Frau macht Yoga auf einem Steg, auf ihrem Kopf ist das Zeichen für das Scheitelchakra

Siebentes Chakra – Scheitelchakra – Kronenchakra – Sahasrāra

Das siebente Chakra, auch Scheitel- oder Kronenchakra genannt, befindet sich in der Mitte der Schädeldecke und öffnet sich nach oben. Es ist das Chakra, das den menschlichen Körper mit seiner Spiritualität verbindet. 

Ist es geöffnet und aktiviert, erscheint es als farbig strahlende Krone. Seine Farbe ist weiß-transparent und enthält alle Farben. Engel und Heilige, aber auch Herrscher wurden mit einem Heiligenschein abgebildet, der das geöffnete Kronenchakra symbolisiert. 

Wenige Menschen haben ein geöffnetes Scheitelchakra, und meist ist es nur soweit geöffnet, dass zumindest eine minimale Energieaufnahme erfolgen kann. Würde ein Mensch nur über das siebente Chakra leben, und alle anderen Chakren besonders das erste und zweite geschlossen sein würde dieser Mensch sofort seinen Körper verlassen. 

Das siebente Chakra zu öffnen ist ein spiritueller Erfahrungsprozess, dem eine schrittweise spirituelle Entwicklung vorausgehen muss. Der Mensch muss langsam auf die erhöhte Frequenz vorbereitet werden. Nur durch Aktivierung der anderen Chakren und deren Auswirkungen wird es stimuliert und aktiviert. 

Das Scheitelchakra verbindet den Menschen mit seiner Spiritualität. Es integriert sein ganzes Wesen, seinen Körper, den Intellekt und seine Weisheit. 

Ist das Scheitelchakra geschlossen, erlebt der Mensch keine Spiritualität und kann sich auch nichts darunter vorstellen, wenn andere darüber sprechen.

Eine ausgeglichene Energie im Scheitelchakra fördert folgende Eigenschaften: Aufnahmebereit für höhere, feinstoffliche Energien, vollständiger Zugang zum Unterbewusstsein, kann unbegrenzt Energien aufnehmen; Zugang zum Göttlichen Wissen und zur Akasha-Chronik

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Scheitelchakra: Psychotisch, depressiv, destruktiv, frustriert

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Scheitelchakra: Ohne Lebensfreude, entscheidungsunfähig 

Ziel ist es, alle (sieben) Energiekörper zu reinigen, zu pflegen, aufzuladen und ins Gleichgewicht zu bringen. Nur dann können wir ein glückliches und erfülltes Leben führen – nur dann kann ein Heilungsprozess auf allen Ebenen stattfinden.

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Was das Göttliche in jeder Frau mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun hat

Jede Frau trägt weibliche Spiritualität in sich, ob ihr das bewusst ist oder nicht. Ob sie diese Tatsache annehmen kann oder nicht. Ob ihr das peinlich ist oder nicht. Ob sie das lächerlich findet oder nicht. Damit sich Frauen mit ihrer weiblichen Spiritualität wieder rückverbinden, müssen sie weder spirituelle noch religiöse noch esoterische Bücher lesen noch irgendwelche Kurse dieser Art besuchen.

In der Mythologie wird die spirituelle Frau seit jeher als Große Weise, Urfrau, Wissende oder Große Göttin bezeichnet. Sie wird in alten Überlieferungen als die lebensspendende Schöpferin und nährende Mutter dargestellt, ist aber gleichzeitig auch Heilerin und Zerstörerin in einer Person. Aber was hat das mit dem 7. weiblichen Chakra zu tun? Schauen wir uns zuvor noch einige typische Aussagen an, die immer dann fallen, wenn es darum geht, Frauen das Recht auf ihre Spiritualität abzusprechen.

