Portrait einer freien, ruhigen Frau draußen auf dem Weg in die neue Zeit

Was du über die „Neue Zeit“ wissen solltest

Dieser Beitrag fällt um einiges länger aus als sonst, denn er beinhaltet vieles an Basiswissen, das für dein Verständnis für die Neue Zeit, an deren Beginn wir uns gerade befinden, sehr wichtig ist. Wie oft hast du schon die Begriffe „Kinder der Neuen Zeit“, „Frauen der Neuen Zeit“ oder „Ärzte der Neuen Zeit“ gehört und nicht genau gewusst, was du dir darunter vorstellen kannst. Mein Artikel hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, er versucht jedoch, die Neue Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Es tritt immer deutlicher zutage, dass die Menschheit einen gewaltigen Veränderungsprozess durchläuft. Egal ob in der Politik, in der Wirtschaft, in der Ökologie, in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, im Bildungssystem oder im Leben jedes Einzelnen: Kein Stein bleibt zurzeit auf dem anderen. Dieser Veränderungsprozess, der von Jahr zu Jahr mit scheinbar immer größer werdender Geschwindigkeit unser aller Leben prägt, wird von manchen Menschen gefürchtet und von anderen willkommen geheißen.

Für diese tiefgreifende Veränderung gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen. So gibt es dafür wissenschaftliche, soziologische, historische, spirituelle oder esoterische Erklärungen. Die Kernaussage bleibt jedoch immer dieselbe.

Sonneneruptionen erzeugen eine Frequenzanhebung

Astrophysiker haben erforscht, dass nach Sonneneruptionen ungeheure Mengen von Gasen ins All geschleudert werden. Diese „koronaren Massenauswürfe“ schleudern die Gase, auch Plasma genannt, mit einer Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern in den Weltraum. Das Besondere an diesem Plasma ist, dass es elektrisch aufgeladen ist.

Sobald diese aufgeladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen magnetische Stürme und Polarlichter. Sie verändern das elektromagnetische Feld der Erde und beeinflussen somit alle Lebewesen nachhaltig. Sogar in der Zellstruktur lässt sich diese Veränderung wissenschaftlich nachweisen, wie beispielsweise der Wissenschafter Dr. Dieter Broers herausgefunden hat. Auch der Temperaturanstieg auf unserem Planeten Erde sowie auf Mond und Mars könnte kosmischen Ursprungs sein, wie einige Wissenschafter vermuten.

Aus medizinischer Sicht betrachtet lösen die seit einigen Jahren immer stärker werdenden Sonneneruptionen weitreichende Veränderungen auch im menschlichen Gehirn aus. So belegen beispielsweise Studien, dass es eine Wechselwirkung zwischen geomagnetischen Aktivitäten und Gedächtnisleistungen bzw. Konzentrationsstörungen gibt. Es wird von Wissenschaftlern sogar angenommen, dass es zu einer völligen Neustrukturierung des Menschen kommen könnte. Einige Experten haben für die kommenden Jahre besonders heftige Sonneneruptionen – in einer bisher noch nie dagewesenen Stärke – vorausberechnet.

Spannen wir nun einen Bogen von der Physik zur alten Maya-Kultur, die von einem Zusammenwirken zwischen Bewusstseinsepochen und kosmischen Konstellationen ausging. Die Mayas, jene Hochkultur, die die Sonne als „die Verbindung des Menschen zum Herzen des Universums“ betrachtete, war davon überzeugt, dass der Kosmos „Absichten“ habe und dass die Sonne als Zentrum des Universums sämtliche Abläufe der für Menschen sichtbaren Welt stark beeinflussen würde.

Der Transformationsprozess aus soziologischer Sicht

Die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von anderen Sparten der Wissenschaft, beispielsweise der Medizin oder der Philosophie, wahrgenommen werden. So verknüpft u. a. Barbara Marx Hubbard in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.[1]

Sie schreibt, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie Dagewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt – die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.

Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einen Punkt angelangt sind, wo die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder einfach: Transformationsprozess.

