Bring anderen bei, dich richtig zu behandeln

„Du wirst im Leben so behandelt, wie du den Menschen beibringst, dich zu behandeln.“ (Dr. Wayne Dyer)

 Die Art und Weise, wie du von anderen Menschen behandelt wirst, hängt immer davon ab, ob und in welchem Ausmaß du es zulässt, DICH zu behandeln.

Während du als Mädchen noch keinen Einfluss darauf hattest, wer einen Platz in deinem Leben einnimmt, bist du als erwachsene Frau selbst dafür verantwortlich, wen du in dein Leben lässt und wen nicht.

Du bist dafür verantwortlich, anderen zu zeigen, wie sie mit dir sprechen, mit dir leben, mit dir zusammenarbeiten oder wie und auf welche Art und Weise sie dich lieben (sollen); und wo deine Grenzen sind bzw. wie du auf gar keinen Fall behandelt werden möchtest.

Damit gestaltest du dein Leben und deine zwischenmenschlichen Beziehungen aktiv mit und bist anderen nicht auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Wenn du dich immer nur mit dem zufrieden gibst, was andere Menschen (emotional) imstande sind dir entgegenzubringen, kann es sein, dass du darunter leidest.

Deshalb zeige ihnen freundlich aber bestimmt, dass du Achtung, Respekt, Anerkennung und Liebe wertschätzt und erwartest, und bringe ihnen diese Qualitäten ebenfalls auf ehrliche Art und Weise entgegen.

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Wertvolle Übungen, praktische Tipps, Austausch im geschlossenen Forum mit anderen Frauen und von mir gesprochene Meditationen zu diesem Thema und zu ähnlichen Schwerpunkten findest du seit 01.01.2019 in meinem Conscious Women Circle. Du kannst auch während des Jahres jederzeit in den Circle einsteigen.

Frauenbewusstsein

Die bedingungslose Liebe zu meinem Kind hat mir das Herz geöffnet

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT UTE GRABOW

Ute, vor einigen Wochen habe ich eine sehr berührende eMail von dir bekommen. Du hast dich darin bedankt und mir darin erzählt, was dein Leben im Jahr 2005 von einem Tag auf den anderen verändert hat.

Ja, das war die Geburt meines ersten Sohnes im Dezember 2005. Leider hatte er sich im Krankenhaus mit dem Herpesvirus infiziert und bekam infolge dessen eine virale Gehirnentzündung. Neugeborene haben sehr schlechte Chancen, diese Infektion zu überleben. Wenn, dann meist schwerstbehindert. Glücklicherweise wurde mein Kind wieder ganz gesund. Aber die knapp vier Wochen im Krankenhaus mit ihm haben mich komplett verändert. Es war wohl überfällig, mich selber zu hinterfragen und ehrlich zu mir selber zu sein, und dabei hatte ich Beistand und Hilfe von oben. Gott sei Dank.

Ich glaube, die bedingungslose Liebe zu meinem Kind hat mir das Herz geöffnet. Ich hatte das feste Vertrauen, dass er überleben wird, und mein Mann war überzeugt, dass er gesund bleibt. Dieses Vertrauen wurde von der Geistigen Welt unterstützt: Wir hatten den richtigen Chefarzt, der uns immer darin bestärkt hat zu glauben, und liebe Krankenschwestern. Diese Menschen schickte uns – im wahrsten Sinne des Wortes – der Himmel. Diese Verbundenheit und das Vertrauen in Engel bestehen bis heute.

Du warst zum damaligen Zeitpunkt als Vertriebsleiterin einer Versicherung beruflich sehr erfolgreich. Hat Spiritualität vor diesem Ereignis eine Rolle für dich gespielt?

Das hat sie schon. Allerdings mehr im Kopf als im Herzen. Irgendwie war ich immer auf der Suche und hoffte auf „Erleuchtung“ – ohne Bereitschaft, mich selbst ehrlich zu hinterfragen. Nach ein paar Monaten fing ich sogar wieder an, in meinem alten Job zu arbeiten. Aber in mir hatte sich so viel verändert, dass sich das natürlich im Außen spiegelte. Es war nur noch Kampf und Krampf. Irgendwann fragte mich mein Mann spontan, was ich denn machen würde, wenn wir im Lotto gewonnen hätten. Wie aus der Pistole geschossen sagte ich: „Ich würde sofort kündigen und mich selbstständig machen. Ich würde Menschlichkeit in die Finanzbranche bringen.“ Darüber bin ich selber unheimlich erschrocken. Ich wusste doch gar nicht wie! Nur, dass ich es mit der EKS, der Strategie nach Wolfgang Mewes, machen würde. Die Ausbildung dazu hatte ich im Mutterschutz erfolgreich abgeschlossen. Diese Strategie stellt Menschen in den Mittelpunkt aller Überlegungen. Das hat mich damals fasziniert und tut es bis heute.