DU ALS FRAU HAST VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Eva hat Adam verführt. Sie war die erste Sünderin.“
  • „Frauen sollte es nicht erlaubt sein, religiöse Zeremonien/Handlungen vorzunehmen.“
  • „Religion ist das alleinige Vorrecht von Männern.“
  • „Frauen sind unrein (vor allem während der Menstruation).“
  • „Diese Frau ist eine Hexe, denn was sie tut, geht nicht mit rechten Dingen zu.“
  • „Frauen sollten von religiösen/spirituellen Handlungen ausgeschlossen sein.“
  • „Katholische Frauen dürfen weder Priester noch Bischöfe noch Papst werden.“
  • „Priester dürfen nicht heiraten, damit sie weder von Frau noch von Kind von ihrem kirchlichen Amt abgelenkt werden.“
  • „Mich wundert es nicht, dass Frauen früher auf dem Scheiterhaufen gelandet sind.“

Was hat das nun mit dem siebenten Chakra zu tun?

Frauen wie Männer stehen über ihr siebentes Chakra oder Energiezentrum, das sich in der Mitte des Kopfes befindet und nach oben geöffnet ist, mit dem Mystischen, dem Universellen, dem Göttlichen – oder wie immer du es bezeichnen möchtest –, also mit einer höheren Bewusstseins- oder Schöpfungsebene, in Verbindung.

„In der Beziehung zum Göttlichen haben Frauen immer schon eine zentrale Rolle gespielt – selbst in den Religionen, die patriarchal geprägt bzw. dominiert sind. Doch dieser Teil der Geschichte wurde im Laufe der Zeit oft zum Verschwinden gebracht – bis heute wird diese zentrale Rolle von Frauen oft verschwiegen.“[1]

Gerade in der heutigen wissenschaftsorientierten Zeit verleugnen viele Frauen ihre weibliche Spiritualität, vielleicht weil sie der Meinung sind, dass Spiritualität und Religion dasselbe sind und sich mit Kirche und Religion nicht identifizieren wollen. Doch gleichzeitig sind immer mehr Frauen auf der Suche nach sich selbst – vielleicht weil sie mit ihrem Leben in einer Sackgasse feststecken oder andere Lebensprobleme haben – und entdecken dabei ihren natürlichen und intuitiven Zugang zur Spiritualität ganz neu. Einige von ihnen öffnen sich dabei auch für die Geistige Welt und nehmen erstmals in ihrem Leben bewussten Kontakt mit ihrem Höheren Selbst oder anderen geistigen Wesenheiten auf.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS SIEBENTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN:

  • Sich gegen spirituelle Themen verschließen
  • Den Impulsen von oben nicht vertrauen
  • Die eigene Göttlichkeit nicht erkennen
  • Religiosität mit Spiritualität verwechseln
  • Weibliche Spiritualität nicht zulassen
  • Fehlendes Vertrauen in die Führung durch Geistführer
  • Blockierte oder schwache Bewusstseinsentwicklung
  • Verleugnen von höheren Wesen, wie z. B. Engel
  • Spiritualität als Kinderkram abtun

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen mit einem geschwächten siebenten weiblichen Chakra im Zusammenhang stehen können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Mögliche physische Störungen
Siebentes Chakra MuskelsystemNervensystem

Knochen und Haut

Zirbeldrüse

Fehlendes Vertrauen ins LebenErwerb von Einstellungen, Werten, Moral und Mut

Humanitäre Bereiche

Selbstlosigkeit

Mangelndes Erfassen der Gesamtmuster des Lebens

Fehlender Glaube

LähmungGenetische Störungen

Knochenkrebs

Multiple Sklerose

Degenerative Erkrankung des Nervensystems (ALS)

Wie kann man nun das siebente weibliche Chakra wieder in Balance bringen?

So wie bei allen anderen Chakren haben wir auch beim siebenten Chakra verschiedene Möglichkeiten der Stärkung und Ausbalancierung, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

[1]Göttliche Frauen – Als Gott ein Mädchen war“

Frauenenergien