So gefährlich oder leidvoll sich unsere derzeitige Weltsituation darstellt, so schrecklich die ökologischen, sozialen und persönlichen Zusammenbrüche auch sein mögen, dürfen wir dabei aber eines nicht übersehen: Sie stellen die „evolutionäre Triebfeder“ dar, die uns zwingt, die Schwelle zur neuen Universellen Menschheit zu überschreiten. Krisen sind notwendig, um Menschen begreifbar zu machen, dass sie ihr Bewusstsein und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln müssen, um überhaupt auf diesem Planeten zu überleben. Die wichtigste Grundlage dafür ist aber, dass sich nicht nur einzelne spirituelle Menschen, sondern eine gesamte spirituelle Menschheit entwickeln muss, um gemeinsam eine kulturelle, soziale und technologische Zivilisation zu erschaffen, die alles derzeit Vorhandene weit übertrifft.

Verbesserte Lebensbedingungen auf unserem Planeten erfordern einen umfassenden Wandel in allen Bereichen unseres Lebens. Um dies zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNA abgespeichert ruht. Dieser Genius-Code, der derzeit aktiviert wird, enthält gleichzeitig das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar, und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.

Dieser Übergang ist noch lange nicht abgeschlossen, doch sind erste Anzeichen eines Umdenkens bereits zu bemerken. Es vernetzen sich immer mehr kleine Gruppen zur Förderung unseres menschlichen und spirituellen Potenzials und es verbreitet sich eine Vielzahl spiritueller, esoterischer Bücher. Auch gab es nie zuvor so zahlreiche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen in diesen Bereichen.

Wie bei der Geburt eines Kindes ist auch der Ausgang unserer Entwicklung nicht vorhersehbar. Bei der derzeit stattfindenden „planetarischen Geburt“ können wir uns selbst weiterentwickeln und „entbinden“ und so zum Meister werden. Dazu müssen wir unsere Selbstbezogenheit verlassen, in die umfassende, spirituelle Phase unserer menschlichen Existenz eintreten und uns zu einer veränderten Spezies entwickeln, die Eric Chaisson als „Unsterblichkeit der Spezies, kosmisches Bewusstsein und universelles Leben“[2] bezeichnet.

Wir haben zum Teil schon große spirituelle Fähigkeiten entwickelt, doch fehlt es uns im Umgang mit diesen Fähigkeiten noch viel an göttlicher Weisheit. Der kritische Punkt ist längst erreicht, an dem wir uns zwischen einer bewussten Evolution oder einer Vernichtung durch den Missbrauch unserer Kräfte entscheiden müssen. In diesem Zusammenhang sollten wir uns daran erinnern, dass auch die atlantische Hochkultur vor ihrem Untergang an diesem Wendepunkt gestanden ist.

Der Transformationsprozess aus mythologischer Sicht

Sowohl das griechisch-hellenistische als auch das buddhistisch-mythologische Weltbild beschreiben vier Zeitalter. Nämlich das Goldene, Silberne, Bronzene/Kupferne und das Eiserne.

Wir befinden uns am Ende des „Eisernen Zeitalters“, in dem die Menschen von Neid, Hass, Gier und Verwirrung geprägt sind. Dieses Zeitalter wird auch als eine Epoche beschrieben, in der in stärkerem Maße Kriege geführt werden. Menschliches Leid und Elend sind stärker verbreitet als in den vorangegangenen Zeitaltern. Das Eiserne Zeitalter wird auch als „Zeitalter des Niedergangs“ bezeichnet. In einem solchen Zeitalter haben nur noch wenige Menschen die Fähigkeit, ihre geistige Entwicklung voranzutreiben und es bedarf sehr kraftvoller Methoden, um den Geist zur vollen Erleuchtung zu führen. In den nachfolgenden Zeitaltern werden die Menschen wieder leichter Zugang zur Spiritualität finden und sind nicht mehr so stark von ihren Emotionen wie Neid, Hass und Gier beeinflusst.

Wir stehen heute bereits am Übergang zum „Bronzenen Zeitalter“, bewegen uns ganz langsam in Richtung „Silbernes Zeitalter“, um schließlich ins „Goldenes Zeitalter“, laut buddhistisch-mythologischem Verständnis, in ca. 6 000 Jahren (!) einzutreten. Auch wenn der Weg bis dahin noch ein sehr langer ist, ist die Talsohle bereits durchschritten.