Wie hast du dein Leben neu ausgerichtet und woher hast du den Mut und die Kraft dafür genommen?

Als sich mein zweiter Sohn ankündigte, wusste ich: jetzt oder nie. Ich hatte immer noch Angst, aber es kam eine größere dazu: Was, wenn ich am Ende meines Lebens sagen muss „Hätte ich es doch zumindest probiert …“? Ich musste es einfach tun und fing in der Elternzeit damit an. Stück für Stück hat sich mein heutiges Konzept entwickelt. Ausnahmslos ausgerichtet auf und entwickelt an den Wünschen, Problemen und Bedürfnissen von Menschen. Das „mir selber treu bleiben“ hat am meisten Mut und Kraft gekostet. Ohne den Rückhalt meines Mannes, meiner tollen Söhne und meiner besten Freundin hätte ich es sicher nie geschafft. Und nicht ohne meine Verbundenheit zur Geistigen Welt. Wirklich haarig für mich war die Erkenntnis, dass ich mir alles im Leben selber kreiere. Allerdings hat mir diese Erkenntnis auch unheimlich viel Freiheit geschenkt: Ich hatte mein Leben selber in der Hand und habe immer und zu jeder Zeit Unterstützung von oben. Auch wenn diese Lösungen nicht immer mit den von mir ausgedachten übereinstimmten, zeigten sie mir deutlich den Weg. Ich bin heute noch nicht da, wo ich hin möchte, aber ich bin wesentlich weiter, als ich mir jemals zugetraut hätte. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

In deinem neuen Beruf coachst und begleitest du andere Menschen. Was möchtest du speziell den Frauen auf ihrem Weg mitgeben, die sich gerade in einer Phase der Neuorientierung und Neuausrichtung befinden?

Arbeitet an euch genauso viel wie an eurer Idee! Erst wenn du dir selber vertraust, können dir andere vertrauen. Dafür brauchst du einen unerschütterlichen Glauben an dich selbst. Und alles, was sich dann zeigt, ist eine Blockade, die dich abhält dein Leben so zu leben, wie du es willst. Es gibt viele Methoden, Blockaden zu lösen. Finde deine und höre immer auf dein Herz. Darüber bist du verbunden und es ist immer ehrlich zu dir – sofern du ehrlich zu dir selber bist. Das hast du in der Hand.

Nicht nur mein Glaube daran, sondern inzwischen auch meine Berufserfahrung als Coach zeigen eindeutig, dass in JEDEM Menschen so viel (ungenutztes) Potenzial steckt, das endlich gelebt werden möchte. Wirklich jeder kann wesentlich mehr, als er glaubt. Dafür brauchen wir jedoch Mut für den eigenen Weg und für eigene Entscheidungen. Der eigene Weg ist niemals eine Autobahn, aber du kannst für andere Menschen eine daraus bauen. Es lohnt sich. Für uns alle.

Frauenportraets

„Bei meinen Frauenshootings liegt der Fokus auf der weiblichen Essenz“

DAS FRAUEN-INTERVIEW MIT Suzy Stöckl

Suzy, als Fotografin arbeitest du heute hinter der Kamera, früher bist du vor der Kamera gestanden. Welche Erfahrungen hast du dir aus deiner Zeit als Model mitgenommen bzw. hat sie dich irgendwie geprägt? Eine der schönen Erfahrungen war das Reisen. Ich bin viel in der Welt herumgekommen, bin zwischen verschiedenen Städten gependelt … das hat meinen Horizont erweitert. Was ich mir noch mitgenommen habe, ist das Wissen darum, wie man sich vor der Kamera fühlen kann, wenn die Energie nicht passt. Auch deshalb lege ich Wert auf eine gute, angenehme Atmosphäre beim Arbeiten. Die Menschen sollen sich gesehen und respektiert fühlen … wir sind ein Team, keine Einzelkämpfer. Eine nicht so angenehme Prägung, die sich auf die Beziehung zu meinen Körper bezieht, ist ein Perfektionismus, dem ich natürlich nicht und im Älterwerden immer weniger Rechnung tragen kann. Ich arbeite daran, mich mit all meinen „Schwachstellen“ anzunehmen.

