ist Maria Magdalena. Der Herr liebte sie mehr als alle anderen Jünger, und er küsste sie oftmals auf ihren Mund. Die übrigen Jünger […] sagten zu ihm: ‚Weshalb liebst du sie mehr als uns alle?‘“

William Sharp, der große schottische Dichter, schrieb in seinem 1910 veröffentlichten Essay „Iona“, dass der Göttliche Geist einst als Frau wiederkommen und dann das erste Mal Frieden auf der Welt sein werde. An anderer Stelle nannte er diese Frau „Braut Christi“ und „Hirtin“. Beides sind Titulierungen, die vor allem auf Maria Magdalena, die Frau an Jesu’ Seite, hinweisen. Folglich ist damit gemeint, dass genau diese Frau als Göttin anzusehen ist.[1]

Maria Magdalena, deren Leib das heilige Gefäß, der Heilige Gral für Jesus’ Nachkommen war

Maria Magdalena, die im übertragenen Sinn das königliche Blut von Jesus in sich aufnahm.

Maria Magdalena, die ermöglichte, dass sich seine Blutlinie über England und Frankreich ausbreiten konnte und auch nach Jahrtausenden noch immer existiert.

Maria Magdalena…. es gibt noch vieles über dich zu berichten…

♥♥♥

[1]Mailahn, Klaus. Maria Magdalena und Avalon. Aus dem Kapitel „Die Rückkehr der Göttin“

Avalon