Obwohl das indisch-hinduistische Weltbild[3] eine etwas andere Zeitrechnung hat, ist auch hier zu erkennen, dass wir uns in eine positivere Epoche hineinbewegen. Nach indisch-hinduistischem Verständnis dauert ein Welt- oder Zeitalter inklusive zweier Übergangszeiten von je ca. 100 Jahren insgesamt ca. 24 000 Jahre und setzt sich aus 4 Zeitaltern (Yugas) zusammen.

Nach diesem Weltbild entwickelt sich die Menschheit aus dem „schlechtesten“ Weltalter, dem Kali-Yuga heraus. Der Tiefpunkt des Kali-Yuga, jenem dunklen Zeitalter, das wir angeblich noch immer nicht ganz durchschritten haben, ist um das Jahr 498 n. Chr. anzunehmen.

Der Energiekalender der Mayas und Azteken

Jorge Alberto Báez Guerrero, ein mexikanischer Forscher, entdeckte vor einigen Jahren, dass die Mayas und Azteken (neben anderen alten Völkern) in ihren Astrologie-Observatorien eine Methode entwickelt hatten, mit deren Hilfe es möglich war, die energetischen Phasen, die die Erde durchlaufen hatte und in Zukunft durchlaufen wird, zu verfolgen und vorauszusagen. Diese alten „Energiekalender“ demonstrieren ganz klar, dass wir zurzeit auf eine große Veränderung zusteuern, in der wir auf dem Planeten Erde ein altes Energiebewusstsein hinter uns lassen und ein neues Kapitel aufschlagen werden. Mayas und Azteken hatten schon lange vor unserer Zeit errechnet, dass eine neue, sehr hohe Energie auf die Erde kommen würde und dass sich die Menschheit „auf dem Weg in die Energie einer neuen Sonne“ befinde.

Jorge Alberto Báez Guerrero konnte bei seinen Forschungsarbeiten auch einen Zusammenhang zwischen der Veränderung der Erdenergie und der menschlichen DNS entdecken. Er brachte die verschiedenen Polaritäten mit Aminosäuren in der DNS-Kette in Verbindung und erkannte, dass die Menschheit derzeit die aktive Polarität zusammen mit dem alten Bewusstsein hinter sich lässt. An ihre Stelle träte die passive Polarität. Diese würde angesichts der magnetischen Veränderungen, die wir gerade durchlaufen, aktiviert. Er entdeckte einen Mechanismus innerhalb unserer feinstofflich-spirituellen DNS, der in unseren Molekülen Licht erzeugt und damit unser menschliches energetisches Feld verstärkt.

Das Wassermann-Zeitalter

Esoterische Kreise bezeichnen den Transformationsprozess als „Wassermann-Zeitalter“, als „The Age of Aquarius“, der sich aus der Astrologie ableiten lässt. Dieses uralte Wissen wird in unseren Breiten meist aus Unkenntnis mit Geringschätzung abgetan und somit in Frage gestellt.

Astrologie ist eine „heilige Lehre“, eine Geisteswissenschaft, die seit Jahrtausenden existiert. Sie war in früheren Kulturen die Psychologie der damaligen Bevölkerung. Bereits die Völker des Zweistromlandes, die Inkas, Chinesen und Ägypter, brachten die Astrologie zur Blüte.

Für alle, die sich mit Astrologie im Allgemeinen bzw. mit psychologischer und/oder spiritueller Astrologie näher auseinandersetzen möchten, gibt es eine Vielzahl an Büchern und eine Reihe wirklich guter und seriöser Astrologen.

Doch nun zurück zum Wassermann-Zeitalter. Woher kommt dieser Begriff?

Die Erde dreht sich um die eigene Achse und beschert uns Tag und Nacht. Der Mond bewegt sich um die Erde und daraus leiten wir die Teilung des Jahres in zwölf Monate ab. Die Erde umläuft die Sonne innerhalb von ca. 365 Tagen und so unterteilen wir unsere Zeit in Jahre.

Aber auch die Sonne steht nicht still: Sie bewegt sich innerhalb von etwa 25.920 Erdenjahren mitsamt ihren Planeten – unserem Sonnensystem – um den Fixsternhimmel. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man als siderisches (fixsternbezogenes), platonisches oder kosmisches Jahr.