Wenn man deine Webseite besucht, findet man an ganz prominenter Stelle deine Frauenportraits. Was bedeutet dieser Bereich deiner Arbeit für dich persönlich? Ich habe, was mir ein bisschen leid tut, die tiefe, kraftvolle Ebene des „Frauseins“ recht spät entdeckt. Es ist mir eine Freude und ein Anliegen, Frauen diese Ebene berühren zu lassen, Türen zu Räumen zu öffnen, die sie noch nie oder selten betreten haben.

Sind Männer anders zu fotografieren als Frauen? Wenn ja, was macht den Unterschied aus? Der einfache Unterschied ist, dass Frauen viel mehr Möglichkeiten haben, ihr Äußeres zu verwandeln. Sei es durch Kleidung, Schmuck, Make-up und Frisuren. Wenn ich klassische Porträts mache, ist sonst kein großer Unterschied. Ich bemühe mich, die Essenz des Menschen zum Vorschein zu bringen, da ist das Geschlecht egal. Bei speziellen Frauenshootings, wie „wunderbar-weiblich“ oder meinem Angebot „rising-goddess“ ist das natürlich anders, da der Fokus auf der weiblichen Kraft, der weiblichen Essenz liegt. („Männlichkeitsshootings“ mache ich gar keine 🙂 )

Du beschreibst dich als eine Fotografin, die das, was hinter dem Offensichtlichen, Augenscheinlichen liegt, mit Hilfe ihrer Kamera sichtbar macht. Wie schwierig ist das in einer Zeit, in der vielen Menschen ihre Fassade manchmal wichtiger ist als ihr Wesenskern? Ja, es ist schon so, dass – je mehr ich mich entwickelt habe und meine Aufnahmen mehr „Tiefe“ zeigen – gewisse Tätigkeitsbereiche und Kunden weggefallen sind. Da die Bewusstseinsentwicklung aber voranschreitet, hoffe ich, dass meine Zeit noch kommt. 😉

Was wünschst du dir für die jungen Mädchen von heute? Was ist deine Botschaft an sie? Ich wünsche den jungen Mädchen von heute, dass sie die Zeit erleben dürfen, in der alle Frauen wieder bei ihrer wahren Kraft ankommen und sie gleichberechtigt in der Gesellschaft leben. Meine Botschaft an die jungen Mädchen in unserer Kultur ist, sich mit Lehren und Hilfestellungen zu beschäftigen, die sie dabei unterstützen, in die weibliche Kraft einzutauchen. Diese Lehren findet man nicht unbedingt in Frauenzeitungen oder Sendungen wie „Topmodel“ etc. Die Welt der „Musts“, der  diktierten Schönheitsideale, mag manchmal auch amüsant sein, aber sollte nicht ernst genommen werden. Lasst euch nicht mehr gegeneinander aufhetzen, hört auf, in Konkurrenz zu treten. Denn gemeinsam sind wir stark!

Suzy Stöckl lebt und arbeitet in Wien. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen: suzystoeckl.com

Frauenportraets

„Meine Schmuckarbeiten drücken weibliche Sinnlichkeit aus“

Das Frauen-Interview mit Claudia Liedtke

Claudia, als ich deine Schmuckstücke zum ersten Mal sah, war ich einfach hin und weg. Sie drücken für mich pure Weiblichkeit aus. Seit wann bist du Schmuckkünstlerin und Goldschmiedin und wie bist du dazu gekommen? Ingrid, ich bin seit 25 Jahren Schmuck-Designerin/-Macherin/-Künstlerin und ich hatte zuerst einen ganz praktischen Ansatz: Ich wünschte mir einen Beruf, in dem es möglich ist, Kinder zu integrieren, zu reisen, mit Menschen in Kontakt zu stehen, meine unterschiedlichen kulturellen Hintergründe auszudrücken, meine Kreativität und unkonventionelle Art zu leben. Als ich von Südamerika nach Hamburg „umgezogen wurde“, um mir eine Ausbildung zu suchen, hatte ich das große Glück, in ein Museum für Kunst und Gewerbe zu einer edlen und renommierten Weihnachtsausstellung als Besucherin eingeladen zu werden. Dort traf ich auf den Menschen, der später mein Meister und mein Vorbild in Sachen Schmuck, Design und Ästhetik werden sollte. Drei Jahre arbeitete ich mit und bei ihm, danach begann ich mein erstes Diplom-Studium für Schmuck-Design in London am Central St. Martins College of Art and Design.

