Nimm an, was dich verletzt hat!

Was auch immer dich in deinem Leben verletzt hat, nimm es als gegeben an! Nur dann kannst du es einer endgültigen Heilung zuführen und inneren Frieden mit der Situation und den damit verbundenen Erfahrungen schließen, auch wenn es nicht einfach ist.

Und doch ist es so wichtig, sich dem zu stellen, was dich verletzt hat. Denn alles, was du verdrängst, kann nicht heil werden. Das schreibt auch Don Colbert[1]in seinem Bestseller Tödliche Emotionen. Darin weist er nach, dass belastende Emotionen, emotionale Verletzungen, Wut oder verdrängte Schmerzen aus der Kindheit in Krankheit münden können.

Um Vergangenes anzunehmen, musst du die Situation nicht noch einmal emotional durchleben, denn es gibt inzwischen sanfte Methoden, die Emotionen auflösen können, ohne noch einmal durch die Herausforderungen zu gehen.

Hinter jeder schmerzvollen Erfahrung verbirgt sich ein tieferer Sinn. Um ihn zu erkennen, solltest du dich auf eine innere Reise begeben. Du wirst gestärkt und bereichert daraus hervorgehen!

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps, Austausch im geschlossenen Forum mit anderen Frauen und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du ab 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle.

[1]Colbert, Don, MD. Deadly Emotions. Understand the Mind-Body-Spirit-Connection That Can Heal or Destroy You.

 

 

Frauenbewusstsein

Beziehung aus. Herz zerbrochen? 10 Überlebenstipps (Teil 2)

„Seien Sie nicht zu schüchtern und zögerlich in Ihren Handlungen. Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Sie experimentieren, desto besser.“ (Ralph Waldo Emerson)

Wer nichts wagt, gewinnt nichts! Das ist keine neue Erkenntnis, sondern die vergebene Chance auf inspirierende Erfahrungen, auf notwendige Veränderungen oder auf wichtige Schritte nach vorne.

Ein Leben – ohne Mut zum kalkulierbaren Risiko – bleibt lau wie eine fade, wässrige Suppe. Und es könnte sogar sein, dass das bunte Leben an einem vorbeizieht, während man vor lauter Zweifel und Mutlosigkeit keine Entscheidungen trifft.

Wo stehst du eigentlich in deinem Leben?

Vielleicht warten auch in deinem Leben ein paar mutige Schritte auf dich? Wie wäre es mit folgenden Fragen für eine kurze Selbstreflexion:

  • Empfindest du dein Leben als einen Hindernisparcours?
  • Stehst du vor einer Entscheidung und hast Angst, dich festzulegen?
  • Setzt du deine Wünsche und Träume in die Tat um?
  • Handelst du zu impulsiv, weil dir gründliche Überlegungen Angst machen?
  • Träumst du von Abenteuern, die du nie verwirklichst?
  • Überlässt du anderen Menschen wichtige Entscheidungen über dich und dein Leben?
  • Neigst du zum Schwarzmalen?

Es ist wichtig, bei Entscheidungen immer auf deine Gefühle zu hören, doch sei dir dabei bewusst, wie sehr dein Bauchgefühl durch künstlich geschürte Ängste beeinflusst werden kann.

Auch Äußerungen von Mitmenschen, die selber unter Mutlosigkeit leiden und dich energetisch „hinunterziehen“, können dich verunsichern. Vielleicht möchten sie nicht, dass du entschlossen deinen Weg weitergehst und mutig deine Entscheidungen triffst, weil sie selber dabei versagen.

Lass dich nicht davon beirren! Mut kann man trainieren, so wie man sich Muskeln antrainieren kann!

So kommst du wieder aus der Mutlosigkeits-Falle heraus:

  • Triff Entscheidungen auf der rationalen Ebene, wenn du emotional unsicher bist, ob sie richtig sind oder nicht.
  • Informiere dich ausreichend, bevor du in deinem Leben etwas Entscheidendes veränderst.
  • Nutze Gelegenheiten für Veränderungen, die dir das Leben anbietet, und lasse sie nicht an dir vorüberziehen.
  • Lege dir nicht nur Plan A zurecht, sondern auch Plan B (oder sogar Plan C).
  • Mache kleine Schritte, um deinem Ziel näher zu kommen, wenn du dich unsicher fühlst.
  • Lerne, rationale von irrationalen Gedanken zu unterscheiden, die deinen
  • Entscheidungsprozess negativ beeinflussen könnten.
  • Mach dir klar, dass es ein Leben ohne Risiken nicht gibt – außer du verbringst den Rest deines Lebens im Bett (und selbst dort könnte dir immer noch die Decke auf den Kopf fallen).