Das kosmische Jahr wird wiederum in zwölf Abschnitte unterteilt und mit den Namen der zwölf Tierkreiszeichen versehen. Diese Abschnitte werden Weltenmonate genannt und dauern ca. 2 160 Erdenjahre. Seit einigen Jahrzehnten befinden wir uns in der Übergangsphase vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter. Astronomisch betrachtet, begann das neue Zeitalter am 21.12.2012. Veränderungen, die mit diesem Übergang einhergehen, werden noch Jahre und Jahrzehnte spürbar sein.

Zur besseren Orientierung ein einfacher Überblick:

Wassermann-Zeitalter ca. 2 000 n. Chr. – ca. 4 000 n. Chr.

Fische-Zeitalter ca. Christi Geburt – ca. 2 000 n. Chr.

Widder-Zeitalter ca. 2 000 v. Chr. – ca. Christi Geburt

Stier-Zeitalter ca. 4 000 v. Chr. – ca. 2 000 v. Chr. usw.

Was bedeutet das nun für die Menschheit? Die Schwingungen der alten Zeit nehmen mehr und mehr ab, alte Ordnungen und Werte werden abgelöst. „Das war doch schon immer so“, könnte man meinen. Natürlich lösten viele Epochen der Zeitgeschichte einander ab. Doch die aktuelle Ablösung ist etwas völlig anderes.

Die Menschheit wird durch stark erhöhte Strahlungen aus dem Kosmos „belebt“, von ihr energetisch durchdrungen und mit neuen Energien „angereichert“. Die Medialität der Menschen wird dadurch drastisch ansteigen und Hellsehen, Hellfühlen, Telepathie, Astralreisen, Lichtnahrung etc. werden in nicht allzu ferner Zeit in unserem Leben völlig normal sein.

Die Menschheit durchläuft und erlebt einen gewaltigen Transformations- und Umwandlungsprozess, um diese neuen Energien überhaupt aushalten zu können.

Veränderte kosmische Strahlungen und Schwingungen bewirken auf unserem Planeten immer höher schwingende energetische Strömungen, die sich direkt auf die geistig-spirituelle Entwicklung der Menschen auswirken. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass noch höher schwingende neue Seelen zu uns auf die Erde kommen, die wir als „Kinder der Neuen Zeit“ bezeichnen.

Der Pluto-Transit

Tauchen wir noch einmal in die Welt der Astrologie ein. Im Jahr 2008 begann ein knapp 16-jähriger Zeitabschnitt, den man als weltumspannende „Entrümpelungsaktion“ bezeichnen könnte. Diese Zeitspanne, in der der Planet Pluto das Sternbild des Steinbocks durchlaufen wird (Transit), dauert bis 2024.

Man kann sich die Pluto-Transformationsenergie wie eine riesengroße, reinigende Welle vorstellen und jeder Einzelne kann sich entscheiden, ob er die Kraft dieser Welle nutzen möchte oder sich gegen sie zu stellen versucht.

Das astrologische Zeichen „Steinbock“ steht für Vergangenheit, Struktur, Ordnung oder Hierarchie. Wenn nun in diesen 16 Jahren „Pluto den Steinbock durchläuft“ bedeutet das, dass bestehende alte Strukturen und Ordnungssysteme aufgeweicht und transformiert, also verändert werden. Das trifft sowohl im Leben jedes Einzelnen zu wie auch in gesellschaftlichen Bereichen.

Wir werden Bilanz ziehen und uns fragen müssen:

Was sind die Folgen dieser Lebensführung, der Wissenserweiterungen und der Erkenntnisse, die wir in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben, als Pluto das Zeichen des „Schützen“ durchlief? Die durch diese Schütze-Energie gewonnenen Freiheiten sind nicht nur bereichernd, sie erfordern auch Verantwortung.

Haben wir beispielsweise über viele Jahre ignoriert, dass die Ressourcen des Planeten nicht unbegrenzt ausgebeutet werden können?

Haben wir wirklich geglaubt, mit ausgeklügelten Finanzierungssystemen immer mehr verdienen zu können, immer reicher zu werden?

Nun ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, an dem uns diese Themen mit der ganzen Intensität der Pluto-Energien und der Strenge des Steinbocks so einige begrenzende Erfahrungen bescheren werden.