Edelsteine und Edelmetalle haben ja eine ganz hohe Energie und Schwingung und du suchst sie auch ganz bewusst für deine Arbeiten aus. Erzähl uns mal davon! Ganz richtig, Steine – edle wie unedle – und Metalle haben wie alles um uns herum eine Schwingung und ich nutze auch sehr intensiv meine ausgeprägte Intuition, wenn ich neue Stein-Metall-Kombinationen erarbeite.

Zum Beispiel: Gold ist das Sonnenmetall und gleichzeitig ein Metall der Extreme. Es ist die Grundlage der schönsten Schmuckstücke und oft ein Rohstoff großer Begierde. Reines, mattes Gold schenkt dem Betrachter Licht, Ruhe und das Gefühl, etwas Erhabenes anzusehen. Auch Diamanten sind Steine, welche „von Licht erfüllt sind“. Durch die hohe Lichtbrechung kommt in Diamanten oft die ganze Farbpalette der menschlichen Chakren zum Vorschein und erzeugt ein grandioses Funkeln. Für mich persönlich weckt das Funkeln der Diamanten eine angenehme Erinnerung an fallende Regentropfen und deshalb habe ich – beispielsweise in meinen Lieblingsring – noch einen „Regen-Text“ von Federico Garcia Lorca eingraviert.

Warum kann Schmuck für Frauen für den Ausdruck ihrer Weiblichkeit sehr wichtig sein bzw. ihn sogar noch unterstützen? Für mich bedeutet das Tragen von Schmuck ein Ausdruck von Persönlichkeit. Ein Statement, welches klar zeigt, wer du bist! Meine Schmuckarbeiten haben aber auch weiche Kanten, Rundungen, harmonische Schnörkel und drücken damit Sinnlichkeit aus. Ich freue mich immer, wenn dies von meinen Freundinnen und Kundinnen erkannt wird und sie es vielleicht sogar in ihr Leben integrieren.

Allerdings beinhaltet Weiblichkeit auch Stärke oder Mut und diese zeigen sich in meinen Arbeiten in Form von großen Steinen und großen Perlen, z. B. auf großen Ringen und großen Ohrringen.

Wunderschön und bezaubernd weiblich sind für mich Südsee-Tahiti-Perlen, am besten, wenn sie die gleiche Farbe wie die Augenfarbe der Trägerin haben. Für eine Frau mit roten Haaren und Sommersprossen würde ich beispielsweise einen zarten lachsfarbenen Perlen-Ton aussuchen, um den schönen blassen Teint zu unterstreichen.

Was möchtest du mit deinem Schmuck zum Ausdruck bringen? Gibt es ein Statement, das du ganz bewusst setzen möchtest? Das größte Gefühl von Erfüllung in meinem Schaffen ist es, wenn ich sehe, dass jemand ein Schmuckstück von mir anlegt und dieses aussieht, als hätte er/sie es schon immer besessen. Da darf nichts Aufgesetztes oder Künstliches rüberkommen, sondern Natürlichkeit gepaart mit Eleganz, Stärke mit Weichheit. Meine Arbeiten tragen alle die „Schrift der Hand“, d. h. man sieht, dass sie handgemacht sind und nicht aus der „Massen-Maschine“ kommen. Dies finde ich gerade im heutigen schnelllebigen Alltag wichtig: etwas Individuelles zu finden, was eigens für dich entstanden ist! Hinzu kommt noch, dass fast alle meine Arbeiten poetischen Texten gewidmet und diese zum Teil sogar eingraviert sind: mal in einem Ring, mal unter dem Stein oder mal hinten am Verschluss. Irgendwo am Schmuckstück ist er zu finden, der kleine Text mit der großen Wirkung. Denn ich glaube an die Kraft von Worten und Symbolen, welche beim Tragen zu einem begleitenden Mantra werden sollen. Durch meinen breitgefächerten kulturellen Hintergrund ist es mir auch besonders wichtig, dass meine Schmuckstücke nicht spezifisch einem Kulturkreis zugeordnet werden, sondern viele Teile der Welt in sich vereinen.

So wie die Schmuck-Macherin Claudia Liedtke räumlich zwischen ihren Lieblingsorten pendelt, so verbindet sie inhaltlich fundiertes Handwerk mit Poesie und dem goldenen Licht des Südens … das Ergebnis ist Schmuck für die Sinne. Hier kannst du sie auf ihrer Website besuchen!

Frauenportraets