Wer nichts wagt, gewinnt nichts, aber wenn du mutig bist, dann wirst du Schritt für Schritt selbstbewusster, leidest weniger unter mentalem Stress, wirst deine Ziele klarer sehen und sie letztendlich durch mehr Willenskraft auch erreichen. Und eines Tages wirst du ganz darauf vergessen haben, wovor du dich einmal gefürchtet hattest.

Frauenherzen

Beziehung aus. Herz zerbrochen? 10 Überlebenstipps (Teil 1)

Hast du gerade eine Trennung durchlebt? Ist dein Traum von einer glücklichen Beziehung geplatzt? Ist dein Partner einfach gegangen? Sitzt du jetzt alleine da und weißt nicht, was du mit deinem Leben anfangen sollst? Ist dein Herz zerbrochen?

Ich weiß, dass Ratschläge in solchen Situationen wie „Schläge“ empfunden werden können… und dennoch möchte ich dir ein paar Impulse zum Nachdenken anbieten:

  1. Nimm Rücksicht auf dich und deine Situation und erledige nur das Allernötigste. Erlaube dir diesen Ausnahmezustand und schäme dich nicht dafür. Wer das in deinem Umfeld nicht akzeptieren kann, zählt womöglich nicht zu deinen wirklichen Freunden.
  2. Erwarte oder verlange nicht von dir, dass die Trennung spurlos an dir vorübergeht. Dein Leben hat sich verändert und es braucht Zeit für eine Neuausrichtung. Alles andere wäre Verdrängen und damit kontraproduktiv.
  3. Nimm dir in der nächsten Zeit keine großen und alles verändernden Entscheidungen vor. Du könntest aus Wut, Trotz oder Panik handeln, da dir im Augenblick die Kraft für wohlüberlegte Weichenstellungen fehlt.
  4. Mache einen Rundgang durch die Wohnung und packe alles in einen Karton, was dich an deinen Ex-Partner erinnert. Dazu gehören Fotos, Urlaubssouvenirs sowie alle Geschenke von ihm. Stelle den Karton in den Keller oder in den hintersten Winkel deines Schranks.
  5. Vermeide alle Kontakte mit ihm, so gut es geht (außer ihr habt gemeinsame Kinder).
  6. Weise ihn in seine Selbstverantwortung zurück, falls er von dir etwas ausleihen möchte oder du ihm die Wäsche machen sollst, weil er keine Waschmaschine, kein Bügeleisen oder keine Erfahrung damit hat. Es gibt auch Wäschereien!
  7. Hör auf ihn zu bemuttern oder zu bemitleiden, weil es ihm so schlecht geht. Du brauchst jetzt alle Kraft für dich!
  8. Lass dich nicht von seiner Mutter trösten, selbst wenn sie deine beste Freundin ist. Erkläre ihr, dass du eure Freundschaft nicht beenden wirst, aber dass ein Kontakt mit ihr im Moment sehr schmerzhaft für dich ist, da sie dich ständig an ihren Sohn erinnert und du nicht zur Ruhe kommen kannst. Vereinbare mit ihr, nach welcher Zeit ihr euch wiedersehen werdet und halte das auch ein.
  9. Betäube dich nicht über Tage und Wochen mit Alkohol oder Medikamenten. Suche besser eine therapeutische oder energetische Begleitung durch diese schwierige Zeit. Es gibt aber auch pflanzliche Stimmungsaufheller, die nicht süchtig machen, frag mal in deiner ganzheitlich ausgerichteten Apotheke danach. Alternativ oder zusätzlich könntest du auch Homöopathie, Bachblüten oder meine Engel-Notfallstropfen verwenden.
  10. Bewege dich so viel und so oft du kannst. Gehe laufen, häng dir einen Boxsack in die Wohnung, mach Gartenarbeit, verabrede dich mit Freundinnen im Fitness-Studio oder mach lange Spaziergänge in der Natur. Bewegung kann dir helfen, belastende Emotionen, wie z. B. Wut oder Zorn, abzubauen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht!

 

Frauenherzen