Aktuell werden wir gezwungen, den Gürtel wieder enger zu schnallen und unser aufgeblasenes Wirtschaftssystem gesund zu schrumpfen. Es wird noch dauern, bis wir für die alten, entstandenen Strukturen neue Formen und Wege finden. Das kann bei Pluto sehr subtil vor sich gehen, aber auch radikal und explosionsartig. Der harte, verkrustete Boden wird nun gepflügt, damit neuer Samen gesät werden und wachsen kann. Eines steht jedoch jetzt schon fest: WILLKOMMEN IN DER NEUEN ZEIT!

[1]      Vgl. Marx Hubbard, Barbara: Vom Ego zur Essenz. Koha Verlag, Burgrain 2003.

[2]      Vgl. Chaisson, Eric: The Life Era: Cosmic Selection and Conscious Evolution. Verlag Morrow, New York 1987.

[3]      Vgl. Yukteswar Giri, Jnanavatar Swami Sri: Die Heilige Wissenschaft. Verlag Self-Realization Fellowship, 2002.

Gesundheitsberufe
Junge Frau mach Yoga auf einem Stein im Sonnenuntergang mit Nebel, Menschen

Wie sich die Spezies Mensch gerade verändert

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“ Christian Morgenstern

Du arbeitest täglich mit Menschen, die Rat oder Hilfe suchen? Dabei ist dir wahrscheinlich längst aufgefallen, dass die einen ihr Bewusstsein ständig weiterentwickeln, und die anderen wie in einem Tiefschlaf verharren.

Die gesamte Menschheit befindet sich im größten Veränderungs- und Transformationsprozesses der jüngeren Geschichte, und da darf es einen nicht verwundern, dass die Menschen nicht mehr so sind, wie sie noch vor wenigen Jahren waren. Dabei spreche ich nicht von der Transgenderbewegung, sondern von einem Veränderungsprozess, der alle Ebenen des Lebens umfasst.

Die energetische Neustrukturierung des Menschen

Dieser Prozess, der von sensitiv veranlagten Menschen freilich längst wahrgenommen wurde, findet erstmals auch eine Bestätigung in der Forschung[1]. So haben beispielsweise Astrophysiker schon vor Längerem entdeckt, dass nach Sonneneruptionen ungeheure Mengen von Gasen ins All katapultiert werden. Diese „koronaren Massenauswürfe“ schleudern die Gase, auch Plasma genannt, mit einer Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern in den Weltraum. Das Besondere an diesem Plasma liegt darin, dass es elektrisch aufgeladen ist.

Sobald diese aufgeladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen magnetische Stürme und Polarlichter. Sie verändern das elektromagnetische Feld der Erde und beeinflussen somit alle Lebewesen nachhaltig. Sogar in der Zellstruktur lassen sich diese Veränderungen wissenschaftlich nachweisen.

Aus physikalischer Sicht betrachtet lösen die seit einigen Jahren immer stärker werdenden Sonneneruptionen weitreichende Veränderungen auch im menschlichen Gehirn aus. So belegen beispielsweise Studien, dass es eine Wechselwirkung zwischen geomagnetischen Aktivitäten und besonderen Gedächtnisleistungen bzw. Konzentrationsstörungen gibt. Es wird von Wissenschaftlern sogar angenommen, dass es zu einer völligen Neustrukturierung des Menschen kommen könnte

Nun, diese energetischen Neustrukturierungen oder Veränderungen sind längst im Gange, was man an den heutigen Kindern gut erkennen kann. Zwar unterscheiden sie sich rein äußerlich nicht von jenen, die vor 20 oder 50 Jahren zur Welt kamen, doch sie „funktionieren“ anders. Sie sprechen auf andere Energiefelder an, sind hochsensibel und häufig medial veranlagt.

Die Geburt des Universellen Menschen

Die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von verschiedenen Wissenschaften, beispielsweise der Medizin oder Philosophie, wahrgenommen werden. So verknüpfte beispielsweise Barbara Marx Hubbard[2] in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.

Sie schreibt, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie da Gewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt –, die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.

Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einem Punkt angelangt sind, an dem die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder einfach: Transformationsprozess.

Der Genius-Code

Eine Verbesserung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten erfordern einen umfassenden Wandel in allen Bereichen unseres Lebens. Um dies zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNS abgespeichert ruht. Dieser „Genius-Code“, der derzeit aktiviert wird, enthält gleichzeitig das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.

Ich finde den Begriff „Genius-Code“ eine sehr treffende Beschreibung für die besonderen Merkmale, mit denen Kinder seit einigen Jahrzehnten zur Welt kommen. Die Erklärung zeigt einmal mehr, dass es völlig bedeutungslos ist, ob ihre typischen Eigenschaften der Allgemeinheit von wissenschaftlich oder von spirituellen ausgerichteten Menschen  bewusst gemacht und an der Öffentlichkeit publik gemacht werden. Wobei die Mehrheit der Menschen noch immer einen großen Vorbehalt gegenüber spirituellem Wissen hat und deshalb eher die wissenschaftlichen Erklärungen annehmen kann. Doch auch das könnte sich im Zuge des Transformationsprozesses auch bald ändern.

 

 

[1] Broers, Dr. Dieter: (R)EVOLUTION 2012, Scorpio-Verlag, München 2009

[2] Vgl. dazu Marx Hubbard, Barbara: Vom Ego zur Essenz, Koha-Verlag, Burgrain 2003, S. 23 ff.

Gesundheitsberufe

Die Menschheit verändert sich langsam in eine positive Richtung

Dass der Transformationsprozess keine Erfindung „esoterischer Spinner“ ist, zeigt der Umstand, dass sich immer mehr WissenschaftlerInnen damit befassen. Auch wenn sie dabei den Begriff Transformationsprozess nicht verwenden, beschreiben sie ihn doch sehr treffend. So beispielsweise auch die amerikanische Autorin und Zukunftsforscherin Barbara Marx Hubbard, die in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen verknüpft.

Sie schreibt in ihrem Buch „Vom Ego zur Essenz“, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte sind, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie da Gewesenes entsteht. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es sind jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt –, die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegen gehen.

Über das Herz mit allen Menschen und Lebewesen verbunden

Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit der Menschen verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einem Punkt angelangt sind, wo die Menschheit aufgrund ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft transformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung – oder einfach: Transformationsprozess.

Um einen umfassenden Wandel in allen Lebensbereichen zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNS abgespeichert ruhte. Dieser „Genius-Code“, der derzeit aktiviert wird, enthält das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar, und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.

Es wird noch 2 – 3 Generationen Zeit benötigen

Dieser Übergang ist noch lange nicht abgeschlossen, erste Anzeichen eines Umdenkens sind jedoch bereits zu bemerken. So hat der Umweltgedanke mittlerweile Millionen von Menschen erreicht. Auch ein umfassendes mystisch-spirituelles Erwachen hat viele Menschen erfasst.

In anderen Lebensbereichen wiederum werden laufend Hilfsorganisationen für Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte oder den Schutz von Frauen und Kindern ins Leben gerufen: Es entstehen immer mehr Bewegungen zur Förderung unseres menschlichen und spirituellen Potenzials und es verbreitet sich eine Vielzahl spiritueller, esoterischer Bücher. Auch gab es nie zuvor so zahlreiche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen in diesen Bereichen. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen „Hype“, als welchen ihn manche abzutun versuchen, sondern um die ersten sichtbaren Zeichen des Umbruchs und des Wandels unserer Gesellschaft.

Das Licht ist immer stärker als die Dunkelheit

Die Menschheit verändert sich langsam – aber positiv, auch wenn das auf den ersten Blick derzeit noch nicht zu sehen ist. Aber von einer höheren Bewusstseinsebene ist es längst zu erkennen, wohin die Reise der Menschen geht. Doch zuvor wird sich noch das Dunkle, Negative aufbäumen, bevor das Licht die Oberhand gewinnt.

In meiner eAcademy findest du zum Thema „Zeitenwende – Wendezeit“ einen eWorkshop, den du bei freier Zeiteinteilung bequem von zu Hause aus jederzeit mitmachen kannst.

Wissenswertes

Sanftheit und Toleranz haben nichts mit Schwäche und Naivität zu tun

Auf den ersten Blick möchte man meinen, die Menschen seien in den letzten Jahrzehnten egoistischer und selbstverliebter geworden. Auf den zweiten Blick kann man jedoch erkennen, dass sich viele Machtstrukturen innerhalb der Gesellschaft drastisch verändert haben. Das geschah und geschieht durch eine weltweit zu beobachtende Bewusstseinsveränderung bzw. durch eine persönliche und oft auch spirituelle Weiterentwicklung, die in vielen Fällen aufgrund ganz persönlicher Krisen ausgelöst wird.

Ja, die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von verschiedenen Wissenschaften, wie beispielsweise der Medizin oder Philosophie, wahrgenommen werden. Und so verknüpft auch die Sozialwissenschafterin Barbara Marx Hubbard in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.

Sie schreibt[1], dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie da Gewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt –, die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.

 Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einem Punkt angelangt sind, an dem die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder Transformationsprozess.

Es ist nicht zu übersehen, dass wir Frauen einen wesentlichen Anteil an diesem Bewusstseinswandel haben, denn viele finden immer mehr zu den ur-weiblichen Qualitäten wie Mitgefühl, Verständnis, Vergebung, Bedingungslosigkeit und Hingabe zurück und leben sie auch im Alltag. Sie haben längst erkannt, dass Sanftheit nichts mit Schwäche und Toleranz nichts mit Naivität zu tun haben. Es handelt sich vielmehr um genau die Qualitäten, die unsere Menschheit für eine positive Neuausrichtung am meisten benötigt.

[1] Marx Hubbard, Barbara. Vom Ego zur Essenz. Burgrain 2003, S. 24 ff.

Frauenspiritualitaet

5 gängige Glaubenssätze zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand

»Allein in den Vereinigten Staaten gibt es fünfzig Millionen Menschen, deren Ansichten, Werte und Lebensstil sich grundlegend gewandelt haben. Sie denken ökologisch und planetarisch, sie sind sich der Bedeutung von Beziehungen und einer weiblichen Sicht der Dinge bewusst, sie legen Wert auf ihre spirituelle und psychologische Entwicklung, halten wenig von den großen Institutionen des modernen Lebens, inklusive rechter und linker politischer Parteien, und lehnen Materialismus und Statussymbole ab. Das sind 26 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der USA. In den frühen Sechzigern hatten weniger als fünf Prozent der Bevölkerung diesen bedeutsamen Wandel vollzogen. In Europa findet ein ganz ähnlicher Prozess statt.« Paul H. Ray, Ph.D. und Sherry Ruth Anderson, Ph.D.

Ja, der weltweite Bewusstseinswandel greift immer weiter um sich, auch wenn unsere Umwelt leider noch immer sehr heftig mit Füßen getreten wird. Für mich ist es jedoch immer ein positives Zeichen, wenn ich Artikel über Nachhaltigkeit in Frauen-Zeitschriften entdecke. Denn dann weiß ich, dass die Botschaft auch über Massenmedien verbreitet wird. In der Zeitschrift BRIGITTTE.DE 20/2016 fand ich ein paar Impulse, die ich euch gerne weitergeben möchte.

Erster Glaubenssatz: Papiertaschen schonen die Umwelt besser als Plastiktaschen

Plastiktaschen bestehen aus einem langlebigen Kunststoff – hergestellt auf Basis von kostbarem Erdöl – der nicht auf natürliche Weise abbaubar ist. In Folge geraten riesige Müllmengen und kleinste Plastikteilchen in die Ozeane, die von Fischen und Meerestieren gefressen werden, die dann entweder grausam verenden, oder aber in weiterer Folge von uns gegessen werden.

Doch Papiertaschen sind auch nicht die optimale Lösung. Denn Papier zerfällt zwar schneller und problemloser als Plastik, es benötigt jedoch in der Herstellung deutlich mehr an Energieressourcen (lt. Thomas Tischer, Deutsche Umwelthilfe), nämlich sehr viel Strom, Wasser und auch Chemikalien.

Nachhaltig wäre, zum Einkaufen eine eigene Einkaufstasche mitnehmen, die immer wieder verwendet werden kann.

Zweiter Glaubenssatz: Der Konsum von Tofu und Sojadrinks zerstört den Regenwald

Es stimmt: Wir verbrauchen sehr viel Soja, für das der Regenwald als Anbaufläche sterben muss. Doch das liegt sicher nicht an den Veganerinnen und Tofu-Würstchen-Liebhaberinnen, sondern eher am Steak auf dem Teller und der Salami auf dem Brot. Denn der Großteil der deutschen Soja-Importe werden als Schrot an Rinder, Schweine und Geflügel verfüttert, weil die Ackerflächen (z. B. in Deutschland) nicht genügen, um Eiweißpflanzen anzubauen. Das Futter-Soja, das übrigens überwiegend gentechnisch verändert ist, kommt aus den ehemaligen Regenwald-Gebieten. Nur 2 % des Sojas wird für die Herstellung von Tofu und Co verwendet.

Nachhaltig wäre, tierische Produkte (wenn überhaupt) in Bio-Qualität beim Bauern oder am Markt zu kaufen, denn in der ökologischen Landwirtschaft ist die Zahl der gehaltenen Tiere an die vorhandene Fläche gebunden.

Noch besser wäre jedoch, mehr pflanzliches Eiweiß zu essen, das nicht nur in Soja, sondern auch in verschiedenen Getreidesorten, in Bohnen, Erbsen, Lupinien oder Linsen steckt.

Dritter Glaubenssatz: Alte Haushaltsgeräte sind totale Umweltsünder

Ja, es stimmt: Ältere Kühlschränke, Geschirrspüler oder Waschmaschinen sind im Vergleich zu den modernen Haushaltsgeräten echte Stromfresser. Anfang der 1990er-Jahre verbrauchte ein Geschirrspüler mehr als das Doppelte eines energieeffizienten Modells von heute. Für umweltbewusste Käuferinnen leitet sich daraus oft folgende Überlegung ab: Wenn ich meinen alten Kram austausche, spare ich Geld und schütze obendrein das Klima. Was dabei jedoch leider vergessen wird: Auch die Herstellung der Geräte verbraucht Ressourcen. Je kürzer die Lebensdauer der Geräte, desto höher die Umweltbelastung! Deshalb ein wenig länger ansparen und ein hochwertigeres Gerät kaufen. Hat sich in meinem Fall echt ausgezahlt. Meine Waschmaschine werkelt schon seit 15 Jahren ohne eine einzige Reparatur fröhlich vor sich hin. Und sie werkelt hoffentlich noch lange fröhlich weiter!

Nachhaltig wäre: Technische Geräte so lange wie möglich nutzen, auch wenn sie vielleicht mehr Strom und Wasser schlucken. Auch Smartphones und Computer nicht ständig gegen ein neueres Modell austauschen.

Vierter Glaubenssatz: Obst und Gemüse sollte man nur aus der Region kaufen

Frisches und aus der umliegenden Region geerntetes Obst und Gemüse schmecken nicht nur am besten, sondern sind auch am klimafreundlichsten, weil dadurch ein enerigeaufwändiger Transport und eine lange Lagerung wegfallen. Aber: Wer Obst und Gemüse nicht zur Erntezeit, sondern im Sommer oder im frühen Herbst (also kurz vor der neuen Ernte) kauft, trifft mit Ware aus Übersee tatsächlich die umweltfreundlichere Wahl. Warum? Weil Obst und Gemüse mit Schiffen transportiert werden, die umgerechnet weniger Kohlendioxid-Belastung erzeugen, als regionale Ware, die nach der Ernte wochen- oder monatelang in Kühlhäusern gelagert werden muss. Und die Lagerung verschlechtert die Energiebilanz Woche für Woche und Monat für Monat.

Nachhaltig wäre: Auf empfindliche Obstsorten außerhalb der Saison gänzlich verzichten, weil sie mit dem Flugzeug aus Übersee zu uns transportiert werden müssen. Und ansonsten Obst und Gemüse zur entsprechenden Saison aus der Region kaufen, damit lange Lagerzeiten vermieden werden.

Fünfter Glaubenssatz: Das Kurzprogramm der Waschmaschine spart Energie

Mit dem Kurzwaschprogramm spart man leider nur Zeit, aber keine Energie. Im Gegenteil: Pro Kilo Wäsche werden mehr Strom und Wasser benötigt als mit einem normalen Waschprogramm. Wählt man das Eco-Programm, dann spart man Energie, da die Waschtemperatur heruntergedrosselt wird. Schließlich ist das Aufheizen der Waschlauge in der Waschmaschine das Energieintensivste am ganzen Waschvorgang. Die Waschdauer verlängert sich zwar in diesem Modus, braucht aber ein Drittel weniger Energie.

Nachhaltig wäre: Wenn man kein Allergiker ist, dann alles mit dem „Eco-Programm“ waschen. Nur bei Hausstaub-Allergie oder bei Pilz- oder Durchfallerkrankung das Normalwaschprogramm bei 60 ° verwenden.

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